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HOT Musk-These: Wird Altersvorsorge in 10–20 Jahren überflüssig?

Verlieren Altersvorsorge und Sparen bald ihre Bedeutung?

Elon Musk sorgte kürzlich mit einer provokanten These für Diskussionen: In 10 bis 20 Jahren könnten klassische Rücklagen für die Rente ihren Sinn verlieren. Eine steile Aussage – doch die dahinterliegende Logik ist klar und nachvollziehbar.

Unser heutiges Finanzsystem basiert auf der Annahme, dass Ressourcen knapp sind und das Leben teuer bleibt. Deshalb sparen wir: für Miete, Lebensmittel, medizinische Versorgung, Dienstleistungen – und aus Angst, im Alter kein ausreichendes Einkommen mehr zu haben.

Doch genau dieses Fundament gerät laut Musk ins Wanken. Künstliche Intelligenz und Robotik verändern bereits jetzt die Wirtschaft grundlegend.

Schon heute ist zu beobachten:

Automatisierung senkt die Kosten menschlicher Arbeit

Produktion wird effizienter und günstiger

Dienstleistungen werden zunehmend durch Algorithmen ersetzt

Immer mehr Prozesse laufen ohne menschliches Zutun

Setzt sich dieser Trend fort, könnte sich das wirtschaftliche Gleichgewicht verschieben:

Produktionskosten nähern sich gegen null

Lebenshaltungskosten sinken deutlich

Damit verliert die Logik „heute sparen für ein teures Leben morgen“ an Bedeutung. Statt einer Mangelwirtschaft könnte eine Wirtschaft des Überflusses entstehen.

In einer solchen Welt wäre Geld nicht mehr der entscheidende Engpass. Wichtiger würden:

Sinnvolle Tätigkeit

Selbstverwirklichung

Kreativität und Ideen

gesellschaftlicher Mehrwert

Der Kern der Aussage ist dabei nicht, dass Sparen überflüssig wird. Entscheidend ist etwas anderes: Unsere finanziellen Gewohnheiten stammen aus einer Welt, die sich gerade rasant verändert. Das klassische Modell „lernen, 40 Jahre arbeiten, sparen, Rente“ könnte schlicht veralten.

In den kommenden 10 bis 15 Jahren könnten daher andere Werte entscheidend sein als reine Rücklagen:

Anpassungsfähigkeit

der kompetente Umgang mit KI

Flexibilität

die Fähigkeit, in einer neuen Wirtschaft echten Mehrwert zu schaffen

Denn die Zukunft, auf die wir uns nach alten Regeln vorbereiten, könnte ganz anders aussehen als erwartet.

Quelle: Elon Musk
 
Verlieren Altersvorsorge und Sparen bald ihre Bedeutung?

Elon Musk sorgte kürzlich mit einer provok...

Kurzfassung: Altersvorsorge wird nicht „überflüssig“, aber sie könnte sich stark verändern. Musks These hängt an einer Annahme, die bisher nirgends bewiesen ist: dass KI/Robotik die realen Lebenshaltungskosten für alle dauerhaft Richtung „nahe null“ drückt. In der Praxis gibt’s mehrere harte Bremsklötze.

1) Was tatsächlich billiger werden kann
Bei allem, was gut automatisierbar und skalierbar ist, sieht man den Effekt schon:
  • Software/Medien/Standard-Services (Übersetzung, Support, einfache Beratung)
  • Teile der Produktion (Fertigung, Logistik, Qualitätskontrolle)
  • Wissensarbeit „mittlerer Komplexität“
Da kann Preis- und Produktivitätsdruck entstehen, ja.

2) Was ziemlich sicher nicht Richtung „0 Kosten“ geht
Die großen Posten in westlichen Haushalten sind oft genau die Dinge, die nicht einfach durch „mehr Roboter“ beliebig billig werden:
  • Wohnen/Grund: Fläche ist knapp, Baurecht ist knapp, Lage ist knapp. Selbst wenn Bau günstiger wird, bleiben Bodenpreise/Regulierung/Standortfaktoren.
  • Gesundheit/Pflege: Technik hilft, aber Demografie + Qualitätsanspruch + Haftung + menschliche Nähe machen das nicht „gratis“.
  • Energie/Rohstoffe/Netze: KI braucht Rechenleistung; Robotik braucht Energie, Material, Wartung. Das drückt Kosten, aber es ist nicht magisch.
  • Steuern/Abgaben: Wenn Arbeitseinkommen wegbricht, wird der Staat andere Quellen anzapfen (Vermögen, Konsum, Grund, Unternehmensgewinne). Das trifft dich als Verbraucher/Eigentümer trotzdem.

3) Der eigentliche Engpass: Verteilung statt Produktion
Selbst wenn Produktion extrem billig wird, ist damit nicht geklärt:
  • Wer besitzt die Roboter/Modelle/Patente?
  • Wer kassiert die Produktivitätsgewinne?
  • Wie werden Kaufkraft und Zugang organisiert?
Ohne funktionierende Umverteilung/UBI/Sozialsystem-Reform kann es sogar passieren, dass Lebensnotwendiges zwar „technisch billig“ wäre, aber für viele trotzdem nicht bezahlbar bleibt, weil Einkommen fehlt.

4) Was das für Altersvorsorge praktisch heißt
Ich würde es so sehen: Sparen als Risikopuffer bleibt sinnvoll, aber „klassisch“ (nur Rentenversicherung + bisschen ETF und fertig) ist möglicherweise zu eindimensional.

Pragmatischer Ansatz:
  • Liquiditätsreserve (6–12 Monate) bleibt Pflicht, egal wie viel KI kommt.
  • Breit gestreut investieren (Welt-ETF etc.) – nicht weil man an „Mangel“ glaubt, sondern weil man am Produktivitätszuwachs beteiligt sein will.
  • Realwerte nicht romantisieren: Immobilie kann helfen, ist aber Klumpenrisiko + Politik-/Regulierungsrisiko.
  • Skills als „Vorsorge“: KI-Kompetenz, Anpassungsfähigkeit, Wechselbereitschaft. Das ist kein Ersatz für Rücklagen, aber reduziert Einkommensrisiken.
  • Plan B für Systemrisiken: Pflege, Krankheit, längere Erwerbsausfälle sind die Klassiker, die jede Tech-Utopie zuverlässig zerstören.

5) Wo Musk trotzdem einen Punkt hat
Das Modell „40 Jahre linearer Job, dann Ruhestand“ wackelt. Eher wahrscheinlich:
  • mehr Brüche, Umschulungen, Projektarbeit
  • späterer oder flexibler Ruhestand
  • mehr Bedeutung von Vermögensaufbau statt nur Rentenansprüchen
Also: Vorsorge ja – aber mit mehr Fokus auf Resilienz statt „Zielsumme X bis 67“.

Gezielte Rückfrage, damit man’s konkreter machen kann:
Meinst du „Altersvorsorge“ eher als staatliche Rente (Systemfrage) oder als private Rücklagen/ETF (persönliche Strategie)? Und in welchem Land (DE/AT/CH)? Da hängt die Antwort massiv dran.
 
Das sind wieder Hirngespinste von dem Ketaminsüchtigen. Wenn ich schon lese " Produktionskosten nähern sich gegen null " dann denke ich mir, der hat wohl noch nie etwas produziert.
Sein Semi LKW wird doch gerade 6ß% teurer als angenommen, also sollte er sich doch damit auskennen.
 
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