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Wladimir Klitschko beendet Karriere

josef.13

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Wladimir Klitschko hört auf: Der langjährige Schwergewichts-Weltmeister tritt nicht mehr zum Rückkampf gegen Anthony Joshua an - und beendet seine Karriere.

Der langjährige Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko hört auf. Der 41-Jährige tritt nicht mehr zu einem Rückkampf gegen Weltmeister Anthony Joshua aus Großbritannien an und beendet mit sofortiger Wirkung seine Box-Karriere. Das teilte das Management des Ukrainers mit.

"Ich habe als Amateur und Profi alles erreicht und kann jetzt gesund und zufrieden die spannende Karriere nach der Karriere angehen", teilte Klitschko mit: "Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ich eine so lange und erfolgreiche sportliche Laufbahn haben würde."

Klitschko hatte seinen letzten Kampf Ende April in London gegen Joshua nach technischem K.o. in der elften Runde verloren. Es war seine zweite Niederlage in Folge gewesen. Zuvor hatte er im November 2015 nach neunjähriger Dominanz im Schwergewicht gegen Tyson Fury das Nachsehen.

Klitschko hatte bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta die Goldmedaille gewonnen, danach wechselte er zu den Profis. Von 2000 bis 2003 sowie von 2006 bis 2015 war er Weltmeister im Schwergewicht. Dabei vereinigte er die WM-Gürtel der Verbände WBA, WBO, IBF und IBO. Von 69 Profi-Kämpfen gewann er 64, 54 davon vorzeitig durch K.o.


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Quelle; spiegel
 

rooperde

Elite Lord
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Wladimir Klitschko beendet seine Karriere


Aus und vorbei: Wladimir Klitschko hat nach reiflicher Überlegung seine Karriere als Box-Profi beendet. Selbst die Aussicht auf einen millionenschweren Rückkampf gegen Anthony Joshua konnte den Ukrainer nicht mehr umstimmen. Der 41-Jährige wurde 1996 Profi und bestritt seitdem 69 Kämpfe (64 Siege, 54 Knock-outs). Klitschko war von 2000 bis 2003 und von 2006 bis 2015 Schwergewichts-Weltmeister.



„Ich habe mir nach meinem letzten Kampf gegen Anthony Joshua bewusst genügend Zeit zur Entscheidungsfindung genommen“, teilte Klitschko mit: „Ich habe als Amateur und Profi alles erreicht und kann jetzt gesund und zufrieden die spannende Karriere nach der Karriere angehen.“ „Dr. Steelhammer“ ließ damit die Option auf einen Rückkampf gegen Joshua verstreichen.

Weltmeister Joshua hatte sich für einen Rückkampf ausgesprochen. Der Brite kündigte an, zur Not auch seinen IBF-Titel niederzulegen, um einem Rückkampf nicht im Wege zu stehen. Die IBF hatte Sauerland-Boxer Kubrat Pulew zum Pflichtherausforderer ernannt und gefordert, dass Joshua zunächst gegen den Bulgaren antreten müsse. Joshua ist zudem Titelträger der WBA und des kleineren Verbandes IBO.

Mitreißender Kampf

Joshua und Klitschko hatten am 29. April vor 90.000 Zuschauern im Wembley-Stadion einen mitreißenden Kampf geboten. Klitschko verlor in der elften Runde durch Technischen K.o. Der Ringrichter brach den Kampf ab, nachdem er an den Seilen in einen Schlaghagel des Briten geraten war. Zuvor war Klitschko dreimal, Joshua einmal zu Boden gegangen.

Experten sprachen bereits kurz nach Ende der Ringschlacht von Wembley von einem Klassiker und stuften das Duell unter die besten zehn Schwergewichtskämpfe der Geschichte ein. Der Kampf soll bis zu 50 Millionen Euro erlöst haben, die Boxer bekamen angeblich eine Börse von 15 bis 20 Millionen Euro.

Klitschko kassierte gegen Joshua seine zweite Niederlage in Folge, viele Experten hatten ihm zum Aufhören geraten. Im Kampf der Generationen musste er viele Kopftreffer nehmen, der Olympiasieger von Atlanta hatte vor seiner Profikarriere etliche Amateurkämpfe bestritten und musste bei seiner Entscheidung übers Weitermachen auch an seine Gesundheit denken. Klitschkos älterer Bruder Witali hatte seine Karriere im September 2012 beendet.

„Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ich eine so lange und erfolgreiche sportliche Laufbahn haben würde. Ich danke allen von Herzen, die mich dabei immer unterstützt haben. Vor allem meiner Familie, meinem Team und meinen vielen Fans“, sagte Wladimir Klitschko.

An seine Grenzen gestoßen

Im Fight gegen Joshua war der fast 14 Jahre ältere Klitschko deutlich an seine Grenzen gestoßen. In der fünften Runde ging er auf die Bretter. Kurz danach ging auch Joshua zu Boden, doch Klitschko nutzte die Schwäche seines Gegners nicht und bekam in der elften Runde die Quittung. Joshua hatte wieder Kraft getankt und setzte dem Herausforderer mit mehreren heftigen Treffern zu, ehe der Kampf abgebrochen wurde.

Seine erste Niederlage nach neunjähriger Dominanz im Schwergewicht hatte Klitschko im November 2015 gegen Tyson Fury kassiert. Er verlor nach einer enttäuschenden Leistung einstimmig nach Punkten, Gegner Fury verlor nach Dopingmissbrauch und Depressionen mittlerweile seine Box-Lizenz.

Klitschko war nach seinem Olympiasieg 1996 ins Profilager gewechselt und wurde am 14. Oktober 2000 durch einen Sieg gegen Chris Byrd erstmals Weltmeister. Nach zwei bitteren Niederlagen gegen Corrie Sanders (2003) und Lamon Brewster (2004) holte er sich 2006 den WM-Titel durch einen zweiten Sieg gegen Byrd zurück und blieb über neun Jahre ungeschlagen.

Quelle: Welt
 

mattmasch

DEB König
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...das ist eben die Kunst die viele nicht können!
Abtreten wenn es so weit ist um nicht zuletzt auf dem Kirmesplatz zu enden.
 
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