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Hardware & Software Windows 7/8/10: Speicherplatz freischaufeln – diese fünf Befehle helfen

Mangelt es an freiem Speicherplatz, helfen Befehle für die Windows-Kommandozeile: Eingeben, kurz warten, und schon ist das Kapazitätsproblem (erst einmal) automatisch gelöst.

Speicherplatz.png

Wenn Ihnen der freie Speicher ausgeht, ertüchtigen Sie Ihre Platte mit Aufräumkommandos.

Angesichts immer größerer Festplatten und SSDs ist Speicherplatz kein knappes Gut mehr. Dennoch summiert sich der Verbrauch der darauf abgelegten Daten – sodass selbst das größte Laufwerk irgendwann vollläuft. Hierzu trägt auch bei, dass einige Windows-Funktionen selbst etliche Gigabyte beanspruchen. Effektiv beheben Sie das Problem, indem Sie mit einem Dateimanager wie dem Explorer die größten Dateien aufspüren und löschen. Nehmen Sie sich ebenso Ihre installierten Programme vor: Deinstallieren Sie sie etwa über Windows-R und appwiz.cpl. Jeweils sollten Sie entfernen, was riesig ist und Sie nicht mehr brauchen; kleine Files und Anwendungen können Sie zunächst ignorieren. Möchten Sie sich nicht damit beschäftigen, welche Inhalte überflüssig sind? Dann helfen Ihnen die folgenden Tipps: Mit denen löschen Sie in der Regel unnötige Daten automatisch. Es winkt mehr Speicherplatz, den Sie in der Regel mit keinen Nachteilen bezahlen. Los geht es, indem Sie die Kommandozeile mit Administratorrechten aufrufen: Suchen Sie im Startmenü nach cmd und drücken Sie Strg-Umschalt-Eingabe, um den Start derart privilegiert auszuführen. Bestätigen Sie die UAC-Rückfrage (User Account Control, Benutzerkontensteuerung) per Klick auf "Ja".


Diese Tools räumen weiter auf und schaffen Freispeicher:
» CCleaner – bewährter Allrounder
» CleverCleaner – löscht Datenmüll nach Dateiendung
» Glary Disk Cleaner – scannt nach dem Start ohne Klick
» Wise Disk Cleaner – inklusive Defragmentierer
» Glary Utilities – Freeware-Optimierungssuite
» Ashampoo WinOptimizer 16 – vielfältige Gratis-Vollversion
» Ashampoo WinOptimizer 18 – mächtige Suite als Gratis-Testversion
» TreeSize Free – deckt Speicherfresserdateien auf
» Revo Uninstaller – deinstalliert "Gefahrlos", "Moderat" oder "Intensiv"
» Ashampoo Registry Cleaner 2 – dedizierter Registry-Cleaner
» Auslogics Registry Defrag – verkleinert die Registry-Hive-Dateien


1. Systemwiederherstellungspunkte löschen​

Unter Windows 7 und Windows 8.1 ist der sogenannte Computerschutz standardmäßig eingeschaltet. Daher legt das System automatisch Wiederherstellungspunkte an – und Sie selbst können das tun: Windows-R und sysdm.cpl drücken und in dem sich öffnenden Fenster auf der Registerkarte "Computerschutz" den Button "Erstellen" klicken. Unter Windows 10 ist die Funktion werksseitig deaktiviert, sodass Sie sie aus Sicherheitsgründen aktivieren sollten. Ein Problem der Backup-Punkte ist deren enormer Speicherverbrauch: In Summe benötigen sie oftmals etliche Gigabyte. Möchten Sie alle Sicherungspunkte löschen, gewinnen Sie die Kapazität zurück. Wenn Sie mit einer richtigen Backup-Software eine Datensicherung angelegt haben, ist die Putzaktion gefahrlos. Führen Sie in der Kommandozeile den folgenden Befehl aus:

vssadmin delete shadows /all /quiet

Gut: Dabei deaktiviert sich die Systemwiederherstellung nicht. Drücken Sie vor der Aktion Windows-E und kontrollieren den freien Speicherplatz im Explorer, sollte danach eine höhere Freispeichermenge angegeben sein. Ein Nachteil: Der Befehl löscht alle Wiederherstellungspunkte. Sanfter ist die Datenträgerbereinigung (Win-R drücken, cleanmgr eingeben, Klick auf "Systemdateien bereinigen > Weitere Optionen" und auf den unteren Button "Bereinigen"): Cleanmgr löscht sämtliche Sicherungspunkte bis auf den letzten. Das stellt einen guten Kompromiss zwischen Aufräumen und Sicherheit dar.


Die Systemwiederherstellung benötigt Speicherplatz. © COMPUTER BILD

Die Systemwiederherstellung ist nützlich, deren Backups sind aber Speicherfresser.


2. Datenträgerbereinigung nutzen​

Die Datenträgerbereinigung löscht temporäre Dateien, leert den Papierkorb, räumt den Internet Explorer auf und mehr. Die digitale Müllabfuhr starten Sie mit Windows-R und cleanmgr. Optional klicken Sie auf den Button "Systemdateien bereinigen": So startet das Programm neu (diesmal mit Administratorrechten) samt des zusätzlichen Tabs "Weitere Optionen". Hier wählen Sie oben "Bereinigen", um den Unterbereich der Systemsteuerung (Applet) zum Deinstallieren zu nutzen: Das entspricht dem Drücken von Windows-R und der Eingabe von appwiz.cpl. Der untere "Bereinigen"-Button löscht ältere Wiederherstellungspunkte. Um den PC-Datenträger schnell zu säubern, bleiben Sie auf der ersten Cleanmgr-Registerkarte "Datenträgerbereinigung". Setzen Sie Häkchen vor allem zu Bereinigenden und bestätigen Sie mit der Schaltfläche "OK".
So nutzen Sie die Datenträgerbereinigung am schnellsten: Drücken Sie Windows-R und geben Sie cleanmgr /lowdisk ein. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste, sind im sich öffnenden Bereinigungsfenster bereits alle Häkchen gesetzt – und Sie nicken nur noch mit "OK" ab. Alternativ geben Sie in den Win-R-Dialog cleanmgr /verylowdisk ein; nun fragt die Datenträgerbereinigung nicht einmal mehr, wo sie die HDD/SSD kehren soll. Die Reinigungsleistung ist beim verylowdisk-Parameter aber nicht sonderlich hoch.


Die Datenträgerbereinigung räumt auf und zeigt am Ende eine Speicherplatzbenachrichtigung an. © COMPUTER BILD

Die Datenträgerbereinigung bereinigt das Betriebssystem auf ungefährliche Weise.


3. Ruhezustand deaktivieren​

Seit Windows 8 nutzen Betriebssysteme die Ruhezustandsdatei C:\hiberfil.sys auch für den Schnellstart. Dieser Zustand friert den PC quasi ein: Er speichert den RAM-Inhalt auf der Festplatte/SSD und fährt den PC herunter. Schalten Sie ihn per Ein-/Ausschaltknopf wieder ein, arbeiten Sie inklusive zuvor geöffneter Programme nahtlos weiter. Während der Ruhezustand im Windows-7-Startmenü im Pfeilmenü rechts neben "Herunterfahren" bereitsteht, ist er unter Windows 8.1/10 erst freizuschalten. Nutzer nehmen ihn hier also kaum wahr – und die wohl wenigsten möchten ihn verwenden. Deaktivieren Sie den Ruhezustand, löschen Sie zugleich die voluminöse hiberfil.sys-Treiberdatei. In der Folge ist der Ruhezustand unbenutzbar, aber das spielt bei Windows 8.1 und Windows 10 mangels werksseitig ohnehin erschwerter Nutzungsmöglichkeit keine große Rolle. Der ebenso wegfallende Schnellstartmodus fällt eher ins Gewicht, doch moderne PCs und Notebooks booten so schnell, dass Sie mit dem Abschalten experimentieren können. Das erledigen Sie wie folgt auf der Kommandozeile: powercfg -h off
Möchten Sie den Schnellstart reaktivieren, stellen Sie C:\hiberfil.sys wieder her: Geben Sie powercfg -h on in die Kommandozeile ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste. In der Folge steigt der Speicherplatzverbrauch auf C:\ wieder.


Mit dem Kommandozeilenbefehl powercfg -h off deaktivieren Sie den Ruhezustand. © COMPUTER BILD

Ein einfacher Befehl mit großer Wirkung: Das Abschütteln des Ruhezustands lohnt sich.



4. Systemdateien komprimieren​

Zu den Neuerungen von Windows 10 gehörte bereits in dessen Erstlingsversion 1507, Systemdateien zu komprimieren. Ohne Dateien zu löschen, bekommen Sie so mehr freien Speicher. Ein Geschwindigkeitsverlust ist im Alltag nicht zu bemerken. Führen Sie Folgendes mit der Kommandozeile aus: compact /compactos:always
Es erscheint die Meldung "Betriebssystem-Binärdateien werden komprimiert". Möchten Sie die Optimierung zurücknehmen, führen Sie compact /compactos:never aus; es erscheint die Meldung "Betriebssystem-Binärdateien werden dekomprimiert".
Der zweite unten verlinkte Artikel beschreibt eine weitere Vorgehensweise zum Schrumpfen der Laufwerksinhalte. Die Kurzform: Sie rufen die Eigenschaften der Partition C auf und setzen ein Häkchen vor der Option "Laufwerk komprimieren, um Speicherplatz zu sparen". Das funktioniert auch in Kombination mit compact(os).
» Zipper-Test: Datei-Komprimierer im Schnellcheck – ein Vergleich
» Windows 7/8/10: Laufwerk komprimieren – und Ersparnis testen


Unter Windows 10 schrumpfen Sie Systemdateien per Befehl compact /compactos:always. © COMPUTER BILD

CompactOS ist ein mächtiges Befehlszeilenwerkzeug, das meist noch nicht zum Einsatz kam.

5. Internet Explorer entrümpeln​

Drücken Sie Windows-R und geben einen rundll32.exe-Befehl ein, entfernen Sie die Spuren des Internet Explorers. Beachten Sie die Groß- und Kleinschreibung, andernfalls schlägt die Befehlsausführung fehl. Je nachdem, welche Zahl als Parameter dient, bereinigt rundll32 einen Teilbereich. Eine "1" löscht etwa den Verlauf, während "32" Passwörter ausradiert (die danach im IE-Passwort-Manager mit dem sperrigen Namen "Anmeldeinformationsverwaltung" nicht mehr auftauchen). Um überall durchzufegen, führen Sie aus: RunDll32.exe InetCpl.cpl,ClearMyTracksByProcess 255
Neben dem Internet Explorer legen auch andere Browser Datenmüll beim Surfen an, etwa Firefox und Google Chrome. Möchten Sie den beseitigen, lesen Sie die Artikel "Firefox bereinigen: Bordmittel und Tools machen den Browser wieder fit" und "Google Chrome bereinigen: So machen Sie den Browser schneller und taufrisch".


Quelle;
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wien55

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vielleicht solltet ihr nicht davon berichten, dass ihr das alles kennt und benutzt, es gibt sicher viele, die das nicht kennen und sich darüber freuen, dass jemand sich die sinnvolle arbeit macht und das sollte man loben! gruß.
 

Lecter

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Über was sollten wir denn sonst berichten? Jeder kann hier seine positiven oder negativen Erfahrungen zu diesem Thema mit einbringen. Und hast du dich überhaupt schon bei @pehedima für seinen Beitrag bedankt? Das macht man hier im Board nämlich so, wenn einem was gefällt. Also ich sehe da von dir außer deinem sinnlosen Beitrag bis jetzt leider keine Anerkennung bzw. "Lob" für seine Mühe.
 
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wien55

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Wenn du meinen kommentar richtig gelesen hast, sollte dir aufgefallen sein, dass da ein lob drinnen ist. denk mal über deinen beitrag nach, wegen sinnvoll oder nicht sinnvoll.
 

NZU

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Lieber 'W' lass doch bitte diese Art von Beiträgen.
Sind nicht geeignet zum Thema, oder wo ist der Kernel im Beitrag zum Fachthema?
Hier ist Erfahrungsaustausch gefragt!!!
Wir freuen uns darauf.
 
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