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Umstieg E-Auto Umstieg von Diesel auf E-Auto / wie sind eure Erfahrungen?

Andy9602

Newbie
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11. Oktober 2009
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Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken, meinen alten Diesel gegen ein E-Auto zu tauschen. Wie war bei euch der Umstieg? Gab’s Überraschungen, wenn ja positiv oder negativ? Was haltet ihr von BYD? Ich sehe die Marke immer öfter auf der Straße, aber in den Medien liest man eher wenig. Ist das wirklich ein Geheimtipp oder nur China-Hype?
 
Ich hatte bisher nur Dieselfahrzeuge, habe mir letztes Jahr einen Plugin Hybrid zugelegt als "Einstieg" in die E-Auto Welt, und bin um ehrlich zu sein sehr zufrieden. DIe 50km welche ich mit dem Elektroantrieb erreichen kann fahre ich sehr gerne, leise und vor allen zügig! Viele Vorteile und auch viel Zusatzausstattung als Basis welche man beim Verbrenner aufzahlen musste.
Was das Laden angeht.. wenn man zu Hause aufladet, braucht man nicht wirklich viel drüber nachdenken, aber sobald man öffentlich ladet, ist es eigene Kunst die verschiedenen Anbieter und deren Tarife zu trennen. Zum Glück gibt es auch hier nützliche Apps um Stroh vom Weizen zu trennen.

Natürlich spielt bei reinem E-Auto die Reichweite eine große Rolle und wäre die Ladeinfrastruktur im Ausland etwas besser ausgebaut, (da ich sehr viele Auslandsfahrten tätige) würde ich sofort auf E-Auto umsteigen!
 
Hier meine Erfahrung, ich habe die letzten 12Jahre ein VW Golf 7 Sportsvan 2.0 TDI, gute 160tkm gefahren. Seit Juni 2025 fahre ich einen 1.5 VC-T-e-Power. Serieller Hybrid und ich bereue den Kauf in keiner Weise, habe mir den tekkna + als Jahreswagen gegönnt, die beste Erfindung dazu das ePedal, Du denkst du fährst Autoscooter. Durch diesen Antrieb bin ich auf keine Ladepunkte angewiesen und fahre mit den 190 PS ganz geschmeidig. Wenn Du unschlüssig bist, mach mal ne Probefahrt, wir hatten den Wagen über Nacht, das Licht des QQ ist auch Top.
Gruß Ralf
 
Ich möchte hier meine Erfahrung mit unserem Elektro Fahrzeug mitteilen. Es sind meine Eindrücke die vielleicht nicht das widerspiegeln was andere denken.

Wir haben als zweit Auto einen MG4 electric (ist ein chinesischer Hersteller) und als zweit Auto mit einer Reichweite von rund 350km (im Sommer) ganz ok.

Als Hauptfahrzeug würde ich den MG4 aus heutiger Sicht rein elektrisch nicht nehmen, aus folgenden Gründen:

  • Reichweite: 350km mögen für den Alltag reichen. Die Reichweite sinkt aber im Winter um mehr als 50 km ab, da die Akkus im Winter beheizt werden müssen. Alles was als Verbraucher eingeschaltet wird, mindert die Reichweite. Den Lüfter einschalten, 15km weniger (gut sind alles Berechnungen laut Boardcomputer, aber immerhin) Das Verbraucher wie Lüfter und Klimaanlage sich auf die Reichweite bei Verbrenner auswirken ist mir klar, ist mir aber in der Vergangenheit nicht so extrem aufgefallen.
  • Das Laden: Von 10% auf 80% ladet das Fahrzeug auf einem Schnelllader (DC) in 45 Minuten. Von 80% auf 100% dauert das Laden eine gefühlte Ewigkeit, Das langsame Laden der letzten Prozentpunkte bei Elektroautos ist eine Sicherheitsmaßnahme, um die Batterie zu schonen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Die Ladegeschwindigkeit wird ab etwa 80% Ladezustand drastisch reduziert, da die Batterie bei höheren Spannungen empfindlicher auf Überhitzung und Belastung reagiert.
  • Wenn schon elektrisch dann auf jeden Fall darauf achten einen Dreiphasenlader zu kaufen (Langsames laden über AC, dem Hausstromnetz) Bei einem MG4 Einphasenlader dauert das Laden von 10% auf 100% über 9 Stunden.
  • Die Schnellladepreise an den öffentlichen Ladesäulen: Sehr gewöhnungsbedürftig. Man muss sich mit vielen Anbietern, Apps, Ladekarten (sind nicht immer kostenlos) und Preise auseinandersetzen. Da tappt man schnell in eine Romingfalle wenn man mit der falschen Ladekarte bei einem anderen Anbieter ladet und das kann teuer werden. Bezahlen an der Ladesäule mit Bankomat oder Kreditkarte geht bei vielen Stationen bei uns in Österreich nicht. Es gibt zwar eine Regelung, demnach alle neuen Ladesäulen seit wenigen Jahren mit Kreditkarten Zahlfunktion ausgestattet werde müssen, die älteren müssen aber nicht nachgerüstet werden. Ach ja, laden an den Schnelladestationen auch mit der richtigen Ladekarte sind generell teurer. Was da mit unter an Preisen zu bezahlen sind kommt umgerechnet einer Tankung Benzin oder Diesel doch schon etwas nahe, also nicht viel Ersparnis. Auch mit Angaben wie, das Laden ist mit 150kw hier möglich usw. hat seine Tücken. Es hängt zum einen stark davon ab mit welcher Leistung dein Auto laden kann (150kw wird Angeboten, dein Auto verträgt aber nur max. 100kw, dann wir auch nur mit 100kw geladen, was eben länger dauert) und zum Anderen wie viele außer deinem Fahrzeug noch laden. Hier kommt es dann oft vor das die zur Verfügung stehende Leistung aufgeteilt wird, was wiederum zu längerer Ladezeit führt.
  • Die Schelladefunktion und Angebote im Allgemeinen: Bei uns in Österreich bieten sehr viele Geschäfte wie Aldi oder Hofer, Lidl, Billa usw. bereits eine Schnellladefunktion an, aber nur innerhalb der Geschäftszeit. Außerhalb an Sonn und Feiertagen, Pech gehabt, Schranke vor.
  • Als MG Fahrer ist es nicht schlecht wenn du vorzugsweise eine Ladeapp am Handy installiert hast die dir den Weg zur nächsten Ladestation weist, weil so ersichtlich wie Tankstellen von weitem sind Lademöglichkeiten nicht gekennzeichnet. Ein Vorteil ist definitiv bei uns das immer mehr Tankstellen wie OMV oder Shell nun auch Schnelladefunktionen anbieten.
  • Was ist das Elektrofahrzeug in einigen Jahren noch Wert: Da kann ich noch nicht viel dazu sagen, außer dass sich die Technik punkto Akku und Ladeleistungen sehr schnell verbessert. Das bekommen wir ständig mit wenn wir beim Händler auf Besuch sind. Fahrzeuge die man heute kauft könnten in den nächsten Jahren eine sehr geringen Restwert aufweisen und mehr im Restwert fallen als vergleichsweise Diesel und Benzinfahrzeuge.
Fazit: Das Laden von E Autos ist bei weiten nicht so schnell und komfortabel wie bei Benzin und Dieselfahrzeuge.

Ich möchte aber auch positives Berichten. Es ist ein sehr angenehmes Fahren, ein ruhiges dahingleiten beim Fahren, sehr leise, da keine Motorgeräusche. Das Drehmoment bei Elektrofahrzeuge ist der Wahnsinn. Da macht überholen wieder Spaß (Die Radarstrafen leider weniger :ROFLMAO:) Auch das fahren im Stau und in der Kolone empfinde ich als viel angenehmer als bei Verbrennerfahrzeuge.

Auf rein elektrisch als Hauptfahrzeug Umsteigen würde ich bei mehr Reichweite, so gegen 500 bis 600km pro Ladung und einem für mich leistbaren Preis von rund 25.000 bis 30.000,- €, da wir doch auch öfters weitere Stecken zurücklegen müssen.
 
Was haltet ihr von BYD? Ich sehe die Marke immer öfter auf der Straße, aber in den Medien liest man eher wenig. Ist das wirklich ein Geheimtipp oder nur China-Hype?

Wenn man richtig schaut, liest man sehr viel über BYD, weil es wohl der größte chinesische E-Auto Hersteller mit dem dort größten Marktanteil ist und man Sorgen hat, dass BYD auch den deutschen Markt erobern wird. Die bisher in Deutschland geforderten Preise sind aber merklich an dem deutschen Markt orientiert, so dass es mir so vorkommt, dass die Preise überhöht erscheinen. Nach dem Renault Zoe und vor dem Kauf eines neuen E-Autos (den Zoe haben wir an eines unserer Kinder abgegeben und der wird weiterhin genutzt) haben wir uns auch was von BYD angesehen und probegefahren. Sind dann aber letztlich beim damals brandneuen Volvo EX30 gelandet, weil meine Frau den „besonders schick“ fand (überall ein paar kleine Gimmicks).
 
Also wenn ich umsteige, dann richtig. Ein Hybrid kommt für mich nicht in Frage. Das mit den Schnellladestationen wird immer besser ausgebaut, habe ich den Eindruck. Immer mehr Angebote kommen derzeit. Und auch was die Akkus betrifft habe ich das Gefühl, dass sich dazu sehr viel am Markt tut. Die Reichweiten werden immer länger und die Ladezeiten immer deutlich kürzer. Für mich zählt aber immer noch die Reichweite am meisten.
 
Ein Hybrid kommt für mich nicht in Frage.
Für mich ist ein Hybrid 'weder Fisch noch Vogel' und ich kenne Einige, die den Umstieg auf einen Hybrid bereut haben. Sinn macht das höchstens für Leute, die in der Stadt wohnen und dafür die 50km Elekto nutzen, dagegen dann nur Langstrecken fahren. Aber 2 Motoren schleppen usw. ist eigentlich ein Verhaltensblödsinn - m.M.
 
Je nach Wohnort Finger weg von BYD da keine Servicewerkstätten in der Nähe sind ,zudem war die Beratung von einem Mercedes Autohaus dazu unterirdisch schlecht - so meine Erfahrung!

Wir haben einen Benziner gegen ein E getauscht , bei täglicher Nutzung von ein paar Kilometern .. haben einen gebrauchten Kona mit 64 kW gekauft ,soweit okay aber wer viel Autobahn fährt und nicht auf 120 hängen bleiben will ,dem rate ich persönlich davon ab .. ich hab noch eine T5.2 der als Lastenesel und reichweiten Auto dient ,so ist es okay.

Ein vollwertiger Ersatz zu einem Diesel ist ein EV stand jetzt noch nicht . Bei maximalen 180 kmh laut Tacho sind wir bei 30 kW Verbrauch auf 100 km - das kann man sich dann ja relativ einfach ausrechnen.
 
Danke für deinen Erfahrungsbericht, einige Punkte würde ich aber gerne differenzierter betrachten:

1. BYD und Service:
Es stimmt, dass das Servicenetz von BYD (noch) nicht flächendeckend ist, aber BYD arbeitet aktiv am Ausbau, oft in Kooperation mit etablierten Partnern. Pauschal "Finger weg" zu sagen, ist meiner Meinung nach zu allgemein, das hängt stark vom Wohnort ab. In vielen Ballungsräumen gibt es bereits zertifizierte Werkstätten oder Servicepunkte.

2. Beratung im Autohaus:
Dass du schlechte Erfahrungen bei einem Mercedes-Autohaus gemacht hast, tut mir leid, aber das ist ein Problem der Händlerstruktur und nicht zwingend von BYD oder E-Autos im Allgemeinen. Eine schlechte Beratung kann dir theoretisch bei jeder Marke passieren. Hier in meinem (eher kleinen Wohnort) gibt es bereits einen zertifizierten BYD Händler inkl. Werkstätte und einen weiteren 2 Ortschaften weiter.

3. Reichweite & Autobahn:
Dein Hinweis zur Reichweite auf der Autobahn beim Kona 64 kWh ist berechtigt, hohe Geschwindigkeiten zehren nun mal stark an der Batterie. Aber das ist keine Überraschung und betrifft alle E-Autos. Wer regelmäßig Langstrecke mit hohem Tempo fährt, sollte sich das passende Fahrzeug bewusst auswählen. Der Kona ist eher auf Effizienz im Stadt- und Überlandverkehr ausgelegt.

4. Vergleich mit dem Diesel:
Der Vergleich mit deinem T5.2 ist nachvollziehbar, allerdings hinkt er etwas. Ein Elektroauto mit der Masse und Anhängelast eines Transporters gibt es aktuell kaum, aber für viele normale Pkw-Einsätze (Pendeln, Einkaufen, Stadtverkehr, selbst Urlaube mit Pausenplanung) ist ein EV heute sehr wohl ein vollwertiger Ersatz. Nicht jeder braucht dauerhaft >180 km/h oder 800 km Reichweite.

5. Verbrauch bei 180 km/h:
Klar, bei 180 km/h sind 30 kWh/100 km möglich, aber auch ein Diesel verbraucht bei solchen Geschwindigkeiten über 10 Liter. Die Relation bleibt also ähnlich energieintensiv. Dass man bei einem E-Auto eben öfter laden muss, ist Teil des Nutzungskonzepts, aber dafür gibt’s keine Ölwechsel, keine Abgasprobleme, keine Kupplung usw.

Mein Fazit daher: Es gibt kein Schwarz-Weiß beim Thema E-Mobilität. Es hängt alles vom Nutzungsprofil ab, pauschale Urteile helfen selten weiter. Wer sich ehrlich mit seinen Fahrgewohnheiten auseinandersetzt, kann heute schon sehr gut mit einem E-Auto zurechtkommen und in den nächsten Jahren wird sich noch viel verbessern.

Wie gesagt, das ist jetzt im Moment meine Sichtweise, vielleicht falsch, aber derzeit ist sie es.
 
Kurz und knapp....Beste Entscheidung rund ums Auto. Ich habe den Umstieg nicht einen Tag bereut.
kann ich 100% vertreten. Allein der Fortschritt in der Architektur der Fahrzeuge und somit die erweiterten Möglichkeiten in dem Funktionsumfang. Diesel kann nicht mit Elektroladen (zum Heim Stromtarif) in der Gesamtrechnung mithalten ! :cool:
 
Ich hatte einen Umstieg vom Benziner auf ein reines E-Auto, also kein Hybrid Fahrzeug.

Vorteile: Ganz klar das Fahrgefühl, da fühlt man sich fast wie in einem Raumschiff lach Auch die Beschleunigung ist Top, sofern man die "Sport" Einstellung nutzt :cool:

Nachteile: Die Reichweite ist stark begrenzt. Mein E-Auto macht im Idealfall (!) max 328 Km, da darf ich dann aber auch keine Klimaanlage oder sonstige Schniggels nutzen.
Weiterer Nachteil: Im Winter kann man locker noch 50 Km von der Reichweite abziehen, da werden für jeden gefahrenen Km ca. 3 Km runter gezählt.

Zusätzlich sollte man in der Nähe einer Ladesäule wohnen oder halt eine eigene Lademöglichkeit haben. Auf dem Land könnte das u.U. zu einem Problem werden.
Das Laden via 230 Volt kann ich aus zeitlichen Gründen nicht empfehlen, es sei denn man hat viel Zeit.

Trotz den erwähnten Nachteilen, finde ich mein E-Auto Klasse und würde es auch nicht mehr hergeben.
 
Hab zur Zeit ein Q4 und bin begeistert. Verbraucht im durchschnitt 16kw auf 100km und fährt sich super. BYD sieht zwar toll aus und hat einen guten Preis aber irgendwie hängen viele Arbeitsplätze hier von der Automobilindustrie und da die Chinesen unterstützen statt die eigenen Nachbarn? Naja, soll jeder selber entscheiden.
 
Bin seit dem ersten Tag ein Audi Fahrer. Für mich passt dort einfach alles.

Seit 5000 km fahre ich auf meinem täglichen Weg in die Arbeit und retour (täglich 80 km) mit einem MG5. Ja es gibt jede Menge Punkte die nicht wie beim Audi sind.
Da ich aber eine große PV und einen großen Speicher habe bin ich bis jetzt nur mit Sonnenenergie gefahren. (Nachts wird von Speicher in das Auto geladen)

Die Schwächen des MG5 könnte ich auflisten - stehen aber auch alle im MG Forum.
Ich wollte den MG5 weil er kein SUV ist.
Weil ich wie im Avant viel in den Kofferraum laden kann.
Weil er viel günstiger als der neue A6 ist.

Elektro wollte ich weil ich mal testen wollte wie sich so ein Auto im Vergleich schlägt.
Auf den ersten 5000 km bin ich zufrieden. (habe nicht viel erwartet vom MG5 - habe die Forenberichte vorher gelesen).
wie es mir damit im Winter geht wird sich herausstellen.

Mit den 7 Jahren Garantie sollte ein Verkauf in 2-3 Jahren möglich sein.
 
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