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PayTV Illegales Streaming: Polizei geht gegen Anbieter aus Deutschland vor

Die Kriminalpolizei hat ein illegales Streaming-Angebot auffliegen lassen – nicht das erste in diesem Jahr. Kunden müssen mit Verfahren rechnen.

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In Köln ging den Behörden ein illegaler Anbieter mit 4000 Kunden ins Netz.
(Bild: Polizei Köln)

Deutsche Behörden gehen weiter gegen illegale Streaming-Angebote vor. Ein großer Fisch ging den Beamten der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) Anfang Juni ins Netz. Zusammen mit der Weidener Kriminalpolizei durchsuchten die Beamten neun Objekte in den bayerischen Landkreisen Tirschenreuth und Pfaffenhofen an der Ilm sowie in München und Hamburg. Hauptverdächtiger soll ein 25-jähriger Softwareentwickler sein, wie die Behörden am Freitag mitteilten.


Tatverdächtige mit hohem IT-Wissen​

In diesem Fall stießen die Polizisten den Angaben zufolge auf Tatverdächtige mit hohem IT-Wissen und entsprechend hochwertigem Equipment. Deshalb stand insbesondere die Sicherung digitaler Spuren und die Aufklärung des komplizierten Servernetzes im Fokus der Ermittlungen. So wurde vor Ort das mobile Forensik-Labor "Paladin" des Polizeipräsidiums Oberfranken eingesetzt. Damit gelang es, umfangreiche Hardware und Speichermedien zu sichern und verschlüsselte Datenträger noch vor Ort zu öffnen.

Sichergestellt wurde nach Angaben der ZCB eine komplette Serverlandschaft, eine Vielzahl an Mobiltelefonen, USB-Sticks und Spielekonsolen sowie "viele Terabyte auszuwertender Daten" und Vermögenswerte, darunter Bargeld, Goldmünzen und Kryptowährungen, im Wert von rund 500.000 Euro. Außerdem wurden mehrere Server im In- und Ausland beschlagnahmt, auf denen die Täter ihre illegalen Streaming-Angebote betrieben haben sollen. Auch die Kunden der Dienste müssen mit der Einleitung von Ermittlungsverfahren rechnen.

Verdacht auf Kinderpornographie​

Fünf Männer, drei 25-jährige Deutsche, ein 25-jähriger Österreicher und ein 27-jähriger Aserbaidschaner, werden verdächtigt, kostenpflichtige Streaming-Dienste illegal verbreitet zu haben. Ihnen wird die gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung verwandter Schutzrechte nach dem Urheberrechtsgesetz vorgeworfen. Betroffen sind laut ZCB erneut ein deutscher Anbieter sowie internationale Dienste wie Netflix.

Gegen drei der fünf Verdächtigen wurden Haftbefehle erlassen. Der Haftbefehl gegen einen 25-Jährigen aus Hamburg wurde inzwischen erweitert, weil er mittlerweile in Verdacht steht, u. a. über einen Messenger-Dienst zu schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern angestiftet sowie kinderpornographischer Inhalte hergestellt zu haben. Derzeit werden die sichergestellten Daten ausgewertet.

In einem anderen Fall hatte die die Polizei nach zweijähriger Ermittlungsarbeit im Februar Durchsuchungen bei 18 Beschuldigten an 17 Objekten in mehreren Bundesländern durchgeführt. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen.


Wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Computerbetrugs wird seitdem gegen einen 36-jährigen Mann aus dem bayerischen Landkreis Wunsiedel ermittelt. Er soll gemeinsam mit den beiden anderen Tatverdächtigen, einem 59-Jährigen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen und einen 37-Jährigen aus dem Landkreis Tuttlingen (Baden-Württemberg), Programme eines großen deutschen Pay-TV-Anbieters illegal an über 30.000 Kunden weltweit zur Verfügung gestellt zu haben.


"Schaden im Millionenbereich"​

Bei den Durchsuchungen sicherten 150 Einsatzkräfte aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und dem Saarland Bargeld in Höhe von etwa 16.000 Euro sowie rund 35.000 Euro in Kryptowährung. Die ZCB pfändete zudem mehrere Konten. Außerdem stellten die Beamten mehr als 200 digitale Endgeräte sicher.

Außerdem schalteten sie mehrere Server ab, die mutmaßlich für das illegale Streaming genutzt wurden. Den Verdächtigten drohen Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. "Dem Pay-TV-Anbieter entstand dadurch ein Schaden im Millionenbereich", teilt die ZCB mit, ohne weitere Details bekanntzugeben. Die Inhalteanbieter sprechen von hohen Einnahmeverlusten durch Piraterie im "industriellen Maßstab".

Im März hat die Polizei in Köln eine illegale Streaming-Operation mit rund 4000 Kunden auffliegen lassen und die Wohnung einen 57-jährigen Tatverdächtigen durchsucht. Ende vergangenen Jahres waren die Verantwortlichen eines illegalen Streaming-Angebots teils zu langen Haftstrafen verurteilt worden.


In jüngster Vergangenheit machte darüber hinaus die Zerschlagung großer illegaler Streaming-Angebote im Ausland Schlagzeilen, wie etwa die Abschaltung von BestBuyIPTV, das auf Live-Fußball spezialisierte LiveHD7 oder Fmovies, dem angeblich weltweit größtem Anbieter illegaler Streams mit über 6 Milliarden Zugriffen in einem Jahr.

Quelle: heise.de
 
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit den AGB zu tun. Zumal AGB keine Gesetze und kein Recht sind.
Sondern mit WAS?
Oder meinst du tatsächlich, dass es ein Gesetz gibt, dass jedem Bundesbürger das Recht auf Nutzung beliebiger Wunsch-Hardware gestattet bzw. den Pay-TV-Anbietern die Nutzung deren Dienste über vom Bürger frei wählbare Hardware gestatten muss? Merkste, nä? ;-)
Dass die Nutzung der Dienste nun ausschließlich mit den vor Sky zur Verfügung gestellten Hardware gestattet ist, ist nun mittlerweile längst Vertragsbestandteil. Damals, ja da gab es diese Klausel noch nicht - und DESHALB wurde ein Recht daraus, die Karte in kompatiblen Geräten zu verwenden. Das ist der Sachverhalt mal etwas stark vereinfacht und die tatsächlichen Gründe für das Fehlen dieser Klausel bzw. die Konsequenzen durch die Einführung von Beschränkungen bei der Hardware sind nicht nur technisch, sondern auch rechtlich viel gravierender - jedoch für meinen Bezug auf die Vermutung von dir irrelevant:
... wenn ich die Karte in der Hardware meiner Wahl betreiben darf. Da gab es sogar mal ein Recht drauf
Das vermutete Recht entstünde aus dem Beschränken der Nutzbarkeit, die nicht vertraglich vereinbart gewesen wäre. Du kannst davon ausgehen, dass diese Beschränkung mittlerweile Vertragsbestandteil ist. Und das findest du WO?
Genau, in den AGBs. ;-)
 
Damals konnte man aber auch nicht jede Hardware nutzen sie musste bestimmte Voraussetzungen erfüllen, aber (Premiere) war etwas offener, und es gab eine Handvolle Geräte die Premiere Tauglich waren und halt das CI Modul.

Die Wahl war besser von einfachen Receivern wie den TECHNISAT PR-S über etwas bessere wie einem Galaxis Easy World, bis zu DVR-Geräten von Humax bis zum iCord.

Heute hat man nur noch die Zwangsjacke den SKY Q

Und JA das ist auch mit den ganzen illegalen TV-Piraten zu Verdanken. So hat man bald nur noch ein Gerät welches eine Sicherheitslücke werden könnte.
 
Sondern mit WAS?
Oder meinst du tatsächlich, dass es ein Gesetz gibt, dass jedem Bundesbürger das Recht auf Nutzung beliebiger Wunsch-Hardware gestattet bzw. den Pay-TV-Anbietern die Nutzung deren Dienste über vom Bürger frei wählbare Hardware gestatten muss? Merkste, nä? ;-)
siehe Routerzwang.
Merkste, nä? ;-)
war aber bestimmt alles vor deiner Zeit.
 
siehe Routerzwang.

war aber bestimmt alles vor deiner Zeit.
Nee, vor DEINER Zeit. Mein Profilfoto ist knappe 20 Jahre alt... ;-)
Ich bin dabei, da hieß "Premiere" noch "DF1".
DF1 ist ein 2024 gestarteter deutscher privater Fernsehsender mit Sitz in Unterföhring in der Nähe von München. Er steht in keiner Verbindung zu der gleichnamigen Pay-TV-Plattform, die von 1996 bis 1999 bestand und in Premiere World aufging.
Quelle: Wikipedia
 
Zuletzt bearbeitet:
Premiere hieß noch nie DF1...... DF1 gab es parallel zu Premiere und wurde irgendwann geschluckt.....

Soviel dazu.

Sky hieß vorher Premiere, und das hieß vorher Teleclub....
 
Das ist korrekt. Ich hatte das tatsächlich anders in Erinnerung und bitte deshalb meine Behauptung, Premiere hieß mal DF1 zu entschuldigen. An Teleclub kann ich mich auch noch dunkel erinnern...

 
20 Jahre alt... ;-)
Und deswegen hast du recht? jungspunt. ich habe 1988 teleclub decoder gebaut. Internet so ab ca. 1995 mit Modem und isdn. Die Foren sahen noch aus wie chats.
Und wer wen übernommen hat, solltet ihr noch mal nach lesen.
Daraufhin verkauften die Premiere-Anteilseigner Bertelsmann (37,5 %) und Canal+ (37,5 %) weitestgehend ihre Anteile an die Kirch-Gruppe und einem Zusammenschluss von DF1 und Premiere stand nichts mehr im Weg.<a href="DF1 – Wikipedia"><span>[</span>5<span>]</span></a> Am 1. Oktober 1999 wurde daraus Premiere World. Im Februar 2002 wurde dieser Name auf Initiative des damaligen Geschäftsführers Georg Kofler wieder in Premiere umbenannt.
Kirch hat Premiere übernommen. Also DF1 übernahm Premiere.

DF1 gab es parallel zu Premiere und wurde irgendwann geschluckt.....

Soviel dazu.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wer ging pleite? Kirch hat mit DF1 das damalige Premiere übernommen. Verbreite keine Fake News, die KI lernt von uns! ;)
Dann wurde Kirch mit hilfe der deutschen Bank in die Pleite getrieben. Findet man auch alles noch im Netz, nach seinen Tod wurde er rehabilitiert.

Posthumer Sieg gegen die Deutsche Bank​

Die Insolvenz des Medienriesen zog wegen der Breuer-Äußerung einen langen Rechtsstreit zwischen dem Medienmanager und nach dessen Tod seinen Erben auf der einen und der Deutschen Bank auf der anderen Seite nach sich. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen, die teils sogar den Bundesgerichtshof beschäftigten, wurde der Rechtsstreit zwischen den Kirch-Erben und der Deutschen Bank im Februar 2014 durch Vergleich beendet. Das Geldinstitut zahlte schließlich eine Gesamtsumme von rund 925 Millionen Euro.
Leo Kirch selbst schien sich mit dem Absturz seines Unternehmens arrangiert zu haben. „Der Herr hat‘s gegeben, der Herr hat‘s genommen“, hatte er noch kurz vor der Pleite in einem seiner seltenen Interviews zu Protokoll gegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
uninteressant, hier ging es um Namensgebung, nicht um Besitzverhältnisse.
Als Moderator hast du doch eine Vorbildfunktion. Der kommst du m.E. noch besser nach, wenn du den Beitrag von Reiner123 vielleicht nicht gleich als "uninteressant" bezeichnest. Denn das ist er natürlich nicht.
Für unsere Fragestellung bzw. zu meiner Behauptung, dass Premiere mal DF1 hieß, ist die Übernahmefrage bzw. die Besitzverhältnisse tatsächlich irrelevant. Aber war ganz interessant, den Wikipedia-Eintrag dazu zu lesen.
@Reiner123 : Natürlich kannst du erwachsenen Leuten wie mir und waves nicht so raten, was wir zu lesen hätten. Das könnte doch lehrerhaft aufgefasst werden und ich verstehe natürlich den Kontext, in dem du das geschrieben hast. Mich als "Jungspund" annehmend, macht das durchaus Sinn und ich fühle mich amüsiert. Waves ist vielleicht noch nicht ganz so im hohen Alter wie wir beide und ich verstehe, dass dein flapsig und scherzhaft gemeinter Rat durchaus als Tadel aufgefasst werden könnte.
BackToTopic: Ich persönlich hätte weder den Mut, meinen Account irgendwie illegal zu sharen, noch würde ich die im Beitrag genannten Abo-Gebühren an einen "Piratenanbieter" zahlen wollen. Der macht sich damit so easy erpressbar - ich wundere mich wirklich, wie sowas über einen längeren Zeitraum funktionieren kann.
 
Gingen pleite aber waren zu share Zeiten sehr beliebt
Da war MOSC und DPSC die Sache. share gab es da noch nicht.
Ich hatte selber gelötete Goldwafer im Einsatz, später Fun platinen mit atmel geätzt. Aber da biste vermutlich zu jung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ui
Da ist einer auf Krawall gebürstet :ROFLMAO:

Aha
Nur du hast mit der Goldi, fun oder atmega angefangen?
Wir kennen sogar noch den premiere Schlüssel.
Und stell uns mal nicht für dumm hin, Module für die Einser hat hier bestimmt der eine oder andere gekauft und umgebaut.
Und nochwas, täusche dich nicht von den Nicks die hier unterwegs sind.
Gibt viele die ihren alten Nick nicht mehr nutzen.
Und nein ich bin nicht Boxcracker ehe fragen kommen

Pay TV 23 ist back :ROFLMAO:
 
ne, will nur den Unfug klar stellen, den manche hier schreiben, seih es weil sie zu jung sind und es nicht wissen, oder weil sie zu alt sind und es vergessen haben. ;)

Ich bin dabei, da hieß "Premiere" noch "DF1".
Da hat er eben nicht ganz unrecht. Erst waren es Bertelsmann mit Premiere und etwas später Kirch mit DF1. Danach wurde aber Premiere von DF1 übernommen, der Name blieb. Also DF1 wurde umbenannt in Premiere, deswegen denken heute auch viele fälschlicherweise, Premiere hat DF1 übernommen. Was aber eben falsch ist!

ach bubbl, hast du auch für Eutesat teleclub decoder gebaut. Oder für Sky die Karten ab 1990 rum, als es auf Astra kam? Oder die ganzen " Erwachsenen Sportprogramme"?
Da gab es noch keinen Premiereschlüssel. Diese syster Kisten kamen viel später. Meinen alten Nick werde ich dir auch nicht verraten. ;)
Das du nicht Boxcracker bist, hätte ich auch so gemerkt. :ROFLMAO:
Und warum schreibst du dann solchen Unsinn, wenn du es doch angeblich besser weißt?
Mein erster Sat Receiver war sowas in der Art.
Die Schüsseln und Feeds haben wir hier in der Zone selber gebaut, LNC und Receiver geschmuggelt über Ungarische Parkplätze. Da war an Astra noch nicht zu denken. Danach wollte ich alles haben, vom TVsat2 und DSR, HD Mac und 16:9, bis zu jedem verschlüsseltem Programm. Man was habe ich für Geld versenkt.

genau. Das solltest du dringend abstellen.
 

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