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Hardware & Software Top 10: Die besten Mini-PCs mit Windows 11 ab 179 Euro von Celeron bis Ryzen 9

Gute Mini-PCs mit Windows 11 und ausreichend Leistung für Büro & Homeoffice müssen nicht teuer sein: In dieser Bestenliste zeigen wir die 10 besten Modelle ab 179 Euro.

Wenn Laptops zu sperrig sind und klassische Desktop-PCs zu viel Strom verbrauchen, schlägt die Stunde der sogenannten Mini-PCs.
Im meist rechteckigen Gehäuse finden sich inzwischen leistungsstarke Laptop-Prozessoren und ordentlich Arbeitsspeicher (RAM).
Dieser lässt sich häufig sogar austauschen und ist nicht fest verlötet.
Zudem kann man die kompakten Computer aufgrund ihrer Größe leicht verstecken, etwa hinter einem Monitor mit Vesa-Halterung.

Für diese Bestenliste haben wir zehn Modelle zwischen 179 Euro und 809 Euro getestet und vergleichen sie miteinander.
Hier findet man sehr schnell den besten Mini-PC für den eigenen Bedarf.
Unser Testsieger ist der Nipogi AM07 (Testbericht).
Dieser ist jüngst häufig ausverkauft, das fast identische Modell der Schwestermarke Acemagician aus gleichem Haus ist jedoch erhältlich, es kostet aktuell 310 Euro.

Mehr Grundsätzliches über Mini-PCs und verfügbare Betriebssysteme erfährt man im Ratgeber Mini-PCs als Desktop-Ersatz ab 119 Euro: Windows, Linux oder Chrome OS.
Was man an Gadgets und Helferlein zum Mini-PC noch bekommen kann, zeigen wir im Ratgeber Das beste Zubehör für den Mini-PC: Maus, Tastatur, Monitor, RAM, USB-Hub & Co.

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Warum Mini-PC?​

Ein Mini-PC punktet vorwiegend durch seine kompakten Maße.
Damit kommt er dort infrage, wo klassische PCs oder Laptops zu viel Platz einnehmen.
Der Schreibtisch wirkt so ordentlicher und auch in Empfangsbereichen macht ein freier Tisch mehr her.
Neben diesen rein optischen Vorteilen sind Mini-PCs aber auch deutlich sparsamer, denn sie setzen auf Laptop-Prozessoren.
Nimmt ein Gaming-PC mitunter über 200 Watt auf, sind es beim Mini-PC häufig nur 20 Watt.
Dadurch entsteht auch weniger Hitze beim Betrieb, was die Lautstärke reduziert und gerade im Sommer das Aufheizen des Raumes vermindert.

Mini-PCs sind zudem häufig eine günstigere Alternative für Homeoffice und Büro.
Denn verglichen mit einem ähnlich ausgestatteten Laptop sind Modelle wie der Geekom AS6 teils knapp 500 Euro günstiger.
Und auch unter 200 Euro gibt es noch gute Konfigurationen, bei Laptops mit Windows 11 ist in der Regel schon unter 300 Euro Schluss mit sinnvoll.

So vielseitig wie ihre Anwendungsbereiche, ist auch das Preisspektrum der Mini-PCs.
So reicht die Ausstattung vom Einsteiger Modell für rund 170 Euro hin zur gehobenen Konfiguration weit über 600 Euro.
Die Leistung ist dabei hoch genug, um Desktop-PCs bei Office-Arbeiten vollkommen ersetzen zu können.

Wie ist die Mindestausstattung eines modernen Mini-PCs?​

Wichtig ist aber, ein gewisses Mindestmaß an Ausstattung vorauszusetzen.
So finden sich im Preisvergleich zahlreiche Modelle unter 300 Euro, mit maximal 4 GByte RAM.
Mit Windows sind aber inzwischen selbst 8 GByte RAM das absolut unterste Minimum.
Auch SSDs mit weniger als 256 GByte sollte man meiden, da Windows dann bereits mehr als die Hälfte des Speichers belegt.
Zudem sollte man darauf achten, dass ein halbwegs aktueller Chipsatz mit mindestens vier Kernen zum Einsatz kommt.

Was kann man von dieser Bestenliste erwarten?​

In unserem Praxistest haben wir jeden Mini-PC mit dem Benchmark von PCmark 10 auf die Probe gestellt.
Zudem bewerten wir die Performance im Alltag mit Windows und einigen Programmen sowie die Gehäuseverarbeitung und das Anschlussangebot.
Ferner achten wir auch auf die Lautstärke, wobei wirklich leise nur der passiv gekühlte Asus Expertcenter PN42 ist.
Generell stellen wir nach vermehrten Tests fest, dass gerade Mini-PCs von Geekom ein Lautstärke Problem haben.
Keiner davon mimt den abhebenden Düsenjet, sie sind aber alle doch deutlich wahrnehmbar.
Etwas Abhilfe verschafft das Anbringen hinter einem Monitor, wodurch der Geräuschpegel gedämpft wird.

Wesentlich in unsere Einstufung fließt das Preis-Leistungs-Verhältnis ein, denn diese Bestenliste dient dazu, das Bestmögliche zum jeweiligen Preis zu empfehlen.
Folglich landen Modelle, die eine gute Ausstattung haben, aber verglichen mit anderen Modellen zu teuer sind, auf den hinteren Plätzen.
Nachfolgend vergleichen wir zehn Mini-PCs mit Windows 11 miteinander.
Da wir inzwischen fast 20 Mini-PCs getestet haben, finden sich weitere Modelle im Abschnitt „auch getestet“.
Wer zu jedem einzelnen Modell mehr lesen will, liest die verlinkten Testberichte, in denen wir auf Details eingehen.

Platz 1: Nipogi AM07​

Testsieger ist der Nipogi AM07 (Testbericht) für 399 Euro mit einem richtig guten Gesamtpaket. Dafür gibt es einen AMD Ryzen 5 5560U und 16 GByte RAM. Dank zweier SO-DIMM-Steckplätze ist der Arbeitsspeicher auf bis zu 64 GByte erweiterbar. Hinzu kommt eine mit 512 GByte ordentlich große M.2-SSD. Die kann man austauschen, bis zu 2 TByte sind möglich. Das alles sorgt im Benchmark PCmark 10 für ein Ergebnis von 5700 Punkten. Im Alltag ist die Leistung hoch und so steckt der AM07 den Geekom Miniair 11 (Testbericht) und sogar den Geekom Mini IT11 (Testbericht) in die Tasche.

Zum Testzeitpunkt am 21. Oktober 2023 lag der Preis bei rund 300 Euro. Seitdem ist die Nachfrage für dieses Modell gestiegen und der AM07 sehr häufig ausverkauft. Mit dem Acemagician AM07 gibt es das fast baugleiche Modell mit einem Ryzen 5500U statt einem Ryzen 5560U wieder – es kostet bei Amazon aktuell 310 Euro. Acemagician ist eine Marke der Mini-PC-Union, zu der auch Nipogi und Acemagic als Marken gehören. Daher ähneln sich die Modelle in Ausstattung und Optik. Wir gehen davon aus, dass das Acemagician-Modell und die Nipogi-Variante im Benchmark auf fast identische Werte kommen, Anschlussportfolio und Gehäuse sind gleich.

Platz 2: Geekom A5​

Der Mini-PC Geekom A5 (Testbericht) mit AMD Ryzen 7 5800H gehört zu einem der leistungsstärkeren Mini-PCs, die aktuell verfügbar sind. Die AMD-CPU sorgt für den Sprung auf 6295 Punkte im Benchmark PCmark 10. Zwar fehlt hier ein klassischer Displayport, dafür sind aber zwei USB-C-Anschlüsse vorhanden. Diese schaffen sogar bis zu 8K bei 30 Hertz.

Auch sonst setzt Geekom konsequent auf aktuelle Anschlüsse und Schnittstellen, darunter Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.2. Die Langlebigkeit des Mini-PCs ist dank guter Erweiterbarkeit des ohnehin großen Arbeitsspeichers und der 1 TByte großen SSD gut gewährleistet. Mit der Leistung des Systems hat man hier über viele Jahre Spaß bei Büroarbeiten und teils sogar Bildbearbeitung – wenn sie nicht zu anspruchsvoll ist. Denn nach wie vor bleibt die Grafikleistung der Flaschenhals, obwohl AMDs integrierte Grafikkarten ein gutes Stück potenter sind als die Intel-Pendants.

Alles in allem schafft aber nicht nur die Hardware mit Ryzen 7 und 32 GByte RAM, sondern vor allem der gute Preis die nötige Attraktivität. Bei Amazon zahlt man aktuell rund 449 Euro, kauft man hingegen bei Geekom direkt, zahlt man mit dem Code techstageA5 noch 409 Euro. Wer also bereit ist, sich auf chinesische Anbieter einzulassen, kann bei Geekom ordentlich sparen. Beim US-amerikanischen Online-Riesen hingegen dürfte es hinsichtlich Rechnungsstellung oder Gewährleistung Vorteile geben.

Hinweis: Die Verfügbarkeit des A5 war in der Vergangenheit bereits schwierig, weshalb sich Interessenten mit ihrer Kaufentscheidung beeilen sollten. Mit dem Geekom A7 steht bereits ein Nachfolger bereit, der über kurz oder lang wohl auch die vollständige Ablöse sein wird.

Platz 3: GMKtec Nucbox M2​

Die GMKtec Nucbox M2 (Testbericht) stellt zu Beginn bereits auf dem Datenblatt klar: Ein Mini-PC mit starkem i7 muss nicht über 350 Euro kosten. Um genau zu sein, liegt der Preis bei 325 Euro (Coupon BGf457a9) und ist für die Ausstattung wirklich enorm attraktiv. Das System ist mit einem i7-11390H ausgerüstet, den wir bereits vom Geekom Mini IT11 (Testbericht) kennen. Dazu gesellen sich hier 16 GByte RAM und 512 GByte an SSD-Speicher, welcher im Test auch ordentlich schnell ist. Das gesamte System kommt im Benchmark PCmark 10 auf ein Ergebnis von 5290 Punkten – und schneidet damit trotz gleichem Prozessor fast 600 Punkte besser als der Mini IT11 ab.

Dennoch bleiben Gaming oder aufwendiger Videoschnitt aufgrund der geringen Leistung des integrierten Grafikchips tabu. Viel mehr ist die Nucbox M2 eine hervorragende Multimedia-Maschine, die noch über viele Jahre und neue Windows-Versionen eine sehr gute Performance abliefern dürfte. Im Zweifel hilft die gute Erweiterbarkeit von RAM und SSD-Speicher. Insgesamt bekommt die Nucbox M2 von uns eine ganz klare Empfehlung, zum günstigen Preis von 325 Euro (Coupon BGf457a9) raten wir auf jeden Fall zuzuschlagen. Hier kann man auch kaum was falsch machen, Fernost hin oder her: Ein i7 bleibt ein i7.

Platz 4: Geekom Mini IT11​

Der Geekom Mini IT11 (Testbericht) setzt auf einen Intel Core i7-11390H und 16 GByte RAM sowie eine 512 GByte große M.2-SSD. Was auf den ersten Blick gut klingt, stellt sich auch in der Praxis als vernünftige Ausstattung heraus. So kommt unser Testgerät in PCmark 10 auf knapp 4700 Punkte. Das ist ein sehr ordentlicher Wert, womit er bei Office-Arbeiten auch langfristig viel Spaß macht und auch leistungshungrige Anwendungen gut darauf laufen. Ulkigerweise erzielt der gleiche Prozessor in der GMKtec Nucbox M2 (Testbericht) ein um fast 600 Punkte höheres Ergebnis – bei meist leiseren Lüftern. Der Benchmark-Wert ist zudem geringer als beim Testsieger Nipogi AM07 (Testbericht) – der dazu auch noch günstiger ist.

Dennoch bietet der Mini IT11 im Alltag hohe Leistung. Simple Bildbearbeitung mit Photoshop ist ebenfalls möglich, für professionelles Arbeiten mit Videoschnitt oder Grafikbearbeitung ist der Mini-PC aber bei Ausstattung weniger gedacht. Die Lautstärke des Rechners ist kaum wahrnehmbar, nur in seltenen Fällen drehen die Lüfter hörbar auf. Auch die Qualität des Metallgehäuses ist hochwertig.

Das Modell mit 32 GByte RAM, 1 TByte SSD sowie Core i7-11390H kostet 449 Euro. Für diesen Preis würden wir aber eher zum Nipogi AM07 (Testbericht) greifen, sofern man nicht auf den höheren Arbeitsspeicher angewiesen ist. In jedem Fall ziehen wir die gleich ausgestattete GMKtec Nucbox M2 (Testbericht) von Platz 3 für etwa 120 Euro weniger vor, sofern man mit chinesischen Shops und möglichen Einschränkungen bei Gewährleistung und Rechnungsstellung kein Problem hat.

Platz 5: Nipogi AK1 Pro​

Der Nipogi AK1 Pro (Testbericht) ist in der Klasse der Budget-Mini-PCs einer der günstigsten und hat ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier bekommt man mit dem Celeron N5105 zwar überschaubare Prozessor-Power. Dafür bietet der Mini-PC starke 16 GByte RAM und 512 GByte SSD-Speicher. Für RAM und SSD gibt es jeweils zwei Steckplätze, man kann also nicht nur den Arbeitsspeicher austauschen und erweitern, sondern auch die vorhandene M.2-SATA-SSD um eine weitere ergänzen. Aktuell kostet er 189 Euro (50-Euro-Coupon anwählen).

Im Benchmark PCmark 10 erreicht die Konfiguration ein Ergebnis von knapp 2540 Punkten. Für den Büroalltag, also die Arbeit an Dokumenten und das Surfen im Internet, aber auch als Multimedia-Station, ist die Leistung ausreichend. Gerade der große Arbeitsspeicher für den geringen Preis macht den Computer zu einer längerfristig sinnvollen Wahl. Insgesamt ist der Nipogi AK1 Pro (Testbericht) ein sehr attraktiver Computer, der uns im Test mit dem günstigen Gesamtpaket überzeugen konnte.

Platz 6: Acemagic TK11-A0​

Auf den sechsten Platz hat es der Acemagician TK11-A0 (Testbericht) geschafft. Seine Verfügbarkeit ist jedoch stark eingeschränkt. So haben wir ein Modell mit dem bereits bekannten Intel i7-11390H getestet, dieses ist aber seit Monaten ausgelistet – und kehrt vermutlich auch nicht wieder zurück, da es den Mini-PC bereits seit mehr als eineinhalb Jahren gibt. Entsprechend dürften zeitnah Nachfolger oder andere Modelle den TK11-A0 ersetzen.

Statt i7 gibt es für 389 Euro nur noch eine i5-Version, die entsprechend im Benchmark statt auf 4700 Punkte (i7) auf etwa 4300 Punkte kommen dürfte. Für den aufgerufenen Preis ist die Ausstattung fair, gerade durch die sogar bei teuren Modellen seltenen Premium-Funktionen, wie einem Thunderbolt-4-Port, einem integriertem Lautsprecher und einem Fingerabdrucksensor im Gehäuse. Mehr Leistung bekommt man aber schon für weniger Geld bei der GMKtec Nucbox M2 (Testbericht), dafür kein Thunderbolt und keinen Fingerabdrucksensor für Windows Hello.

Platz 7: Acemagic S1​

Auf dem siebten Platz landet der Acemagic S1 (Testbericht), der sich durch mehrere Details von anderen Mini-PCs abhebt. Nicht nur setzt er auf ein rechteckiges statt würfelförmiges Gehäuse, sondern verfügt auch über ein integriertes LC-Display. Darauf lassen sich Betriebsdaten, wie Temperatur, Lüftergeschwindigkeit oder Speicherauslastung anzeigen.

Er ist er bei Amazon derzeit günstiger für 227 Euro (5-Prozent-Coupon anwählen) zu bekommen und steigt auf dem vierten Platz ein. Denn mit einem Intel Alder Lake N95, 16 GByte RAM und 512 GByte an SSD-Speicherplatz bietet der schicke Mini-PC eine richtig ordentliche Ausstattung. In PCmark 10 kommt das System auf ein Ergebnis von 3024 Punkten und schneidet damit ein gutes Stückchen besser ab, als die Modelle Geekom Miniair 11 (Testbericht) und Nipogi AK1 Pro (Testbericht). Insgesamt ein Computer mit spannenden Extras, guter Leistung und dennoch sehr fairem Preis. Ein Leser hatte uns allerdings beichtet, dass er verdächtige Software auf dem Gerät entdeckt hat. Wir werden den Fall prüfen.

Platz 8: Geekom Mini IT13​

Der jüngste Spross aus dem Hause Geekom ist der Mini IT13 (Testbericht) – der Nachfolger des Geekom Mini IT11. Im Gegensatz zu diesem setzt er auf die 13. Generation von Intel-Core-Prozessoren, wobei es dieses Mal die Wahl zwischen i5, i7 und i9 gibt. Wir hatten erst kürzlich das Topmodell mit Intel Core i9-13900H, 32 GByte RAM und 2 TByte SSD-Speicher im Test. Im Benchmark PCmark 10 kommt er auf 6234 Punkte, was sehr ordentlich, aber doch knapp 500 Punkte unter dem Ergebnis des Geekom AS6 (Testbericht) liegt. Hier merkt man, dass die Prozessoren von AMD denen von Intel gerade in Hinblick auf die Grafikleistung ein gutes Stück voraus sind. Das AMD-Modell ist allerdings seit Monaten nur noch stark eingeschränkt verfügbar, weshalb es keinen Platz in dieser Bestenliste bekommen kann.

Ein Problem, das der Geekom Mini T13 mit anderen Mini-PCs dieses Herstellers teilt, ist seine Lautstärke. So gibt es zwar im BIOS eine Option für einen „Quiet Modus“, doch dessen Effekt ist kaum wahrnehmbar. Schade ist außerdem, dass Geekom hier nur DDR4-RAM verbaut, obwohl der Prozessor auch mit dem deutlich schnelleren DDR5-RAM arbeiten könnte. Im Alltag dürfte der Unterschied kaum merkbar sein, schön wäre es aber angesichts des hohen Preises gewesen.

Denn das Modell mit i9-Prozessor kostet aktuell mit dem Code techstageIT13 rund 809 Euro (richtige Variante auswählen). Die i7-Variante liegt bei 689 Euro, das i5-Modell gibt es für 560 Euro (100-Euro-Coupon anwählen). Insgesamt ist der Mini IT13 für die gebotene Leistung deutlich zu teuer, das stärkere AMD-Modell gibt es schon für 679 Euro. Mehr Leistung woanders für weniger Geld – das ist der Grund, warum der Geekom Mini IT13 trotz insgesamt guter Leistung und hochwertiger Erscheinung am Ende nur auf dem siebten Platz landet.

Wer sparen möchte und etwas weniger Leistung braucht, nicht aber den Geekom Mini IT11 (Testbericht) nutzen möchte, der kann zum Nachfolger Geekom Mini IT12 (Testbericht) greifen, den wir auch getestet haben. In der maximalen Ausstattung mit i7 und 32 GByte RAM kommt das System bei PC Mark 10 auf einen Wert von 5245 Punkten. Bei Amazon kostet er in dieser Konfiguration aktuell 549 Euro (100-Euro-Coupon anwählen).

Platz 9: Geekom Miniair 11​

Den neunten Platz belegt der Geekom Miniair 11 (Testbericht) – nicht zu verwechseln mit dem deutlich stärkeren Geekom Mini IT11 (Testbericht) von Platz 4. In puncto Ausstattung ist er nahezu identisch mit dem Blackview MP60 (Testbericht), denn auch hier kommt ein Celeron N5095 zum Einsatz. Gleiches gilt für RAM und SSD, wobei ebenfalls 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte interner Speicher vorzufinden sind.

Das macht die Performance ähnlich, der handliche Computer ist also als reine Office-Maschine anzusehen. Im Benchmark PCmark 10 ist das erreichte Ergebnis auch das mit Abstand geringste in diesem Vergleich – nur 1890 Punkte sind es. Das ist schon sehr dürftig, angesichts des aktuellen Preises von 179 Euro aber vertretbar. Für knapp 189 Euro (50-Euro-Coupon anwählen) gibt es beim Nipogi AK1 Pro auf Platz 5 aber schon einen guten Sprung bei der Leistung.

Platz 10: Asus Expertcenter PN42​

Auf dem zehnten Platz landet der leiseste Mini-PC im Vergleich. Denn das Asus Expertcenter PN42 (Testbericht) ist passiv gekühlt. Damit es nicht zu heiß wird, setzt er auf eine sparsame 6-Watt-CPU von Intel – den N100-Prozessor. Zum Stromsparen verdonnert, erreicht er im Benchmark PCmark 10 knapp 2700 Punkte. Während man also bei der CPU keine Luftsprünge bezüglich der Performance erwarten darf, enttäuscht das Gesamtpaket bei Arbeitsspeicher und SSD noch mehr. Denn hier steht mit 4 GByte RAM deutlich zu wenig zur Verfügung, die 128 GByte an internem Speicher sind auch schnell belegt. So gönnt sich das System selbst beim Aufrufen der Windows-Einstellungen einige Sekunden Ladezeit.

Das allein ist aber nicht alles, denn Asus lässt sich den bekannten Namen auch ordentlich bezahlen – die Passivkühlung kommt noch dazu. So kostet die genannte Ausstattung unseres Testgeräts bereits 338 Euro. Beim Nipogi AM07 (Testbericht) bekommt man für 309 Euro einen AMD Ryzen 5 und 16 GByte RAM. Daher können wir das Expertcenter PN42 in der fertigen Variante nicht empfehlen.

Wer hingegen unbedingt diesen Mini-PC haben möchte, weil er lautlos ist, kann folgendes tun. Das Modell gibt es auch als Barebone-Variante, das heißt ohne RAM und SSD. Windows 11 Pro fehlt dann ebenfalls. Mit N100 kostet diese Barebone-Variante etwa , mit dem N200 rund . RAM und SSD bekommt man aktuell noch recht günstig.

Ein RAM-Modul (DDR4) mit 16 GByte im Formfaktor SO-DIMM von Mushkin Essentials liegt aktuell bei . Eine PCIe-M.2-SSD mit 128 GByte beginnt bei rund 14 Euro. Die Lizenz für Windows 11 Pro kann man einfach nachkaufen, hier helfen die Kollegen von Heise Download weiter. Abgesehen von den Lizenzkosten liegt man also mit der Barebone-Variante und nachgekauftem Arbeitsspeicher und SSD bei 296 Euro und damit deutlich günstiger als bei der fertigen Variante.

Auch getestet​

Der Geekom Miniair 12 (Testbericht) versucht den Spagat zwischen Sparsamkeit, Vielfältigkeit und noch günstigem Preis.
Mit einem Intel N100, 16 GByte RAM und 512 GByte SSD-Speicher sorgt das System nicht für ungeahnte Leistungshorizonte, sondern bleibt mit 3021 Punkten bei PCmark 10 auf dem Boden der Tatsachen.
Allzu viel Leistung ist nicht zu erwarten, das System richtet sich viel mehr an Office-Anwender.
Der aufgerufene Preis von 249 Euro (Coupon TT30AIR12) ist allerdings im Verhältnis etwas zu hoch, womit der Mini-PC zugunsten von Systemen, wie dem Nipogi AK1 Pro keinen Platz in dieser Bestenliste ergattert.

Weiterhin haben wir den Geekom AS6 getestet, der auf einen starken Ryzen 7 oder gar Ryzen 9 setzt.
Im Benchmark-Test PCmark 10 kratzt das System damit bereits an 7000-Punkte-Marke und ist der stärkste Mini-PC, den wir bisher getestet haben.
Die Lautstärke aber ist Geekom typisch ein Problem, der Mini-PC fällt deutlich hörbar und störend auf.
Seine Verfügbarkeit ist aufgrund hoher Nachfrage schwierig und so ist die Ryzen-9-Variante quasi durchgehend seit dem Black Friday ausverkauft.
Aktuell bekommt man im Onlineshop von Geekom wenigstens die Ausführung mit etwas schwächerem Ryzen 7 7735H für 679 Euro.
Überall sonst sind beide Varianten ausverkauft, die Rückkehr in die Lagerregale ist bisweilen nicht absehbar.
Das ist auch der Grund, warum wir dem AS6 nicht mehr seinen Platz 3 in dieser Bestenliste geben können.

Ein nicht ganz so starker, aber immer noch leistungsfähiger Mini-PC ist der Geekom Mini IT12, den wir auch getestet haben.
In der maximalen Ausstattung mit i7 und 32 GByte RAM kommt das System bei PC Mark 10 auf einen Wert von 5245 Punkten.
Bei Amazon kostet er in dieser Konfiguration aktuell 549 Euro (100-Euro-Coupon anwählen).
Die verhältnismäßig hohe Lautstärke ist aber auch hier ein Problem.

Fazit​

Mini-PCs haben sich inzwischen als echte Alternative zu Laptop und Desktop-PC gemausert.
Dabei sind sie leistungsstärker, günstiger und sparsamer, letzteres sowohl was den Verbrauch angeht als auch den benötigten Platz.

Besonders empfehlenswert sind unser Testsieger Nipogi AM07 und der Geekom A5.
Beide setzen durch die starken AMD-Prozessoren in ihren Preisbereichen ein Ausrufezeichen.
Gerade der AM07 ist sehr beliebt und zeigt, dass man sich unter 400 Euro längst nicht mehr mit 4 GByte RAM abspeisen lassen sollte.
Stattdessen sollte jeder moderne Computer mit Windows eher auf 16 GByte RAM setzen, 8 GByte sind inzwischen das unterste Minimum.
Preissieger ist der Nipogi AK1 Pro, der für den Preis ein beachtliches und zukunftsfähiges Gesamtpaket bietet.
Der günstigste Mini-PC, der Geekom Miniair 11, zeigt aber, dass unter 180 Euro dann doch Abstriche gemacht werden müssen.


Quelle: TechStage
 
Ok danke Dir, ich werde das nachher ausprobieren.

Also zwei Sachen sind komisch, und ich denke die Fritzbox macht da den Ärger.
Denn, ich habe heute morgen als ich aus dem Haus gegangen bin das Netzkabel abgezogen, und bin gerade nach Hause gekommen und direkt ins BIOS gegangen, da finde ich keine Einstellung fürs WOL, das komische ist jetzt, die Fritzbox zeigt letzter Zugriff heute um 11.18 Uhr, und da war keiner zu Hause und ausgesteckt war der auch, einzig das Netzwerkkabel steckte, aber ohne Stromversorgung eher unwahrscheinlich daß der online war ;-)
Andernfalls würde ich einfach das vorinstallierte Win 11 komplett löschen und neu aufsetzen.
Was meint ihr ?
 
Dann hast du einen Fritz-Geist eingefangen :ROFLMAO:

Ne, Spaß beiseite, ich denke du solltest dir nicht so viel Gedanken darüber machen, dass ist bestimmt Temporär und löst sich von alleine.

Wie sonst, soll der PC sich in der Fritz einloggen, wenn er weder Strom noch Anschluss zu dieser hat!

Kann es vielleicht Möglich sein, dass du ein Anderes Gerät mit gleicher IP noch am laufen hast?
 
Wie oft startest du deine Fritz mal Neu?
 
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