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ARD schaltet das Erste über Eutelsat-Satellit wieder ab

ARD schaltet das Erste über Eutelsat-Satellit wieder ab

Die ARD will die Ausstrahlung ihres Ersten Programms über den Eutelsat-Satelliten zum 1. April wieder einstellen und dürfte damit erneut Ärger mit Politik und Verbänden riskieren. Denn wieder ist vor allem die Bundeswehr in Afghanistan betroffen.

In einer
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(Mittwoch) macht der öffentlich-rechtliche Sender erneut Kostengründe für den Stopp verantwortlich, will nur noch Regionalnachrichten sowie "Tagesschau" und "Tagesthemen" über einen Bundeswehr-Sender zeigen.
Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, zeigte sich in der Boulevardzeitung empört: "Die Soldaten im Einsatz haben als GEZ-Zahler und Staatsbürger in Uniform ein Recht auf das gesamte ARD-Programm."

Im vergangenen Jahr war das Erste schon einmal abgeschaltet worden, Link veralten (gelöscht), der Kapazitäten auf dem Satelliten NSS-12 seiner Tochter SES World Skies bereitstellte (57 Grad Ost). Die Eutelsat-Verbreitung sollte eigentlich Mitte Januar wieder enden, die ARD will Transponderkosten von rund einer Million Euro jährlich einsparen.

Gleich mehrere Verbände und Politiker hatten im Zuge der Auseinandersetzung an den Patriotismus der öffentlich-rechtlichen Anstalt appelliert und heftige Kritik geübt. So bezeichnete beispielsweise der medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Mitglied des Verteidigungsausschusses, Burkhardt Müller-Sönksen, den Vorgang im vergangenen Jahr als "peinlich", weil der öffentlich-rechtliche Sender einerseits von den Soldaten als Staatsbürger in Uniform GEZ-Gebühren kassiere, andererseits aber die Verbreitung der Programme aus Deutschland mit Verweis auf die Kosten eingestellt habe.
Betroffen von der Abschaltung über Eutelsat sind neben den rund 3.300 Soldaten in Afghanistan auch Urlauber, Diplomaten, Beschäftigte im Ausland und nicht zuletzt die eigenen ARD-Korrespondenten.


Quelle: sat+kabel
 
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