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Hardware & Software US-Polizei setzt autonome Drohnen als Ersthelfer ein

US-Polizei setzt autonome Drohnen als Ersthelfer ein

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Die Polizei der Stadt Dearborn im US-Bundesstaat Michigan hat als erstes Department im Bundesstaat ein vollständig ausgerolltes Programm nach dem Prinzip „Drone as First Responder“ gestartet. Bei bestimmten Notrufen über 911 wird nicht zuerst ein Streifenwagen entsendet, sondern eine autonome Drohne.

Zum Einsatz kommen Quadrokopter vom Typ Skydio X10, die in fest installierten Dock-Stationen über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Diese Stationen ermöglichen einen automatischen Start der Drohnen, sodass sie jeden Punkt der Stadt in weniger als zweieinhalb Minuten erreichen können. Damit sind sie in vielen Fällen schneller vor Ort als herkömmliche Polizeifahrzeuge.

Die Drohnen sind mit hochauflösenden Kameras inklusive starkem optischem Zoom, einem Wärmebildsensor vom Typ FLIR Boson+ mit einer Auflösung von 640 mal 512 Pixeln, leistungsstarken Scheinwerfern sowie Lautsprechern für die direkte Kommunikation ausgestattet. Dank spezieller Nachtsichttechnologie können sie auch bei völliger Dunkelheit eingesetzt werden. Ein integrierter NVIDIA Jetson Orin Prozessor erlaubt zudem einen weitgehend autonomen Flug, selbst wenn kein GPS-Signal verfügbar ist.

Ein zentraler Bestandteil des Systems ist die Anbindung an die cloudbasierte Plattform FUSUS. Diese verknüpft städtische Überwachungskameras, private Kameras von Unternehmen, Bodycams der Beamten, Fahrzeugkameras sowie in bestimmten Fällen sogar Liveübertragungen von Smartphones der Anrufer. Dadurch erhält die Leitstelle bereits vor dem Eintreffen von Einsatzkräften ein umfassendes Lagebild.

Die bisherigen Ergebnisse sind aus Sicht der Polizei deutlich: Innerhalb von 22 Wochen wurden mehr als 1200 Einsätze durch Drohnen unterstützt. In rund 80 Prozent der Fälle traf die Drohne als erstes Einsatzmittel ein. Etwa 41 Prozent der Einsätze konnten vollständig ohne das Ausrücken von Polizeibeamten abgeschlossen werden. Insgesamt kam es zu 115 Festnahmen, bei denen die Drohne eine entscheidende Rolle spielte.

Neben klassischen Notfällen werden die Drohnen auch zur Beobachtung von Demonstrationen und zur Identifikation von Beteiligten eingesetzt, was zunehmend Diskussionen über Datenschutz und Überwachung auslöst.

Die Dock-Stationen sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und funktionieren bei Temperaturen von minus 20 bis plus 50 Grad Celsius. Die Drohnen selbst wiegen rund 2,1 Kilogramm, erreichen Flugzeiten von bis zu 40 Minuten und Geschwindigkeiten von maximal 72 Kilometern pro Stunde.

Quelle:
fox2detroit.com
 
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