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Mehr Hartz-IV-Empfänger brauchen Notkredite

Dieses Thema im Forum "Hartz IV Archiv" wurde erstellt von TV Pirat, 27. Juni 2012.

  1. TV Pirat
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    Zinslose Darlehen vom Jobcenter

    Viele ALG-II-Bezieher schaffen es nicht, zu sparen. Geht etwa der Kühlschrank kaputt, kann das Jobcenter mit einem Notfall-Darlehen einspringen. Mehr und mehr Menschen sind auf diese Mini-Kredite angewiesen.

    Immer mehr Hartz-IV-Empfänger brauchen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts Notkredite der Bundesagentur für Arbeit (BA). Nach den aktuellsten Daten vom Februar stieg die Zahl der sogenannten Bedarfsgemeinschaften, die eine entsprechende Unterstützung erhielten, auf 17.600 pro Monat an. Vor einem Jahr waren es noch 14.600 gewesen. 2007 waren es im Schnitt 9.800 pro Monat.

    Immer mehr Hartz-IV-Empfänger brauchen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts Notkredite der Bundesagentur für Arbeit (BA). Nach den aktuellsten Daten vom Februar stieg die Zahl der sogenannten Bedarfsgemeinschaften, die eine entsprechende Unterstützung erhielten, auf 17.600 pro Monat an. Vor einem Jahr waren es noch 14.600 gewesen. 2007 waren es im Schnitt 9.800 pro Monat.

    Häufig seien Stromnachzahlungen der Grund für einen Antrag. Aber auch eine kaputte Waschmaschine oder die nötige Reparatur eines Autos brächten Empfänger von Arbeitslosengeld II leicht in finanzielle Bedrängnis. Der Regelsatz liegt zur Zeit bei 374 Euro. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Ulrich Schneider, hatte bereits in der Vergangenheit argumentiert, dass die ansteigende Zahl der Notkredite der Beweis dafür sei, dass die monatlichen Regelsätze zu niedrig seien.

    Die Kredite sind zinslos und werden aus Steuergeldern finanziert. Sobald ein Hartz-IV-Bezieher wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehme, würden Rückzahlungen vereinbart, erklärte die Sprecherin. Für die Gewährung der Darlehen müssen die Hartz-IV-Empfänger Nachweise und zum Beispiel nachträglich Rechnungen vorlegen.

    Die Ausgaben für diese Notkredite stiegen. Waren es 2010 im Durchschnitt monatlich noch vier Millionen Euro, wuchs die Summe 2011 auf monatlich fünf Millionen Euro an, wie die Sprecherin sagte. Den Anstieg erklären sich die Jobvermittler vor allem damit, dass inzwischen mehr Menschen von der Möglichkeit eines solchen zinslosen Kredits wüssten.

    Quelle: sueddeutsche.de
     
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