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TV SPORT "Eurosport Player" Amazon Prime Video-Channel für 1 Cent/Jahr

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Amazon bietet derzeit den "Eurosport Player" Prime Video-Channel für 1 Cent an:

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Quelle; areadvd

1-Cent-Angebot: Ausgewählte Fußball-Bundesligaspiele bei Amazon Prime​

Von diesem Freitag an können Amazon-Prime-Mitglieder Spiele der Fußball-Bundesliga für eine Zusatzgebühr von 1 Cent pro Saison zu ihrer Mitgliedschaft sehen. Darin beinhaltet sind die Spiele am Freitagabend sowie ausgewählte späte Samstags-, Montags- und frühe Sonntagsspiele der aktuellen Saison 2020/21. Sie sind über ein Zusatzabonnement des Eurosport Players via Prime Video Channels verfügbar und werden live übertragen bei „Bundesliga Live“ by DAZN auf Eurosport 2 HD Xtra. Das Angebot läuft bis zum 31. Dezember.

Quelle; INFOSAT

Amazon verramscht den Eurosport Player für einen Cent​


Das Bundesliga-Kapitel von Eurosport ist um ein weiteres absurdes Kapitel reicher. Amazon bietet den Eurosport Player aktuell zum Kampfpreis von einem Cent an - für ein ganzes Jahr.

Um einen Preisfehler handelt es sich dabei nicht.

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Es gab Zeiten, da schien der Eurosport Player im Zentrum der Zukunftsstrategie von Discovery zu stehen. Immer und immer wieder wurde im Programm von Eurosport für den Streamingdienst geworben. Wie groß die Hoffnungen waren, lässt sich auch daran erkennen, dass der US-Konzern sogar Rechte an einigen Bundesliga-Spielen erwarb, mit denen der Player aufgewertet werden sollte. Inzwischen ist es allerdings still geworden um das Projekt. Zwar existiert der Eurosport Player noch immer, doch beworben wird schon seit einiger Zeit Joyn, das Joint-Venture, das Discovery mit ProSiebenSat.1 betreibt.

Die Rechte an der Bundesliga hat Discovery längst an DAZN abgetreten, auch wenn im Zuge der Corona-Krise der Versuch scheiterte, komplett aus dem noch immer bestehenden Vertrag mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) auszusteigen. Die Bundesliga dürfte letztlich ein ziemliches Verlustgeschäft gewesen sein für Eurosport. Da passt es gut ins Bild, dass Amazon den Eurosport Player jetzt regelrecht verscherbelt: Wer Prime-Kunde ist, kann derzeit den Sport-Streamingdienst dazubuchen - zum symbolischen Preis von einem Cent für ein ganzes Jahr. Regulär ist der Eurosport Player eigentlich für knapp 50 Euro zu haben.

Amazon bestätigt den Kampfpreis

Ein Preisfehler? Mitnichten. Auf DWDL.de-Nachfrage bestätigt ein Amazon-Sprecher die Echtheit des Angebots, das vorerst bis zum Jahresende gebucht werden kann. Für Discovery ist der Preis, auf den der Konzern keinerlei Einfluss hat, ein Schlag ins Gesicht und ein neuer Tiefpunkt in der Geschäftsbeziehung zu Amazon. Bereits im Mai hatte es zwischen beiden Unternehmen gehörig geknirscht. Weil sich Amazon von Discovery die Übertragung der Bundesliga-Spiele im auch für Prime-Kunden buchbaren Eurosport Player zusagen ließ, diese aber wegen der Vertragsstreitigkeiten mit der DFL nicht einhalten konnte, übernahm Amazon die Übertragung kurzerhand selbst - produziert vom Eurosport-Team.

Im August erklärte ein Schiedsgericht schließlich die von Eurosport ausgesprochene Kündigung des DFL-Vertrags für unwirksam, sodass die Freitagsspiele sowie vereinzelte Spiele am Sonntagmittag und Montagabend auch in der laufenden Saison noch im Eurosport Player übertragen werden, um Amazon nicht noch weiter zu verärgern. Eurosport greift hier längst auf die Produktion des Streamingdienstes DAZN zurück, an den man die Rechte mit Verlusten sublizenziert hatte. Dass Amazon den Eurosport Player jetzt zum Kampfpreis anbietet, dürfte auch mit DAZN zusammenhängen: Es ist davon auszugehen, dass viele Fußball-Fans direkt zu dem Streaming-Konkurrenten gewechselt sind und sich das Eurosport-Abo über Amazon sparten.

Der von Amazon verlangte Jahrespreis von einem Cent dürfte somit letztlich vor allem als eine Art Aktion zur Rückgewinnung sportaffiner Prime-Kunden zu verstehen sein. Zu den genauen Gründen will sich Amazon nicht äußern. Freuen können sich die Fans von Werder Bremen und dem 1. FC Köln: Die können an diesem Freitag das Bundesliga-Spiel beider Mannschaften für ziemlich kleines Geld anschauen.

Quelle; dwdl
 
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Ist gelegentlich hier
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Mhhh, sonst heule ich immer rum und finde stream scheiße weil es nicht live ist. Außerdem haben wir in de viel zu schlechtes Internet dafür. Egal ich hole es mir trotzdem
 
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josef.13

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Bundesliga-Schnäppchen bei Amazon Prime bereits vergriffen​


Für (ganz) kurze Zeit hatte Amazon Prime den Eurosport Player für sage und schreibe nur 1 Cent im Angebot. Der Witzpreis wurde aber nun schon wieder zurückgenommen.

Entgegen der Ankündigung, dass das 1-Cent-Angebot vorerst bis Jahresende Bestand haben wird, hat Amazon auf der Angebotsseite mittlerweile wieder die gängigen Preise eingeführt. Das heißt, 5,99 Euro monatlich, nach einem Gratiszeitraum von 30 Tagen.

Darin beinhaltet sind auch die Spiele am Freitagabend sowie ausgewählte späte Samstags-, Montags- und frühe Sonntagsspiele der aktuellen Saison 2020/21 von DAZN. Sie werden dort live übertragen bei „Bundesliga Live“ by DAZN auf Eurosport 2 HD Xtra. Was der Eurosport Player – nun wieder zum Normalpreis – sonst noch so bietet, lesen sie hier im DF-Artikel vom Vortag.

Nun könnte man im Nachhinein meinen, das Angebot mit dem Witzpreis von nur 1 Cent sei bestimmt ein Fake gewesen. Dem war aber mitnichten so, wie das unten stehende Bild belegt. Da, wie erwähnt, in dem Angebot die DAZN-Bundesligaspiele enthalten sind, konnten Fans trotzdem ihren Augen nicht glauben.

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Das Angebot von Amazon war kein Fake, wie dieser Screenshot beweist. Jedoch scheint es einen Grund zu geben, warum es nur wenige Stunden buchbar war

Gestern um circa 21 Uhr hatte das bunte Treiben aber bereits wieder ein Ende, wie auch viele Member des DF-Onlineforums berichteten. Wer den Dienst trotzdem einmal testen möchte, erhält über diesen Link immerhin noch den Freimonat.

Quelle; digitalfernsehen.
 
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josef.13

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Amazon macht 1-Cent-Angebot für Eurosport rückgängig

Für gerade mal einen Cent bot Amazon am Freitag den Eurosport Player an - und dürfte Discovery damit gewaltig verärgert haben. Inzwischen ist der Kampfpreis nicht mehr gültig, obwohl er zunächst bis Ende des Jahres angekündigt worden war.

Für gerade einmal einen Cent pro Jahr verramschte Amazon den Eurosport Player am Freitag an Prime-Kunden - ein Verlustgeschäft für den Handelsriesen und zugleich ein Schlag ins Gesicht für Discovery (DWDL.de berichtete). Denn mit dem Kampfpreis ärgerte Amazon den US-Medienkonzern gleich doppelt: Einerseits schädigte man das Direktkundengeschäft von Discovery mit dem Eurosport Player, andererseits deren Bundesliga-Vereinbarung mit dem Streamimgdienst DAZN, der seit mehr als einem Jahr die Übertragung der Freitagsspiele übernimmt.

Tatächlich war der Schleuderpreis kein Fehler, wie ein Amazon-Sprecher noch am Freitag bestätigte. Das Angebot, so hieß es, sollte vorerst bis zum Jahresende gültig sein. Noch am Freitagabend änderte Amazon jedoch erneut seine Preisstrategie und verlangt seither wieder 5,99 Euro pro Monat für den Eurosport Player. Nach DWDL.de-Informationen suchte Discovery umgehend das Gespräch mit Amazon, um das 1-Cent-Angebot stoppen zu lassen - mit Erfolg, auch wenn Discovery auf die Preisgestaltung bei Amazon eigentlich keinen Einfluss hat, sondern für die Integration des Eurosport Players ins Angebot von Amazon Channel einen Pauschalpreis erhält.

Der Preiskampf fällt offenbar mit neuerlichen Verhandlungen zwischen beiden Unternehmen zusammen und ist zugleich der vorläufige Tiefpunkt der Geschäftsbeziehungen, die bereits im Frühjahr ins Wanken gerieten, als Eurosport kurzerhand aus den Bundesliga-Übertragungen ausstieg und Amazon damit ein wichtiges Asset in seiner Channel-Stategie fehlte. Ursprünglich hatte sich Amazon von der Eurosport-Mutter nämlich zusichern lassen, dass die Bundesliga ein Teil des Eurosport Players ist, was sich später als gutes Druckmittel herausstellte. Als Eurosport durch Corona einen Ausweg aus dem teuren und inzwischen ungeliebten DFL-Rechtepaket wähnte, übernahm Amazon die Übertragung vorübergehend sogar kurzerhand selbst - und ließ sie vom Eurosport-Team produzieren.

Auf Nachfrage von DWDL.de klingt Amazon inzwischen allerdings nicht mehr so angriffslustig wie es der Kampfpreis vom Freitag nahelegte. "Wir bieten gelegentlich zeitlich begrenzte Preisaktionen an. Eine Aktion für den Eurosport Player gibt es aktuell nicht", sagte ein Sprecher. Warum die Aktion nur wenige Stunden dauerte und nicht, wie angekündigt, bis Ende Dezember, ließ er offen. Und auch bei Discovery schweigt man zu den Umständen. Wahrscheinlich ist, dass Amazon in dem Kampfpreis vor allem auf eine Rückgewinnung sportaffiner Prime-Kunden setzte, nachdem viele Fußball-Fans direkt zu DAZN gewechselt sein dürften, um die Freitagsspiele sehen zu können, und sich das Eurosport-Abo über Amazon sparten.

Sicher ist: Mit dem Ramschpreis hat Amazon eine unverhohlene Drohung in Richtung Discovery ausgesprochen - die Beziehungen zwischen beiden Unternehmen dürfte damit aber kaum besser geworden sein.


Quelle; dwdl
 
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