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IPTV Netflix: Sperren von 130 Piraten-Seiten in Australien genehmigt

josef.13

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Heute morgen genehmigte das Bundesgericht in Australien, den Antrag des US-Streaming-Riesen Netflix zur Blockierung von Piraterie-Webseiten. Netflix hat sich erfolgreich mit anderen Studios zusammengeschlossen, um Torrent- und Streaming-Webseiten über die lokalen Internet Service Provider (ISP) in Australien zu blockieren.

Die Blockade-Rate von Piraterie-Seiten ist in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Schließlich kommt die Frage auf: Wie viele Seiten noch zu blockieren sind? Immer mehr. Zumindest darüber ist sich Netflix mit Roadshow Films, Disney, Columbia und anderen Filmstudios einig.

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Netflix handelte nicht allein

Doch schon bereits im Mai dieses Jahrs reichte Netflix, zusammen mit anderen Filmstudios, die Klage ein. Dies war das erste Mal, dass ein Streaming-Dienst einen Sperrantrag zum Schutz seiner Werke beantragt hat. Die Antragstellung wurde von dem Roadshow Films geleitet und von anderen namhaften Filmstudios wie Disney Enterprises, Universal City Studios, Warner Bros., Television Broadcasts Limited, TVBO und Madman Anime Group unterstützt und von Netflix eingereicht.

Sperrantrag von Netflix sieht DNS-Sperren von über 130 Seiten vor



Schließlich wollen die Antragsteller zusammen über 130 Piraterie-Seiten blocken. Darunter sind knapp 90 Torrent-Seiten gelistet. Dies wollen sie durch die Zusammenarbeit mit über 50 ISPs bewirken. Man reichte die Klagen aufgrund des Verstoßes gegen 115a des australischen Copyright Act ein. Deshalb kann eine einstweilige Verfügung gegen die lokalen ISPs erlassen werden, die sie dazu zwingt, den Kunden den Zugang zu den entsprechenden Internet-Domains zu sperren. Der Standort der Server spielt dabei keine Rolle.

ISPs müssen bei Versäumnis Strafe zahlen

Die Internet-Anbieter müssen innerhalb von 15 Werktagen die gelisteten Domains sperren. Falls sie der Frist nicht nachkommen, müssen sie pro Domain 50 US-Dollar Strafe zahlen. Die Firmen dürfen die Sperren mit den Mitteln ihrer Wahl durchführen. Üblich sind DNS-Sperren.

Mein ISP hat eine Seite geblockt, wie umgehe ich das?

Netflix


Dass beispielsweise Vodafone schon seit mehreren Monaten Portale wie Boerse.to oder Kinox.to blockieren muss, ist an sich nichts Neues. Doch es gibt einen einfachen Weg die Sperre zu umgehen. Mit dem Windows-Tool DNS Jumper ist dies kinderleicht möglich. Hierfür kann zum Beispiel die DNS-Server von Blahdns oder Digitalcourage verwenden.

Quelle; tarnkappe
 
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dabomb

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Ist die Zensur des Internets in Deutschland nicht verfassungswidrig ? Oder habe ich da was falsch verstanden ? Kann mich mal bitte jemand aufklären ?
 

Trollkopf

Super Elite User
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in dem moment wo es um viel geld geht, zählt weder die verfassung noch der einzelne mensch.
 
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Man kann bei illegalen Inhalten wohl kaum von Zensur sprechen.
Oder sollen jetzt überall Kinder-Porno-Seiten und ähnliches auftauchen und dann noch tolleriert werden?

Legale Inhalte werden nicht zensiert.
 
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Genau diese KiPo Seiten sind doch fröhlich erreichbar (wird eine Seite dicht gemacht, kommen 10 neue hervor), aber dagegen wird kaum was unternommen.
Immer nur gegen diese Bösen Raubkopierer.
 
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Ich gebe Dir ja recht, aber genau darum ging es nicht.
Es ging jetzt nur um Zensur, und die findet bei illegalen Inhalten natürlich statt.
In welchem Umfang, ja, da bin ich bei Dir, das ist nicht richtig.
 

ThomasAllertz

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DarkStarXxX
Was du schreibst ist so nicht richtig, gerade in dem Bereich geschieht sehr viel, und die Hochgenommenen Seiten und Verhaftungen waren nur der Anfang, es bedarf in dem Bereich leider Langwieriger Ermittlungen, um Täte auch Verurteilen zu können, und das alles Länderübergreifend ist auch gute Kooperation und Koordination. Die meisten Illegalen Seiten Befinden sich in Dark web. Und nur die Großen Fische werden Öffentlich bekannt gegeben, bei der Hochnahme.

Ich denke das die Sperre schon sehr gut ist, egal welch illegale Sache es ist. Aber auch ich unterscheide zwischen Illegale Sachen wo es Opfer gibt und da wo es im Grunde nur ums Geld geht wie im fall Netflix.
 
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