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Google wirft alle .co.cc-Seiten aus dem Suchindex

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von Anderl, 6. Juli 2011.

  1. Anderl
    Offline

    Anderl Administrator Digital Eliteboard Team

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    Google wirft alle .co.cc-Seiten aus dem Suchindex

    Der Suchmaschinenkonzern Google hat kurzerhand alle Webseiten, die unter der Domain .co.cc gelistet sind, aus seinem Suchindex geworfen. Das Unternehmen begründet diesen Schritt damit, dass die fraglichen Seiten fast ausschließlich Spam oder von sehr geringer Qualität sind.
    Bei .co.cc handelt es sich nicht um eine offizielle Second-Level-Domain, wie es beispielsweise beim britischen .co.uk der Fall ist, sondern schlicht um die Domain, die sich ein koreanisches Unternehmen gesichert hat und Subdomains in Verbindung mit kostenlosem Webspace anbietet.
    Google hat nun entschieden, diesen Gratis-Hoster für seinen Suchindex vollständig zu blockieren. Wie das Unternehmen in einer Stellungnahme ausführt, dient dies auch dem Schutz der User. Immerhin schlugen die Malware-Scanner des Unternehmens bei der Überprüfung von .co.cc-Webseiten immer wieder an, weil sie Schadcode enthielten, der die Rechner von Besuchern infizieren sollte.
    Ein aktueller Bericht der Anti-Phishing Working Group hatte die Top-Level-Domain .cc als eine der hauptsächlichen Ausgangspunkte für Phishing-Angriffe gekennzeichnet. Unter ihr wurden in der zweiten Jahres 4.963 entsprechende Seiten verzeichnet, was etwa doppelt so viele sind, wie unter anderen TLDs
    Durch die Sperrung sind nun rund 11 Millionen Seiten aus dem Google-Index entfernt worden. Das sind mehr, als unter den generischen TLDs .org oder .net zu finden sind. Die große Zahl kam zusammen, weil der Betreiber der Domain neben der kostenlosen Anmeldung einzelner Adressen auch die Registrierung von 15.000 Domains im Block für lediglich 1.000 Dollar anbot.
    Wie Google betonte, sind andere Webseiten unter der TLD .cc nicht von der Sperrung betroffen. Diese gehört zu den Kokosinseln, einer Inselgruppe in den Außengebieten Australiens. [​IMG]

    Quelle: winfuture
     
    #1
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