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1.Liga 2.Spieltag kompakt

Dieses Thema im Forum "1. Bundesliga" wurde erstellt von Bachos, 14. August 2011.

  1. Bachos
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    Bachos Freak

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    Luiz Gustavo erlöst die Bayern​


    Wolfsburg - Dank Luiz Gustavo hat Bayern München den ersten Saisonsieg gefeiert: Der Brasilianer war in der ersten Minute der Nachspielzeit zum 1:0 (0:0) beim VfL Wolfsburg erfolgreich. In der Vorwoche verloren die Münchner zum Saisonauftakt mit 0:1 gegen Borussia Mönchengladbach.


    In der ausverkauften Volkswagen Arena drückten die Spieler von "Wölfe"-Trainer Felix Magath von Beginn an aufs Tempo und kamen schon nach zwei Minuten durch Patrick Ochs erstmals gefährlich vor das Tor. Auch in der Folge versteckte sich der Meister von 2009 nicht und knüpfte an die Leistung des 3:0-Sieges vom ersten Spieltag in Köln an, auch wenn beim Abschluss zunächst die Präzision fehlte.

    FCB kommt schwer ins Spiel


    Die Bayern, die ohne ihren Superstar Arjen Robben (Rückenprobleme) antreten mussten, taten sich in der Anfangsphase mit ihrem Offensivspiel deutlich schwerer und kamen lediglich durch einen Freistoß von Holger Badstuber vor das Gehäuse von VfL-Keeper Diego Benaglio, der zu seinem 100. Bundesliga-Einsatz kam. Im Mittelfeld fehlten den Bayern durch das Fehlen von Robben die Anspielstationen und auch von kreativem Spielaufbau war zu wenig zu sehen.

    Zwar blitzte das Können von Franck Ribery auf der Außenbahn immer wieder kurz auf, trotzdem konnte der Franzose, der zum ersten Mal in dieser Saison in der Anfangsformation stand, nicht die entscheidenden Akzente setzen. Es fehlte trotz deutlich mehr Ballbesitz der Zug zum Tor, und das Umschalten von Abwehr von Angriff dauerte zu lange.

    Kurz vor der Halbzeit war der Ball im Tor der Bayern: Helmes hatte den Ball einköpfte und schon zum Jubeln abdrehte (39.). Doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits - es bleib beim 0:0. In der Folge musste Magath, der mit den Münchnern zwei Mal das Double gewann, mit ansehen, wie Josue erst artistisch die Führung der Gäste mit einer Rettungsaktion auf der Torlinie verhinderte (43. ) und anschließend Benaglio in höchster Not gegen Mario Gomez rettete (44.).

    Bayern wird in Hälfte zwei stärker

    Nach dem Seitenwechsel erhöhte München mit Chancen von Bastian Schweinsteiger (46.) und Toni Kroos (57.) zwar die Schlagzahl, belohnt wurden die Bemühungen aber nicht. Die Verteidigung der "Wölfe" stand sicher und agierte größtenteils fehlerfrei. Kaum zu sehen war dabei jedoch der frühere Münchner Hasan Salihamidzic.

    Der Bosnier, der mit dem FCB sechs Meisterschaften und den Champions-League-Sieg feierte, tauchte im Mittelfeld weitestgehend ab und wurde nach 69 Minuten ausgewechselt. Insgesamt agierten die Hausherren in der zweiten Halbzeit nicht mehr so druckvoll und ihr Spiel kam im Mittelfeld nicht mehr zur Entfaltung.

    Schalke feiert Kantersieg <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Gelsenkirchen - Klaas-Jan Huntelaar hat Schalke 04 mit einem "Dreierpack" vor dem totalen Fehlstart in die neue Saison der Bundesliga bewahrt.


    Einen Tag nach seinem 28. Geburtstag erzielte der zuletzt scharf kritisierte Niederländer beim 5:1 (1:1)-Sieg der Schalker gegen den 1. FC Köln die ersten beiden sowie den letzten Treffer des Pokalsiegers. Er leitete damit den ersten Erfolg der "Königsblauen" nach zuvor saisonübergreifend fünf Liga-Pleiten in Folge ein. Der vor allem nach der Pause erschreckend schwache FC kassierte im zweiten Spiel die zweite Niederlage und ist zunächst Tabellenletzter.

    Raul mit tollem Treffer

    Lukas Podolski hatte drei Tage nach seiner mäßigen Leistung im Länderspiel gegen Brasilien die Gäste in der zwölften Minute in Führung gebracht. Den Ausgleich erzielte Huntelaar (42.) mit einem umstrittenen Handelfmeter. Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) hatte bei Kevin McKenna ein absichtliches Handspiel gesehen, nachdem der für den am Knie verletzten Christoph Metzelder eingewechselte Grieche Kyriakos Papadopoulos den Kölner angeköpft hatte. Nur eine Minute nach Huntelaars zweitem Tor (47.) sorgte Lewis Holtby für die Vorentscheidung - beide Treffer bereitete Neuzugang Marco Höger auf der rechten Seite mustergültig vor. Raul (59.) erzielte das 4:1 mit einem sehenswerten Lupfer, Huntelaar krönte seine starke Leistung in der 84. Minute mit seinem dritten Treffer.

    Beide Clubs waren mit einer 0:3-Niederlage in die Saison gestartet - Köln gegen den VfL Wolfsburg, Schalke beim VfB Stuttgart - und bemühten sich von Beginn an um mehr Ordnung als am ersten Spieltag. Auf den Tag genau zehn Jahre nach der Eröffnung der VELTINS-Arena bestimmten die Gastgeber das Geschehen gegen Kölner, die mit zwei dicht gestaffelten Viererketten den "Königsblauen" das Leben zunächst schwer machten. Beim ersten Gegenstoß nutzte der FC einen Ballverlust von Christian Fuchs im Mittelfeld, und nach einem Zuspiel von Mato Jajalo passte Slawomir Peszko quer zu Podolski, der den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte.

    Solbakken muss umstellen


    Danach blieb der Pokalsieger zwar dominierend, agierte aber zu ideenlos und kam kaum zu Chancen. Die Gäste setzten auf Konter und hätten durch Peszko (29.) beinahe sogar das 2:0 erzielt. Raul hatte auf der Gegenseite zwei Minuten später die erste Schalker Möglichkeit, der Superstar konnte einen langen Ball von Fuchs frei vor dem Tor jedoch nicht kontrollieren.

    Kölns neuer Trainer Stale Solbakken musste auf den gesperrten Angreifer Milivoje Novakovic und den erkrankten Kevin Pezzoni sowie auf den weiterhin verletzten Ex-Kapitän Youssef Mohamad verzichten. Für Pezzoni spielte Kevin McKenna in der Innenverteidigung, für Novakovic rückte Jajalo in die Spitze - Maßnahmen, die keinen positiven Effekt hatten. Schalkes Coach Ralf Rangnick veränderte seine Startelf im Vergleich zum Spiel in Stuttgart auf drei Positionen: Für Papadopoulos spielte zunächst Metzelder in der Innenverteidigung, Julian Draxler kam für Jermaine Jones und Jan Moravek für Alexander Baumjohann.

    Nach dem Schalker Blitzstart in die zweite Halbzeit hatte Köln nichts mehr entgegenzusetzen. Harmlos und ohne strukturiertes Angriffsspiel ergab sich der FC in sein Schicksal - und wurde auch in der Defensive immer schwächer.

    Hertha rettet verdienten Punkt <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Hamburg - Andre Mijatovic hat Hertha BSC Berlin einen wohlverdienten Punkt gerettet. Der Kapitän erzielte in der 88. Minute den Treffer für Hertha BSC Berlin zum wohlverdienten 2:2 (1:1) beim Hamburger SV, der nach der Auftaktniederlage beim Meister Borussia Dortmund (0:3) weiterhin auf seinen ersten Sieg wartet. Die Gäste hatten ihre erste Begegnung 0:1 gegen Nürnberg verloren und feierten ihren ersten Punktgewinn nach ihrem Aufstieg.


    In der Hamburger Arena waren die Platzherren durch Mladen Petric in Führung gegangen. Der Torjäger traf in der 25. Minute per Foulelfmeter, er selbst war von Andre Mijatovic festgehalten worden. Der Berliner Abwehrspieler sah für dieses Foulspiel die Gelbe Karte. Für den Ausgleich sorgte ausgerechnet der Ex-Hamburger Tunay Torun in der 43. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Der Südkoreaner Son Heung Min (61.) hatte den HSV überraschend mit 2:1 in Führung geschossen.

    Hertha beginnt frech


    Die erste Torgelegenheit des Spiels erarbeiteten sich die Gäste. Bereits in der achten Minute kam Torun aus zehn Metern Entfernung frei zum Schuss, drosch den Ball aber über die Querlatte des HSV-Tores. In der Folgezeit prägten zunächst Aktionen im Mittelfeld das Spielgeschehen, die beiden Abwehrreihen hatten nur wenig Arbeit zu verrichten.

    Nur 60 Sekunden vor dem HSV-Führungstreffer hatte die Mannschaft von Trainer Markus Babbel erneut die Chance ausgelassen, selbst das erste Tor zu erzielen. Nach einer präzisen Flanke von Christian Lell köpfte Adrian Ramos knapp am rechten Tor vorbei. In der 33. Minute lag dann schon das 1:1 in der Luft, doch die Latte und eine Glanzparade von HSV-Torhüter Jaroslav Drobny verhinderten gleich zwei Mal binnen weniger Sekunden den Ausgleich.

    Latte verhindert Hertha-Führung


    Gerade einmal 52 Sekunden nach Wiederbeginn standen die Gäste dicht vor ihrem zweiten Treffer, doch Ramos traf nach sehenswerter Einzelleistung nur die Latte. Zu diesem Zeitpunkt stand Per Ciljan Skjelbred schon gar nicht mehr auf dem Platz. Der HSV-Neuzugang aus Norwegen wurde in der Pause durch Robert Tesche ersetzt.

    Der Aufsteiger blieb das tonangebende Team, in der 54. Minute klärte HSV-Verteidiger Michael Mancienne mit einem spektakulären Kopfball. Nach dem erneuten Führungstor konnte sich die Mannschaft von Coach Michael Oenning ganz aufs Kontern verlegen, ohne jedoch weitere Treffer zu erzielen.

    Perfekter Saisonstart für Hannover 96 <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Nürnberg - Hannover 96 ist ein perfekter Start in die neue Saison der Fußball-Bundesliga gelungen. Die Niedersachsen gewannen 2:1 (2:0) beim 1. FC Nürnberg und sind erstmals in der Vereinsgeschichte mit drei Pflichtspielsiegen in eine Spielzeit gestartet. Die Elf von Mirko Slomka verbesserte sich damit zunächst mal auf Platz zwei. Der "Club" wartet hingegen nun schon seit Anfang März auf einen Heimsieg.


    Torjäger Mohammed Abdellaoue (16.) und Konstantin Rausch (27., Foulelfmeter) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Niedersachsen vor dem Europa-League-Spiel gegen den FC Sevilla noch einmal wichtiges Selbstvertrauen tankten. Tomas Pekhart konnte für den FCN nur noch verkürzen (56.).

    Nürnbergs starke Phase

    Hannover zeigte insgesamt eine clevere Vorstellung und erspielte sich einige gute Torchancen. Im zweiten Durchgang wurde die Defensive der "Roten" allerdings einen harten Prüfung unterzogen. Nürnberg drängte stetig und hatte einige Möglichkeiten zum Ausgleich. Vor allem der tschechische Neuzugang Pekhart und der Schweizer Timm Klose, der ebenfalls sein Heimdebüt für den "Club" feierte, setzten sich in Szene. Doch 96-Torwart Ron-Robert Zieler agierte fehlerlos und hielt den zweiten Ligasieg in Folge fest.

    Die stimmungsvolle Atmosphäre in der Nürnberger Arena konnten beide Teams nicht sofort auf die Partie übertragen. So entstand die erste Gefahr aus einer Standardsituation. Abwehrspieler Klose verlängerte einen Freistoß von Mittelfeldspieler Markus Feulner per Kopf und zwang Zieler zu einer ersten Glanztat (4.).

    Während das gefährliche Sturmduo der Niedersachsen, Schlaudraff und Abdellaoue, von der "Club"-Abwehr zunächst gut beschattet wurde, war das Spiel der Franken zielgerichteter. So wäre Zieler bei einem Direktschuss von Pekhart, der den FCN in Berlin zum ersten Saisonsieg geschossen hatte, machtlos gewesen. Der Ball strich aber knapp vorbei (12.).

    Abdellaoue für die Tore verantwortlich


    Etwas überraschend fiel dann das Tor für Hannover. Nach einem Konter flankte Sofian Chahed, Abdellaoue entwischte seinem Gegenspieler Philipp Wollscheid und schoss aus kurzer Distanz ein. Der Norweger zeigte damit erneut seine Galaform. Erst am Mittwoch hatte Abdellaoue sein Nationalteam mit zwei Toren zu einem Sieg gegen Tschechien geführt.

    Die Franken suchten in der Folge nach ihrer Linie und wirkten beeindruckt, Hannover dagegen blieb höchst effizient. Nach einem Fernschuss konnte FCN-Torwart Raphael Schäfer, der leicht angeschlagen in die Partie gegangen war, nur zur Seite abwehren. Abdellaoue sprintete blitzschnell zum Ball, und Schäfer konnte den Stürmer nur durch ein Foul im Strafraum stoppen. Rausch ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und traf flach ins rechte Eck.

    "Club"-Trainer Dieter Hecking tauschte im Duell mit seinem Ex-Verein zur Pause zwei Mal aus. Diese Wechsel verliehen dem Spiel der Franken neuen Schwung. Immer wieder rannten die Nürnberger nun an. Pekharts zweites Saisontor nach einer Hereingabe von Timothy Chandler war der Lohn für die Bemühungen. Doch zu mehr sollte es für die nie aufsteckende Hecking-Elf nicht mehr reichen. Seit dem 5: 0 in der vergangenen Saison am 5. März gegen den FC St. Pauli hat es inzwischen keine drei Punkte mehr im eigenen Stadion gegeben.

    Mainz schon wieder top <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Freiburg - Der 1. FSV Mainz 05 wandelt auf den Spuren der Vorsaison und hat sich zudem als Spielverderber erwiesen: Die Rheinhessen gewannen mit 2:1 (0:0) beim SC Freiburg und wecken Erinnerungen an die vergangene Runde. Damals hatten die Mainzer nach sieben Siegen zum Auftakt erst am 8. Bundesliga-Spieltag die erste Niederlage kassiert.


    Marcel Risse (64.) und Eric-Maxim Choupo-Moting (79.) besiegelten eine Woche nach dem beeindruckenden 2:0 gegen Bayer Leverkusen den zweiten Erfolg. Papiss Demba Cisse (90.+1) gelang das Anschlusstor. Mainz ist damit zunächst Tabellenführer.

    Heimdebüt misslungen

    Damit verdarb der Tabellenfünfte der letzten Spielzeit Freiburgs neuem Coach Marcus Sorg das Heimdebüt. Die Breisgauer, die seit dem 9. April 2011 nicht mehr zuhause gewonnen haben, warten nach zwei Bundesligapartien mit nur einem Punkt und dem Aus in der ersten DFB-Pokalhauptrunde noch immer auf den ersten Pflichtspielsieg der Saison.

    Die Mainzer begannen zwar couragiert und unterstrichen mit zwei gefährlichen Schüssen zu Beginn durch Marcel Risse (2.) und Andreas Ivanschitz (3.) ihre Ambitionen. Trotzdem konnte sich in einer durchwachsenen, aber temporeichen Partie zunächst keine der beiden Mannschaften ein Übergewicht erarbeiten. Die Gäste zeigten eine bessere spielerische Anlage, dagegen überzeugte Freiburg in kämpferischer Hinsicht.

    Munterer Beginn

    Die Hausherren versuchten immer wieder, Torjäger Papiss Demba Cisse ins Spiel zu bringen. Der Senegalese scheiterte aber zwei Mal knapp (10./13.). Zunächst konnte Cisse FSV-Keeper Heinz Müller aus fünf Metern nicht überwinden, drei Minuten später verpasste er eine Hereingabe von Johannes Flum. Die beste Freiburger Gelegenheit vergab aber Mittelfeldspieler Cedrick Makiadi, als sein Kopfball nach Flanke von Yacine Abdessadki knapp am FSV-Gehäuse vorbeistrich (24.).

    Der Mainzer Coach Thomas Tuchel hatte sein Team gegenüber dem Auftaktsieg auf drei Positionen verändert. Die Abwehr musste wegen der Verletzungen von Zdenek Pospech (Brustbeinprellung) und Bo Svensson (Adduktoren) auf zwei Positionen umbesetzt werden. Niko Bungert rückte in die Innenverteidigung, Malik Fathi übernahm den linken Außenposten. In der Freiburger Elf wurden im Vergleich zum 2:2 beim FC Augsburg zwei Wechsel vorgenommen.

    Härtere Gangart

    Im zweiten Abschnitt gewann das Spiel an Härte. Mainz forcierte spürbar den Druck. Der als einzige Spitze aufgebotene Sami Allagui hätte für die Führung der Rheinhessen sorgen müssen. Nach tollem Pass von Ivanschitz lief der Tunesier völlig frei auf SCF-Keeper Oliver Baumann zu, der den Schuss aus elf Metern aber an den Pfosten lenkte (59.).

    Nur kurz darauf gelang dem Tuchel-Team dann doch die Führung, als Risse nach Ecke von Ivanschitz die Verwirrung in der Deckung der Gastgeber nutzte und zum 1:0 abstaubte. Choupo-Moting machte dann alles klar.

    1899 zieht Dortmund den Zahn <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Sinsheim - Der deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat sich von den Lobeshymnen nach dem Auftaktsieg gegen den Hamburger SV (3:1) offenbar blenden lassen. Die Dortmunder zeigten am 2. Spieltag eine unerwartet schwache Leistung und unterlagen 0:1 (0:1) bei 1899 Hoffenheim.


    Der Bosnier Sejad Salihovic sorgte mit einem herrlichen Freistoß aus knapp 30 Metern früh für die Entscheidung (9.).

    Hoffenheim mit aggressivem Pressing


    Die Zuschauer in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena sahen in der Anfangsphase starke Gastgeber. Die Mannschaft des neuen Trainers Holger Stanislawski, der vor seiner Heimpremiere noch nie gegen Dortmund gewinnen konnte, überraschte den BVB unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw mit ihrer aggressiven und offensiven Spielweise.

    Den Hoffenheimern, die in der vergangenen Saison als einziges Team nicht gegen den BVB verloren (ein Remis, ein Sieg) hatten, war das Fehlen von Matthias Jaissle, Gylfi Sigurdsson, Boris Vukcevic, Vedad Ibisevic und Neuzugang Knowledge Musona nicht anzumerken. Zunächst traf der Brasilianer Roberto Firmino die Latte (6.), dann erzielte Salihovic in großartiger Manier sein zweites Saisontor.

    Schmelzer auf der Bank


    Erst nach dem Rückstand wachten die zunächst lethargisch wirkenden Dortmunder, die ohne Neven Subotic (Faserriss im Adduktorenbereich) und Torjäger Lucas Barrios (Muskelbündelriss) auskommen mussten, auf. Der BVB, bei dem Nationalspieler Marcel Schmelzer nach fast sechswöchiger Verletzungspause wieder im Kader stand, übernahm das Kommando.

    Überzeugen konnten die Westfalen aber dennoch nicht. Dem Spiel des BVB fehlte das gewohnte Tempo, viele Pässe kamen nicht an, das Umschalten von Offensive auf Defensive funktionierte zum Leidwesen des verärgerten Trainers Jürgen Klopp nicht so gut wie zuletzt.

    Auch der gefeierte Jung-Nationalspieler Mario Götze konnte kaum Akzente setzen. Erst in der 31. Minute fiel Götze durch die Vorarbeit zur ersten guten BVB-Möglichkeit durch Kevin Großkreutz auf. Gegen Ende des ersten Durchgangs wurde Götze allerdings besser und hatte starke Szenen.

    Klopp wechselt Götze und Gündogan aus

    Nach dem Seitenwechsel kamen die Hoffenheimer wie zu Beginn besser aus den Startlöchern. Erneut war es Firmino, der die erste gute Möglichkeit vergab (53.). Eine Minute später nahm Klopp seinen müden Jungstar Götze vom Feld, kurz darauf musste auch der schwache Ilkay Gündogan Platz machen (55.).

    Der Pole Jakub Blaszczykowski und Neuzugang Ivan Perisic sollten für mehr Schwung sorgen. Tatsächlich hatte Perisic nach Vorarbeit Blaszczykowskis die Chance zum Ausgleich (59.). Nur vier Minuten später traf Perisic per Kopf das Lattenkreuz.

    Seine dritte Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit vergab Perisic in der 65. Minute. In dieser Phase drängte der BVB, deren lautstarker Trainer Klopp kurz vor einem Verweis auf die Tribüne stand, vehement auf den Ausgleich. Hoffenheim lauerte auf Konter.

    Keine weitere Überraschung <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart haben den möglichen Sprung an die Tabellenspitze der Bundesliga verpasst. Nach ihren überzeugenden Siegen zum Saisonstart trennten sich beide Teams im direkten Duell 1:1 (0: 0). Mit vier Punkten bleiben sowohl Gladbach als auch Stuttgart nach zwei Spieltagen im Vorderfeld der Tabelle.


    Kapitän Filip Daems brachte die Borussia in der 67. Minute per Foulelfmeter zunächst in Führung. William Kvist hatte zuvor Nationalspieler Marco Reus im Strafraum zu Fall gebracht.

    Fast im Gegenzug gelang Cacau in seinem 250. Bundesliga-Spiel der Ausgleich (71.). Damit hat Gladbach nur einen der vergangenen 27 Vergleiche mit dem VfB gewonnen. In der 80. Minute sah Gladbachs Verteidiger Roel Brouwers wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

    Viel Tempo zu Beginn

    Die beiden Fast-Absteiger der vergangenen Saison boten den Zuschauern im Borussia-Park eine temporeiche Begegnung, in der die Gastgeber zunächst das aktivere Team waren. Die Elf von Trainer Lucien Favre präsentierte sich zu Spielbeginn laufstärker als der VfB, musste den Schwaben aber mit zunehmender Spieldauer das Feld überlassen.

    Die erste gute Chance hatte Nationalspieler Marco Reus schon in der 2. Minute. Nach einem weiten Pass in die Spitze tauchte der Nationalspieler frei vor VfB-Schlussmann Sven Ulreich auf, sein Heber landete knapp neben dem Tor. Auf der Gegenseite schob Christian Gentner nach schönem Zuspiel von William Kvist den Ball aus 13 Metern wenige Zentimeter am Tor vorbei (17.).

    Mit Bobadilla, ohne Stranzl

    Gladbach begann wie schon beim 1:0-Coup bei Bayern München ohne Neuzugang in der Startelf. Für den verletzten Stürmer Igor de Camargo, der in München das Siegtor erzielt hatte, kam Rückkehrer Raul Bobadilla zu seinem Saisondebüt. Erneut passen musste zudem Innenverteidiger Martin Stranzl.

    Auf der Gegenseite schickte Bruno Labbadia die bewährte Elf vom 3:0 gegen Schalke auf das Feld, der angeschlagene Martin Harnik meldete sich rechtzeitig fit.

    Cacau gleicht aus

    Nach dem Seitenwechsel verlor Gladbach seine spielerische Linie und gab ohne Not das Mittelfeld preis. Der VfB zeigte sich in den Zweikämpfen wacher und strahlte besonders bei seinen schnellen Kontern stets Torgefahr aus.

    Nationalspieler Cacau verpasste (52.) ebenso wie wenig später Zdravko Kuzmanovic (53.), der im erst 19 Jahre alten Schlussmann Marc-Andre ter Stegen seinen Meister fand. In der Schlussphase sorgte Daems für die Führung, doch wenig später nutzte Cacau die Vorarbeit von Gentner zum 1:1.

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    FCA erkämpft Punkt auf dem Betzenberg <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Kaiserslautern - Aufsteiger FC Augsburg hat bei seiner Auswärtspremiere in der Bundesliga einen Achtungserfolg gefeiert und einen Punkt vom Betzenberg entführt.


    Die Augsburger erarbeiteten sich am 2. Spieltag ein 1:1 (1:0) beim 1. FC Kaiserslautern und sorgten für einen Fehlstart der Pfälzer, die sich mehr als einen Punkt nach zwei Partien ausgerechnet hatten. Sascha Mölders, der schon bei Augsburgs 2:2 zum Saisonauftakt gegen den SC Freiburg beide Tore erzielt hatte, traf für die Schwaben (9.). Der Israeli Itay Shechter sorgte für den Ausgleich (80.)

    Mölders nutzt Rodnei-Patzer


    Die Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen in der Anfangsphase eine zerfahrene Partie ohne Höhepunkte. Trotz des mäßigen Tempos leisteten sich beide Teams zahlreiche Fehler im Spielaufbau. Lediglich FCK-Neuzugang Shechter sorgte mit einer gelungenen Einzelaktion für ein wenig Gefahr (7.).

    Zwei Minuten später war es mit der Beschaulichkeit allerdings vorbei: Nach einem groben Fehler des Lauterer Innenverteidigers Rodnei erzielte Mölders sein drittes Saisontor.

    Die Gastgeber, die ohne Alexander Bugera, Konstantinos Fortuonis, Lucas, Adam Nemec, Jan Simunek, Julian Derstroff und Neuzugang Gil Vermouth auskommen mussten, waren nach dem Rückstand geschockt. Die Augsburger hätten die Verunsicherung der Lauterer fast zu einem weiteren Treffer genutzt. Nach einem erneuten Abwehrfehler der Pfälzer rettete Außenverteidiger Florian Dick kurz vor der Torlinie gegen Marcel Ndjeng (19.).

    Tiffert verpasst Ausgleich

    Die Lauterer fanden gegen die geschickt verteidigenden Gäste, bei denen Torsten Oehrl, Nando Rafael und Gibril Sankoh fehlten, kein probates Mittel. Lediglich ein Weitschuss von Kapitän Christian Tiffert stand für den FCK in dieser Phase zu Buche (21.). Die Augsburger, in deren Reihen der frühere Lauterer Kapitän Axel Bellinghausen stand, hatten die Partie weitgehend im Griff.

    In der 31. Minute vergab Ndjeng sogar die Chance zum zweiten Tor. Drei Minuten später konnte Bellinghausen eine weitere Möglichkeit nicht nutzen. Die unruhigen FCK-Anhänger quittierten die Vorstellung ihrer Lieblinge zu diesem Zeitpunkt längst mit Pfiffen. Dennoch hatte Shechter die Chance zum Ausgleich in der hektischen Partie (35.). In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs war es auf der anderen Seite erneut Ndjeng, der gefährlich vor dem Tor der Roten Teufel auftauchte.

    Kaiserslautern gehört zweiter Durchgang


    Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit viel Schwung aus der Kabine. Nach Vorabeit Shechters vergab Olcay Sahan nach wenigen Sekunden per Kopf die große Chance zum Ausgleich. Die Pfälzer drängten in dieser Phase. In der 56. Minute retteten die Augsburger mit vereinten Kräften bei einem Schuss von Richard Sukuta-Pasu auf der Torlinie.

    Danach war von den Gastgebern allerdings nicht mehr viel zu sehen. Erst in der 70. Minute wackelte die Augsburger Defensive bei einem Gewühl im Strafraum. Kurz darauf rettete FCA-Torwart Simon Jentzsch gegen den eingewechselten Dorge Kouemaha (74.), zwei Minuten später war der Keeper auch gegen Sukuta-Pasu auf dem Posten.

    Kadlec lässt Bayer gegen Werder jubeln <hr style="color: rgb(26, 26, 26); background-color: rgb(26, 26, 26);" size="1"> Dank Michal Kadlec atmet Bayer Leverkusen auf, das Dauerthema Michael Ballack sorgt aber selbst nach dem ersten Saisonsieg beim 1:0 (0:0) gegen Werder Bremen für Gesprächsstoff.

    Der selbst erklärte Titelkandidat holte durch den späten Treffer von Kadlec den schmeichelhaften Premierendreier der noch jungen Saison. Vor 30 210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena blieben die Rheinländer beim mäßigen Jubiläumsauftritt von Ballack den Beweis einer Spitzenmannschaft allerdings lange Zeit schuldig. Erst nach einer Ecke in der 86. Minute ließ Kadlec die Werkself auf Vorlage des für Ballack eingewechselten Kapitäns Simon Rolfes jubeln. Bremen verpasste durch die erste Bundesliga-Niederlage den Sprung in das obere Tabellendrittel.

    "Vor allem für die Jungen in der Mannschaft ist dieser Sieg wichtig", sagte Bayer-Coach Robin Dutt, der Ballack für eine "ordentliche" Leistung lobte. "Er hat um seine Auswechslung gebeten, die hatte er auch verdient. Es spricht für Simon Rolfes, dass er nach 80 Minuten reinkommt und das Tor vorbereitet."

    In seinem 250. Liga-Einsatz konnte Ballack jedoch keine entscheidenden Akzente setzen, gewann nur ein Drittel seiner Zweikämpfe und enttäuschte als Ersatz von Rolfes. Der etatmäßige Spielführer kam in der 84. Minute für Ballack ins Spiel und lieferte den entscheidenden Pass auf Kadlec. "Ein starker Trainer macht die Aufstellung nicht von der Binde abhängig", begründete Dutt den Wechsel im defensiven Mittelfeld im Vergleich zur Auftaktpleite gegen Mainz. Die von der Spielanlage ähnlichen Ballack und Rolfes müssten sich die Position teilen. "Es ist wichtig, dass wir Spiele gewinnen und keine Einzelschicksale", sagte Rolfes.

    Insgesamt stellte Dutt sein Team auf vier Positionen um und brachte neben Ballack auch das am 10. August verpflichtete Torwart-Talent Bernd Leno, Gonzalo Castro sowie Stefan Kießling in der Anfangself. Der bemühte Nationalstürmer legte beim ersten gefährlichen Leverkusener Angriff den Ball für Renato Augusto (13.) auf, der den starken Tim Wiese von der Strafraumgrenze zu einer spektakulären Flugeinlage zwang. Werders Trainer Thomas Schaaf bemängelte: "Wir haben nicht an den Sieg geglaubt. Wir hätten klarer und ruhiger nach vorne spielen müssen."

    Auf der anderen Seite verlebte der 19 Jahre alte Leno als Ersatz für den verletzten Nationaltorwart René Adler zunächst einen ereignisarmen Abend. Trotz des Selbstvertrauens aus dem Startsieg gegen Kaiserslautern zogen sich die Bremer weit zurück und kamen nur durch Konter gefährlich in die gegnerische Hälfte. Nach feiner Vorlage von Sokratis Papastathopoulos über die rechte Seite schaufelte Lennart Thy (35.) den Ball aus vier Metern freistehend über das Tor. "Da haben wir Glück, dass er den so kläglich vergibt", meinte Adler beim TV-Sender Sky.

    Auch nach der Pause nahm die niveauarme Partie erst keine Fahrt auf. Bayer präsentierte sich im Spielaufbau konfus und wirkte durch den miserablen Beginn der Saison mit dem Pokalaus bei Dynamo Dresden komplett verunsichert.

    Durch die Einwechslung von Marko Marin und Claudio Pizarro, der nach Knieproblemen sein Comeback feierte, versuchte Schaaf nach einer Stunde die statische Offensive zu beleben. Für Bremen rettete Wiese zunächst mit einer erneuten Glanzparade gegen Kadlec (77.), war aber vier Minuten vor Schluss aus kurzer Distanz machtlos. "Das war eine völlig unnötige Niederlage und wie das Tor gefallen ist, wissen wir selbst nicht. Der Ball wäre wohl ins Aus getrudelt", sagte Wiese.

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. August 2011
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