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Handy - Navigation iOS: Google wechselt zu Apples Design

Statt dem hauseigenen Material-Look will sich der Suchriese künftig vor allem mit UIKit begnügen. Der Prozess dürfte allerdings eine ganze Weile brauchen.
Bei Google steht eine größere Designänderung ins Haus: Der Konzern gibt bei seinen für iPhone und iPad gedachten Apps den eigenen "Material"-Look samt diverser eigener User-Interface-Bausteine auf, um zu Apples hauseigenem UIKit zu wechseln. Das kündigte hochoffiziell Jeff Verkoeyen, seines Zeichens Gestaltungsleiter für Apple-Plattform-Produkte bei dem Suchriesen, an.

Kein Android mehr auf dem iPhone​

Googles Apps für iOS und iPadOS, darunter etwa Chrome, Drive, YouTube, Gmail oder Fotos, hatten bislang stets ihren eigenen Look. Kürzlich hatte der Konzern
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können. Die Apple-Variante von Googles auf anderen Plattformen gebräuchlichem "Material"-Design hatte sogar eine
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auf GitHub hervorgebracht, die allerdings in der iOS-Entwicklerszene wenig prominent war.
oogle hatte mit seinem Vorgehen versucht, ein einheitliche Gestaltung der Nutzeroberflächen seiner Produkte über Plattformen hinweg zu erreichen. Zudem habe Apples UIKit "Lücken in der Designsprache" gehabt, die man so schließen wollte, wie Verkoeyen
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. Allerdings habe man sich nach und nach immer weiter von den "Apple-Plattform-Grundlagen wegbewegt", da sich diese Grundlagen Jahr um Jahr weiterentwickelt hätten. Das sorgte auch für allerlei Nutzerkritik, weil die Apps komplett anders aussehen als andere iOS-Programme – auch die Bedienung macht dies nicht leichter.

Umstellung nach und nach​

Google habe im Jahr 2021 damit begonnen, die Design-Strategie für Apple-Produkte zu überdenken und ist offenbar zu dem Schlüss gekommen, dass sich das Design von UIKit soweit verbessert hat, dass man es für seine Apps nutzen kann. In der Praxis heißt das, dass man künftig mit deutlich weniger eigenen Google-UI-Komponenten leben muss als zuvor – der Konzern will stattdessen auf Apples ganz normales UIKit setzen. ^

Das neue Design unter iOS soll nach und nach kommen. Man werde dennoch "Googles beste Designsprache" verwenden. "Eine Vereinfachung, bei der wir uns dennoch dort absetzen, wo es wichtig ist", so Verkoeyen. Nutzer dürfte das ebenso freuen wie Googles Entwickler: Erstere verstehen die Google-Apps besser, zweitere können nun all die praktischen Features nutzen, die Apple in Xcode für UIKit-Verwendet bietet. Verkoeyen nutzte seinen Thread,
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.

Mit Android 12 hat Google auf seinem eigenen Mobil-Betriebssystem
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bzw. grundlegend überarbeit. Mit der neuen Version vollzieht Google den umfangreichsten Tapetenwechsel bei Android, seit 2014 das Material-Design eingeführt wurde.
Quelle: heise
 
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