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PC & Internet Der "Bush-Hacker" wurde in Rumänien gefasst

Die Behörden in Rumänien haben einen Mann verhaftet, bei dem es sich um den so genannten "Bush-Hacker" handeln soll. Eigentlich hat er sich im Netz unter dem Pseudonym "Guccifer" einen Namen gemacht.

Die Polizeibehörde für Organisierte Kriminalität und Terrorismus vermeldete, dass man in der Grenzregion zu Ungarn zugeschlagen und den Mann mit den Initialen LML festgenommen hat. Es liege ein begründeter Verdacht vor, dass es sich bei dieser Person um einen schon seit längerer Zeit gesuchten Täter handelt, der in den vergangenen Jahren in reihenweise E-Mail-Accounts eingebrochen ist, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Betroffen waren vor allem Prominente aus Rumänien. Internationale Beachtung fanden hingegen die Einbrüche in die Accounts von Familien-Mitgliedern des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush sowie denen von dessen Außenminister Collin Powell. Die darin enthaltenen privaten Schriftwechsel gab er unter anderem an die Klatschpresse weiter.

So wurden beispielsweise auch Fotos öffentlich, die den früheren US-Präsidenten in der Badewanne zeigten und die eigentlich nur im engeren Familienkreis herumgereicht wurden. Zu seinen Opfern gehörten aber auch bekanntere Journalisten, Schauspieler und Militärs. Besonders delikat waren Veröffentlichungen mit Bezug auf Powell, weil die fraglichen Schriftwechsel den Verdacht aufkommen ließen, er habe eine Affäre mit der einer rumänischen Abgeordneten im EU-Parlament gehabt, was dieser aber zurückwies.

Neben E-Mail-Konten waren auch Accounts bei Facebook und einigen anderen Diensten das Ziel des Angreifers. Zugang verschaffte er sich zum Teil durch die Recherche zur Beantwortung der so genannten Sicherheitsfragen, aber auch auf anderen Wegen. Der Mann soll nach Informationen des rumänischen Rundfunks bereits im Jahr 2012 wegen Einbrüchen in Computer-Systeme zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden sein.
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Quelle: winfuture
 
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