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Wie Sky sein Pay-TV neu auf Streaming ausrichtet

Sky justiert seine Verbreitungsstrategie neu
Sky Deutschland verschiebt den Fokus spürbar in Richtung Streaming und IP-basierter Ausspielwege. Während Satellit und klassisches Kabel lange Zeit die Reichweitenbasis des Pay-TV-Geschäfts bildeten, gewinnen App-Nutzung, Smart-TV-Plattformen und flexible Monatsmodelle für den Anbieter strategisch an Gewicht. Der Schritt folgt einem Branchentrend, der sich seit Jahren abzeichnet, nun aber durch veränderte Nutzungsgewohnheiten und gestiegene Kosten in der linearen Distribution beschleunigt wird.

Ökonomischer Druck trifft verändertes Sehverhalten
Hinter der Verlagerung stehen zwei zentrale Faktoren: Zum einen sinkt die Bereitschaft, langfristige Pay-TV-Verträge über klassische Empfangswege abzuschließen, besonders in jüngeren Zielgruppen. Zum anderen erhöhen sich für Inhalteanbieter die laufenden Aufwände für parallele technische Plattformen, Verschlüsselung, Plattformgebühren und Vermarktung. Streaming verspricht hier eine direktere Kundenbeziehung, bessere Messbarkeit und dynamischere Produktpakete.

Kampf um Rechte bleibt der Kostentreiber
Unverändert hoch bleibt der Druck auf der Rechte-Seite: Sport- und Premium-Serienrechte sind nach wie vor die teuersten Bausteine im Pay-TV-Portfolio. Gerade im Fußballmarkt mit seiner fragmentierten Rechtevergabe hat sich das Umfeld komplexer gemacht. Anbieter müssen den Spagat schaffen, einerseits Exklusivität zu sichern und andererseits Reichweite über möglichst viele Geräte und Plattformen zu garantieren.

Plattformen werden zu Gatekeepern
Mit der stärkeren Streaming-Ausrichtung wächst zugleich die Abhängigkeit von Endgeräte-Ökosystemen wie Smart-TV-Oberflächen, App-Stores und Betriebssystemen. Wer dort prominent platziert ist, gewinnt; wer nicht, muss Reichweite teuer einkaufen. Für Sky bedeutet das: Der Wettbewerb findet weniger im Wohnzimmer über den Receiver statt, sondern auf der Startseite des Fernsehers – und damit in einem Umfeld, das zunehmend von Tech-Plattformen geprägt wird.

Was das für den Markt bedeutet
Die Entwicklung dürfte die Konsolidierung im deutschen Bewegtbildmarkt weiter vorantreiben. Pay-TV nähert sich strukturell dem Streaminggeschäft an: kürzere Bindungen, mehr Bündelungen, stärkere Personalisierung – aber auch härterer Preisdruck. Für Zuschauer wird das Angebot flexibler, für Anbieter jedoch riskanter, weil Kundenwechsel einfacher werden und der Erfolg stärker von Produktführung, Plattformpräsenz und Rechteportfolio abhängt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann geht halt ins Stadion.
Ist auch nicht verkehrt.
Aber dann auch nicht über die Preise meckern, wenn man hinter einem Pfosten (menschlich oder baulich) sitzt.😁
Stadionatmosphäre kann auch DAZN zum günstigem Preis: :LOL:
 
Ja.
Weil was Du schreibst ist nicht so ganz schlüssig.
Wünsche Dir aber trotzdem einen schönen Sonntag Abend
 
Sky justiert seine Verbreitungsstrategie neu
Sky Deutschland verschiebt den Fokus spürbar in Richtung Streaming und IP-basierter Ausspielwege. Während Satellit und klassisches Kabel lange Zeit die Reichweitenbasis des Pay-TV-Geschäfts bildeten, gewinnen App-Nutzung, Smart-TV-Plattformen und flexible Monatsmodelle für den Anbieter strategisch an Gewicht. Der Schritt folgt einem Branchentrend, der sich seit Jahren abzeichnet, nun aber durch veränderte Nutzungsgewohnheiten und gestiegene Kosten in der linearen Distribution beschleunigt wird.

Ökonomischer Druck trifft verändertes Sehverhalten
Hinter der Verlagerung stehen zwei zentrale Faktoren: Zum einen sinkt die Bereitschaft, langfristige Pay-TV-Verträge über klassische Empfangswege abzuschließen, besonders in jüngeren Zielgruppen. Zum anderen erhöhen sich für Inhalteanbieter die laufenden Aufwände für parallele technische Plattformen, Verschlüsselung, Plattformgebühren und Vermarktung. Streaming verspricht hier eine direktere Kundenbeziehung, bessere Messbarkeit und dynamischere Produktpakete.

Kampf um Rechte bleibt der Kostentreiber
Unverändert hoch bleibt der Druck auf der Rechte-Seite: Sport- und Premium-Serienrechte sind nach wie vor die teuersten Bausteine im Pay-TV-Portfolio. Gerade im Fußballmarkt mit seiner fragmentierten Rechtevergabe hat sich das Umfeld komplexer gemacht. Anbieter müssen den Spagat schaffen, einerseits Exklusivität zu sichern und andererseits Reichweite über möglichst viele Geräte und Plattformen zu garantieren.

Plattformen werden zu Gatekeepern
Mit der stärkeren Streaming-Ausrichtung wächst zugleich die Abhängigkeit von Endgeräte-Ökosystemen wie Smart-TV-Oberflächen, App-Stores und Betriebssystemen. Wer dort prominent platziert ist, gewinnt; wer nicht, muss Reichweite teuer einkaufen. Für Sky bedeutet das: Der Wettbewerb findet weniger im Wohnzimmer über den Receiver statt, sondern auf der Startseite des Fernsehers – und damit in einem Umfeld, das zunehmend von Tech-Plattformen geprägt wird.

Was das für den Markt bedeutet
Die Entwicklung dürfte die Konsolidierung im deutschen Bewegtbildmarkt weiter vorantreiben. Pay-TV nähert sich strukturell dem Streaminggeschäft an: kürzere Bindungen, mehr Bündelungen, stärkere Personalisierung – aber auch härterer Preisdruck. Für Zuschauer wird das Angebot flexibler, für Anbieter jedoch riskanter, weil Kundenwechsel einfacher werden und der Erfolg stärker von Produktführung, Plattformpräsenz und Rechteportfolio abhängt.
Also für mich der Untergang von SKY
Habe zum einen einen Kathrein 923 mit Gepaitem Cam im Wohnzimmer und einen alten SKY Recivver im Bungalo im Ausland
Da benötige ich ja dann Zwei Internet AS
Starlink habe ich schon getestet funzzt nicht
an beiden seiten einen Open WRT einsetzen damit ich eine Deutsche IP habr einfach nur Grauenvoll.
 
Also für mich der Untergang von SKY
Habe zum einen einen Kathrein 923 mit Gepaitem Cam im Wohnzimmer...

TITLE: Sky-Streaming treibt Debatte um Live-Verzug an
Mit Skys weiterer Verschiebung Richtung Streaming wächst bei Sportfans die Kritik an Verzögerungen, die das „Live“-Erlebnis spürbar verändern.

In der Diskussion rund um Skys Neuausrichtung auf IP-Verbreitung prallen derzeit zwei Erwartungen aufeinander: Wer „nur schauen“ will, akzeptiert Latenzen meist als Teil des Pakets, bei Live-Sport werden schon 30 bis 60 Sekunden Verzögerung schnell zum Dealbreaker. Genau daran entzünden sich im Forum die stärksten Reibungen, weil Spoiler durch Push-Meldungen, Social Media oder Nachbarn im klassischen Empfangsweg das Erlebnis unmittelbar beeinflussen.

Technisch ist der Befund seit Tagen wieder stärker Thema: „Live“ ist in keinem Verbreitungsweg absolut ohne Verzögerung, aber die Unterschiede sind für Nutzer relevant. Satellit und Kabel liefern traditionell eine vergleichsweise geringe Ende-zu-Ende-Latenz, während Streaming je nach CDN, Pufferung, DRM und Endgerät deutlich stärker variieren kann. Das führt dazu, dass sich ein Angebot subjektiv „nicht mehr live“ anfühlt, auch wenn es formal zeitgleich produziert wird.

Hinzu kommt die Verunsicherung, wie lange Sky parallele Empfangswege in der gewohnten Form noch stützt. Aussagen wie „Sky verteilt nur noch einen Stream über Sat“ sind in der Community ein Signal für ein mögliches Schrumpfen klassischer Signalwege – und damit für die Sorge, dass Sportkunden künftig faktisch in IP-Zustellungen gedrängt werden. Sky selbst argumentiert seit Längerem mit Nutzertrend und Flexibilität, aber gerade im Sportsegment ist die Toleranzschwelle für Latenz niedrig.

Praktisch wird das Thema dort brisant, wo Empfang nicht „mal eben“ austauschbar ist: Zweitwohnungen, Auslandsnutzung, schwankende Internetqualität oder Setups mit deutschem IP-Exit werden schnell zur Hürde. Wenn Alternativen wie Satellit/Kabel vor Ort fehlen oder IP-Lösungen (bis hin zu Starlink-Tests) nicht stabil genug laufen, wird aus einer Komfortfrage eine harte Nutzbarkeitsfrage – und für manche ein Kündigungsgrund.

Die Dynamik der letzten Wochen zeigt vor allem eines: Der Trend Richtung IP ist marktgetrieben und wird kaum zurückgedreht, aber im Premium-Live-Sport entscheidet die wahrgenommene „Echtheit“ des Live-Moments. Für Sky wird damit die Latenz nicht nur ein technischer Parameter, sondern ein zentraler Teil des Produktversprechens – und ein Risiko für jene Kundengruppe, die genau dafür bezahlt.
 
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