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Festplattentuning

Dieses Thema im Forum "Hardware & Software News" wurde erstellt von camouflage, 25. Januar 2009.

  1. camouflage
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    [FONT=&quot]Festplatten[/FONT]
    [FONT=&quot]Fast alle aktuellen Rechner sind langsamer, als sie eigentlich sein müssten. Der Grund: In den meisten neueren PCs sind SATA-Platten verbaut. Ist Ihr Rechner weniger als 4 Jahre alt, nutzen Sie wahrscheinlich eine derartige Festplatte. SATA ist eigentlich klar schneller als die herkömmliche, parallele IDE-Schnittstelle – theoretisch beträgt die Datenrate bis zu 300 MB/s. Jedoch werden die modernen Laufwerke zum Großteil so betrieben wie ihre Vorgänger – und damit bleiben ihre Fähigkeiten ungenutzt. Reizen Sie die Möglichkeiten von Laufwerk und Mainboard aus, und trimmen Sie sie auf Höchstleistung. [/FONT]


    [FONT=&quot]Optionen zum Umschalten der SATA-Betriebsmodi[/FONT]
    [FONT=&quot]1. AHCI statt Legacy IDE[/FONT][FONT=&quot]
    Die SATA-Host-Adapter moderner Mainboards und Chipsätze kennen drei bis vier Betriebsmodi. Die zu früheren Parallel-ATA-Adaptern (PATA oder IDE) und entsprechenden Festplatten kompatiblen Modi werden je nach Board „Legacy IDE“, „Enhanced IDE“ oder „Native IDE“ genannt. In einem dieser Modi angeschlosssen, wird ein SATA-Laufwerk nicht anders behandelt als ein herkömmliches IDE- oder PATA-Laufwerk – mit nicht mehr oder weniger Fähigkeiten. Diese Einstellung ist auf aktuellen PCs am häufigsten zu finden. Eigentlich sollten das modernere AHCI (Advanced Host [/FONT]Controler[FONT=&quot] Interface) oder Raid (Redundant Array of Independent Disks) die Standardmodi für den Betrieb von SATA-Laufwerken sein. Aktuelle Mainboards bieten im Bios die entsprechenden Einstellmöglichkeiten an. Allerdings ist es mit dem Bios-Eingriff nicht getan: Zusätzlich braucht das Betriebssystem einen Festplatten-Treiber, der diese Betriebsmodi bietet. Obwohl es die Treiber gibt, gehen die PC-Hersteller lieber auf Nummer Sicher – „Legacy IDE“ funktioniert auch dann, wenn der Anwender ein zweites oder anderes System installiert.[/FONT]

    [FONT=&quot]Nach Umschalten im Bios von Native IDE auf AHCI startet XP mit einem Blue Screen[/FONT]
    [FONT=&quot]2. Das AHCI-Dilemma[/FONT][FONT=&quot]
    Wer im Bios vom bisher verwendeten IDE-Modus auf AHCI oder Raid umstellt und sein vorhandenes System neu bootet, erlebt unter [/FONT]Windows XP[FONT=&quot] und Vista eine böse Überraschung: Das System bootet nicht mehr – XP quittiert den Versuch mit einem Blue Screen, Vista startet kommentarlos ständig neu.
    Die Ursache: Die Umstellung ändert die Kennung (PCI-ID) des SATA-Host-Adapters – sprich: danach sind die [/FONT]Festplatten[FONT=&quot] „weg“ – und erfordert einen speziellen AHCI/Raid-Treiber. Außer bei Vista SP1 (und Linux ab Kernel-Version 2.6.19) ist dieser Treiber nicht in der Standardkonfiguration enthalten. Der notwendige Treiber ist natürlich verfügbar , er wird aber nur aufgespielt, wenn das System bereits im AHCI-Modus arbeitet – ein klassisches Dilemma, weil das System unter AHCI ja nicht starten kann. Wie Sie ein im IDE-Modus laufendes System nachträglich mit Treibern für AHCI/Raid ausrüsten und dann auf AHCI umstellen, erläutert der nachfolgende Punkt.[/FONT]
    [FONT=&quot]Um einem XP- oder Vista-System, das im Native-IDE-Modus läuft, nachträglich AHCI-/Raid-Treiber „unterzujubeln“, benötigt man zuerst einmal den zum Chipsatz passenden AHCI-Treiber: Iastor.sys (Intel) oder Ahcix86s.sys (AMD). Die 64-Bit-Treiber tragen eine sprechend angepasste Kennung mit „64“, also zum Beispiel Iastor64.sys.

    Schritt 1: Treiber besorgen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie den Treiber auf der Treiber-CD aus dem Lieferumfang Ihrer [/FONT]Hauptplatine[FONT=&quot] verwenden. Alternativ laden Sie den aktuellen Treiber für Ihren SATA-Adapter von der Website des Platinenherstellers herunter. Diesen Weg empfehlen wir vor allem für AMD-PCs, weil sich die Suche bei [/FONT]AMD[FONT=&quot] selbst dornig gestaltet. Für Intel-PCs können Sie den „[/FONT]Intel Matrix Storage Manager[FONT=&quot]“ herunterladen.

    Schritt 2: Treiberdateien extrahieren. Die Treiberdateien müssen Sie aus der EXE-Datei extrahieren. Es spielt keine Rolle, ob Sie beim Download die Iata82_cd.exe oder die Iata82_enu.exe gewählt haben. Für die Iata82_cd.exe lautet der Befehl: iata82_cd.exe -a -p <Zielpfad>
    Die Schalter bei der Iata82_enu.exe lauten analog. Danach kopieren Sie die Treiberdatei manuell in das Verzeichnis \Windows\system32\drivers\.

    Schritt 3: Registry anpassen. Zusätzlich sind einige Änderungen in der Registry notwendig, damit Windows korrekt starten und den Treiber beim Bootvorgang laden kann. Eine manuelle Registry-Anpassung ist aber nicht nötig. Diverse Web-Seiten bieten fertige REG-Dateien zum Download an – inklusive ausführlicher Erläuterungen, so etwa im Forum des Mainboard-Herstellers Gigabyte [/FONT]für Intel Chipsätze[FONT=&quot] und für [/FONT]AMD Chipsätze[FONT=&quot]. Bevor Sie die REG-Dateien per Doppelklick importieren, sollten Sie ein [/FONT]Back up[FONT=&quot] Ihrer Registry ziehen. [/FONT]

    [FONT=&quot]VORTEIL FÜR AMD780-CHIPSATZ[/FONT][FONT=&quot]
    Besitzer eines Mainboards mit aktuellem AMD780-Chipsatz haben es beim Wechsel in den AHCI-Modus einfacher: Anders als bei vielen Boards lassen sich hier die ersten vier SATA-Ports (0-3) in den AHCI-Modus schalten, während die Ports 4 und 5 im Native-IDE-Modus bleiben können (nich bei jedem Board möglich). Sie schalten also die vier Ports 0 bis 3 auf AHCI um, die Systemfestplatte bleibt an Port 4 im IDE-Mode. Das System bootet folglich ohne Probleme. Nun installieren Sie den AMD-Southbridge-Treiber erneut, wobei auch die AHCI-Treiber eingebunden werden. Beim nächsten Neustart können Sie dann auch die Systemplatte an einen der vorderen AHCI-Ports hängen. [/FONT]
     
    #1

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