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IPTV XXL-TEST: Amazon Fire TV Stick 4K mit Dolby Vision & Dolby Atmos-Streaming im neuen Design

Der Amazon Fire TV Stick 4K ist neben dem Fire TV Cube immer noch Amazons Flagschiff für das hauseigene Streaming-Angebot und wird im Rahmen von Aktionen auch häufig zum reduzierten Preis angeboten. Der Streaming Media-Stick unterstützt neben 4K-Video auch HDR10, HDR10+, HLG, Dolby Vision sowie Dolby Atmos-Sound bei ausgewählten Titeln. Außerdem sind zahlreiche Streamingdienste und allerlei andere Apps bereits vorinstalliert bzw. können heruntergeladen und verwendet werden. Neben dem obligatorischen Prime Video zum Beispiel Netflix, Spotify, Youtube, Disney+, Apple TV, Sky Ticket, waipu.tv, ARD und ZDF, bei letzteren können Sendungen live oder on demand angeschaut werden. Natürlich ist dabei auch Alexa mit von der Partie, die über die mitgelieferte Fernbedienung verwendet werden kann, um den Fire TV Stick 4K per Sprachsteuerung zu bedienen. Die Fernbedienung ist außerdem nützlich, um kompatible Geräte wie Soundbars, TVs oder Receiver zu steuern, man muss also nicht mehr mit mehreren Fernbedienungen jonglieren. Dabei kann der Fire TV Stick 4K mit Alexa ebenso ins Smart Home eingebunden werden.

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Der Fire TV Stick 4K hat einen 1,7GHz Quad-Core-Prozessor und eine IIMG GE8300 GPU verbaut, mit denen eine Auflösung von 720p, 1080p und 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde verarbeitet werden. Dabei ist es über die „Framerate-Matching“-Option möglich, bei automatischer Auflösungsausgabe auch die native Bildwiederholungsrate, also z.B. 24p, auszugeben.

WLAN-Netzwerke bis zum Standard 802.11a, b, g, n und ac werden unterstützt und zusätzlich kann separat noch ein offizieller Ethernet-Adapter erworben werden, der uns jedoch leider nicht vorliegt. Von den beworbenen 8GB internem Speicher stehen 5,34GB zur Verfügung, um noch weitere Apps zu installieren.

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Kunststoffgehäuse mit HDMI-Anschluss am Fire TV Stick 4K

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Saubere Verarbeitung

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Micro-USB-Anschluss zur Stromversorgung

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Übersichtliche und angenehm zu handhabende Fernbedienung

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Navigationsrad und Mikrofontaste zur Aktivierung der Sprachsteuerung

Bevor wir den Fire TV Stick 4K in Betrieb nehmen, befreien wir ihn zunächst aus seiner Verpackung und erforschen, was denn noch mit im Paket dabei ist. Zum einen finden wir den Stick selbst. Mit den Abmessungen von 108mm x 30mm x 14mm (inkl. HDMI-Anschluss) ist er doch recht groß bemessen, hat aber mit seinen 53g kaum Gewicht. Das Gehäuse des Sticks und der Fernbedienung besteht schlichtweg aus Kunststoff. Klar, hochwertiges Material können wir bei 60 EUR Kaufpreis nicht erwarten und ist auch nicht von Nöten, solange die Gehäuse sauber verarbeitet sind. Wichtiger ist schließlich, ob sich insbesondere die Fernbedienung anständig handhaben lässt und hier können wir nicht meckern. Das leicht glänzende Navigationsrad und die gummierten Tasten sind alle sauber eingepasst und liefern bei der Betätigung auch ein angenehmes Feedback am Finger. Viele Worte müssen wir über die Fernbedienung ansonsten nicht verlieren, nur die Mikrofontaste oben sei kurz erwähnt. Mit dieser Taste können wir Alexa aktivieren und sie diverse Aktionen am Stick bzw. am Fernseher tätigen lassen. Dafür halten wir die Taste ganz einfach gedrückt, solange wir mit ihr sprechen wollen und aus den Lautsprechern ertönt dann die Bestätigung, ob sie den Befehl verstanden hat. Wenn wir z.B. „Öffne Netflix“ in die Fernbedienung sprechen, erhalten wir als Antwort „Hier ist Netflix“ und Alexa öffnet am Fernseher die Netflix-App. An der Rückseite können wir die Batterien einlegen, dabei handelt es sich um zwei AAA-Batterien, die sich erfreulicherweise auch mit im Lieferumfang befinden.

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Netzteil und Micro-USB-Kabel sind mit dabei

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HDMI-Verlängerungskabel, falls der direkte Anschluss nicht möglich ist

Da der Fire TV Stick 4K nach dem Anstecken an den TV bzw. einen Receiver noch mit Strom versehen werden muss, ist außerdem ein Netzteil mit einem 1,50m langen Micro-USB-Kabel dabei. Zu guter Letzt finden wir neben der Gebrauchsanweisung noch ein HDMI-Verlängerungskabel.

Als Nächstes wollen wir den Fire TV Stick 4K in Betrieb nehmen. Wir stecken ihn also an einen der HDMI Inputs unseres Fernsehers an und verbinden den Stick dann über das mitgelieferte Netzteil mit einer nahegelegenen Steckdose. Nach dem Einschalten unseres Fernsehers wählen wir dann den entsprechenden Input und starten über die Fire TV-Fernbedienung den Stick, womit wir dann auch die weitere Einrichtung vornehmen. Als erstes werden wir dazu aufgefordert, uns mit einem WLAN-Netzwerk zu verbinden, damit der Stick im Anschluss die aktuelle Software herunterladen kann. Dies geschieht automatisch und die Software wird im nächsten Schritt auch gleich installiert. Beim anschließenden Neustart wird das Update dann abgeschlossen, was sich zugegeben etwas hinzieht, aber auch diese Wartezeit ist nach etwas unter zwei Minuten vorbei und schon wieder vergessene Sache.

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Starten der Einrichtung über den Play/Pause-Button

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Sprachauswahl

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Passworteingabe zur Verbindung mit dem WLAN-Netzwerk

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Verbindung erfolgreich

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Automatisches Firmwareupdate beim ersten Start

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Erstellung eines neuen Kontos oder Login mit existierendem Konto

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Einfacher Loginprozess

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Anmeldung erfolgreich!

Jetzt können wir den Fire TV Stick 4K also endlich richtig einrichten. Zunächst bekommt man die Möglichkeit, sich ein neues Amazon-Konto zu erstellen, oder sich in ein existierendes einzuloggen. Am Fernseher wird klar und deutlich erklärt: Man geht in einem Browser auf die Seite „amazon.de/code“, wo man nach dem Login ins Amazon-Konto den Code vom TV-Bildschirm eingibt. Der Stick erkennt sofort den Loginversuch und es geht weiter zum nächsten Schritt, wo sich die Kindersicherung einstellen lässt. Als Letztes gibt der Stick dann über die Lautsprecher ein Musiksignal wieder, welches wir lauter und leiser stellen können, um zu überprüfen, ob die Fernbedienung und die Tonausgabe auch vollständig funktionieren. Nach dieser kleinen Testeinlage befinden wir uns dann schlussendlich im Hauptmenü und wir können erforschen, welche Dienste und Optionen uns der Fire TV Stick 4K zur Verfügung stellt.

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Startseite des Fire TV Stick 4K

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Streamingangebot aus den verschiedenen registrierten Abonnements

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Auch Apps und Spiele sind auf der Startseite zu finden

Ende März wurde von Amazon schrittweise ein neues Update herausgebracht, das die Benutzeroberfläche einiger Fire TV Stick-Modelle überarbeitet, so auch beim Fire TV Stick 4K. Obwohl der Fire TV Stick 4K bereits länger erhältlich ist, zeigt er sich jetzt in einer ganz neuen Optik. Schauen wir uns also die neue Benutzeroberfläche des Sticks einmal an.

Insgesamt würden wir die Menüführung des Fire TV Sticks 4K als simpel, aber übersichtlich strukturiert bezeichnen. Gerade im direkten Vergleich zur alten Version fallen ein paar Menüpunkte wie "Filme" oder "Serien" weg, die jetzt stattdessen als Unterkategorien bei der Prime-Video-App, wofür der Stick wohl primär gedacht ist, oder als Suchkriterium in der Suche zu finden sind. Dadurch wird die Aufteilung des Menüs etwas entzerrt. Als erstes finden wir auf der Startseite allerhand Filme bzw. Serien, die sich im Streaming-Angebot befinden, das von den Apps des Fire TV Stick 4K unterstützt wird. Hauptsächlich werden hier natürlich Filme und Serien von Amazon Prime Video, aber auch Amazon Video und anderen Streaming-Anbietern aufgelistet. Die Listen sind getrennt nach den üblichen Kriterien: "kürzlich hinzugefügt", "beliebteste", "Amazon Originals und Exclusives", "Empfehlungen" etc. Unter dem großen Banner, womit ganz oben immer ein bestimmtes Medienprodukt, können wir zwischen den verschiedenen Tabs, die der Stick uns anbietet, wechseln.

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Die Suche mit verschiedenen voreingestellten Kategorien

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Diverse Optionen und Empfehlungen nach der Auswahl eines Films

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Der "Live"-Screen mit mehreren TV-Apps

Neben der Startseite ist dann der "Suchen"-Tab dran, wo wir per Sprachsteuerung oder über die Bildschirmtastatur nach bestimmten Produkten im kompletten Streamingaufgebot des Sticks suchen können. Ebenfalls bietet sich allerdings die Aufteilung nach Genres an, wenn man in einem bestimmten Genre suchen oder sich daraus Empfehlungen geben lassen möchte. Drücken wir bspw. auf "Komödien", listet der Stick uns eine ganze Reihe an Komödien auf, die in unseren Abonnements abrufbar sind, also auch z.B. auf Netflix. Wenn wir dann einen Film auswählen, können wir die Wiedergabe starten, den Trailer ansehen, ihn zur Watchlist hinzufügen, oder aber weitere Videomöglichkeiten aufrufen. Darunter werden außerdem weitere, dazu passende Filme empfohlen und die vertretenen Schauspieler werden gelistet. Besagte "Watchlist" lässt sich im Übrigen dort, wo wir auch die Genres auswählen konnten, unter dem Begriff "Mediathek" aufrufen, wo auch die Einkäufe oder Leihgaben zu finden sind.

Unter „Live“ sieht man außerdem Apps zum Empfangen von diversen Fernsehsendern, z.B. ARD, ZDF, wo man auch gleich auf die Mediatheken zugreifen kann, aber auch TV-Apps, mit denen sich viele verschiedene Live-TV-Sender empfangen lassen. Die App der Live-Streaming-Plattform Twitch befindet sich ebenfalls hier. Dazu gesagt werden sollte allerdings, dass viele dieser Apps nicht bereits vorinstalliert auf dem Stick vorhanden sind, sondern der Stick schlichtweg einen eigenen Tab zur Verfügung stellt, auf dem diese App-Kategorie zentralisiert erkundet werden kann und die Apps entsprechend direkt heruntergeladen werden können.

Neben der "Live"-Sektion sehen wir dann mehrere kleine Banner von den verschiedenen Apps, die am Fire TV Stick 4K installiert sind bzw. die er unterstützt und außerdem eine Verknüpfung direkt zum App Store und ganz rechts einen Button, um alle unsere Apps und Sender auf einen Blick anzeigen zu lassen. Wir werden nicht groß auf die Apps im Einzelnen eingehen, die Prime-Video-App allerdings sollten wir uns wohl etwas genauer anschauen, da diese in vielen Fällen wohl den höchsten Nutzungsgrad bei den Fire TV-Produkten erhält.

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Startseite der Prime-Video-App

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Übersicht über das Streaming-Angebot von Prime Video

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Auch die kostenpflichtigen Angebote können auf einen Blick abgerufen werden

Prinzipiell ist die Prime-Video-App ebenfalls sehr simpel und strukturiert aufgebaut. Auf der Startseite werden verschiedene sortierte Empfehlungen für Filme und Serien im Angebot von Amazon Prime Video, aber auch Kanäle gegeben, auf die wir bei "Channels" eingehen werden. Unter "Für mich kostenlos" lassen sich weiterhin auf einen Blick die kostenlosen, also in Prime Video enthaltenen Angebote auflisten, während unter "Shop" die kostenpflichtigen, sprich auf Amazon verfügbaren, aber nicht in Prime Video enthaltenen Produkte zu finden sind. Bei "Kategorien" kann man sich nur bestimmte Filme und Serien anzeigen lassen, die den gewählten Kriterien entsprechen. So lässt sich das Prime-Video-Angebot bspw. nach 4K UHD oder "Amazon Originals" filtern. Unter "Mein Bereich" sind wieder die eigene Watchlist oder die Käufe bzw. Leihen zu sehen.

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Vorgefertigte Kategorien zur gezielteren Suche

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Diverse Zubuchungsoptionen unter "Channels"

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Starzplay - Ein Beispiel für einen Channel, der sich auf Prime Video hinzubuchen lässt

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Die spezifischen Einstellungen der Prime-Video-App

Interessant ist hier noch der "Channels"-Tab. Amazon bietet beim Fire TV Stick 4K an, noch diverse andere Content-Anbieter über Prime Video hinzubuchen zu können, darunter z.B. "StarzPlay", "BBC Player" oder "Aniverse", die alle ihre eigenen Inhalte anbieten und dann über jene Zusatzbuchung via Prime-Video-App kostenpflichtig gesichtet werden können. Dies ist u.a. praktisch, weil so verschiedene Geschmäcker, auch Nischenansprüche zentralisiert über den Fire TV Stick in einer einzigen App erfüllt werden können. Die Buchungen lassen sich dann über das Zahnrad ganz rechts, welches zu den Prime-Video-Einstellungen führt, verwalten.

Wir verlassen über die Zurück-Taste die Prime-Video-App und werfen noch einen kurzen Blick auf den App Store. Hier sehen wir das große App-Angebot des Fire TV Sticks, ganz links aber zunächst nur die App-Bibliothek mit den bereits installierten und einigen vorkonfigurierten Apps, die aber noch nicht installiert sind. Unter "Empfehlungen" werden dann viele verschiedene Apps aufgelistet, wieder sortiert in verschiedene Kategorien wie "Highlights", "Unterhaltung", "Live TV und Mediatheken" oder "Brandneue Veröffentlichungen". Unter "Spiele" findet sich dann das beachtliche Spieleangebot des Fire TV Sticks, worunter sich Klassiker wie "Sonic the Hedgehog", "Star Wars: Knights of the Old Republic" und "Chrono Trigger", aber auch z.B. das Indie-Adventure "Machinarium" befinden. Und wie schon in den anderen Tabs finden wir dann bei "Alle Kategorien" eine Sortierung, mit der man sich konkreter Apps zu bestimmten Themengebieten vorschlagen lassen kann.

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Das vielseitige App-Angebot des Fire TV Stick 4K

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Erneut eine Kategorisierung des App-Katalogs zur vereinfachten Suche

Von großer Relevanz sind natürlich auch noch die Einstellungen, von denen wir noch die wichtigsten untersuchen wollen. Da die Fernbedienung des Fire Stick TV 4K in der Lage ist, mehrere Geräte auf einmal zu steuern, gibt es in den Einstellungen den Menüpunkt der „Geräteverwaltung“, wo man die Geräte verwalten kann, die mit der Fernbedienung angesteuert werden können. Hierbei können wir das Infrarot-Profil, mit dem die Fernbedienung arbeitet, um den Fernseher zu steuern, anpassen, aber auch die Einstellungen für das Ein- und Ausschalten des TVs und für die Lautstärkeregelung mit Sprachsteuerung.

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Die Einstellungen des Fire TV Stick 4K im Überblick

Weiterhin bietet der Fire TV Stick 4K unter „Barrierefreiheit“ einige Accessibility-Optionen, mit denen die Bedienung gerade für Hör- oder Sehbehinderte leichter gestaltet werden kann. So lassen sich z.B. bestimmte Elemente über ein Textbanner mit anpassbarer Schriftgröße anzeigen, wenn es denn so gewünscht ist. Außerdem können über „Audiobeschreibung“ bestimmten Inhalten von Prime Video Tonspuren hinzugefügt werden, in denen mit Worten beschrieben wird, was gerade am Bildschirm zu sehen ist.

Die wohl interessanteste Option für uns ist jedoch natürlich „Töne und Bildschirm“, wo sich die Verarbeitung der Bild- und Tonsignale konfigurieren lassen. Unter „Bildschirm“ können wir bei „Videoauflösung“ entweder eine bestimmte Auflösung (720p, 1080p oder 4K) mit jeweils 50 oder 60Hz forcieren, oder aber wir belassen die Einstellung auf „Automatisch“, wodurch der Fire TV Stick 4K das Bildsignal grundsätzlich auf 4K hochskaliert, sofern es nicht ohnehin schon in 4K vorhanden ist. Außerdem können wir die Farbtiefe (8 Bits bis zu 12 Bits) und das Farbformat (RGB oder YCbCr) festlegen. Wichtig ist auch noch die Option „An Originalbildrate anpassen“, die sich nur bei automatischer Videoauflösung aktivieren lässt. Ist diese Option aktiv, so wird bei Bildsignalen von Prime Video die wiedergegebene Framerate ans Quellmaterial angepasst. Das heißt, dass Filme, die auf Prime Video in 24 Bildern pro Sekunde verfügbar sind, auch mit 24 Bildern pro Sekunde wiedergegeben werden und nicht in 60 Bildern. Dieses Angebot ist jedoch nur bei Prime Video verfügbar, Filme und Serien auf z.B. Netflix werden nach wie vor in 60 Bildern pro Sekunde ausgegeben. An dieser Stelle finden wir es zwar gut, dass die Anpassung an das Quellmaterial immerhin bei Filmen im hauseigenen Streaming-Service verfügbar ist, allerdings ist es schade, dass andere Anbieter hier auf der Strecke bleiben. Es ist zwar richtig, dass bei vergleichbaren Geräten 24p kein Standard und die Ausgabe mit 60 Bildern durchaus üblich ist, zumal es bei modernen TV-Geräten auch nicht besonders auffällt. Für eine authentische Reproduktion des Kinoerlebnisses jedoch ist dieser Umstand nicht erstrebenswert und wird demzufolge Cineasten auch eher weniger zusagen.

Positiv sei angemerkt, dass HDR-Inhalte in HDR10 auch von Netflix problemlos wiedergegeben werden. Der Fire TV Stick 4K unterstützt weiterhin HDR10+, HLG und Dolby Vision.

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Mehrere Konfigurationseinstellungen für die Bildwiedergabe, inkl. Anpassung an die Originalbildrate für Prime-Video-Angebote

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Einstellung der Auflösung und Bildwiederholrate von 720p 50Hz bis 2160p 60Hz

Unter „Audio“ können wir schließlich noch die Audio-Verarbeitung einstellen, wobei die Optionen hier zugegeben recht übersichtlich sind. Bei „Erweitertes Audio“ finden wir den Lautstärke-Ausgleich, wodurch die Lautstärke bei sämtlichem Streaming-Content und allen Apps gleichgestellt wird, und den Dialog-Verstärker, der garantieren soll, dass der Dialog im Film oder der Serie garantiert verständlich ist. Abschließend lässt sich unter „Surround-Sound“ die Audiowiedergabe ändern, nämlich ob der Stick sich immer für die beste verfügbare, Stereo, Dolby Digital, oder Dolby Digital Plus entscheiden soll. Erwähnt werden muss hierbei, dass der Fire TV Stick 4K ebenfalls in der Lage ist, Dolby Atmos an einen AV-Receiver weiterzugeben, allerdings hier auch wieder nur bei Quellmaterial von Prime Video, das in 4K UHD abgespielt wird. Enttäuschend ist, dass es aktuell nur ein sehr kleines Angebot an Filmen und Serien auf Prime Video gibt, die mit einer Dolby-Atmos-Spur versehen sind. Hier wäre es doch sehr nett gewesen, wenn sich die Atmos-Unterstützung auch in anderen Streaming-Services wie Netflix niederschlägt.

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Diverse Einstellungen für die Tonwiedergabe

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Wahl des Surround-Sound-Formats

Bevor wir zum Schluss kommen, genehmigen wir uns noch einige kleine Streaming-Beispiele, um zu überprüfen, ob der Fire TV Stick 4K in der Lage ist, einen modernen TV, in unserem Fall den Samsung QN95A (2021), mit einer angemessenen Bildqualität zu versehen. Hierzu starten wir über Prime Video Denis Villeneuves „Blade Runner 2049“ in 4K mit 24 Bildern pro Sekunde und wir müssen festhalten, dass die Wiedergabequalität des Sticks scharf und dynamisch wirkt. Bildelemente wie Ryan Goslings Barthaare sind klar zu differenzieren und auch die Rauchwolken am Anfang kommen schön plastisch zur Geltung.

Als nächstes gehen wir kurz in die Netflix-App und schauen in die erste Folge der Eigenproduktion „Stranger Things“ hinein. Auch hier gefällt uns die deutliche Darstellung der Frisur vom Kinderstar Finn Wolfhard in seiner Rolle als Mike Wheeler. Die wuscheligen Haare vorne an der Stirn sind auch einzeln erkennbar und die Schweißtropfen in Mikes Gesicht müssen sich ob ihrer detaillerten Erscheinung nicht verstecken.

Wir wollen auch noch kurz vergleichen, ob der Stick mit den Upscaling-Fähigkeiten unseres TVs mithalten kann und betrachten deshalb kurz den Anfang von „Sonic the Hedgehog“. Wir stellen in den Optionen zunächst die Auflösung auf 2160p und lassen den Stick das Upscaling übernehmen und anschließend auf 1080p und lassen unseren Samsung TV das Bild skalieren. In beiden Fällen sehen wir ein qualitativ wirklich hochwertiges Bild, was gerade beim Stillstand am Anfang, als Sonic mit seiner Narration beginnt, gut und detailreich zur Geltung kommt. Einzig und allein in der Szene danach, in der Sonic als junger Igel durch die Green Hill Zone flitzt, fällt uns beim Skalieren mit dem Fire TV Stick ein leicht stärkeres Ruckeln bei bestimmten Kameraschwenks auf, die der Samsung sichtbar besser verarbeitet. Auch detailliert der Samsung, der zu den TVs mit dem besten uns bekannten Upscaling gehört, hintere Bildebenen besser durch. Insgesamt jedoch kann der Fire TV Stick 4K in diesem Punkt erstaunlich gut mit hochwertigen TV-Upscalern mithalten. Im direkten Vergleich war unser Samsung, wie es zu erwarten war, an einzelnen Stellen eine Stufe präziser, um sich daran zu stören, muss man allerdings schon genauer hinsehen.

Man kann also festhalten, dass der Fire Stick TV 4K in der Lage ist, auch aktuelle Topmodelle mit qualitativ hochwertigen Bildern zu versorgen, allerdings ist wohl die größte Variable bei der Darstellungsqualität schlichtweg, welcher TV konkret verwendet wird. Im Falle unseres Samsung muss noch erwähnt werden, dass dieser TV auch ein extrem hochwertiges 100 Hz Neo QLED-Panel besitzt, das natürlich optimale Voraussetzungen schafft.

Fazit​

Mit dem Fire TV Stick 4K hat Amazon eine preiswerte Alternative auf den Markt gebracht, mit der sich, sofern man sich hauptsächlich im hauseigenen Amazon-Videostreaming aufhält, die Streamingfunktionalitäten im Wohnzimmer auf ein Gerät mit einer Fernbedienung zentrieren lassen. Gerade, wenn der vorhandene TV kein Smart TV ist, dürfte solch ein Streamingstick attraktiv werden, man beachte dabei die Vielfalt der vorhandenen Apps. Mit der Unterstützung von Ultra HD und den neuesten HDR-Formaten ist die Fire TV-Reihe auch auf den aktuellen Stand gebracht. Dabei enttäuscht auch die Bilddarstellung an aktuellen TV-Geräten nicht und die Bedienung geht sowohl mit den Bedienungstasten als auch über die Sprachsteuerung leicht von der Hand. Trotzdem müssen wir bemängeln, dass die Wiedergabe mit originalgetreuer Bildwiederholrate nur über Amazon Video möglich ist und alle anderen Streaming-Apps von diesem Feature keinen Gebrauch machen können. Auch dass die Wiedergabe von Dolby Atmos nur bei Amazon unterstützt wird, wo das Atmos-Angebot ohnehin sehr klein ist, ist sehr schade und eine verpasste Gelegenheit, zu einem besseren Streaming-Allrounder zu werden.

Preiswerter 4K/HDR-Streaming-Stick mit gutem Handling, tadellosem Bild, aber eingeschränkten Wiedergabemöglichkeiten
sehrgut.jpg

4K/HDR-Streaming-Sticks
Test 14. April 2021​

Quelle; areadvd
 

bimmler

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Ich nutze den FireTV Cube, gab es kürzlich für 60€. Gehört hier zwar nicht Direkt rein. Halt nur ne Info.
Super schnell und fast alles was nicht gesendet werden soll kann deaktiviert werden. Netflix läuft bei mir auf dem Cube Bestens.
Der Cube gibt Netflix mit 24p Content auch als 24p aus oder gehörst du zu den Menschen denen das gerukkel wenn der Inhalt mit falscher Hz Zahl ausgegeben wird, nicht auffällt?
Wundert mich etwas weil das mit Netflix und dem 4K Stick definitiv nicht geht.
 

wernho

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Naja, Elektroschrott vielleicht nicht, aber die Funktionen als Fernbedienung sind unter jeder Kritik: keine Zeitlupe, kein schnelles oder langsamen Vor- und Zurückspulen, ganz wenig Tasten und noch vieles mehr.
Das ist nicht mehr zeitgemäß, das ist Steinzeit.
Und die neue Oberfläche ist zum Vergessen: mind. doppelt so viele Aktionen, bis man dort ist, wo man hinwill. Zum Beispiel "Meine Liste": bis man dort ist, vergeht eine kleien Ewigkeit.
Oder habe ich da etwas übersehen?
 
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Nvidia Shield TV Pro.
Ist zwar eine ganz andere Preisklasse, aber auch jeden Cent wert.
Kodi & Plex laufen dort Butterweich und egal welchen welche gängigen Codecs man dem Teil zum Fressen gibt, er frisst es einfach :cool:
 

veni32

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Amazon Cube, hab ich auch,vorher vorgänger Fire TV,schwiger Eltern haben fire Stick.
Sicherlich ist es nicht mit Highend Onkyo,Löwe,Pioneer zu Vergleichen.
Das wollen die doch garnicht,Ziel war ja immer Masse zu erreichen, und das haben die auch. 50€ ist das allemal wert,und für 80% user ausreichend.
Und mit kodi und änliches,zb Automatik Bild Skalierung abschalten usw.kann man mehr raus holen.
Ich finde es I.O.
Was alexa Spionage betrifft, jedem Seins.
Ich hab die alexa dot,von Anfang an als Beta tester nutzen dorfen, wegen Akzent,technische Interessen war ich dabei usw.
Mich stört es nicht.
Privat Sphere ist seit Jahre kein Recht,sondar Privileg, das muss sich jeder in klarem sein.
Mfg.
 

schnuffy1de

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OK, shield Porto ist einiges teurer…
Mal schauen…

also ist der Cube besser als der Stick?

gibt es eigentlich ne Möglichkeit, z.b. auf einen Receiver oder Stick oder oder das Programm automatisch zu starten (nach Neustart) so dass man direkt iptv schauen kann? Also ähnlich einem TV Receiver der ja auch direkt das tv Bild startet
 

veni32

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Such mal nach appstarter, frühere Fire starter.
Ist aber Katze und Maus Spiel "Amazon Black list und autostart etc.
Die wollen einem Werbung zeigen:)
 

schnuffy1de

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Hi
Danke
Und wie sieht es bei einem „normalen“ Receiver für iptv aus? Gibt es da etwas das direkt startet z.b. stalker App oder dieses mytvonline2 etc?
 
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