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Werner Lauff: "`HD+´ muss vor allem verständlich und einfach sein"

09.06.09 Werner Lauff: "`HD+´ muss vor allem verständlich und einfach sein"

Leipzig - Damit das neue HDTV-Angebot des Satellitenanbieters SES Astra ein Erfolg wird, fordert der Medienexperte Werner Lauff vor allem eins: Das Angebot muss für den Zuschauer verständlich und einfach zu bedienen sein.
"Der Zuschauer muss in drei Minuten verstehen: Hier gibt es technisch besseres Fernsehen für meinen (HD-ready) Fernseher. Wenn ich Satellitenempfang habe und eine Box mit der "
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+"- Kennzeichnung kaufe, kann ich dieses neue Programmpaket sofort sehen. Da darf dann aber keine weitere Frage mehr aufkommen", sagt der Medienexperte und Publizist Werner Lauff.
Wer sich für das HDTV-Angebot von Astra interessiert, muss sich einen "HD+"-tauglichen
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anschaffen. Wenn der Mehrwert für den Kunden klar ist, sieht Lauff darin kein Problem. "Meine Erfahrung ist: Wenn die Leute sicher sind, dass dieses Gerät universell einzusetzen ist, also auch alle SD-Programme empfängt, und der Mehrwert gut kommuniziert wird, ist die Entscheidung schnell getroffen, eine neue Box anzuschaffen."

Jedoch funktioniere dies nur, wenn die Preise klar seien: "Gerade Satellitenkunden wollen von Anfang an wissen, was sie denn später für den Inhalt bezahlen sollen. Die meisten von ihnen sind ja nicht Pay-TV-affin, sondern haben sich an das deutsche Free-TV-Eldorado gewöhnt. Also: Die Sender müssen von vorneherein klar sagen: Liebe Zuschauer, HD ist eine tolle Sache. Die kriegt ihr aber nicht umsonst. Und dann muss man bald konkrete Preisangaben machen", sagt Lauff.

"HD+" ist für Lauff vor allem in Sachen Digitalisierung ein Schritt in die richtige Richtung. "Jede HD-Box ist ja auch eine SD-Box", sagt er. "Daher treibt die SES mit `HD+´ die Digitalisierung nach vorn. Und HD wird nicht anders eingeführt werden können als mit einem kompletten Paket aus Inhalt und Service; wir dürfen doch den Zuschauer nicht die Arbeit machen lassen. Daher ist SES Astra in zweifacher Hinsicht auf dem richtigen Weg", sagt der Medienexperte.

Von den Inhalteanbietern verlangt Lauff einen gemeinsamen Start auf "HD+": "Entweder wir führen HDTV alle
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ein oder gar nicht. Auf diese Plattform müssen alle, die hochwertige Inhalte hochwertig verbreiten wollen".

Die Gefahr einer Monopolstellung sieht Lauff nicht. Zwar sei SES Astra bezüglich "HD+" nicht mehr nur Transporteur, sondern Plattformbetreiber mit Kundenbeziehung. Das Kabel sei das aber schon lange und jeder Telekommunikationsanbieter schon immer. "Die SES Astra ist, von
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abgesehen, der letzte `nicht vermarktende Netzbetreiber´. Jeder sagt: Die Digitalisierung muss vorankommen. Dann muss man auch sagen: Netzbetreiber, werdet Eurer Verantwortung gerecht", so Lauff.

Q: digi tv
 
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