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PC & Internet movie2k.to: Kryptowährungen im Wert von 25 Millionen EUR sichergestellt

josef.13

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Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat im Zuge der Ermittlungen Wallets von Kryptowährungen im Gesamtwert von 25 Millionen Euro sichergestellt. Am heutigen Dienstag hätten die Wallets allerdings einen Wert von fast 210 Millionen Euro.

movie2k.to: Betreiber kauften Kryptowährungen im Wert von 25 Millionen Euro!

Die Ermittler konnten 22.000 Bitcoin sicherstellen, die die Betreiber des Streaming Portals movie2k.to erwirtschaftet haben. Laut der Generalstaatsanwaltschaft Dresden haben BKA und FBI die Kollegen bei der beweissicheren Identifizierung der Wallets unterstützt. Das Guthaben war in Form von BTC und BCH gespeichert. Behilflich bei der Beweissicherung waren ferner das LKA Sachsen, das Dezernat 25/INES nebst der Steuerfahndung Leipzig.

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Einer der beiden Hauptverdächtigen, der Programmierer von movie2k.to, hat ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. Zur Schadenswiedergutmachung gab er freiwillig die Wallets mit Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH) heraus. Geständig war auch der Verdächtige, der für die Geldwäsche zuständig war. Der zweite Hauptbetreiber der Seite und von zwei Streaming-Hostern ist weiterhin auf der Flucht vor der Justiz. Die Festnahmen vollzog man im November 2019. Einen Inhaftierten hat man bereits aus der U-Haft entlassen.

880.000 rechtswidrige Mitschnitte vorhanden

Bei movie2k.to waren nach offiziellen Angaben rund 880.000 Mitschnitte von Kinofilmen und TV-Serien als Stream abrufbar. Die Webseite hat die Werke nicht selbst vorgehalten, sondern lediglich auf verschiedene Streaming-Hoster verlinkt. Einnahmen aus Abofallen und Online-Werbung sollen die Betreiber laut der Generalstaatsanwaltschaft seit Mitte 2012 in Kryptowährungen investiert haben.

Teilweise hat man die Gelder in Immobilien investiert. Der daran beteiligte Immobilienmakler sitzt ebenfalls in Untersuchungshaft. Der Programmierer hat die Wallets im aktuellen Wert von über 209 Millionen Euro freiwillig herausgegeben.

Wallets „nur“ 25 Mio. € und keine 210 Millionen Euro wert !

Zum damaligen Zeitpunkt waren die Wallets offenbar weitaus weniger wert. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden spricht in ihrer Pressemitteilung lediglich von 25 Millionen Euro, die sich in der Blockchain vom BTC bzw. BCH befunden haben. Dennoch spricht auch diese Summe ihre eigene Sprache und lässt erahnen, welche Umsätze heutzutage bei den Nachfolgern Kinos.to bzw. Movie4k.to generiert werden.

Quelle; tarnkappe
 
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Movie2k-Programmierer übergibt 25 Millionen Euro in Bitcoin

Generalstaatsanwaltschaft Dresden


Ein Vermögen in Bitcoin hat einer der mutmaßlichen Programmierer von Movie2k.to herausgegeben. Er soll alles gestanden haben.

Bei Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Betreiber von Movie2k.to sind Bitcoins im gegenwärtigen Wert von über 25 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am 4. August 2020 mitteilte, hat der Programmierer der illegalen Plattform die Bitcoins während der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft freiwillig herausgegeben.

Der Programmierer und ein Immobilienunternehmer aus Berlin, dem gewerbsmäßigen Geldwäsche vorgeworfen wird, befinden sich seit November 2019 in Untersuchungshaft. Dafür soll er von den anderen Beschuldigten über eine niederländische Briefkastenfirma bis Mitte 2016 mehr als 5,1 Millionen Euro erhalten haben. Sie seien "umfassend geständig und unterstützen die Strafverfolgungsbehörden bei den weiteren Ermittlungen gegen den noch flüchtigen zweiten Hauptbetreiber", erklärten die Ermittler.

Den zwei mutmaßlichen Hauptbetreibern wird vorgeworfen, zusammen mit weiteren Beteiligten von Herbst 2008 bis Mai 2013 über 880.000 illegale Filmkopien über das Portal verbreitet und auf rumänischen Servern einen illegalen Streamingservice betrieben zu haben.

Movie2k.to war laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft nach der Abschaltung von Kino.to im Juni 2011 das führende deutsche Portal und eines der größten internationalen illegalen Portale für Kinofilme. Die Webseite hat die Kopien aber nicht selbst angeboten, sondern auf verschiedene Streaming-Hoster verlinkt, die sie wieder selbst ausstatteten.

Im November 2011 stellte die inzwischen insolvente GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) in Dresden Strafantrag gegen die Betreiber des Streamingportals und unterstützte die Behörden mit eigenen Ermittlungen. Im Jahr 2013 wurde Movie2k abgeschaltet. Bis zu diesem Zeitpunkt zählte die Seite zu den größten in der illegalen Streaming-Szene Deutschlands und lag im Besucher-Ranking für Deutschland im oberen Bereich.

Quelle; golem
 
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Movie2K: FBI half deutschen Behörden, 25 Mio. Euro sicherzustellen

Das Ende von Movie2K, einer berühmt-berüchtigten Piraterie-Seite aus Deutschland, liegt sieben Jahre zurück, 2013 war das Streaming-Portal eines der größten illegalen Angebote des Internets. Die Behörden konnten nun Kryptogeld im Wert von 25 Millionen Euro sicherstellen.

Movie2K war vor allem Deutschland überaus populär und generiert mehr Seitenaufrufe als Webangebote wie Twitter, Amazon, Apple und PayPal. Die Ermittlungen dauerten aber auch nach dem Ende des auf Filme und Serien spezialisierten Piraterie-Angebots an, die Dresdener Staatsanwaltschaft gab erst im vergangenen Herbst die Verhaftung zweier mutmaßlicher Betreiber im Alter von 44 und 37 Jahren bekannt.

Die beiden - ein Programmierer und ein Berliner Immobilienunternehmer - sollen zwischen 2008 und 2013 880.000 Kopien von Filmen und TV-Serien verbreitet haben. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden gab nun bekannt (via TorrentFreak), dass die beiden inzwischen geständig seien und die Strafverfolgungsbehörden bei den weiteren Ermittlungen gegen einen noch flüchtigen zweiten Hauptbetreiber unterstützten.

22.000 Bitcoins gekauft
Der Programmierer hat den sächsischen Behörden auch die angesammelten bzw. verbleibenden Geldmittel ausgehändigt, schreibt die Dresdner Justiz: "Die aus Werbeentgelten und Abofalleneinnahmen erzielten Gewinne wurden seit Mitte 2012 von den zwei Hauptbetreibern dazu genutzt, in großem Umfang Bitcoins anzukaufen. Hiervon erhielt der Programmierer über 22.000 Bitcoins." Diese Summe wäre nach heutigem Stand mehr als 225 Millionen Euro wert, allerdings wurde das Geld zwischen Herbst 2013 und Mitte 2016 zum Kauf von Immobilien eingesetzt.

Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden weiter: "Die eindeutige und beweissichere Identifizierung der Bitcoins erfolgte aufgrund von umfangreichen Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt und der US-amerikanischen Sicherheitsbehörde FBI durch einen forensischen Sachverständigen. Die sichergestellten Bitcoins wurden durch den Programmierer bei seiner staatsanwaltschaftlichen Vernehmung freiwillig zur Schadenswiedergutmachung herausgegeben."

Quelle; winfuture
 
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