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96-Mittel limitiert - Auswärtsschreck St. Pauli

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Superbunny79, 2. Oktober 2010.

  1. Superbunny79
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    Das Überraschungsteam Hannover 96 ist wieder auf Normalmaß gestutzt. Der Sprung auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga, den 49 000 erwartungsfroh gestimmte Fans im Nord-Derby gegen den FC St. Pauli miterleben wollten, scheiterte ziemlich kläglich.
    «Wir haben alle Mittel und Möglichkeiten ausgeschöpft, aber St. Pauli stand sehr stark in der Defensive», urteilte 96-Trainer Mirko Slomka nach der ernüchternden 0:1 (0:1)-Pleite gegen den auswärtsstarken Aufsteiger.
    Die kecken Kiez-Kicker schlugen das favorisierte 96-Team mit deren Mitteln. «Wir wollten 96 nicht die Chance zum Kontern im eigenen Stadion geben und haben uns deshalb tiefer orientiert», erläuterte St. Pauli-Coach Holger Stanislawski die Defensivtaktik. Sie führte nach der frühen Führung von Kapitän Marius Ebbers in der 6. Minute nach Klasse-Vorarbeit von Bastian Oczipka zum dritten Auswärtssieg. Damit haben die Hamburger neun ihrer zehn Punkte auf fremden Plätzen geholt - eine erstaunliche Bilanz.

    «Wenn man das immer wüsste als Trainer. Zu Hause haben wir bisher gegen Topteams gespielt», antwortete Stanislawski auf die Frage, warum es auswärts so viel besser läuft als im eigenen Stadion. 35 Prozent Ballbesitz reichten zum verdienten Sieg, weil Hannover 96 die spielerische Klasse fehlte, um die sichere Gäste-Abwehr zu knacken. Kurioserweise genügten den Niedersachsen vor Wochenfrist ebenfalls 35 Prozent Ballbesitz, um 1:0 in Kaiserslautern zu gewinnen.
    Aber die Mittel der 96-Mannschaft sind limitiert, wenn es darum geht, selbst den Ton eines Spiels anzugeben und ein Bollwerk zu überwinden. Der Ausfall des verletzten Torjägers Didier Ya Konan verschärfte die Offensivprobleme. «Er hat uns mit seinem Aktionsradius gefehlt. Zudem haben wir die spielerische Komponente vermissen lassen. Wir haben schon ab der 70. Minute mit langen Bällen gespielt, das war das falsche Mittel», gab Nationalspieler Christian Schulz zu.
    Auch die Abwehr spielte nicht fehlerfrei. «Beim Gegentor waren wir nicht eng genug am Mann», monierte 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke. Zudem sah Innenverteidiger Karim Haggui nach einer Notbremse gegen Matthias Lehmann (80.) die Rote Karte, und auch sein Nebenmann Emanuel Pogatetz musste die Partie wegen einer Wirbelsäulenblockade (59.) vorzeitig beenden. Die erste Heimniederlage der Saison machte Slomka aber nicht mutlos. «Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um uns auf Bayern München vorzubereiten. Da werden wir wieder Gas geben», sagte der 96-Coach.

    Quelle: Hannover (dpa) - 02.10.2010, 12:38 Uhr
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