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IPTV Netflix: über 2 Millionen Nutzer in Deutschland und Frankreich

Zwar will Streaming-Dienst Netflix gerade stärker gegen das Umgehen der Ländergrenzen vorgehen - doch langfristig soll sich die Streaming-Plattform als globaler Fernsehsender etablieren. Mehr als zwei Millionen Nutzer hat Netflix schon in Deutschland und Frankreich.

Netflix sieht sich erst am Anfang seiner Karriere, der Streaming-Dienst strebt nach Größerem. So will Netflix nicht nur die weltweite Expansion weiter vorantreiben, sondern sich generell als globaler Fernsehsender etablieren - mit der gleichzeitigen Bereitstellung derselben Inhalten auf der ganzen Welt. Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" erzählte Netflix-Chef Reed Hastings von seinen Plänen: "Deshalb sehen wir Netflix als globales Internetfernsehen, mit dem die Menschen in Dubai neue Serien zur selben Zeit sehen können wie in Kanada oder Deutschland."

Hastings sieht Netflix dabei in einer Vorreiterposition, mit der er eine Nische ausfüllt, die bisher noch niemand besetzt hat. Statt regionale Erscheinungstermine einzelner Filme und Serien will Hastings das TV der Zukunft weltweit zusammenführen. "Unsere Kunden wollen Inhalte sehen, sobald sie erscheinen, und das überall. Das ist es auch, was unsere Vision von der Zukunft treibt: Wir wollen global verfügbar sein und den Leuten Zugang zu denselben Inhalten zur selben Zeit von überall aus ermöglichen", erläutert der Netflix-CEO. "Das ist etwas, das es so in der Geschichte von Film und Fernsehen noch nicht gab."

Voraussetzung für einen globalen Anbieter sei jedoch die Verfügbarkeit auf die chinesischen Markt, die bei Netflix noch nicht gegeben sei. Allerdings finden derzeit Gespräche mit der chinesischen Regierung statt, so Hastings.

Im Gegensatz zu nationalen Anbietern, besonders der herkömmlichen TV-Stationen, schätzt der Netflix-Chef die Rolle des international agierenden Streaming-Dienstes als gering ein. "Wir sind so klein und haben deshalb auch keine Angst, dass uns jemand angreift.

Das klassische, lineare Fernsehen, etwa RTL und ProSieben und ZDF in Deutschland, ist so viel größer als wir", erklärt Hastings im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung". "Youtube wächst, Amazon wächst, und bald kommt mit Virtual Reality eine weitere Option dazu." In diesem Zusammenhang hebt er die Bedeutung des deutschen Marktes für Netflix hervor. "Er ist sehr wichtig und es läuft gut", so der Netflix-Gründer. "Wir haben jetzt mehr als zwei Millionen Mitglieder in Deutschland und Frankreich, und diese Zahl wächst kontinuierlich." Zum Start des Streaming-Dienstes hatte Netflix angekündigt, jeden dritten Deutschen mit seinen Filmen und Serien erreichen zu wollen.

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, begründete Hastings mit den Vorgaben der Studios. "Wir haben gar keine Wahl", so der Netflix-CEO. "Die Studios zwingen uns zu bestimmten Dingen, das ist Teil der Verträge."

Quelle; Digitalfernsehen
 
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