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PC & Internet Google Drive wieder sehr beliebt bei den Online-Piraten

Laut dem indischen Sicherheitsforscher Rajshekhar Rajaharia ist der Speicherdienst Google Drive bei den Online-Piraten wieder sehr beliebt.

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Laut dem indischen Sicherheitsforscher Rajshekhar Rajaharia ist der Online-Speicherdienst Google Drive bei Online-Piraten wieder sehr beliebt. Neben tausenden Pron-Videos fand er bis zu 30.000 Links, hinter denen sich illegale Inhalte verbergen. Das Problem: ein Großteil der Schwarzkopien ist auch über die Suchmaschine von Google problemlos auffindbar.

Der Forscher
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ist im indischen Bundesstaat Rajasthan seit vielen Jahren bei der örtlichen Polizei tätig. Schon aufgrund der niedrigen Preise werden viele illegale Inhalte wie Android-Apps, Pron-Mitschnitte, Filme, Windows-Software etc. mittels Google Drive verbreitet. Die Links nach den gewünschten Inhalten könne man höchst simpel über die Google-Suchmaschine finden und mit voller Geschindigkeit herunterladen. Das sei besonders problematisch.​

Google Drive ist so preiswert wie schnell​

Rajaharia ist davon überzeugt, die schnellen Downloads der Nutzer seien der Grund dafür, warum bei Warez so oft die Wahl auf diesen Speicherdienst fällt. Google Drive antwortete wie üblich nicht auf die Presseanfrage vom
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. In den Nutzungsbedingungen weist man aber die ganze Verantwortung von sich. Man solle als Nutzer schlichtweg nicht davon ausgehen, dass sie systematisch alle hochgeladenen Archive auf ihren Inhalt überprüfen würden.​

80% der indischen Film-Downloads verseucht mit Malware​

Bezogen auf den indischen Markt ist der Sicherheitsforscher davon überzeugt, dass fast 80 Prozent der Links zu Google-Drive-Filmen zu Malware führt. „Ein falscher Klick“ könne schon einer zu viel sein. Neben Filmen haben die Piraten auch viele Android-Apps mit Schadsoftware versehen. Rajaharia fand über 20.000 Download-Links für Kinofilme, mehr als 2.500 für Software, über 2.500 für APKs und mehr als 1.500 Links, die zu gecrackten Software-Kopien führen. Die Zahlen spiegeln die Realität nur ansatzweise wider. Einerseits würde Google bei weitem nicht alle Links indizieren. Andererseits würden die Links nicht in jedem Fall zu Schwarzkopien führen.

Das Problem mit Google Drive ist nicht neu. Bei der Erstellung unserer Listen war schnell klar, dass mehrere englischsprachige Warez-Seiten dort ihre Cracks hosten. Der Speicherplatz ist preiswert, die Transfers vergleichsweise schnell. Die Downloader müssen sich im Gegensatz zu Nutzern von P2P-Tauschbörsen keine Sorgen wegen möglicher Abmahnungen machen. Google Drive nutzte auch der Gründer des Kino-Portals Tata.to im Jahr 2016, bis seine Filme immer wieder als Urheberrechtsverletzungen gemeldet und in der Folge mehrfach zeitnah gelöscht wurden.​

It’s Pirates best friend​

Doch Google Drive ist bei weitem nicht der einzige Dienst, der gerne und häufig von den Schwarzkopierern missbraucht wird. Weitere Details dazu, warum die Piraten Google so sehr lieben, kann man in unserem Hintergrundbericht nachlesen.

Die bevorzugen von Google auch die Captchas, Analytics, den hauseigenen Play Store, die Suchmaschine und vieles mehr…

 
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