Habt Ihr denn Versuche in der Richtung betrieben oder nicht?... und höchstwahrscheinlich eben bei TeleColumbus, zumindest sehe ich da (noch) nichts von IPv6 an dem mir zugänglichen Anschluss eines TeleColumbus-Kunden.
... hängt der Lancom ja hinter einer richtigen Bridge bzw. einem reinen Kabel-Modem.Der an dem Anschluss betriebene Lancom-Router bekommt ausschließlich eine 100.74.xxxx IPv4 von TeleColumbus zugewiesen.
Eine IPv4 aus dem Bereich 100.64.0.0-100.127.255.255 wäre die "quasi-öffentliche" IPv4 ...Die öffentliche IP bleibt bei TC leider im Modem "hängen" und das ist das Problem.
... ist das übrigens leider gar nicht mehr.Besser wäre es die IP würde vom Router verwaltet wie es bei einem "normalen" ISP üblich ist.
Unter Umständen.Zitat von der TC Homepage:
[h=4]Sie müssen registriert sein, um Links zu sehen.[/h] Ja, bei Abschluss eines neuen Internetvertrages (Single oder Kombi) oder bei Vertragsverlängerung erhalten Sie zur IPv4 Adresse zusätzlich eine IPv6 Adresse. Wenn Sie bereits Internetkunde bei Tele Columbus sind, erhalten Sie Ihre zusätzliche IPv6 Adresse unter: www.telecolumbus.de/kontakt"
Hilft mir das jetzt weiter?
Das kann wohl nicht stimmen. Alle Geräte hinter dem Router haben eine eigene private IP. Diese gilt nur für dein Heimnetzwerk. Die öffentliche IP bleibt bei TC leider im Modem "hängen" und das ist das Problem. Besser wäre es die IP würde vom Router verwaltet wie es bei einem "normalen" ISP üblich ist.
Jedes Gerät nach dem Router bekommt ne öffentliche IP. Also nimm nen zweiten Router dazu oder lass dort den dynDNS Updater laufen.
Internet ohne ne öffentliche IP geht ja gar nicht, also ist schon dein PC oder Läppi mit ner öffentlichen IP unterwegs!
Ganz banal:Das wäre mal einen Test wert (der 2. Router hinter der Fritzbox) aber woher bekommt er die öffentliche Ip. Er hat ja letzendlich auch nur eine interne Ip für das Update?
Zitat von der TC Homepage:
[h=4]Sie müssen registriert sein, um Links zu sehen.[/h] Ja, bei Abschluss eines neuen Internetvertrages (Single oder Kombi) oder bei Vertragsverlängerung erhalten Sie zur IPv4 Adresse zusätzlich eine IPv6 Adresse. Wenn Sie bereits Internetkunde bei Tele Columbus sind, erhalten Sie Ihre zusätzliche IPv6 Adresse unter: www.telecolumbus.de/kontakt"
Hilft mir das jetzt weiter?
Hab ich ja auch schon und eigentlich unmißverständlich geschrieben.Genau das funktioniert bei CGN-IPv4 nicht, weil man damit die öffentliche IP des CGN-Routers von TeleColumbus bei DynDNS-Diensten einträgt,
Aber ich weiß, dass ein TeleColums-Anschluss nicht gleich einem TeleColumbus-Anschluss sein muss, weil TeleColumbus die Anschlüsse territorial sehr unterschiedlich handhabt.
...
Schon die unterschiedlichen IPs (100.74.xxxx und 100.80.xxxx) deuten auf unterschiedliches Verhalten der Kabel-Internet Anschlüsse hin. Aber CGN-IPv4 beruht auch nur auf NAT (NetworkAddressTranslation) eines zwischengeschalteten Routers bei TeleColumbus und ohne entsprechende Port-Forwarding Konfiguration kann man von außen keine Server-Dienste hinter dem NAT-Router erreichen.
Ok, mal etwas ausführlicher:
Alle IPs im Bereich 100.64.0.0/10, also 100.64.0.0-100.127.255.255 sind immer CGN-Anschlüsse, also Carrier-Grade-NAT, denn dafür ist dieser Bereich nun einmal reserviert.
Ein Wechsel der IP innerhalb dieses Bereichs, z.B. von 100.74.xxxx auf 100.80.xxxx oder umgekehrt, deutet prinzipiell nur darauf hin, daß man in der Topologie des Netzwerkes "woanders eingestöpselt" wurde,...
...
Übrigens: NAT-Traversal für VPNs funktioniert prinzipiell über CGN (Nicht aber über IPv4-lite/"DS-lite"), Mobilfunk- und "Glasfaser Deutschland"-Anschlüsse können immer noch ausgehend z.B. AVM-VPNs aufbauen, aber dieses "Feature" wird mit Sicherheit auch ganz wesentlich von den verwendeten NAT-Routern und deren Konfiguration abhängen.
Nichts zu danken.Danke für die Aufklärung, wusste nicht, dass der CGN-IP Addressraum so groß ist, weil ich bisher nur 100.74.xxxx IPs bei verschiedensten TeleColumbus-Anschlüssen selber gesehen habe.
Das hast Du korrekt analysiertDas NAT-Traversal für VPN-Verbindungen nicht in dem speziellen Fall funktionieren, liegt wohl daran, dass beide Seiten CGN-IPs (beide im 100.74.xxxx Addressbereich und bis vorkurzem beide mit der selben Gateway-/Router-IP und der selben DNS-IP, jetzt aber mit unterschiedlichen Gateway-IPs von TeleColumbus) haben. Wer soll da wie zur anderen Seite eine VPN-Verbindung herstellen können?
Eigentlich sollte es innerhalb desselben Providers gehen, wenn das 100.64.0.0/10-Netz nicht sogar mehrfach verwendet wird.Wäre ja zu schön, um wahr zu sein, wenn man zwischen den beiden Lancom-Routern an verschieden CGN-IPv4 Anschlüssen eine VPN-Verbindung ermöglichen könnte,
... und selbst das ISDN wirst Du in absehbarer Zeit verlieren, wenn die Drosselkom alle auf AllIP zwangsmigriert ...gerade so für Remote-Desktop-Verbindungen (eine Seite ein Windows 2008R2 Terminal-Server andere Seite ein Windows 7 PC zu Hause) ausreicht. Geht leider nicht anders, weil an beiden Standorten kein DSL/VDSL von einem herkömmlichen Festnetz-Telefonanbieter möglich ist, nur ISDN gibt es da.
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