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PC & Internet Razzia im eigenen Store: Mozilla bannt hunderte Firefox-Add-ons

josef.13

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Mozilla intensiviert den Kampf gegen zwielichtige Erweiterungen und greift härter durch. Die Bilanz: fast 200 entfernte Firefox-Add-ons in zwei Wochen. Der Löwenanteil stammt von einem Entwickler für B2B-Software.

Mehr Einsatz gegen Malware und Datenklau

Mozilla-Mitarbeiter hatten in den vergangenen Wochen wohl allerhand zu tun. Denn die zuständigen Plug-In-Prüfer verfolgen nun eine deutlich strengere Linie und beseitigten kürzlich eine große Anzahl von Firefox-Add-ons. Der Grund für die jüngste Säuberungsaktion ist deshalb nicht etwa eine Änderung der Politik. Die Regeln sind ja immerhin nichts Neues. Sie sind vielmehr das Ergebnis einer konsequenteren Durchsetzung. Die Technologie-Nachrichtenseite ZDNet machte sich die Mühe und zählte insgesamt 197 Plug-ins, die Mozilla in den vergangenen 14 Tagen aus dem Verkehr zog.

130 Add-ons eines Anbieters

Mozilla entfernte sie aus verschiedenen Gründen. Sie variieren von Fall zu Fall: Entweder weil das Plug-in Malware im Hintergrund nachlädt oder weil es persönliche Daten der Nutzer stiehlt. Zusätzlich obfuskierten die Entwickler oft Teile ihres Quellcodes, um potenzielle Analysen zu erschweren. Bemerkenswert ist dabei, dass beinahe 130 der aussortierten Add-ons einem einzigen Anbieter entspringen. Es handelt sich hierbei um 2Ring, einer in den USA und der Slowakei ansässigen Firma für B2B-Software (Business-to-Business).

Bereits installierte Plug-Ins sind deaktiviert

Mozilla selbst veröffentlichte die Namen der Plug-Ins nicht, sondern nur ihre IDs. Damit haben die jeweiligen Entwickler noch die Möglichkeit, Einspruch gegen die Anschuldigungen einzulegen und einer Rufschädigung aus dem Weg zu gehen. ZDNet weiß jedoch mehr und nannte auch die Erweiterungen „EasyZipTab“, „FlixTab“, „Like4Like.org“, „ConvertToPDF“, „FlixTab Search“, „WeatherPool and Your Social“, „Pdfviewer – Tools“, „RoliTrade“ und „Rolimons Plus“. Die Entwickler von „Like4Like.org“ waren die Einzigen, die bislang von ihrem Recht Gebrauch machten. Sie weisen den Vorwurf der Sammlung von Benutzeranmeldeinformationen und deren Weitergabe zurück. Die Add-Ons sind mittlerweile aus dem Plug-in-Portal entfernt, um weitere Neuinstallationen zu verhindern. Bereits installierte Erweiterungen sind durch Mozilla dauerhaft deaktiviert.

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