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Handy - Navigation Musik-Streaming bricht in Deutschland mittlerweile alle Rekorde

Es ist sicher alles andere als ein Geheimnis, dass Streaming der derzeit wichtigste Vertriebsweg für Inhalte ist. Das gilt sowohl für Video als auch für Audio. Die Branche, die Musik-Streaming lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt hat, jubelt mittlerweile ganz offen.

Es ist noch nicht allzu her, da wurde Musik-Streaming weltweit mit einiger Skepsis betrachtet. Der Industrie war zwar klar, dass kein Weg zu physikalischen Datenträgern zurückführt, so richtig warm wurde man mit Streaming aber lange Zeit auch nicht. Das ist 2021 längst vorbei und so sollte man sich nicht wundern, dass der Bundesverband Musikindustrie heute eine Pressemitteilung veröffentlicht hat, die nicht optimistischer sein könnte.

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In einem Blick zurück auf das Jahr 2020 heißt es unter Berufung auf eine Sonderauswertung, die man gemeinsam mit GfK Entertainment durchgeführt hat, dass im Vorjahr in Deutschland mehr als 139 Milliarden Musik-Streams generiert worden sind.

Die Wachstumskurve ist tatsächlich beeindruckend: Denn die Zahl von über 139 Milliarden Streams bedeutet ein Drittel mehr als 2019 (107 Milliarden Streams) und drei Viertel mehr als 2018 (79,5 Milliarden). In Summe bedeutet das seit dem Start der Erfassung im Jahr 2013, dass in Deutschland rund 457 Milliarden Streams angefallen sind.

Rekorde zu Weihnachten
Besonders viel wurde zu Weihnachten gestreamt: In der Kategorie "meist gestreamter Song binnen 24 Stunden" brach Mariah Careys "All I Want For Christmas Is You" mit 4,5 Millionen Klicks am 24. Dezember 2020 seinen eigenen Bestwert aus dem Vorjahr (3,2 Millionen) noch einmal deutlich.

Auch beim zweiplatzierten Song dürften vielen die Ohren bluten, denn hier liegt mit 4,2 Millionen Streams "Last Christmas" von Wham! Auch der Rest der Streaming-Top-5 ist in der Hand von Weihnachtssongs: Chris Reas "Driving Home For Christmas", Shakin' Stevens "Merry Christmas Everyone" und Melanie Thorntons "Wonderful Dream (Holidays Are Coming)" vervollständigen die Liste.

Quelle; winfuture
 

RvM

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Das mag für die Streamingdienste sicherlich ein gutes Geschäft sein, für die Masse der Künstler jedoch ist es ein Ausverkauf ihrer Kunst. Um einen Euro (brutto) zu verdienen, muss ein Stück im Durchschnitt 280 mal angeklickt werden. Bei YouTube sind es sage und schreibe 1.612 mal.
 

Mik3.Lit0ri5

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Um einen Euro (brutto) zu verdienen, muss ein Stück im Durchschnitt 280 mal angeklickt werden. Bei YouTube sind es sage und schreibe 1.612 mal.

Es zwingt einen keiner, sich nichts das neuste super-super-multi-premium was weiß ich Album für 50€+ zu kaufen.
Allerdings verdienen hier das meiste auch die Plattenfirmen, GEMA, etc. und nicht der Künstler...
 

Vindoriel

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Und dank Streaming gehen die Charts völlig den Bach runter, da Streaming auch zählt und nicht nur die verkauften Tonträger (oder Dateien). Und die (ca.) 16jährigen Smartphone-Kiddies bringen somit massenweise "Aggro-Assi-Rap" in die Charts.
 

ThomasAllertz

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Das Problem sind meist schlechte Verträge, nicht wirklich guter Bekanntheitsgrat. Bands wie Metallica, Iron Mainden und co machen richtig Geld mit dem Streaming diensten, Aber Bands wie Crematory nicht. Ich Halte das so, Gute Alben kaufe ich mir auf CD und Streame sie Unterwegs.
 
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