Digital Eliteboard

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Digital Eliteboard Informationen Wörterbuch für Sat-Anfänger und Spezialisten!

E

elkatze

Guest
Hallo,
SAT-Begriffe für Anfänger und Spezialiesten,wenn noch jemand ein Begriff hat der hier nicht aufgeführt wird bitte hier Posten und er wird dazugenommen,für eure Mitarbeit wäre ich sehr dankbar!:yes:
elkatze
SAT-Begriffe:

Actuator Deutsch: Steuerarm, elektrisch verstellbare Gewindestange zur
Steuerung von Antennen/drehbare Satellitenempfangsanlagen.

Abtastrate Analoge Signalwerte, werden in gleichen Abständen gemessen.

Abzweiger Passives Bauelement, das in einem Verteilsystem die Aufgabe hat,
einen Teil des Signals von der Stammleitung abzuzweigen. Der Pegel
des abgezweigten Signals ist abhängig von der Abzweigdämpfung des
Abzweigers. Es ist ein unsymmetrischer Verteiler. Ein Verteiler hat
immer gleich bedämpfte Ausgänge, Faustformel: Anzahl der
Ausgänge x 2 = Durchgangsdämpfung je Ausgang. Aufgabe des Abzweigers
ist die nahezu ungedämpfte Durchleitung des "Hauptsignals"
(z.B. in einer BK-Linie) und die bedämpfte Auskopplung eines z.B.
Versorgungssignals für einen Hausanschlussverstärker aus der BK-Linie.

AC3 s. Dolby Digital

ACCESSGATE Verschlüsselungssystem wird bei AsiaSat4 benutzt es kommen Smartcards und
embedded CAS zum Einsatz.

ADR Astra Digital Radio.
Seit Anfang der 90er Jahre eingesetztes System zur digitalen Übertragung
von Hörfunkprogrammen auf Tonunterträgern hinter analogen TV-Programmen
des ASTRA Satelliten-Systems;
ADR, auch MPEG1.5 Layer genannt, ermöglicht die Abstrahlung eines Stereo-
Hörfunksenders (CD-Qualität) über einen Tonunterträger, während im
analogen Bereich für Stereo-Programme zwei Tonkanäle (links/rechts)
eingesetzt werden. Dabei werden je Fernsehkanal max. 12 Stereo- oder
24 Monokanäle übertragen. Aufgrund der recht geringen Marktdurchdringung
wird Astra Digital Radio voraussichtlich mit der Einstellung von analogen
TV-Programmen über Satellit in Deutschland im Jahr 2010 ein Ende finden -
technisch wäre es möglich, ADR-Signale auch über einen einzelnen
Transponder ohne analoge Nutzung anzubieten

AFC Automatische Frequenzkontrolle. Elektronischer Schaltkreis, der die
ungewollten Abweichungen von der Einstellung eines Empfängers korrigiert,
um so den Empfang eines Kanals zu stabilisieren.

AGC Automatic Gain Control. Automatische Gewinnkontrolle. Ein in Empfängern
verwendeter Schaltkreis, der die Signalstärkeunterschiede ausgleicht, so
dass der Empfang der Signale stabil bleibt (Schwundausgleich).

Alpenländer Sammelbegriff für O*F, SF, TW1, ATV+, Easytv

API Application Programming Interface, einheitliche Software-Schnittstelle für
Digital-Receiver, um zu sichern, dass deren Hardware kompatibel zu
unterschiedlichen EPG's verschiedener Programmanbieter ist. Auch
Programmierschnittstelle für mögliche Digitalanwendungen wie Email- oder
Shoppingdienste.

Apogäum ist der erdfernster Punkt einer Umlaufbahn eines Satelliten.

Apogäumsmanöver Am erdfernsten Punkt muss damit die Geschwindigkeit des Satelliten erhöht
werden. Dadurch wird er nach vorn getrieben. Dies wird solange gemacht bis
der Satellit den GEO (endgültiger Standort des Satelliten) erreicht hat.

Applikationen Alle Darstellungen eines DVB-Receivers, die über den
normalen Empfang von TV- und Radioprogrammen hinausgehen, dazu gehören
u. a. elektronische Programmführer EPG, Homeshopping, Homebanking, etc.

ASIUS Astra Service Information Update System. Sorgt für den automatischen
Download aller auf Astra sendenden Anbieter

Astra Satelliten, die von 19.2° Ost, 23.5° Ost und 28.2° Ost hauptsächlich TV
und Radioprogramme für Europa abstrahlen. Betreiber ist die Luxemburger
Firma SES. Analoge und digitale Transponder im Frequenzbereich 10,7-12,75 GHz.

AU Autoupdate für Key´s

Autoroll Ein Provider wechselt ständig seine Key´s, die sind bekannt und im Emu eingebaut.
Bei einem Key-Wechsel wird der nächste passende Key selbständug aktiviert. Die
Anzahl der in der EMU gespeichertemn Key's ist begrenzt.

Azimut Von der Erde aus sind die Satelliten quasi an einem bestimmten Punkt unter
einem bestimmten Höhenwinkel (Elevation) und Längenwinkel (Azimut)
zu empfangen. Der Azimut bezeichnet vom Betrachter aus gesehen, die Himmels-
richtung (Ost, West), in der sich ein bestimmter Satellit befindet.
Anders gesagt: Unter Azimut versteht man das Ausrichten der nach Süden
zeigenden Satellitenantenne nach links (Osten) bzw. nach rechts (Westen)
in Richtung des angepeilten Satelliten.
B-MAC Übertragungssystem für Satelliten-TV-Verbindungen. Ausschließlich professio-
nelles System, das für den Direktempfang nicht angewendet wird.

Band Als Band bezeichnet man eine Anzahl von Frequenzen zwischen festgelegten
unteren und oberen Werten. z. B.: -Low-Band: 10,7-11,8GHz
-High-Band: 11,8 - 12,75GHz

Bandbreite Frequenzbereich in dem ein Signal Übertragen wird.

BAUD Messeinheit für eine Daten-Übertragungsrate.

BDM Interface Wird benötigt für das Aufspielen von Software bzw. Setting-Listen in die d-box.

Beam Englisch für "Strahl". Damit ist die Bündelung eines Sendesignals mittels
spezieller Antennenkonstruktion gemeint (z.B. mittels eines parabolischen
Antennenreflektors). Je enger diese Bündelung (Öffnungswinkel) ist, desto stärker
ist das Empfangssignal innerhalb der Ausleuchtzone für eine Empfangsregion.
Ist der Öffnungswinkel groß, wird die Ausleuchtzone größer bei sinkender Signalstärke,
s. "Widebeam").

BER Bit Error Rate. Gibt Fehlerrate eines digitales Signals an (Verhältnis der
fehlerhaften Bits zur Gesamtmenge der empfangenen Bits). Aufgrund der Fehlerkorrektur
des Receivers kann eine gewisse Anzahl an fehlerhaften Bits kompensiert werden. Ist
diese Zahl jedoch zu hoch, treten im digitalen TV-Bild die bekannten Klötzchen auf,
je niedriger also, desto besser ist das Signal.


BetaCrypt (B) Digitales Verschlüsselungssystem, von der Kirch-Tochter BetaResearch aus der Norm
Irdeto weiterentwickelt. Eingesetzt wird dieses Verfahren bei Pr*****e-World. Die
d-box soll als einziger Digitalreceiver den Zugang zu den Verschlüsselungs-
verfahren nutzen dürfen. Sicherung der Monopolstellung von Pr*****e.

BetaNova Betriebs-Software für die d-box, entwickelt von der Kirch-Tochtergesellschaft
BetaResearch. Auch viele Jahre nach der Einführung der ehemals als "BR" bekannten
Software gibt es noch immer zum Teil gravierende Probleme, beispielsweise beim
Empfang von diversen digitalen Kanälen, welche nicht komplett "MPEG2-konform"
abgestrahlt werden sowie bei der Benutzerfreundlichkeit.

Bios Baustein auf dem Motherboard eines PCs oder einer Settop-box, der das Zusammenspiel
der einzelnen Bestandteile koordiniert.

BISS Basic Interoperable Scrambling System, Verschlüsselungssystem besteht aus einem Keywort.

Bitrate ist die Übertragungsrate (in Mbit/s) von seriellen digitalen Informationen. Ein
digitaler Übertragungskanal hat eine Bitrate von durchschnittlich vier Megabit/s,
also 4.000.000 Bits in einer Sekunde.

Blocker verhindert den "Schreibzugriff" auf die Smartcard, beispielsweise Frei- und
Abschaltsignale

Bootloader Für Upgrades über die RS232-Schnittstelle und Firmware-Verwaltung verantwortlicher
Bereich der Set-Top-Box, Versions-Nummer erscheint je nach Box bei Verbindung des
Gerätes mit dem Stromnetz für wenige Sekunden im Display

Blockcodierung Digitales Fehlerschutzverfahren, bei dem Teile des Datenstrome zu Blöcken
zusammengefasst werden. Nach einer mathematischen Formel werden Quersummen aus
einzelnen Datenzeilen gebildet und an die Informationen angehängt. Der Decoder
im Receiver gleicht Quersummen und empfangene Daten ab und kann so Fehler korrigieren.

Bouquet ist ein Zusammenschluss von Anbietern zu einem Programmpaket

Burstfehler Eine Folge von Bits im ausgesendeten Datenstrom ist fehlerhaft.
Diese Fehler werden über Checksummen berechnet und gemeldet.

BNC Verbindungsstecker oder Buchse für Koaxialkabel, um Videosignalen
von einem Gerät zu einem anderen zu übertragen.


BPSK Binary-Phase-Shift-Keying, Phasenumtastung (2 Phasen)

Breitengrad In Grad ausgedrückte Entfernung zwischen irgendeinem Ort auf der Erde und dem Äquator
(nördlich oder südl.). Den entsprechenden Wert erhält man aus geographischen Karten.
Daraus erfolgt die Berechnung der Elevation und der Deklination bei der Ausrichtung
einer festen oder drehbaren Antenne.

Brennpunkt Punkt, in dem die von der Parabolschüssel aufgefangenen Strahlen reflektiert und am
stärksten gebündelt werden. Im Brennpunkt muss die LNB (bzw. Feedhorn des LNB's)angeordnet werden.

Brummi Pr*****e

Bus hier: Basiskörper eines Satelliten. Im Bus sind alle verantwortlichen
Systeme des Satelliten für die Steuerung und Energieversorgung untergebracht.

C-Band Frequenzbereich zwischen 3,6 und 4,2 GHz. Dafür gibt es spezielle C-Band LNB´s.

CA Abkürzung Conditional Access. Ein System, das den Zugang der Abonnenten zu bestimmten
Programmen, Serviceangeboten etc. kontrolliert, wie z.B. Irdeto, Viaccess, Nagra,
Cryptoworks und Conax.

CAM Conditional Access Module. Bezeichnung für den Entschlüsselungs-Decoder, der die
codierten Fernseh- und Hörfunksignale wieder entschlüsselt und bei digitalen Receivern,
welche den Empfang von Pay-TV, also verschlüsselten Programmen erlauben, fest integriert
ist. Gängige Systeme sind z.B. VIACCESS, SECA, lRDETO, CONAX, CRYPTOWORKS


CAS Conditional-Access-Systeme, Verschlüsselungsstandards

Cassegrain Parabolantenne, aus der Prime Focus Antenne entwickelt, indem ein Subreflektor
hinzugefügt wurde.

CAT Conditional Access Table. Auf einem verschlüsselten Transponder wird ein eigener
Datenstrom übertragen, der alle nötigen Informationen zur Entschlüsselung von
Pay-TV Programmen enthält.

CATV Abkürzung für Community Antenna Television. Empfang von Rundfunk- und Fernsehprogrammen
über eine Gemeinschaftsantenne. Bei Kabelfernsehnetzen international angewandt als
cabletelevision oder Breitbandkabelnetze.

CBR Constant Bit Rate: Die Bitrate ist hier fest; dadurch ergeben sich je nach Programminhalt
unterschiedliche Videoqualitäten.

CCW Constant Control Word Keys

ChinaCrypt Verschlüsselungssystem dieses CAS wurde von DTVIA und Philips Electronic für den chinesischen
Markt entwickelt und ist ähnlich wie Cryptoworks.

CICAM Technologie, mit der man über einen Receiver mehrere verschlüsselte Programme dekodieren
kann. Vorraussetzung sind das Common Interface und CA-Module.

Coderate Die Coderate beziffert das Verhältnis von Nutzdaten zu Daten die ausschließlich für den
Fehlerschutz, also zur Sicherung der Informationsübermittlung verwendet werden.

Combiner Der Combiner besitzt zwei Eingänge und einen Ausgang sowie einen integrierten Umsetzer
für einen Frequenzbereich. Dadurch kann ein bestimmter Sat-ZF-Bereich auf einen anderen
Frequenzbereich umgesetzt werden, wodurch die gesamte Sat-ZF optimal belegt werden
kann. Der Combiner ermöglicht die Einkabelverteilung von 2 Sat-ZF-Bereichen mit unter-
schiedlicher Polarisationsebene und von verschiedenen Satelliten. Es gibt auch Combiner,
welche die Einkabelverteilung von terrestrischen und Sat-ZF-Frequenzen ermöglichen.

Common Interface (CI) DVB-Standard-Schnittstelle zur Aufnahme verschiedener Conditional Access-Module (z.B. Conax,
Viaccess oder Irdeto). Einfache Nachrüstung von CAM-Modulen für die Entschlüsselung von
Pay-TV-Programmen durch freie Steckplätze im digitalen Receiver. Für Kartenleser
im PCMCIA-Format oder für CA-Module. Siehe SmartCard!

CONAX Conditional Access. Digitales Verschlüsselungs-system, wird vorrangig in Skandinavien
eingesetzt und gilt als Standard in den nordischen Ländern, die norwegische Telenor
vertreibt die Lizenz für das seit einiger Zeit auch für die testweise Verschlüsselung des
Nachrichtensenders n-tv auf KOPERNIKUS DFS 2 FM2 zum Einsatz kommende Codiersystem

CONDITIONAL ACCESS Erlaubt nur einer zugelassenen Gruppe den Zugang auf Leistungen und zu Programmen, die aus
urheberrechtlichen sowie kommerziellen Gründen verschlüsselt sind. (z.B. Pay TV).

CRYPTO WORKS (CW) Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der Firma Philips, das als bisher sicher
geltende System wird bislang unter anderem von Viacom für sein digitales Bouquet auf
Hot Bird 1 sowie von RTL für die Verschlüsselung seiner Regionalfenster für Österreich
und die Schweiz eingesetzt Nach einer Entscheidung des ORF Wien wurde die Cryptoworks-
Verschlüsselung für die Programme O*F1 und O*F2, als Provisorium genutzt, im Herbst
2000 aufgegeben und durch das Irdeto/BetaCrypt-Verfahren ersetzt.

CS CardSharing

CSA Common Scrambling Algorithmus

D-MAC Übertragungssystem, bei dem die Komponenten eines TV-Signals (Ton, Helligkeit und Farbe)
mit der Multiplextechnik (Mehrfachschaltung) übertragen werden. Dieses System zeichnet sich
dadurch aus, dass es bis zu acht Audiokanäle hat.

D2-MAC System, welches aus dem D-MAC hervorgegangen ist und gegenüber diesem geringe Unterschiede
in der Datenverarbeitung, in der geringeren Videobandbreite und in der Anzahl der Audiokanäle
(vier) aufweist.

DAB Digital Audio Broadcasting. Bezeichnung für Digitalen Rundfunk. Das System bietet zusätzlich
Kapazitäten zur Datenübertragung. Die Datenkomprimierung erfolgt über MPEG-2.


Dämpfung Verlust der Signalstärke, wird in Dezibel (db) gemessen. Die Dämpfung kann direkt in den
Verbindungskabeln (physikal. bedingt) zwischen Antenne und Receiver auftreten, sowie indirekt
in dem Raum, der die Sendeantenne (Terrestrisch oder Satellit) von einer Empfangsantenne
(z. Bsp. durch Gebäude, Bäume u. a. Hindernisse, Regenfronten) trennt.

Datenrate Übertragene Datenbits pro Sekunde. Wird in Kbit/s oder Mbit/s angegeben. Je höher die Datenrate,
desto besser ist das übertragene Bild. Datenraten von etwa 5 - 6 MBit/s entsprechen einer
Bildqualität analoger Fernsehprogramme.

Datenreduktion Bei der Datenreduktion werden alle überflüssigen (redundanten) und ohne Beziehung zum Nutzsignal
stehenden (irrelevanten) Informationen ausgesondert.

Datenschnittstelle Das Betriebssystem eines digitalen Receivers kann über ein Null-Modem-Kabel oder BDM-Modul
upgedatet werden, ohne das Gerät öffnen zu müssen. Als Datenschnittstelle sind die Normen RS 232
(parallel), SCSI oder Parallelanschluss üblich.

DB Database

Decoder Gerät, das dazu in der Lage ist, ein verschlüsseltes Signal zu entschlüsseln. Jedes Verschlüsselungs-
system hat einen passenden Dekodierer. Ein Decoder kann auch zur Umwandlung eines Formats in ein
anderes dienen (z.B. D2-Mac in PAL).

Deemphase Audio Der umgekehrte Prozess einer Emphase, der ein Audio-Signal unterzogen wird. Beide zusammen
dienen dazu, das Verhältnis zwischen Signal und Störgeräuschen zu verbessern. Während der
Übertragungsphase werden die Audio-Frequenzen im oberen Bereich besonders verstärkt (Emphase).
Die Deemphase im Empfänger stellt die korrekten Lautstärkeverhältnisse zwischen hohen und tiefen
Frequenzen wieder her.


Deemphase Video Korrektur des demodulierten Videosignals zur Wiederherstellung der korrekten Video-Frequenz-
stärken im oberen Bereich. Hier erfolgt während der Übertragungsphase besonders eine Verstärkung
(Emphase), um Bildstörungen zu reduzieren.

Deklination Ausdruck für den Korrekturwinkel der Elevation einer Parabolantenne, abhängig vom Breitengrad der
Empfängerstation. Die Regulierung der Deklination ist bei der Montage von drehbaren Antennenanlagen
wichtig.

Demodulator Schaltkreis in einem Satellitenreceiver mit der Aufgabe, den Ton- und Bildgehalt aus dem
Trägersignal eines TV-Kanals herauszufiltern.

Devination/Frequenzhub Der Frequenzhub ist das Maß der Video-Kontraststärke (Video-Kontrastpegel). Er wird in MHz/V
gemessen und ist abhängig von der Modulation der verschiedenen Satelliten: Für Astra liegt der Hub
bei 16 MHz/V, während er für Eutelsat zwischen 22 und 25 MHz/V liegt.

Dezibel (dB) Messwert, der das Verhältnis zweier Größen der gleichen Art untereinander ausdrückt. Er wird oft
verwendet, um die Dämpfung eines Kabels oder einer Strecke auszudrücken, oder auch den Gewinn eines
Verstärkers.

dBmV, dB(V) Hat die gleiche Bedeutung wie Dezibel, wenn es um das Verhältnis von Kräften im Millivolt(mV) oder
Mikrovoltbereich ((V) geht. dBmV wird oft benutzt, um den Signalpegel an Antennensteckdosen oder an
Verbindungssteckdosen für das Fernsehgerät zu beschreiben.

Diddel Didem

Dielektrische Folie Folie aus isolierendem Material in einer Wellenführung um eine zirkulären Polarisationsebene in
eine lineare umzuwandeln. Sie ermöglicht einem Empfangssystem, zwei unterschiedlich polarisierte
TV-Kanäle zu empfangen: linear polarisierte (horizontal und vertikal) und zirkulär (rechts- und
linksdrehend). Zur Zeit gehören die Kanäle, die die Zirkularpolarisation benutzen, alle zum C-Band
und zum DBS-Band.

Digital Elektronische Technik zur Bearbeitung von Bildern und Tönen. Sie basiert auf der Umwandlung von Bild-
und Tonsignalen in binäre Zahlenwerte. Digitaltechnik ist kaum störanfällig, die Signale sind
qualitativ hochwertiger. Digitales Hören ist schon möglich auf CD, DCC, Minidisc, DAT, DSR, ADR usw..
Digitales Sehen ist möglich durch die MPEG-Daten (z.B. d-box).

Digitales Fernsehen Der Übertragungsweg der Zukunft für Fernseh- und Hörfunkprogramme: Bei digitalen Übertragungswegen
werden Fernsehbilder wie Computerdaten binär als Folge der Ziffern Null und Eins übertragen.
Diese Codierung bewirkt eine Datendereduzierung und kann damit auf einen Kanal ein Vielfaches mehr
an Informationen übertragen werden als bei analogen Sendungen. Auf einen Transponder/Kabelkanal
können - je nach Datenrate (Qualität desSignals) – Programmpakete mit bis zu 9 TV-Programmen,
mehreren Hörfunkprogrammen sowie EPG-Informationen gleichzeitig übertragen werden.

Digitale Kompression Um die Datenmenge der digitalen Signale zu reduzieren, werden mathematische Algorithmen
verwendet und nicht-relevante Bildinformationen herausgefiltert.

DisEqC Digital Satellite Equipment Control. Vom Sat-Empfänger erzeugte Schaltsignale zur Steuerung und
Umschaltung der Außeneinheiten, wie LNBFs und Multischaltern. EUTELSAT entwickelte das digitale
DiSEqC-System, um mehrere Satelliten-Positionen entweder Multifeedsysteme (starr) oder von
Drehanlagen ansteuern zu können. Hierbei wird beim Aufruf eines Programmspeicherplatzes ein Tonburst
über das Antennenkabel an den Umschalter gesendet, der dann z. Bsp. die Antenne auf Astra oder
Eutelsat ansteuert.

Tone-Burst Mini-DisSEqC. Mit Hilfe des analogen Schaltsignales "Tone-Burst", auch Mini-DiSEqC genannt, kann man
zwei Universal-Single-LNB`s für Digital- und Analogempfang steuern. 14/18 Volt und 22 kHz
werden dann über einen speziellen DiSEqC Multischalter gesteuert.

D+ Digital + (span. Pay-TV-Anbieter)

DECT Digital European Cordless Telephone

Digicipher2 Verschlüsselungssystem in Nordamerika verbreitet. Nicht DVB kompatibel!

DiSEqC 1.0 Mit der DiSEqC Version 1.0 hat man die Möglichkeit bis zu vier Satelliten anzusteuern. Die
Kommunikation zwischen Receiver (Master) und Multischalter (Slave) erfolgt über digitale Signale.
Das Signal beinhaltet Informationen über:
- unteres und oberes Frequenzband
- vertikale und horizontale Polarisationsebene
- welches LNB das gewünschte Programm empfängt.
Merkmale der Version 1.0:
- Empfang von einem Satellit: 14/18 Volt;
- Empfang von einem Satellit mit digital TV oder zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz;
- Empfang von zwei Satelliten mit analog/digital TV: 14/18 V + 22 kHz + Tone-Burst;
- Empfang von vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC) Loop-Through-LNB: Eine bereits weiterent-
wickelte Version von LNB`s,die mit dem sogenannten Loop-Through Signal arbeiten, ermöglichen das Durch-
schleifen eines zweiten LNB. Dieses Loop-Through-LNB dient dann als Slave zur Kommunikation mit dem
Receiver. Diese Steuerungsmöglichkeit steht bereits ab DiSEqC 1.0 zur Verfügung.

DiSEqC 2.0 Ab der DiSEqC Version 2.0 hat man zusätzlich einen Rückkanal, der Informationen über die Anzahl und
Art der Angeschlossenen LNB`s gibt. Der Receiver stellt sich dann automatisch auf die entsprechende
Oszillatorfrequenz ein und fragt ab, wieviel LNB`s angeschlossen sind. Die Steuerung von drehbaren
Anlagen über die Koaxleitung ist ebenfalls mit dieser Version möglich.
Merkmale der Version 2.0:
- Empfang von maximal vier Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC)
- Rückkanal für Informationen über Anzahl und Art der LNB`s (z.B.: Oszillatorfrequenz)
- Steuerung von drehbaren Sat-Anlagen über die Koaxleitung
- Abwärtskompatibel

DiSEqC 2.1 Der wesentliche Vorteil der DiSEqC Version 2.1 liegt beim Empfang von bis zu 64 Satelliten.
Merkmale der Version 2.1:
- Empfang von maximal 64 Satelliten mit analog/digital TV: (DiSEqC)
- abwärts kompatibel

DiSEqC 3.0 Merkmale der Version 3.0:
- Speziell für Einkabelanlagen
- Empfang aller Programme des angewählten Satelliten
- Maximal 30 Teilnehmer

DLP Digital Light Processing. Verfahren bei dem das ausgesandte Licht durch ein rotierendes Farbrad
hindurch auf einen Microspiegel trifft und zur Leinwand weitergeleitet wird.

DNR Dynamic Noise Reduction. System der Rauschreduzierung im Audio-Bereich. DNR hebt die Stärke der höchsten
Frequenzen bei der Aufzeichnung z.B. auf Magnetband an und stellt die normale Stärke bei der Wiedergabe
wieder her.

DMP Digital Multimedia Broadcasting. Auf DAB basierender Übertragungsstandard für mobile Radioempfänger

Dolby Digital Dolby Digital (DD) ist ein digitales Mehrkanaltonsystem; es liefert bis zu 5.1 Kanäle, also
5 vollfrequente Kanäle und einen zusätzlichen Kanal für den Subwoofer (LFE, Low Frequency Effect).
Möglich sind aber auch alle darunter liegenden Kombinationen, angefangen bei 1.0 (Mono). Die Datenrate
fällt mit normalerweise 384kbit/s (DD5.1) vergleichsweise niedrig aus. Durch psychoakustische
Datenreduktion werden solche Frequenzen aus dem Klangbild entfernt, die das menschliche Gehör sowieso
nicht wahrnehmen könnte, seien es Geräusche, die von anderen, lauteren Geräuschen übertönt werden oder
Frequenzen, die außerhalb des menschlichen Wahrnehmungsbereichs liegen. Die einzelnen Kanäle haben
einen Frequenzbereich von 20Hz bis 20kHz, der Basskanal (LFE) von 20Hz bis 120Hz, jeweils bei 20 Bit.
Die Dynamik liegt bei über 90dB. Das verwendete Kodierungsverfahren ist AC-3.
Durch den breiteren Frequenzbereich, die höhere Dynamik und die perfekte Kanaltrennung klingt Dolby
Digital deutlich besser als Dolby Surround. Dolby Digital (DD) gibt es im Heimbereich auf DVD, Laserdisc
und im Digital-TV. Für den Digitalton von Laserdisc ist jedoch ein spezieller RF-Demodulator erforderlich.
In älteren DD- Decodern ist dieser bereits enthalten, neue Decoder bieten dieses Feature jedoch meist
nicht mehr. Auch für das digitale Fernsehen ist Dolby Digital vorgesehen. In den USA und Australien
ist dies schon längst beschlossen, in Europa wurde die DVB-Norm erst Mitte 1999 um Dolby Digital erweitert.
Bis dato war MPEG als Tonformat für Europa geplant. In Deutschland spielt Pro7 den Vorreiter für DD
im TV-Programm. Anders als bei Dolby Surround müssen hier alle 5 Lautsprecher voll Hifi-tauglich sein.
Zusätzlich sollte ein Subwoofer verwendet werden. Ein vorhandener Dolby Surround Decoder kann weiter-
verwendet werden, sofern er einen 5.1-Kanal Eingang besitzt, an den ein externer Dolby Digital Decoder
oder direkt ein DVD-Player mit integriertem Decoder angeschlossen werden kann. Oft dürfte aber eher der
Kauf eines neuen Dolby-Empfängers sinnvoll sein. Die Audioschaltkreise in DVD-Playern sind meist auch
nicht besonders gut abgeschirmt gegen Störungen, die von der restlichen Elektronik des Players hervor-
gerufen werden. Externe Decoder (aber auch solche in Verstärkern oder Receivern) bieten darüber
hinaus meist die Möglichkeit mehrere Quellen anzuschließen. So hat man die Freiheit, später weitere
DD- Geräte anzuschließen. DVD-Player mit integriertem DD-Decoder bieten oft auch nicht die
Möglichkeit, die Kanäle einzeln in Lautstärke und Verzögerungszeit anzupassen.
Surround EX ist eine Erweiterung des Dolby Digital Systems. Dabei wird aus den hinteren beiden Kanälen
ein zusätzliches "Rear-Center"-Signal decodiert (genau wie bei Dolby Surround im Frontbereich).
Daher ist Surround EX hundertprozentig kompatibel zu Dolby Digital. Es wird also für Besitzer von Dolby
Digital Systemen kein Neukauf erforderlich. Es dürfte kein Problem sein, mit einem alten ProLogic-Decoder
später auf Surround EX aufzurüsten, wenn der DD-Verstärker Vorverstärkerausgänge besitzt.

Dolby Prologic System ähnlich dem Dolby Surround. Die Technik der digitalen Verzögerung wird ausgenutzt, um eine
größere dynamische Leistung des Zentralkanals zu erreichen, oder um ihm den Vokalkanal zuzuteilen,
während auf den anderen vier Lautsprechern "special effects" verbreitet werden (räumliche Effekte).

Downlink Als Downlink bezeichnet man den Weg, den der DVB-Datenstrom vom Satelliten zum Empfänger in der
Ausleuchtzone zurücklegt. Der weg von der Bodenstation zum Satelliten nennt man entsprechend Uplink.

DreamCrypt Verschlüsselungssystem wurde von X-Dream TV eingesetzt und jetzt codieren INXTC TV und XPlus TV ihr
Programm damit.

DSP Digital Signal Processing, die digitale Signalverarbeitung. Veränderung am Audiosignal, die von eigens
dazu bestimmten elektronischen Bestandteilen durchgeführt wird, um die Eigenschaften des Signals zu
verbessern oder "special effects" zu erzielen.

DSR Digital Satellite Radio. Digitales System zur Übertragung von Radiokanälen in hoher Tonqualität auf einem
einzigen Satellitenträger. DSR wird von der Deutschen Bundespost auf den eigenen Satelliten benutzt und
hat sich wegen der auf 16 begrenzten Zahl der Kanäle auf jedem Radioträger nicht durchgesetzt.

Dual Feed System zum Empfang von zwei Satelliten mit einer einzigen Antenne. Die Grundvoraussetzung für dieses
System ist, dass die Satelliten nicht weiter als 13° auseinander liegen. Das System wird hauptsächlich
zum gleichzeitigen Empfang von Astra 19°Ost und Eutelsat 13°Ost verwendet.

Dualcrypt siehe Simulcrypt

DVB Digital Video Broadcasting. Standard zur Übertragung komprimierter/digitaler Video- und Audio-
Signale. Im Gegensatz zur analogen Signalübertragung, bei der beliebig viele unterschiedliche Signal-
(Spannungs-)werte vorkommen, werden bei der digitalen Signalübertragung ausschließlich die Werte High = 1
und Low = 0 verwendet. Wird ein analoges TV-Signal nach PAL-Standard digitalisiert, muss das Fernsehbild
in einzelne Bildpunkte zerlegt werden. Es entstehen 20,7 Mio Bildpunkte pro Sekunde. Jeder Bildpunkt
benötigt zur Digitalisierung 8 Bit, d.h. es müssen rund 166 Mio Bits pro Sekunde übertragen werden.
Das ist unmöglich, deshalb muss die Datenmenge reduziert werden, vgl. MPEG. Ein zusätzlicher Buchstabe
am Ende weist auf die Art hin (S = via Satellit, S2 = via Satellit optimiert). Mit dieser Technologie
wird die Übertragung von digitalen Satellitensignalen optimiert und die nutzbare Signalbandbreite
gegenüber den normalen DVB-S um 30 Prozent gesteigert, C = via Kabel und T = Verbreitung digitaler Fernseh-
und Hörfunkprogramme über die terrestrische Hausantenne. Ab 2010 sollen auch über die Hausantenne nur
noch digitale Signale übertragen werden, H = Handhelds – mobile Geräte).

DVB 2000 Betriebs-Software für die d-box 1 und Nokia MediaMaster, entwickelt von Dr.Overflow; Updates in
unregelmässigen Abständen bringen immer neue Verbesserungen für den Nutzer, sehr geeignet für
Besitzer von Drehanlagen und "DXer", welche Signale von unterschiedlichen Satelliten schnell und einfach
empfangen und auswerten möchten.


D-BOX Digitaler Empfänger für Pay-TV von Pr*****e World. Empfängt zwar auch freie Programme, jedoch ohne
deren Zusatzinformationen.

EB / NO (dB) Ein Maß für den Rauschabstand eines digitalen Signals. Werte unter 5 dB sind in der Regel untauglich für
einen gesicherten Empfang.

ECM Entitlement Control Message, Zugriffsinformationen Kontrollworte und andere Parameter enthalten je ein
CW und eine Signatur.

Eingangs-ZF Für den Empfang sämtlicher Programme ist eine Eingangs-Zwischenfrequenz von 920/950 bis 2150MHz erforderlich

EIRP Equivalent Isotropically Radiated Power, ist die effektiv vom Satelliten abgestrahlte Leistung. Die EIRP
wird in dbW (Dezibel bezogen auf 1 Watt) angegeben.

Elevation Höhenwinkel; ist der Winkel zwischen Horizont und Satellit (Neigungseinstellung der Satellitenantenne
zum Satelliten). Die Elevation sagt demzufolge auch aus, wie viele Grad sich ein Satellit über dem
Horizont befindet.


embedded Ein CA-Modul kann sowohl frei im Handel erworben werden, als auch fest in einem Receiver integriert sein.
In diesem Fall spricht man von einem embedded (eingebetteten) Modul. Die Verschlüsselung NDS/Videoguard
ist zum Beispiel dann nicht als CAM, sondern nur als embedded Modul erhältlich.

EMM Entitlement Management Message. Regelt den Zugang zu bestimmten Diensten (z.B. Pay-TV oder Datendiensten)
einzelner oder mehrerer Nutzer.

EMU Ein Emulator ist ein System, das ein anderes simuliert (bei Sat, die Ver-/Entschlüsselung)

EPG Der Electronic Programme Guide ist ein Elektronischer Programmführer/ eine Programmzeitschrift, wird
bei digitalen Programmen in der Regel ausgestrahlt und gibt Auskunft zu den Programmen, deren Inhalt
und weitere relevante Daten. Lesezeichenfunktion zur Kennzeichnung von Sendungen und automatischen
Programmumschaltung sowie Aufzeichnung per VCR (Timerprogrammierung).


Erdeinfang Die Infrarotsensoren auf der "Unterseite" des Satelliten erfassen die Erde bei einer etwa 300 Kelvin
entsprechenden Wellenlänge. Sobald die Erde in das Gesichtsfeld des Sensors eintritt, halten Regelkreise
den Satelliten zur Erde hin ausgerichtet.

ESA European Space Agency, Europa

EUTELSAT Im Überblick: Gründung: 1977; Aufgabe: Betrieb von Satelliten für stationäre und mobile Kommunikation in
Europa; Eigentümer/Signatare: staatliche und private Telekommunikationsunternehmen; Gesellschafter:
Regierungsrepräsentanten der jeweiligen Mitgliedsstaaten, vertreten durch deren nationalen staatlichen
oder privaten Telekommunikationsgesellschaften; Satelliten: Dreizehn: zwei der I. Generation, vier der II.
Generation, weiterhin Hot Bird 1 - 5, TDF2, TV-Sat2 und W2. Geordert sind und derzeit gebaut werden drei
Satelliten der Baureihe W, SESAT und Europesat 1B; Dienste: Fernsprechen, Hörfunk+TV der EBU, Radio+TV für
DTH und Kabelnetze, Business TV, SNG via Satellit, Geschäftskommunikation, mobile Kommunikation (EUTELTRACS)

Eurocrypt ist ein Verschlüsselungsverfahren für Programme, die in D- oder D2Mac ausgestrahlt werden. Es gibt zwei
verschiedene Varianten: Eurocrypt M und S. Moderne Eurocyptdecoder sind in der Lange, beide Variationen
zu verarbeiten.

F-Band Zwischenfrequenzband, das von Satellitenempfängern benutzt wird. Als Standardband wird der Bereich von
950 bis 1.750 MHz bezeichnet. Von 1.750 bis 2.150 MHz ist vom erweiterten Band die Rede.

F-Stecker übliche Anschlussform beim analogen und digitalen Satellitenempfang

FEC Forward Error Correction. ("Vorwärtsfehlerkorrektur"s.auch Viterbi). FEC ist die Fehlercoderate, mit der
ein Sender im Datenstrom (MPEG 2 oder MPEG 1.2) sendet. Digitalen Signalen werden Redundanz-Infos
(zusätzliche Bits) beigefügt. Die FEC besteht aus einem Reed-Solomon und aus einem Viterbi-Code.
Ziel ist es, die typischen Fehler, die auf der Übertragungsstrecke entstehen, im Receiver zu erkennen und
mittels Fehlerkorrektur-Algorithmen zu korrigieren. Dies ist besonders bei der Anzahl der Programme je
Transponder und Datenmenge wichtig. Ein TV-Anbieter könnte ohne diesen FEC-Wert bis zu 30 Programme je
Transponder ausstrahlen, doch sehen würde man dann nur die sogenannten "Klötzschenbilder", also unbrauchbare
Bilder. Die Werte des FEC liegen zwischen 1/2 und 7/8.

Feed Ein nurbedarfsweise aufgeschaltenes Programm. Es dient überwiegend zur Überspielung/ Übertragung von
Aufzeichnungen oder Liveschaltungen für Nachrichten- oder Unterhaltungssendungen verschiedener TV-Stationen.

Feedhorn Primärstrahler im Brennpunkt der Parabolschüssel, hat die Aufgabe, die von der Satellitenantenne
reflektierten Signale zu bündeln. Dabei muss ausgeschlossen werden, dass Signale, die von den den Spiegel
umgebenen Objekten reflektiert werden, miteinbezogen werden. Auch Störungen durch Objekte und Oberflächen,
die sich hinter der Schüssel befinden (Querreflexionen, Einstreuungen) müssen ausgeschlossen werden.

Feldstärkemesser Ein Instrument zum Messen der Signalstärke eines Radio- oder TV-Kanals. Es wird benötigt für die präzise
Ausrichtung der Antenne, damit die maximale Signalstärke erreicht wird, und für die Überprüfung der
Signalpegel bei den Anschlüssen von Gemeinschaftsanlagen.

Fischchen (Spikes) Bildstörungen beim Satellitenempfang. Kleine schwarze oder weisse, fischförmig aussehende Sprenkel.
Mögliche Ursachen: falsche Ausrichtung des Parabolspiegels, schlechte Signalverarbeitung im
Sat-Receiver oder verstellte Empfangsfrequenz. Tritt i.d.R. nur bei Analogempfang auf.

FM-Schwelle Bezeichnung für die kleinstmögliche Signalstärke, die ein Receiver vom Rauschen unterscheiden kann. Der
Treshold Level wird in Dezibel (db) gemessen. Je niedriger der Treshold Level, desto empfindlicher ist
ein Receiver. Der optimale Treshold Level eines Receivers kann bei 6 db liegen. Es gibt aber auch
Receiver mit einem Treshold Level unter 6 db.

Footprint Ausleuchtzone eines Satelliten bzw. eines Beams des Satelliten. Während im Kernbereich der Ausleuchtzone
das Signal am stärksten ist und entsprechend kleine Antennen für einen optimalen Empfang ausreichen, werden
in den Randgebieten der Ausleuchtzonen zum Teil erheblich größere Satelliten-Schüsseln benötigt. Eine
Schlechtwetterreserve ist dabei noch nicht berücksichtigt.

FTA. Mit Free-to-Air-Receivern sind ausschließlich freie Programme empfangbar. Zusatzinformationen
werden kaum dekodiert, sind nicht nachrüstbar für den Empfang verschlüsselter Programme.

Frequenzanzeige Aktuelle Empfangsfrequenz wird über Bildschirmmenü und/oder Gerätedisplay angezeigt. Voraussetzung:
Der SAT-Empfänger "kennt" die sogenannte Oszillatorfrequenz (LOF) des LNC. Gebräuchliche Werte: 9,75 und 10 GHz.
Stimmt die LOF mit der Receivereinstellungen nicht überein, werden falsche Werte angezeigt.

Friedhofsorbit Ausgediente Satelliten werden in eine Umlaufbahn etwa 200 km oberhalb der GEO verschoben. Dort bewegen
sie sich langsamer als die Erdgeschwindigkeit und driften somit hinaus ins Weltall und beglücken
zukünftige Raumfahrer als Weltraummüll.

FUN Free Universe Network, sieht Decoder mit offenen Schnittstellen in der Hard- und Software vor. Durch
ein Steckkartensystem sollen für heutige und zukünftige Pay-TV Anbieter individuelle Zugangsberechtigungen
ermöglicht werden. Schon jetzt weisen Receiver mit F.U.N-Spezifikationen (auf der Basis von Open TV)
den Weg zu einer einheitlichen Multimedia Home Platform (MHP).
F.U.N.-kompatible Anwendungen gibt es von ARD, ZDF, RTL und anderen Anbietern. F.U.N.-Receiver werden u. a.
von den Firmen Panasonic, Technisat und Echostar angeboten.

FW Firmware (Betriebssoftware des Receivers, DVD-Players, Brenners usw.)

GEO Der geostationäre Orbit (GEO) befindet sich für Satelliten in rund 36.000 km Höhe. Auf dieser
Umlaufbahn bewegen sich die Orbiter synchron zur Erdgeschwindigkeit.

Gier-Wende Die beiden Sonnensensoren, die der Satellit für die Erdsuche benötigt, sind am hinteren Ende angebracht.
Damit der Satellit zur Erde blickt, wird er um 180 Grad gedreht. Dieses Manöver wird als "Yaw Slew" oder
Gier-Wende bezeichnet.

Global Beam Ein Satellitentransponder, der den ganzen, von der Orbitposition des Satelliten sichtbaren Bereich, das
sind immerhin 40% der Erdoberfläche, abdeckt, sendet im Global Beam.

Gregory System Parabolantenne, die aus einer Offsetantenne entwickelt wurde, indem ihr ein Subreflektor hinzugefügt wurde,
um die Effizienz und den Gewinn der Antenne zu steigern.

G/T Die Systemgüte G/T gibt die Güte einer Empfangseinheit an. Der G/T Wert ist um so höher, je größer die
Satellitenantenne ist, in der diese Empfangseinheit eingesetzt wird. Die Systemgüte ist außerdem
frequenzabhängig.

H/H-Mount Ein Motor, auf dem eine Antenne befestigt wird, der gesteuert wird mit einen Positioner oder mit den
DiSEqC Signal. Beim H-H Mount wird nur der Azimut abgefahren (sonst müsste die Antenne noch senkrecht
geschwenkt werden)

HDTV High Definition Television, Hochauflösendes Fernsehen. Die Hauptmerkmale des HDTV sind ein größeres Bild
(16:9 Format), die mindestens doppelte Anzahl von Abtastzeilen (von 625 auf 1250) und digitale Tonqualität.

Heat Pipes siehe Wärmeaustauschröhren

HDMI:High Definition Multimedia Interface

HDTV:High Definition Television

HFC Hybrid Fibre Coax - Bezeichnung für eine Hybrid-Lösung im Anschlussbereich von Netzteilnehmern, bei
denen Glasfaser nicht durchgängig vom Sender bis zum Empfänger verlegt, sondern ab einer bestimmten
Stelle auf ein bereits vorhandenes Koaxial-Kupfer-Kabel zurückgegriffen wird.

High Band Frequenzbereich von 11,7 bis 12,75 Ghz. Dieser Bereich wird oft für digitale Programme benutzt.

HF Band Frequenzband zur Übertragung zwischen 3 und 30 MHz. Das HF-Band gehört zum Kurzwellenbereich.
CB-Funk nutzt die 27MHz Frequenz.

Hot-Bird Satellitensystem von Eutelsat auf 13° Ost

Inclinierter Orbit Altersschwache Satelliten, die vor dem Ende ihrer Lebensdauer stehen, werden in den sogenannten
"inclinierten Orbit" versetzt, um für einen gewissen Zeitraum weiterhin zur Übertragung von Fernseh-
und/oder Hörfunksignalen, Datendiensten, Überspielungen oder ähnlichen Zwecken eingesetzt zu werden.
Satelliten sparen im "inclinierten Orbit" erheblich Energie (der zur Neige gehende Treibstoff für die
Steuerdüsen wird gespart), da sie nicht konstant auf einer bestimmten Position, sondern in einem
bestimmten Gradbereich schwanken; für den Empfang von Satelliten im "inclinierten Orbit" wird eine
Sat-Antenne mit Nachführung benötigt, um den Bahnen des Satelliten zu folgen, andernfalls kann
der Satellit nur beim Durchlauf des sogenannten "Nulldurchganges" (Position, die der Satellit unter
normalen Umständen konstant hätte) empfangen werden, auch Junk-Orbit genannt.

Inklination Winkel zwischen der Äquatorebene und der Bahnebene.

Intelsat weltweiter internationaler Satellitenbetreiber. Analog wie Astra und Eutelsat


IRD Integradet Receiver / Decoder. Receiver mit eingebautem Decoder.

IRDETO (I) Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der NetHold-Tochtergesellschaft Irdeto und der Kirch-
Tochter BetaResearch; die Norm Irdeto gilt als recht unsicheres Codiersystem und wird in Italien,
Griechenland und den Niederlanden eingesetzt. In der Vergangenheit wurde Irdeto als analoges
Verschlüsselungssystem, beispielsweise von FilmNet, eingesetzt, hat jedoch keinerlei Gemeinsamkeit mit
der gleichnamigen digitalen Codierungsart

ISH, Ish Kabelnetzbetreiber in NRW

K3 eine RSA-Karte wie z.b. Daytona

Ka-Band Das Ka-Band dient in Zukunft als Rückkanal zum Satelliten. Wichtig für Internetanwendungen beim
Senden und Empfangen der Daten (z. Bsp. auch Internet).

Kaka TV Cabo

KD Kabel Deutschland

Keks(e) Key(s)

Klötzschenbildung Trotz FEC können während der Übertragung digitaler Signale noch Fehler auftauchen. Verstümmelt
ankommende Datenpakete zeigen sich in einer geringeren Bildschirmauflösung. Die einzelnen
Bildpunkte werden als Quadrate sichtbar.

Ku-Band Frequenzbereich in der Satellitenempfangstechnik zwischen 10,7 und 18 Ghz.

Laufvogel EMU

LNB(F) Low-Noise Block Converter. Speisesystem. In ihm befindet sich der Konverter, der die hohe Empfangsfrequenz
(z.B. Ku-Band 10.7 bis 12.75 GHz) umsetzt auf eine für den Receiver geeignete Frequenz (950 bis 2150 MHz),
und ein Verstärker. Der eigentliche Satelliten-Frequenzumsetzer vor der Offset- oder Parabolantenne.

LNC Low Noise Converter

LOF Lokale Oszillator-Frequenz in einem LNB, gibt das Übersetzungsverhältnis eines LNC’s zwischen der
vom Satelliten empfangenen und der am LNC Ausgang zur Verfügung gestellten Frequenz an. Die LOF ist also
zuständig, dass verschiedene Frequenzbereiche wie S-, C-, oder Ku-Band in einen für den Satellitenreceiver-
tuner verarbeitbaren Frequenzbereich umgewandelt werden. LOF Werte sind genormt. Beim C-Band beträgt
sie z.B.: 5.150 MHz.

Loop-Through-Funktion ein Analogreceiver wird mit einen Digitalreceiver über ein Kabel miteinander verbunden, wobei die Antennen-
signale über den Digitalreceiver an den Analogreceiver durchgeschleift werden.

Low Band Frequenzbereich von 10,7 bis 11,7 GHz. Der Bereich wird oft für analoge Programme genutzt.

MAC Multiplex Analogue Components. Analoges Übertragungssystem, bei dem die Komponenten Bild und Ton zeitlich
hintereinander übertragen werden, wobei sie unterteilt werden in Luminanz-, Chrominanz-, Audio- und
Dateninformationen. Der Ton wird dabei digital übertragen.

MCPC Multi Channel Per Carrier. Mehrere Einzelprogramme werden innerhalb eines Paketes zum Satelliten abgestrahlt
und so auch wieder empfangen. Die digitale Technologie erlaubt es, auf entsprechend großer Bandbreite eines
Transponders mehrere Programme gleichzeitig zu übertragen. Bei einem "normalen" Transponder mit 27 MHz
Bandbreite können bis zu 10 digitale Fernsehprogramme mit ihren Tonsignalen untergebracht werden.

Meridian Vertikale Bezugslinie, die auf die Erdoberfläche projiziert wird, um die Ortung eines bestimmten
Punktes der Erde zu erleichtern. Ein Meridian ist eine imaginäre halbkreisförmige Linie, die durch beide
Erdpole geht. Der Meridian von Greenwich ist der Bezugspunkt 0 für die Erdkoordinaten.


MHP Multimedia Home Plattform. Eine technische Plattform, die auf der Programmiersprache Java basiert.
Der offene Standard erlaubt allen Diensteanbietern unabhängige Applikationen auf jedem MHP-tauglichen
DVB-Receiver (z.Bsp. Quizsendungsteilnahme, Shops etc.).

Middleware Die Middleware einer Set-Top-Box ist vergleichbar mit dem Betriebssystem eines Computers. Die bekanntesten
Middleware-Anbieter sind Open TV (F.U.N.-Box), Linux oder Betanova (d-box). Je nach der im Receiver
implementierter Middleware sind bestimmte Anwendungen verfügbar. Alle Anwendungen sollen auf einer
Multimedia Home Platform darstellbar werden.

Modem MODulator/DEModulator, wandelt digitale Signale in Modulationssignale für den Sender und umgekehrt.

MPEG MPEG ist die Abkürzung für Motion Pictures Expert Group, gegründet Ende 1989,
offizieller Name: ISO/IEC JTC1 SC29 WG11.Um das MPEG-Verfahren zu beschreiben, stellen Sie sich am besten
zuerst einmal einen Zeichentrickfilm vor. Ein Trickfilm besteht aus einer Menge einzelner Zeichnungen,
die aneinandergereiht bewegte Bilder ergeben. Die Trickfilmzeichner malen natürlich nicht jedes Bild neu,
sondern kopieren den unveränderten Hintergrund und verändern nur das, was sich zur Zeit bewegt - zum
Beispiel die Augen einer Person. Vergleichbar verhält es sich mit MPEG. Während ein auf herkömmlich
gedrehter Film Bild für Bild aufgezeichnet wird, nimmt die Kamera hunderte und tausende Bilder, als
würden tausende „Dias“ aneinandergereiht. Da ein elektronische Bild aus tausenden Bildpunkten besteht,
brauchen bei der MPEG-Komprimierung nur noch die Bildpunkte gespeichert, die sich verändern - der Rest wird
einfach vom vorherigen Bild „übernommen“. Dadurch verringert sich die Menge an Daten erheblich, selbst
im Internet sind TV-Filme ohne nennenswerten Qualitätsverlust übertragbar. Das digitale Fernsehen,
welches spätestens 2010 – 2012 das analoge Fernsehen völlig ablösen soll, benutzt das MPEG-Verfahren.
Dadurch kann ein Fernsehkanal, der bisher nur ein einziges Programm senden konnte, problemlos das Vielfaches
an Daten übertragen. Wie viele Programme pro Kanal möglich sind, hängt sehr stark davon ab, was die Sender
ausstrahlen werden. Die Zeichentrickfilme, die von Natur aus sehr wenige Bildänderungen beinhalten, benötigen
weniger Übertragungskapazität als Spielfilme, die viele Szenenwechsel und Kameraschwenks haben. Noch
mehr Daten benötigen Sportübertragungen, bei denen die Kamera praktisch nie zum Stillstand kommt und
sich kein Bild wie das andere gleicht (zum Beispiel Autorennen).

MPEG - 1 Dahinter verbirgt sich ein einheitlicher Standard für die Datenreduktion bei digitaler Übertragung von
Tonsignalen. (MPEG = Moving Pictures Experts Group)

MPEG-2 Moving Picture Experts Group. Diese Gruppe entwickelte den heute weltweiten Kompressions-Standard für die
Übertragung digitaler Video- und Audio-Signale. Datenreduktionsverfahren für Video und Ton. Anders als beim
analogen Bild, bei dem pro Sekunde 25 Vollbilder übertragen werden, berücksichtigt das MPEG-Verfahren nur die
tatsächlichen Bildänderungen. MPEG-2 arbeitet mit maximal 100 Mbit/s.

MPEG - 4 Neuer Codierungsstandard, der die Bandbreite für den Empfang von digitalem Fernsehen weiter verringert. Damit
können HDTV Sender und normales Digitales TV auf einem Transponder übertragen werden.


MultiCrypt benötigt ein Common Interface am Receiver. In dieser Schnittstelle werden CA-Module eingesteckt, die mittels
der SmartCard Sender entschlüsseln. MultiCrypt ermöglicht den Empfang mehrer verschiedenen verschlüsselter
Programme mit nur einem Receiver.

Multifeed Fachbegriff für mehrere Ausseneinheiten zum Empfang verschiedener Satelliten. Ein Multifeed arbeitet mit
mehreren LNC´s zum Empfang der verschieden Satelliten. Multifeed-Antennen werden auf den jeweiligen Satelliten
mit dem schwächsten Empfangs-Signal ausgerichtet, die Signale der leistungsstärkeren Satelliten werden im
"Schiel-Effekt" über einen oder mehrere zusätzliche, neben dem eigentlichen Brennpunkt des Parabolspiegels
angeordneten LNC´s empfangen.

MULTIPLEX Die auf einem Kanal zusammengefassten Dienste.

Multischalter Mit einem Multischalter werden die von einer oder mehreren Empfangseinheiten ankommenden Signale auf mehrere
Satellitenempfänger verteilt. Multischalter haben vier oder acht Sat-Eingänge und die Durchschleifmöglichkeit
terrestrischer Signale, die auch an mindestens vier Ausgängen zur Verfügung stehen.

Mute Englisch für Stumm. Die Funktion schaltet das Tonsignal ab.

Nagravision (N,N2) Verschlüsselungssystem
Nagravision 3 Verschlüsselungssystem (Verschlüsselungsfirma Kudelski)

Netzwerksuche uf einigen Transpondern wird im digitalen Datenstrom eine Liste mit den Daten weiterer Transponder übertragen,
um somit beispielsweise das Auffinden aller Programme eines Anbieters, welcher mehrere Transponder-Frequenzen
belegt, zu erleichtern; Die auf diese Art übertragenen Daten sind jedoch oft falsch oder unvollständig; die
Funktion der Netzwerksuche lässt sich bei der FTA-Software von Nokia auch ausschalten, bei BetaNova hingegen
besteht diese Möglichkeit nicht. Um möglichst korrekte und aktuelle Daten aller Anbieter in die Suche einzu-
binden, verfügt die DVB 2000 über eigene "Netzwerk-Listen" und bietet somit deutlich bessere Suchergebnisse.

NDS Videoguard System

NID Als NID wird die sogenannte Programm-Kennummer oder auch Netzwerk-ID bezeichnet -eine Zahl zwischen 0 und 8191
(dezimal) und 0x0000 und 0x1FFF (hexadezimal); über diese Netzwerk-ID werden beispielsweise die EPG-Daten
zugeordnet.

NIT Aus der Network Information Table "NIT" kann der Digitalreceiver das gesamte Netzwerk eines Satelliten
nach neuen Programmen absuchen. S. auch Netzwerksuche.

NVOD Near Video On Demand; zeitversetzte Abstrahlung derselben Information (z.B. alle 15 min einen Spielfilm) über
mehrere Kanäle oder im Multiplexverfahren über einen Kanal, um die Zugriffszeit zu verkürzen.

Oberes Band auch Oberes Frequenzband, Frequenzberech 11,7 bis 12,75 GHz eines Satelliten, bei der digitalen Übertragung
werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen - nachfolgende Bilder werden mit diesem verglichen
und nur alle Abweichungen übertragen.

Offset (-antenne) Parabolschüssel, die aus einem Ausschnitt einer großen Schüssel entstanden ist, wobei der Brennpunkt aus dem
Zentrum, und somit aus der Bahn der Signalbündel, die die Schüssel treffen, verschoben wurde. Dadurch schielt
die Offsetantenne sozusagen zum Satelliten und steht wesentlich senkrechter, als dies bei einer Parabolantenne
möglich wäre. Dadurch lässt sich eine Wandmontage einer Offsetantenne leicht realisieren. Als zweiter angenehmer
Nebeneffekt bleibt der Schnee in solchen Antennen nur schwer liegen.

Open TV Betriebssystem für digitale Receiver. Ist für den elektronischen Programmführer von ARD und ZDF erforderlich.
Anwendungsbereiche: Dienstleistungen, EPG, Home Shopping, Pay per View, Spiel. Freie private Programme sind
empfangbar.

Optischer Sensor erfüllt, wie auch das Reed Relais, die Steuerung einer drehbaren Antenne. Der optische Sensor ist im
Drehmotor eingebaut und zerlegt kleine Antennendrehungen in Impulse, die es ermöglichen, Satellitenpositionen
in einem Positionierer abzuspeichern. Die Impulse werden hier mit einer Lichtschranke erzeugt. Der optische
Sensor ist weniger verbreitet als der Reedsensor.


OS Operation System, Betriebssystem von z.B. Karten

OSD On-Screen-Display. Zusatzinformationen auf dem Bildschirm (z.B. Programmierdaten).

Oszillatorfrequenz Satelliten strahlen ihre Programme in Frequenzbereichen ab, die von den Satellitenreceivern nicht direkt
verarbeitet werden können. Im LNC wird diese Frequenz mit Hilfe der Oszillatorfrequenz in eine niedrigere
umgewandelt. Die "Übersetzungsverhältnisse" sind genormt.

Ösi´s Synonym für Oesterreicher, hier aber für O*F (Ö*terreichischer Rundfunk)

P2 spezielles keyfile für Premium X - Receiver (lese FAQ's im PX-bereich)

PAN Horizontale Verschiebung eines Bildes auf dem Bildschirm.

PAL Phase Alternation Line. Fernsehsystem das in vielen europäischen und aussereuropäischen Staaten
genutzt wird. Es basiert auf der Basis der Helligkeitsinformation und der zwei Farbdifferenzsymbole.
Im Gegensatz zu NTSC ist durch eine spezielle Übertragungstechnik eine Kontrolle und automatische
Korrektur von Phasenfehlern vorhanden.

PAL Plus Mit PAL kompatibles Übertragungssystem das den Vorteil hat, Fernsehbilder im Format 16:9 übertragen
zu können.

Parabolantenne Brennspiegelähnliche Antenne, die ankommende HF-Signale in einem Brennpunkt bündelt, wo sich zur
Speisung des LNB dessen Feedhorn befindet.

Parental Lock Englische Bezeichnung für eine Kanalsperrfunktion in Satellitenreceivern. Diese Funktion kann den Zugriff
auf einen oder mehrere Kanäle auf Zuschauer beschränken, die einen vorher vereinbarten Code kennen.
(z.B. Kindersicherung)

Pay-per-view Der Zuschauer bezahlt im Pay-per-view Modus nur für Sendungen, die er wirklich anschaut. Bei Pr*****e und
Easy-tv bislang einzige Pay-TV Anbieter für Satelliten-Zuschauer in Deutschland, werden aktuelle Spielfilme,
aber auch Konzert-Events und Sportübertragen gegen eine Extra-Gebühr angeboten.

Pay-TV Bezahl-Fernsehen, im Gegensatz zu den durch Werbung bzw. Gebühren finanzierten Programmen stellen die Einnahmen
aus den Abonnement-Gebühren der Zuschauer die Hauptfinanzierung des Senders dar.
Um die verschlüsselten Fernsehsendungen unter Einsatz eines Decoders und einer entsprechenden Smartcard, dem
"Schlüssel", zu decodieren, müssen zusätzliche Gebühren entrichtet werden.

PCMCI Schnittstelle für Module

PCMCIA Personal Computer Memory Card International Association Standard. Interne Dekoderschnittstelle zur Aufnahme
des CA-Interface. Eine PCMCIA-Karte ist ein Steckmodul zum Einschieben in einen Slot (Steckplatz) eines Digital-
Receivers mit CI. Eine PCMCIA-Karte enthält zum Beispiel ein CAM, eine Speichererweiterung, einen Internetzugang etc..

PCR Ist der PID-Code für das Synchronisations-Signal und in der Regel mit der Video-PID identisch.

Perigäum erdnächster Punkt einer Umlaufbahn.

PID Die Packed Identificaation ist eine Zahl (decimal oder hexa-dec.), im digitalen Datenstrom übertragener
Packet IDentifer, kurz PID, wird für beispielsweise Video, Ton und Teletext jeden einzelnen Kanal zugeordnet.

PIP Picture in Picture. Fernsehsystem, bei dem ein zweites Fernsehbild in einem kleinen Feld innerhalb des eigentlichen
Fernsehbildes dargestellt ist. Auch BIB = Bild im Bild)

Polarisation Technischer Maßnahme, um mehr Programme in einem Frequenzbereich unterzubringen. Benachbarte Stationen
(Programme mit ähnlichen Sendefrequenzen) werden entgegengesetzt polarisiert. Die Sendewellen laufen horizontal
(Schwingung links und rechts) oder vertikal (Schwingung auf und ab). So lassen sich eng benachbarte Signale sauber
voneinander trennen. Im C-Band findet man zusätzlich auch zirkulare Signale (Links- und Rechtszirkular). Damit
gibt es bis zu vier verschiedene Polarisationsrichtungen.

Polarmount Der Polarmount sorgt bei einer drehbaren Satellitenempfangsanlage dafür, dass mit dem horizontalen Schwenk auch
die Elevation nachgeführt wird.

Positioner Steuergerät für H/H-Mounts oder für Actuatoren!

Powerbosta Powerbox

PowerVU Digitales Verschlüsselungssystem, arbeitet im Gegensatz zu allen anderen Systemen nicht auf "Smartcard"-Basis,
sondern setzt einen autorisierten, freigeschalteten Empfänger durch den Programmanbieter voraus; in Europa u.a.
bei AFRTS TV (Hot Bird 6, 13° Ost) und diversen rumänischen Digitalprogramm im Einsatz. Digitaler Standard des
Hersteller Scientific Atlanta. Die meisten DVB-Receicer können diesen Standard nicht oder nur unzureichend verarbeiten.

Prepaid-Karte Wie bei Mobil-Telefonen plant Pr*****e WORLD, künftig auch Prepaid-Karten anzubieten; der Abonnent kann einen
bestimmten Betrag auf seine Smartcard "aufbuchen" und somit beispielsweise Pay-per-view Angebote nutzen, ohne
den Film direkt per Modem oder Telefon zu bestellen; Für die Nutzung der Pay-per-view Angebote wird der
fällige Betrag automatisch "abgebucht".

Prime Focus Antenne Prime Focus Satellitenantennen kann man sich als einen Teil aus einer Kugel herausgeschnitten vorstellen.
Prime Focus Antennen sind kreisrund. Die Empfangseinheit sitzt im Brennpunkt, hier auch Mittelpunkt des
Kreissegments. Prime Focus Antennen werden vor allem bei größeren Antennendurchmessern angewendet.

Provider Dienstanbieter

PSI Programm Specific Information. Für den Empfänger wichtige Informationen, die das Demulitplexing ermöglichen.
Dazu gehören die PIDs, Access-Infos und private Daten.

PVR Personal Video recorder. Digitalreceiver mit integrierter Festplatte zwecks Aufnahme.

PW Pr*****e World

QAM Quadratur Amplitude Modulation. Digitales Modulationsverfahren mit Phasenumtastung zur Übertragung von digitalen
Signalen in Kabelnetz.

Quantisierung Jedem gemessenen Wert der Abtastrate wird ein entsprechender fester Spannungswert zugeteilt.

QPSK Quadratur Phase Shift Keying. Modulationsart zur Übertragung digitaler Satellitensignale. Die Dateninformation
liegt in der Phase der Trägerfrequenz. dabei wird eine Umtastung um 90° vorgenommen.
Vorteil: Hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit bei geringer Störanfälligkeit. Bei diesem Verfahren wird
das Signal des Trägers in vier verschiedene Zustände (Phasen) versetzt, in denen die Daten übertragen
werden. Im Gegensatz zu QAM ist QPSK weniger störanfällig bei Amplitudenschwankungen, die aufgrund der
atmosphärischen Störungen bei Satellitenübertragungen auftreten können

RAS Remote Authorisation System Professionelles System, nicht für Endverbraucher gedacht. Es kommen ähnlich
wie bei BISS keine Karten zum Einsatz, sondern nur Keywords.

Redundanz Reduktion Bei der digitalen Übertragung werden nur "Änderungen" zu einem Ausgangsbild übertragen, nachfolgende Bilder werden
mit diesem verglichen und nur die Abweichungen übertragen.

Reed Sensor auch als Reed Relais bekannt, ist eine in Motoren für drehbare Satellitenanlagen eingebaute Vorrichtung,
die für jede kleine Antennendrehung einen Impuls abgibt. Mit Hilfe dieser Impulse können im Positionierer
mehrere Satellitenpositionen abgespeichert werden, die in späterer Folge automatisch wieder gefunden werden.
Die Impulse werden nach dem elektromagnetischen Prinzip erzeugt. Reed Relais sind im Gegensatz zu den
optischen Sensoren weit verbreitet.

Rennauto/Rennwagen Daytona Karte

RGB-Signal Die 3 Grundfarben (Rot, Grün und Blau) werden separat übertragen, was eine bessere Bildqualität bedeutet.

RS232 Serielle Schnittstelle aus dem PC Bereich. Die meisten Digital-, aber auch einige Analogreceiver sind damit
ausgestattet. Sie ermöglicht das Einspielen neuer Softwareversionen oder das Bearbeiten von Programmlisten auf dem PC.

RSA Asymmetrisches Algorithmus zur Verschlüsselung

Rückkanal Geplante interaktive Anwendungen wie Home-Shopping oder Internet-Zugang benötigen einen Rückkanal, dieser kann
beispielsweise durch ein in den digitalen Receiver integriertes Modem bereitgestellt werden. Das in der d-box eingebaute
Modem hat eine sehr geringe Geschwindigkeit und ist anderweits nicht zu benutzen.

RusCrypto ein russisches Verschlüsselungssystem.

S/P-DIF (SPDIF) Digitaler Audioausgang an Settop-Boxen

Satellit Ein Satellit wiegt ungefähr drei Tonnen und funktioniert wie ein riesiger Verstärker am Himmel. Die Sender
übertragen ihre Programmsignale über ihre eigenen Bodenstationen zum Satelliten. Diese Signale werden von den
Satelliten umgewandelt und verstärkt und anschließend zur Erde zurückgesendet. Mit einer minimal abgestrahlten
Leistung von ca. 51 dBW sorgen die Satelliten für einen einwandfreien Empfang der zahlreichen Fernseh- und
Radiosender in der gesamten Ausleuchtzone/Footprint.

Sat-Slope Vorrangig bei den hohen Frequenzbereichen des ASTRA Satelliten Systems (ab 12,600GHz) kommt es bei vielen
Teilnehmern zu Empfangsproblemen durch eine zu hohe Dämpfung, Grund sind in der Regel zu lange Kabelverbindungen
zwischen LNB und Digital-Receiver; der "Sat-Slope" sorgt für eine hohe Dämpfung niedriger und geringe Dämpfung hoher
Frequenzen.

Sat-ZF Satellitenprogramme werden im Frequenzbereich von 10,7 bis 12,75Ghz übertragen. Signale mit derart hohen Frequenzen
können nicht mehr über normale Antennenkabel transportiert werden. Sie können aber auf technisch relativ einfache
Weise in einen niedrigeren Frequenzbereich zwischen 950 und 2050MHz umgesetzt werden. Dies geschieht im LNB.
Dieser Frequenzbereich am Ausgang des LNB wird als Sat-ZF (Sat-Zwischenfrequenz) bezeichnet.

SCART / Euro AV 21-polige Normverbindungen für AV-Geräte (TV, Video, Decoder, Sat-Receiver)

SCPC Single Channel Per Carrier. Digitale Einzelsignale, die nicht innerhalb eines Paketes abgestrahlt werden. Bei
SCPC kann das Signal von jedem Standort mit kleinen Fly-Aways oder SNGs (z.B. bei Live-Feeds) auf den Satelliten
gebracht werden. Symbolrate liegt bedeutend niedriger als bei einem Paket, teilweise unter 2000; Empfang von
SCPC-Signalen kann bei einigen Receivern zu Problemen führen, da die Software nicht immer für solch geringe Symbolraten
ausgelegt ist.

SECA (S) Seca/Mediaguard. Digitales Verschlüsselungssystem, entwickelt von der Societe Europeenne deControle d' Access (SECA)
und wird in mehreren europäischen Staaten eingesetzt, Nutzer der als sicher geltenden Codierung sind beispielsweise
CANAL+ Frankreich, CANAL+ Spanien, Canal Digitaal Niederlande Verschlüsselungssystem. Wird hauptsächlich in den
Niederlande angewandt.

SECAM Séquence Couleur á Mémoire. In Frankreich entwickeltes Bildsystem, das aus dem NTSC hervorging. Wurde in der DDR
als Farbfernsehnorm genutzt (in polit. Contra zu PAL der BRD).

Set-Top-Box Eine andere Bezeichnung für digitale Receiver bzw. digitale Empfänger, welcher für die Darstellung von digital
komprimierten Fernseh- und Hörfunksignalen zwingend benötigt wird.

SID Service Identification erlaubt die Identifizierung eines bestimmten Dienstes innerhalb eines Transport-
Stream (TS).

Signalqualität Prozentsatz der fehlerfrei übertragenen Daten pro Sekunde, errechnet aus der sog. "Bit-Fehlerrate"

SIMULCAST Gleichzeitige Abstrahlung eines Programms in analoger und digitaler Norm

SIMULCRYPT Mehrere CA-Systeme/Normen werden simultan in einem Programmpaket über den gleichen Transponder übertragen.
Zum Empfang dieses Paketes muss ein Receiver lediglich mit einem Decoder ausgestattet sein. Beispielsweise ist für
die französischen ABsat-Programme nur entweder ein Viaccess- oder ein Seca/Mediaguard-Decoder erforderlich. Wenn
zwei Verschlüsslungsnomen simultan abgestrahlt werden, spricht man auch von einer dualcrypten Übertragung.

Speicherplatz Die Anzahl der Programmplätze des Sat-Receivers. Ein Programmplatz speichert alle Daten eines
Satellitenkanals (Bild und Ton).

Skew tufenlose Polarisationseinstellung, Skew, ist nur mit mechanischen oder magnetischen Polarizern möglich.
Die Einstellung der Empfangsebene erfolgt auf 1° genau. Besonders für drehbare Anlagen absolut zu empfehlen.

Spotbeam Beim Spotbeam wird die Ausleuchtzone auf ein kleines Gebiet gebündelt. So steht im Zielgebiet eine wesentlich
höhere Signalstärke zur Verfügung als es bei normalen, große Regionen, Kontinente versorgenden Ausstrahlungen
der Fall wäre. Beim Spotbeam sind daher nur kleine AntennenDurchmesser notwendig.

SRG Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SF1 + SF2)

SURFER In ein Programm einfließende Zusatzinformationen (z.B. Börsenkurse).

SYMBOLRATE (SR) Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird. Je höher der Wert pro Einzelprogramm ist, desto höher ist auch die
Überspielqualität, doch wird mehr Bandbreite innerhalb eines Paketes benötigt. Das bedeutet umgekehrt, die
Bandbreite eines Transponders bestimmt die mögliche Symbolrate (z.B.27500 oder 22000) und damit die Anzahl
übertragbarer Programme. Je mehr Programme auf einem Transponder „untergebracht“ werden, je schlechter wird
die Übertragungsqualität der einzelnen Programme durch die zwangsweise Verringerung der Symbolrate.

SKYPLEX Verfahren, digitale Fernseh- und/oder Hörfunksignale von verschiedenen Uplink-Standorten in einem Paket
zu "bündeln" und auf einer Frequenz abzustrahlen; EUTELSAT setzt bereits auf mehreren Transpondern die
SkyPlex-Technologie erfolgreich ein.

SMARTCARD Eine Art Checkkarte, die in den Decoder geschoben wird. Die freigeschaltete Smartcard decodiert
die verschlüsselten Signale.

Streifentier Zebracard

SW Software

Syster/Nagravision Analoges und digitales Verschlüsselungssystem, vor allem in Deutschland, Spanien und der Schweiz sehr populär;
während Syster für die analogen Programme Pr*****e analog und TeleClub sowie CANAL+ Spanien eingesetzt wird,
nutzt auch der digitale Pay-TV Anbieter Via Digital diese Verschlüsselung - auch in den spanischen Kabelnetzen
werden die Pay-TV Kanäle durch der Telefonica überwiegend in dieser Norm codiert.

TC Teleclub

Teletext Aktuelle Informationen aller Art (Politik, Sport, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wetter, Verkehrsinformationen sowie
in der Regel ausführliche Informationen zum TV-Programm des entsprechenden Fernsehsenders. Teletext-Informationen
werden bei analogen Signalen in der vertikalen Austastlücke des Fernsehbildes übertragen, bei digitalen Programmen
werden die Signale im Datenstrom"huckepack" verbreitet.

ThalesCrypt ein modifiziertes Viaccess 1

Timer Fernsehsendungen können nach Programmierung des Timers des Aufzeichnungsgerätes (Videorecorders, PC usw.) in
Abwesenheit aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden; Um die korrekte Umschaltung auf den
gewünschten Kanal sicherzustellen, wird der Timer auch bei analogen oder digitalen Receivern für die Programmierung
Der Uhrzeit benötigt, da das Aufzeichnungsgerät keinen Zugriff auf die Programmeinstellung des Receivers besitzt.

Timeshifting Zeitgleiches Aufnehmen eines Senders bei Aufnahme eines anderen Programms bzw. zeitversetztes Fernsehen. Das bedeutet,
Unterbrechung des laufenden Programms durch eine Pause (z. Bsp.Telefonat), das Programm wird parallel aufgezeichnet
und kann am Punkt der Unterbrechung fortgesetzt angesehen werden.

T.O.N.I. Kurzform für Tele-Online-Navigations-Instrument, der elektronische Programmführer der d-box, wurde damals speziell
für DF1 bzw. Pr*****e WORLD entwickelt.

Tone Burst Das Verfahren funktioniert ähnlich wie die DISEqC-Technik. Hier wird eine Datennachricht über das Antennen-
kabel zur Umschaltbox geleitet, die bei richtiger Erkennung dann auf den gewünschten Satelliten umschaltet.

ToVt eine der Softwaren aus der DSR 500x Serie und ist die Abkürzung zweier Namen der User eines anderen Boards.

TPS Television par Satellite (franz. Pay-TV auf Hotbird)

Transponder Empfänger, Umsetzer und Sender eines Satelliten mit definierter Frequenzbandbreite in 36 000 km Höhe. In
analoger Technik können pro Transponder ein Fernsehprogramm und mehrere Tonkanäle übertragen werden. In digitaler
Technik sind es sechs bis neun TV-Programme verschiedener Anbieter.

TS Transport Stream.

TV Kaka TV Cabo

Umschaltboxen mit 22khz-, 0/12V- oder DiseqC- Ansteuerung, sie ermöglichen den Anschluss mehrerer Antennenkabel an einen
einzelnen Sat-Antenneneingang.

Universal-Decoder Empfängt die Digitalpakete von ARD/ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter,
zum Beispiel der UFD 510, vgl. Open-TV.

Universal-DVB-Receiver Empfängt die Digitalpakete von ARD / ZDF mit dem Programmführer (EPG) und alle freien Programme privater Anbieter.

Universal -LNB Ein Standard-LNB für den digitalen Empfang mit erhöhter Frequenzstabilität und verändert LOF (10.6 GHz) für das
Oberband. Die Umschaltung zwischen Unter- und Oberband erfolgt bei 11.7 GHz.

Unteres Band auch unteresFrequenzband, Frequenzbereich 10,7 bis 11,7 GHz eines Satelliten

Uplink Signalzuführung zwischen dem Sendezentrum am Boden und dem Satellit. Der Uplink erfolgt auf eigenen Frequenzbändern.

Versorgungsspannung (LNC) Der Sat-Receiver versorgt den LNC mit Strom über das Koaxialkabel. Die gelieferte Spannung legt
außerdem fest, welche Polarisationsebene der LNC zurückgibt. 14 Volt = vertikale, 18 Volt = horizontale
Polarisationsebene.

VIACCESS (V) Verschlüsselungssystem, entwickelt von der France Telecom, hauptsächlich in Frankreich und der Schweiz genutzt.

Video Bitrate Übertragene Datenmenge pro Sekunde eines digitalisierten Videosignals.

Video-on-Demand bietet die Möglichkeit, Filme ähnlich wie in einer Videothek aus zu suchen. Der Benutzer kann eine
beliebige Sendung beim Programmanbieter kostenpflichtig bestellen und zum gewünschten Zeitpunkt sehen.

Videoguard Digitales Verschlüsselungssystem, exclusiv entwickelt von Rupert Murdoch's Tochtergesellschaft NDS für
das digitale Programm-Bouquet von British Sky Broadcasting auf 28,2° Ost.

Videohub Die Satelliten senden ihre Signale mit unterschiedlichem Videohub aus. Die Einstellung des Videohubs (z.B.:
16 MHz oder 27 MHz) wirkt sich direkt auf die Bildhelligkeit aus.

Videopegel Die elektrische Stärke des Bildsignals. Wird von der Stärke des empfangenen Satellitensignals vorgegeben und
bestimmt den Kontrast: höherer Pegel = größere Unterschiede zwischen hellen und dunklen Flächen. Viele
Sat-Receiver können den empfangenen Videopegel variieren, um eine Anpassung an verschiedene Fernsehgeräte und
Satelliten vorzunehmen und dem Fernsehzuschauer beim Kanalwechsel möglichst konstante Empfangswerte zu liefern.

VITERBI Die Viterbirate - oder auch FEC - ist der vom Programmanbieter verwendete Fehlerschutz. DVB Standardwerte sind:
1/2, 2/3, 3/4, 4/5, 5/6, 6/7 und7/8.

Wide Begriff zur Beschreibung der Bandbreite der Video- und Audio-Zwischenfrequenzen eines Sat-Receivers.
Wide bezeichnet die größtmögliche Bandbreite. Einige Wide-Bandbreiten: 27 MHz für die Video-Zwischenfrequenz und
280 KHz für die Audio-Zwischenfrequenz. Bei einigen Receivern können diese Werte auch höher liegen.

Widebeam Breites Abstrahlbündel eines Satelliten. Ein Widebeam wird benutzt, um die Erdoberfläche möglichst weiträumig
abzudecken und so mehr Zuschauer zu erreichen.

X-Band Frequenzband zwischen 8 und 12 GHz, das nur millitärischen Zwecken dient.

Zebra C.e.r.e.b.r.o,(wenn die Punkte nicht drin sind wird es in Z*bra unbenannt)

ZF-Bandbreite Der Frequenzbereich der Zwischenfrequenz wird vom Satellitensignal vorgegeben. Die entsprechende Einstellung am
Sat-Empfänger sorgt für saubere Kanaltrennung. Die meisten Geräte sind auf ASTRA-Werte eingestellt
(schmales ZF-Band). Zum Empfang anderer Satelliten kann eine Umschaltfunktion (breites ZF-Band) sinnvoll sein.

Zwischenfrequenz Hochfrequente Satellitensignale lassen sich nicht durch Kabel übertragen (zu hohe Verluste). Die Außeneinheit
verwandelt das Empfangssignal deshalb in eine Zwischenfrequenz. Technischer Lösung, der LNC generiert eine
Oszillatorfrequenz (LOF) und zieht sie von der Frequenz des Empfangssignals ab. Der verbleibende Wert ist die
erste Zwischenfrequenz mit den Sendeinformationen aller Programme. Der Frequenzbereich der ersten ZF liegt
zwischen 900 bis 2150 MHz. Dieses Signal geht per Kabel vom LNC der Außenempfangseinheit an den Sat-Receiver.

8-k-Übertragungsmodus Bei DVB-T wird die Information mittels des Übertragungsverfahren COFDM (Coded Orthogonal Frequency Division
Multiplex) auf eine Vielzahl von Trägern verteilt. Es kann zwischen den Modi 2k (1705 Träger) und 8k (6817 Träger)
unterschieden werden. Dieses Verfahren ermöglicht den sicheren Empfang von eintreffenden Signalen aus
unterschiedlichen Richtungen bzw. von mehreren verschiedenen Standorten (Mehrwegeempfang).

14/18V-Umschaltung Spannungen, die für die Umschaltung der Polarisationsebenen (horizontal und vertikal) in einen LNB oder
Multischalter verwendet werden (s. Versorgungsspannung LNC).

22 kHz-Signal ist ein niederfrequentes Signal, das am LNC Eingang eines Satellitenreceivers angeboten werden kann. Mit
Hilfe dieses Steuersignals kann, ohne eine zusätzliche Steuerleitung verlegen zu müssen, z.B. bei einem
Universal-LNC der Frequenzbereich geschaltet werden, oder unter zu Hilfenahme einer Umschaltbox
(eines sogenannten 22kHz Schalters) zwischen zwei LNC’s gewählt werden.

Thanks @all User die geholfen haben diese Liste zu Erweitern!
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Heuschnupfen

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Ich wusste gar nicht, dass ich so wenig Ahnung habe!:JC_hmmm:
 

cell268

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Hallo!

Sorry wenn ich doof frag, aber was heißt MBSP? Hab nirgends eine Erläuterung gefunden.

Danke!

cell268
 

cell268

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hi sun,

also ist die mbsp nichts anderes als ne neue firmware. Gilt das nur für den DSR 5001 oder im allgemeinen für receiver?

Danke,

cell
 

twoface1337

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die mbsp ist eine firmware für den dsr5001adv, faval s100 und megasat 3200
und auch nur für diese also nix algemeines :3:
 

Axel12

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Aha langsam wird`s in meinem biologischen CPu
auch hell!

Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nix!:diablo:
 

xTc

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hallo kann mir wer sagen was UM bedeutet?

Danke im voraus.
 

gvundnv

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Dieser Beitrag bringt so manches Licht in die Dunkelheit :hell

Super Beitrag :ja

MfG
 

Pilot

MFC
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Bevor ich hier schreibe,habe ich einiges gelesen.
Aber hop(für cs) habe ich etwas- aber noch nicht richtig verstanden.

Mlg piloten
 

pittiplatsch

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Vielen Dank fürdiese wirklich ausführlichen Erklärungen
 
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AW: Wörterbuch für Sat-Anfänger und Spezialisten!

Ich finde es auch Spitzenmäßig das mal so eine Gute Erklärung der Begriffe in einem ohne viel suchen hier zusammengestellt wurde. :good::good:
Leider kam beim Danke sagen eine Fehlermeldung. :read:
Warnung: array_merge(): Argument #2 is not an array in [path]/post_thanks.php (Zeile 57)

 
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