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IPTV Disney+: Zum Start möchte das Videostreaming-Angebot nicht nur mit eigenen Inhalten punkten

josef.13

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Dass Disney dieses Jahr mit einem eigenen Dienst für Videostreaming an den Start gehen wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Im Gespräch mit Investoren erklärte Disney CEO Bob Iger nun, wie man sich denn gegen Netflix und Co. aufstellen möchte. Denn während bereits alle Teile von Disney an Inhalten arbeiten, ist man sich durchaus bewusst, dass man zum Start auch ein gewisses Volumen an Inhalten benötigt.

Wie macht man das als neuer Anbieter am besten? Indem man einfach Inhalte von Dritten hinzukauft. So wird es auch bei Disney+ der Fall sein. Wohl aber wird das nicht auf Dauer so praktiziert werden, langfristig möchte Disney+ mit eigenen Werken genug Inhalte bereitstellen, um den Kunden für den Dienst zur Kasse zu bitten.

Zu Disney gehören unter anderem Pixar, Marvel, Lucasfilm und National Geographic. Von Marvel wird auch der erste Film stammen, der exklusiv über Disney+ zur Verfügung stehen wird: Captain Marvel. Bislang wurden Marvel-Inhalte bei Netflix gezeigt, das wird sich dann mit dem Start von Disney+ erledigt haben.

Mit welchen Inhalten man das eigene Angebot aufpeppen möchte, das hat Disney leider nicht erklärt. Auch nicht, wann der Dienst starten wird. Aber bereits am 11. April möchte man seinen Dienst Investoren präsentieren. Heißt also, das muss schon weit fortgeschritten sein. Disney bietet mit ESPN+ bereits Sportstreaming, ist aber auch an Hulu beteiligt.

Disney hat bereits angedeutet, dass man die drei Angebote wohl auch im Paket abonnieren können wird. Das sieht dann plötzlich alles gar nicht mehr so klein aus und könnte die Konkurrenz durchaus ins Schwitzen bringen.

Während Nutzer von Streamingdiensten zwar heute kaum ein Problem haben, mehrfach zu bezahlen (viele nutzen zum Beispiel die Kombination aus Netflix und Amazon Prime Video), ist da natürlich auch irgendwo eine Schmerzgrenze. Wenn sich die wünschenswerten Inhalte auf mehrere Anbieter verteilen, wird der Nutzer gut abwägen, wem er sein Geld gibt – oder vielleicht sogar wieder vermehrt zu illegalen Angeboten greifen.

Denn die einfache Verfügbarkeit über einen Anbieter war das, was die frühen Streaminganbieter erst einmal erfolgreich gemacht hat. Je mehr Anbieter sich da auf diesem Feld tummeln, desto komplizierter wird es wieder. Und mit kompliziert lässt sich schlecht die Masse abholen.

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Quelle; Caschy
 

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