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Hardware & Software Jetzt ist Schluss: RIPE hat letzten kleinen IPv4-Adressblock vergeben

josef.13

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Am gestrigen Nachmittag war es endgültig soweit: Die Adressverwaltung Réseaux IP Européens (RIPE) hat den letzten kleinen Block von IPv4-Adressen, die für den europäischen Raum reserviert waren, vergeben. Neue sind damit nicht mehr zu haben.

Dass es soweit kommt, was schon vor längerer Zeit abzusehen. Bereits im Jahr 2012 kam man an einem Punkt an, an dem nur noch ein /8-Adressblock verfügbar war. Allerdings war das noch kein Grund zur Panik, denn man konnte daraus noch tausende /22-Blöcke mit jeweils 1024 einzelnen IPv4-Adressen vergeben. Der letzte /22-Block wurde aber gestern herausgerückt und somit hat RIPE keine Neuware mehr im Angebot.

Von RIPE selbst wird es zukünftig durchaus noch Adressen geben - hierbei handelt es sich allerdings um Rückläufer, die aus irgendeinem Grund vom ursprünglichen Besitzer wieder freigegeben werden. Diese Adressen werden dann an Interessenten verteilt, die auf einer Warteliste stehen. Einen Platz auf dieser kann man aber nur bekommen, wenn man zuvor noch gar keine IPv4-Adressen vom RIPE bekommen hat. Und natürlich kommen auch nur Provider zum Zuge, die in dem Verfahren außerdem auch nur Aussicht auf die sehr schmalen /24-Blöcke haben.

IPv6 muss kommen
In der Praxis sollte die nun eingetretene Situation allerdings keine größeren Probleme verursachen. Denn es steht längst IPv6 als Nachfolger zur Verfügung. Hier ist die Zahl der verfügbaren Adressen sehr viel größer, als es bei IPv4 je der Fall war. RIPE ruft entsprechend dazu auf, die Umstellung auf das neue Internet-Protokoll unbeirrt weiter voranzutreiben.

Und die Ausgangslage ist eigentlich gut: Es mangele weder an fähigen Fachleuten noch an der technischen Ausstattung oder an Investitionen. Die Netze der meisten Provider arbeiten intern auch schon längst auf der technischen Grundlage. Allerdings gibt es übergeordnet noch einige Abstimmungsprobleme, die einen endgültigen Siegeszug von IPv6 aktuell noch etwas hinauszögern.

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Quelle; winfuture
 

yamstar

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Es gibt kein Problem mit mangelnden IPv4 Adressen...

Es gibt ein Problem mit RIPE Mitgliedern, die seit Jahren unnötig IP Blöcke beantragt haben, die sie gar nicht brauchen. Teilweise wurden auch zichfach neue Tochtergesellschaften gegründet, um an weitere Blöcke zu kommen... Wenn mal hart durchgegriffen wird, dann gibt es auch zich freie Blöcke zu vergeben...
 

Reiner123

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Man hätte IPv4 auch einfach nur um ein byte erweitern müssen. Das hätte dann auch gereicht. Wäre sicher einfacher gewesen!
 
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