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Die Verdrehte Hartz IV Wahrheit des Heinrich Alt

Dieses Thema im Forum "Hartz IV Archiv" wurde erstellt von TV Pirat, 17. April 2012.

  1. TV Pirat
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    TV Pirat <img src="http://www.digital-eliteboard.com/images Supporter

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    Wie das BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt die Presse-Hetze gegen Hartz IV Betroffene befeuerte

    „So viele Strafen gegen Hartz-IV-Empfänger verhängt wie noch nie“ berichtete die gesamte Medienlandschaft vor einigen Tagen. Allen voran die Springer-Presse startete daraufhin eine regelrechte Hetzkampagne gegenüber Beziehern des Arbeitslosengeldes II. Grundtenor: Die „Bestraften sind alles Drückeberger und Sozialschmarotzer“. Des Volkes Seele kochte dadurch wieder einmal hoch, die Steuergelder werden „verschwendet für Menschen, die nicht arbeiten wollen“, hieß es an vielen Stammtischen.

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    Neben einem Teil der Presse war hierfür auch das Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, verantwortlich. Vor Vertretern der Arbeitgeberverbände sagte Alt wörtlich: „Wir haben seit Monaten eine sehr gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Daher können wir viele Angebote unterbreiten. Wer diese ablehnt, wird sanktioniert.“ So suggerierte Alt, die Anzahl der Arbeitsverweigerer sei im letzten Jahr gestiegen.

    Doch die Wahrheit erfährt jeder, wer sich die Zahlen genauer anschaut. Im Jahre 2011 ist die Zahl der Sanktionen aufgrund von abgelehnten Weiterbildungsmaßnahmen oder Jobangeboten deutlich zurückgegangen. Eine deutliche Zunahme der Leistungskürzungen fand hingegen bei kleineren Verstößen wie den Meldeversäumnissen statt. Zudem zeigen die Erfahrungen der Erwerbslosen-Hilfegruppen, dass beinahe 50 Prozent der verhängten Sanktionen rechtswidrig sind. Hiervon ist allerdings nichts in den Statistiken zu lesen.

    Auch wenn Alt im Nachhinein davor warnte, alle Hartz IV Bezieher pauschal zu verurteilen, an der Tatsache der vorangegangenen Irreführung ändert diese beinahe beiläufig eingefügte Erwähnung nichts.

    Die Frage bleibt, warum Alt nicht die Tatsache klar benannte und diese an die erste Stelle seines Vortrages setzte. Vielleicht wären die Schlagzeilen dann etwas anders ausgefallen. Nun müssen sich wieder Hartz IV-Betroffene als „Drückeberger“ beschimpfen lassen, als wenn das Leben am Rande des Existenzminimus nicht schon hart genug wäre.

    Quelle: gegen-hartz
     
    #1
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  2. phantom

    Nervigen User Advertisement

  3. EnricoPalazzo
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    EnricoPalazzo Hacker

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    Das mag vielleicht sogar stimmen, nur werden lieber fremdländische Facharbeiter eingestellt, weil wir ja so großen Facharbeitermangel haben und der Rest darf sich mit Sklavenarbeit begnügen.

    Kann sich alles schnell drehen, die die heute noch austeilen, dürfen morgen schon selbst einstecken...geht GANZ schnell!

    Beim Jobcenter sind Weiterbildungsmaßnahmen teilweise ja unumgänglich bevor man EVENTUELL vermittelt wird, aber dann heißt es auch direkt "Sie müssen jede Arbeit annehmen und wenn es Zeitarbeit ist." Man wird zum Teil tatsächlich richtig in die Zeitarbeit reingedrängt. Menschen brechen statt ihnen zu helfen ist hier an der Tagesordnung.
     
    #2
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