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PC & Internet Meta unter Beschuss: Verbraucherschützer kämpfen gegen einseitige Datenschutzänderungen

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Der Social Media-Gigant Meta, ehemals Facebook, steht erneut im Fokus der Kritik, dieses Mal aufgrund einseitiger Änderungen seiner Datenschutzrichtlinien.
Die jüngste Ankündigung, die Daten von Facebook- und Instagram-Nutzern verstärkt für das Training von Künstlicher Intelligenz (KI) nutzen zu wollen, hat Verbraucherschützer alarmiert.

Schutz sollte der Standard sein:

Die geplante Maßnahme von Meta, die Daten der Nutzer für KI-Training zu verwenden, stößt auf heftigen Widerstand, insbesondere von Seiten der Verbraucherzentrale NRW. Kritisiert wird nicht nur die mangelnde Nutzerfreundlichkeit des Widerspruchsverfahrens, sondern auch die Analyse der Foto-Bibliothek durch die Facebook-App auf Smartphones.

Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, betont:
"Die Verwendung privater Daten für das Training einer künstlichen Intelligenz darf nicht ohne Einwilligung der Nutzer geschehen."
Die Verbraucherschützer sind der Ansicht, dass Meta hier Datenschutzrechte verletzt und die sensiblen Daten der Nutzer unzureichend schützt.

Änderung im Vorbeigehen:

Besonders kritisiert wird die Tatsache, dass diese weitreichenden Änderungen als neue Standardoptionen eingeführt werden, ohne dass die Nutzer aktiv darüber informiert werden.
Dies stellt nach Ansicht der Verbraucherschützer einen klaren Verstoß gegen den Datenschutz dar.
Nutzer sollten die Kontrolle über ihre Daten behalten und nicht gezwungen sein, sich aktiv gegen solche Eingriffe zu wehren.

Die Verbraucherzentrale hat Meta daher eine Abmahnung zukommen lassen, um die umstrittenen Änderungen zu stoppen.
Das Unternehmen hat bis zum 19. Juni 2024 Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.
Sollte Meta dieser Forderung nicht nachkommen, wird ein Gericht über die Rechtmäßigkeit des Umgangs mit den Daten entscheiden müssen.

Die Auseinandersetzung zwischen Meta und den Verbraucherschützern verdeutlicht erneut die immerwährende Debatte um Datenschutz und die Verantwortung von Tech-Unternehmen gegenüber ihren Nutzern.
Jetzt bleibt abzuwarten, wie Meta auf die Abmahnung reagieren wird und ob sich die Datenschutzlage für die Nutzer in Zukunft verbessern wird.
 
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