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Permira will Pro Sieben Sat 1 vorerst nicht verkaufen

Aktuell steht für die Finanzinvestoren der Pro Sieben Sat 1 Media AG Permira und KKR ein Ausstieg nicht zur Debatte, "irgendwann" jedoch schon.
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Derzeit soll für die Finanzinvestoren von Pro Sieben Sat 1 beim Alten bleiben. Auch gebe es entgegen Gerüchten seitens der Großaktionäre keine Verkaufsgespräche mit der Axel Springer AG, wie der Permira-Manager Götz Mäuser gegenüber der Tageszeitung "Sueddeutsche" sagte.

In der Branche war heftig darüber spekuliert worden, ob die Zukäufe der Pro Sieben Sat 1 Media AG mit Verpflichtungen von Johannes B. Kerner und Franz Beckenbauer lediglich dazu dienen sollen, den Medienkonzern für Käufer attraktiv zu machen. Das sei jedoch nicht der Fall, versicherte Mäuser. "Die Investitionen in die Qualität der Programme sollen die Kanäle in Deutschland stärken, insbesondere Sat 1, der Sender mit dem größten Potential. Das hat nichts mit Verkaufsplanungen oder Ähnlichem zu tun", sagte Mäuser gegenüber der "Sueddeutschen".

Das Geld, mit dem Kerner und Beckenbauer bezahlt werden, müsse an anderer Stelle wieder eingespart werden. "Die Programminvestitionen können nicht zunehmen, wir können die Realitäten nicht ignorieren", sagte Mäuser gegenüber der "Sueddeutschen" und verwies auf die schlechte wirtschaftliche Lage. Gleichzeitig unterstrick Mäuser seine eigentlichen Interessen bei der Pro Sieben Sat 1 Media AG als Finanzinvestor: "Der Konzern hat das operative Ergebnis trotz der Krise um sechs Prozent gegenüber 2008 gesteigert. Das ist das, was für mich zählt". Das Medienunternehmen hatte im Geschäftsjahr 2008 trotz Wirtschaftskrise immer noch einen operativen Gewinn von 675 Millionen Euro erzielt.

Am morgigen Donnerstag steht bei der Pro Sieben Sat 1 Media AG Neuwahlen aller Aufsichtsratsmitglieder an. Die Amtszeit aller derzeitigen Mitglieder des Aufsichtsrats endet mit Beendigung der vorliegenden Hauptversammlung.

quelle:digitalfernsehen.de
 
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