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Handy - Navigation Punkt MC03: Schweizerisch-deutsches Privacy-Smartphone mit neuartigem Sicherheitskonzept

Punkt MC03: Schweizerisch-deutsches Privacy-Smartphone mit neuartigem Sicherheitskonzept

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Auf der CES 2026 wird das schweizerisch-deutsche Unternehmen Punkt sein neues Smartphone MC03 vorstellen. Das Gerät richtet sich klar an Nutzer, die großen Wert auf Datenschutz, Kontrolle und Nachhaltigkeit legen, ohne dabei auf moderne Smartphone-Funktionen verzichten zu wollen.

Das zentrale Merkmal des Punkt MC03 ist seine zweistufige Sicherheitsarchitektur. Das System ist in zwei strikt voneinander getrennte Umgebungen aufgeteilt: Vault und Wild Web.

Die Vault-Umgebung dient als besonders geschützter Bereich. Dort sind ausschließlich datenschutzgeprüfte Anwendungen installiert. Zum Einsatz kommt das vollständige Proton-Ökosystem mit Mail, Calendar, Drive, VPN und Passwortmanager sowie der Messenger Threema. In dieser Umgebung sind keine weiteren Apps installierbar, wodurch ein hohes Maß an Sicherheit und Privatsphäre gewährleistet wird.

Die Wild-Web-Zone hingegen ist für klassische Android-Apps gedacht. Hier können beliebige Anwendungen installiert werden, allerdings läuft jede App isoliert in einer eigenen Sandbox. Die Verwaltung dieser Apps erfolgt über das sogenannte Ledger-System. Ledger ist ein erweiterter Berechtigungsmanager, mit dem sich der Zugriff einzelner Anwendungen sehr fein auf Sensoren, Netzwerkverbindungen und Hintergrundaktivitäten beschränken lässt. Ergänzend dazu gibt es ein Carbon Ledger, das den Energieverbrauch einzelner Apps sichtbar macht und helfen soll, den ökologischen Fußabdruck des Geräts zu reduzieren.

Zusätzlich ist ein eigener VPN-Dienst namens Digital Nomad direkt ins System integriert.

Als Betriebssystem kommt AphyOS zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine stark angepasste Version von AOSP, aus der sämtliche Tracking-Dienste, Hintergrundüberwachung und vorinstallierte Bloatware entfernt wurden. Der Hersteller betont ausdrücklich, dass Nutzer keine Abstriche bei der App-Auswahl machen müssen, sondern moderne Anwendungen weiterhin nutzen können – jedoch unter klarer Kontrolle.

Die Hardware des Punkt MC03 bewegt sich im oberen Mittelklasse-Segment. Verbaut sind ein OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate, eine 64-Megapixel-Hauptkamera, ein wechselbarer Akku mit 5200 mAh sowie Schutz nach IP68. Unterstützt werden 5G, Wi-Fi 6, NFC, kabelloses Laden nach Qi-Standard und eine Speichererweiterung per microSD-Karte.

Produziert wird das Smartphone im deutschen Bocholt im Gigaset-Werk. Die Fertigung erfolgt auf vollautomatisierten Produktionslinien unter Einsatz grüner Energie. Punkt gibt an, dass die Ausschussquote rund 90 Prozent unter dem Branchendurchschnitt liegt.

Das Geschäftsmodell basiert auf einem Abonnement. Der Preis für das Smartphone liegt bei 699 Euro, inklusive eines Jahres AphyOS-Service. Danach fallen monatlich 9,99 Euro an, alternativ gibt es ein Fünf-Jahres-Paket für 199 Euro. Ohne aktives Abonnement wird das System nach und nach auf ein reines AOSP-System zurückgeführt. Punkt kommuniziert diesen Ansatz offen mit der Aussage, dass Nutzer entweder mit Geld oder mit ihren Daten bezahlen.

Der Vorverkauf in Europa ist bereits gestartet, die Auslieferung soll Ende Januar erfolgen. In den USA ist der Marktstart für das Frühjahr 2026 geplant.

Quelle: x.com
 
Dann zahl ich lieber mit meinen Daten, als in eine andere Form der Abhängigkeit und eine 9,99 Abo-Falle zu geraten. Gute gemeint ist mal wieder nicht gut gemacht.
 
Der Preis für das Smartphone liegt bei 699 Euro, inklusive eines Jahres AphyOS-Service. Danach fallen monatlich 9,99 Euro an:eek:

Ich gehe jede wehte ein
das komische Ding ist und wird nicht der große Renner werden

Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
Mein Galaxy S 25 ultra hat 12 Gigabyte

Sonstiges: IP68, Bluetooth 5.4, Wi-Fi 6
ich habe wi-fi 7
 
Zuletzt bearbeitet:
Arbeitsspeicher: 8 Gigabyte
Mein Galaxy S 25 ultra hat 12 Gigabyte

Sonstiges: IP68, Bluetooth 5.4, Wi-Fi 6
ich habe wi-fi 7
Ja und? Irgendwelche spürbaren Unterschiede beim WiFi? Nein, außer dass der ePeen mit WiFi7 größer ist.
Und was hat das S25 Ultra im Vergleich gekostet und wo wurde es hergestellt?
Für die Zwecke, wofür das vorgestellte Handy genutzt werden soll, reichen auch 8 GB.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer sein Ding mit sensiblen Daten ( Unternehmen ) füttert, der wird zur Zielgruppe gehören. Privatleuten ist schlecht beizubringen, dass Sicherheit kostet. Zumal die meisten eh nur Bockmist auf dem Gerät haben was keinen interessiert. Aber gerade wenn es um Unternehmensdaten geht, da ist es kein Fehler wenn man dem Ami den Mittelfinger zeigt.
 
Aktuell ist es gar nicht verkehrt, auf eigene Cloud-Dienste „made by Europa“ zu setzen.

Zum Glück haben wir keine Ölreserve, wie manch andere. 😜
 
Wird das Smartphone unbrauchbar, wenn man kein Abo abschließt?
Oder wird, wenn man kein Abo abschließt, das OS weiter funktionieren ohne die ganzen Sicherheitsfeatures?
 
Ok, wenn es ein AOSP ist, dann könnte man dann auf Graphene OS wechseln.
Sofern das OS auf dieser Hardware läuft.
Dann hat man Sicherheitsfunktionen umsonst.
 
Wer lesen kann ist im Vorteil.
5 Jahres Paket 199 Euro und damit kosten von 3.31 im Monat anstatt 9.99.
Und wer es nach 2 Jahren schon wegwirft, der hat selbst da schon die Abo Gebühren rausgeholt.
 
Ich hab bei sowas immer Angst, das es die Firma in 3/4/5 Jahren nicht mehr gibt.
Und wieder Android, was ich persönlich als für Sicherheitszwecke völlig unbrauchbar empfinde.
Im 'wildWebModus' wird das Ding alle Daten, die wichtig sind, weitergeben. Telefonnummer, Fingerabdruck usw.
Metadaten halt. Und die sind der wahre Schatz. Deine privaten Mails, Fotos und Kram interessiert niemanden. Für Aussendienstler mag das noch ok sein, die Daten wären geschützt, vermutlich, aber für privat?
 
Die Idee mit diesem "Punkt MC3" resultiert aus dem schon länger währenden und mittlerweile recht unregulierten Markt der Android-Smartphones. Wer ein neues aktuelles Android-Phone kauft, ärgert sich über bloatware und das Abwandern / Bezahlen der / mit Daten.
Wer umweltbewusster sein möchte, versucht sein älteres, aber (auch physisch) gut gepflegtes Smartphone länger zu benutzen, was natürlich auch deutlich über (schon gute aktuelle 5 Jahre Update-Versprechen) hinausgeht. Dies führt bei mir mit einem Xperia 1 III zum Einsatz eines (gut und länger) gepflegtem Custom-ROM: bei mir LOS 23 (Android 16); bei Sony wäre für diese Gerät bei - ich glaube - Android 13 Schluss gewesen.
Aber: auch mit LOS (und evtl. anderen Custom-ROMs) ist es ein ständiger Kampf / Wettrennen, wenn man die Sicherheit aktuell halten will und nicht nur offline unterwegs ist (und wer ist das schon mit einem tragbaren "Universalgerät"). So "fummelt man am Gerät herum, einige "Datenschutz-Features, die man gern setzen möchte, funktionieren nur mit root (Magisk o.a.). Damit funktionieren aber schon "alltägliche Apps wie z.B. 'NRW-Mobil' nicht mehr, abgesehen von Banking-Software oder ähnlichen Apps für besonders schützenswerten perönlichen Daten wie viele Krankenkassen-Apps. Solche Apps erkennen root, Custom-ROMs und sogar (ab Android 13) das Einrichten eines weiteren (privaten?) Profils, obwohl ja genau so ein auf guten Datenschutz konfiguriertes Smartphone erst recht mit solchen Apps funktionieren müsste: eine widersinnige Welt.
Ich habe es mittlerweile fast aufgegeben, mein Handy ist daher in einem "Zwischenzustand", wo Magisk zwar noch installiert ist, aber ich irgendwie ein "unroot" hinbekommen habe. Zudem habe ich in "microG" (ohne genau zu wissen, was die Einstellungen genau bewirken) fast alles angeschaltet, was ging, ohne die eigentlichen originalen "google play services" installiert zu haben; wäre auch eigentlich widersinnig bei einem auf "googlefrei" beworbenem Custom-ROM.
Erst in diesem "Zustand" funktioniert meine 'Mobil-NRW'-App (sonst Fahrten im ÖPNV deutlich teurer !) und meine Bankig-App; aber immer noch nicht meine Krankenkassen-App.
Also: es ist zum Verzweifeln, und wenn man die Zeit bedenkt, die man mit solchen Konfigurationsversuchen verbringt, nochmal schlimmer.
Zu guter Letzt könnte man ja eine super funktionierende Konfiguration hinbekommen haben (mit dem einzigen im eigenen Besitz befindlichen Smarthpone) - was aber ja aufgrund von Updates (auch für das Custom-ROM) nicht von Dauer sein muss - und dann will amn diese Handy-Konstellation komplett in einem Rutsch sichern (wie z.B. in Windows mit einem Komplett-Image der System-Partition, mit Paragon-Festplatten-Manager und Bootstick in 10 min. wieder rückspielbar!): aber Fehlanzeige! Auch hier wird es schwierig, je nach aktueller Handy-Konfiguration.

Sorry, lnger Text, aber das wollte ich anläßlich solcher besonderen "Smartphone-Ankündigungen" mal los werden.

Habt ihr diesbezüglich weiterführende Tipps / Kommentare für mich und die anderen Smartphone-User hier?
 
Wenn ich umweltbewußt wäre dann kommt nur Höhenfeuer und laut rufen in Frage. Ich hoffe einfach das hier die Entwickler vonGrapheneOS weiter machen .... bin mit z.B.Pixel 9 sehr zufrieden damit!
LG Paria
 
Die leute mit Android sind sicher auch zufrieden. Der Unterschied liegt im Datenschutz und den spürt man nicht. Den kennt man nur.
Wie auf dem Handy ohne Datenherausgabe facebook, tinder und accuweather laufen sollen, ist fraglich. Die laufen normal gar nicht, wenn die tracker nicht laufen.
 
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