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HOT Google zahlt 68 Millionen US-Dollar wegen heimlicher Audioaufzeichnungen

Google zahlt 68 Millionen US-Dollar wegen heimlicher Audioaufzeichnungen

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Google hat sich bereit erklärt, einen Sammelprozess in den USA mit einer Zahlung von 68 Millionen US-Dollar beizulegen. Hintergrund sind Vorwürfe, dass der Google Assistant private Gespräche von Nutzern aufgezeichnet haben soll, ohne dass die Aktivierungsbefehle „Hey Google“ oder „Okay Google“ ausgesprochen wurden.

Laut Klage wurden nicht nur unbeabsichtigt Gespräche aufgezeichnet, sondern diese Audioaufnahmen auch an externe Dienstleister weitergegeben. Ziel sei laut Google die Verbesserung der Spracherkennung gewesen. Die Kläger werfen dem Konzern jedoch vor, dass Teile dieser Daten ebenfalls für personalisierte Werbung genutzt worden seien.

Besonders brisant sind die Recherchen des belgischen Senders VRT NWS. Journalisten erhielten Zugang zu mehr als 1000 Audioaufnahmen aus dem Google-Assistant-System. Darunter befanden sich intime Gespräche, familiäre Konflikte, vertrauliche berufliche Inhalte sowie Aufzeichnungen aus privaten Wohnräumen. In mindestens 153 Fällen erfolgten die Mitschnitte vollständig ohne jeglichen Sprachbefehl. Teilweise konnten reale Personen anhand der Inhalte identifiziert und mit den Aufnahmen konfrontiert werden.

Der Vergleich gilt für Nutzer von Google-Assistant-fähigen Geräten ab dem 18. Mai 2016. Pro Person können Ansprüche für bis zu drei Geräte geltend gemacht werden. Die genaue Höhe der Auszahlung hängt von der Gesamtzahl der Anträge ab und wird aktuell auf rund 20 US-Dollar pro Gerät geschätzt.

Google hat im Rahmen des Vergleichs kein Fehlverhalten eingeräumt. Das Unternehmen erklärte, man habe sich zur Zahlung entschlossen, um die Risiken und Kosten eines langwierigen Gerichtsverfahrens zu vermeiden.

Der Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Datenschutzverfahren ein. Erst kürzlich hat Apple einen vergleichbaren Rechtsstreit rund um den Sprachassistenten Siri mit einer Zahlung von 95 Millionen US-Dollar beigelegt. Dort erhalten betroffene Nutzer derzeit Entschädigungen zwischen 8 und 40 US-Dollar, abhängig von der Anzahl der verwendeten Geräte.


Quelle:
Google
 
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