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PC & Internet Filesharing / Test - Bitport.io: Torrent-Filesharing ohne Abmahnungen mit full Speed

Was leistet eigentlich der Online-Anbieter Bitport.io? Darüber sind Torrent-Transfers ohne Abmahnung oder Geschwindigkeitsbremse möglich.

Wir haben uns in den letzten Tagen ausführlich den Online-Dienstleister Bitport.io angeschaut. Mithilfe einer Torrent-Datei oder eines Magnet-Links kann man sich das Archiv unter Umgehung des P2P-Netzwerkes herunterladen. Frei von jeglicher Abmahngefahr und ohne Geschwindigkeitsbremse, versteht sich.

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Unser Testdownload via Bitport.io

Die P2P-Indexer sind bekanntlich voller Einträge. Und auch abseits des Mainstreams finden sich dort oftmals Files, die man im Usenet oder bei den Sharehostern nicht findet. Das Problem ist allerdings, dass man bei jedem Transfer die urheberrechtlich geschützten Werke auch automatisch hochlädt und dafür sofort eine Abmahnung kassieren kann. Wer das umgehen will, braucht entweder einen VPN-Anbieter oder eine Seedbox. Doch nicht jeder hat Lust sich eingehend mit den Interfaces der üblichen Seedbox-Anbieter zu beschäftigen, um diese zu verstehen. Außerdem hat Bitport.io den Vorteil, dass man dort viele Formate direkt abspielen kann, ohne sie auf den eigenen Rechner herunterladen zu müssen.

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Keine Installation jeglicher Software nötig

Für den Testdownload wählten wir ein Werk aus, was wir selbst im Original besitzen. Für den Download muss der Torrent im Schwarm kumulativ einmal komplett verfügbar sein. Wird etwas nicht geseedet und liegt nicht komplett vor, fängt der Download gar nicht erst an. Für die Prüfung brauchte der Dienst ein paar Sekunden, dann lief der Fortschrittsbalken los. Die Bedienung hat man sehr übersichtlich gestaltet. Nachdem die Datei komplett transferiert war, verschob man sie automatisch in den entsprechenden Ordner. Filme und MP3s kann man direkt konsumieren. Mit FLAC-Dateien kann der Medienplayer derzeit noch nichts anfangen.

Doch wofür sich das Musikalbum online anhören? Ich persönlich möchte die Dateien auch besitzen statt sie nur konsumieren zu können. Doch hier geht beides. Für andere Awender mag es ausreichend sein, sich den Film online anschauen zu können. Doch dann könnte man dafür auch eine kostenlose Streaming-Seite in Anspruch nehmen. Ist halt die Frage, wie viel einem die dortige Werbung nebst der zumeist schlechten Qualität auf den Keks geht. Wer will, kann die Dateien auch mit voller Geschwindigkeit statt auf die eigene Festplatte zu einem Google Drive Account kopieren, was wohl häufig in Anspruch genommen wird.

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Features & Vorteile von Bitport.io

Keine Abmahngefahr mehr trotz vollem Zugriff auf alle öffentlich gesharte Dateien. Volle Download-Geschwindigkeit von Bitport.io auf meinen PC. Mehr Speed gab unser Internet-Anschluss schlichtweg nicht her. Die Bedienung ist auch für Anfänger selbst erklärend, der Aufbau sehr übersichtlich gehalten. Wer will, kann den RSS-Feed eines Torrent-Trackers benutzen. Damit kann man nach Wunsch Downloads automatisch durchführen lassen. FTP-Support gab’s dort schon lange, SFTP geht mittlerweile auch.

Wer will, kann sich die Filme sogar mittels Android TV Apps online streamen lassen, sofern man diese nicht lokal besitzen möchte. Ansonsten muss gar nichts installiert werden, das reine Browserfenster ist für alle Anwendungsgebiete völlig ausreichend.

Zudem gibt es die Möglichkeit, den Dienst mit ein paar Einschränkungen kostenlos auszuprobieren. Innerhalb von 24 Stunden kann man nach erfolgter Anmeldung einen Download mit der maximalen Menge von einem GB durchführen. Die Transfergeschwindigkeit bei den kostenlosen Accounts hat man aber naturgemäß gedrosselt. Verschlüsselt laufen auch nur die Transfers bei den kostenpflichtigen Accounts ab. Eine Bezahlung per Kryptowährung ist grundsätzlich möglich. Der Anbieter sitzt offshore im Ausland, den Serverstandort hat man durch Cloudflare geschützt. Rechteinhaber kommen an die Daten der Kunden nicht heran.

Wie sollte man sich als Downloader verdächtig machen, weil die eigene IP-Adresse in den Tauschbörsen gar nicht auftaucht?!? Selbst der eigene Internet-Anbieter kann lediglich erkennen, dass man eine Verbindung zu einem Server mit einer Cloudflare-IP aufgebaut hat. Doch das ist absolut legal.

Nachteil von Bitport.io

Kosten. Die Bequemlichkeit beinhaltet halt so ihren Haken. Machen wir uns nichts vor: Seedboxen gibt es von den vielen Anbietern günstiger. Doch wo Licht fällt, gibt es halt Schatten. Das muss jeder für sich selbst ausmachen, wie viel einem der Komfort und die Sicherheit wert ist. Kaufen könnte man von dem Preis auch problemlos einen VPN-Zugang, der einem weitaus mehr ermöglicht als nur die Transfers sicher zu gestalten. Fakt ist auch. Wer ganz ohne VPN oder sonstige Absicherung P2P-Filesharing betreibt, der spielt bekanntlich Russisch Roulette. Das kann eine zeitlang gutgehen, muss es aber nicht. Von der vierstelligen Forderung des Abmahnanwaltes hätte man sich deutlich sinnvollere Dienste oder Gegenstände kaufen können.

Unser Fazit

Das ist auch auf den zweiten Blick ein interessantes Projekt weit außerhalb der EU, was jeder kostenlos ausprobieren kann. Wir haben auch nach unserem Test nichts zu meckern. Wer die volle Download-Geschwindigkeit testen will, kann dafür das vom Anbieter eingeräumte Rücktrittsrecht nutzen. Innerhalb von 30 Tagen darf jeder Kunde seinen Account kündigen und erhält ohne Angabe von Gründen sein Geld in voller Höhe zurück. Das macht auf jeden Fall mehr Sinn, als das kastrierte Kostenlos-Paket auszuprobieren.

Quelle; Tarnkappe
 
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