Microsoft setzt verstärkt auf ARM-basierte PCs, die mit Chips wie dem brandneuen Qualcomm Snapdragon X-Series ausgestattet sind.
Diese Entwicklung verspricht innovative Technologie, bringt jedoch auch Veränderungen mit sich.
Insbesondere die Kontrolle über Treiber wird für Nutzer von ARM-PCs zu einem eingeschränkten Terrain.
Für Käufer der neuen Notebooks mit Windows 11, die auf den ARM-Prozessoren der Snapdragon X-Series basieren, bedeutet dies, dass die gewohnte Freiheit bei der Treiberwahl schwindet.
Die Umstellung auf eine neue CPU-Architektur und die zentrale Treiberversorgung durch Microsoft sind zentrale Punkte, die diese Veränderungen vorantreiben.
Treiber nicht mehr über Hersteller-Websites
Früher war es üblich, Treiber direkt von den Websites der Hardware-Hersteller herunterzuladen, um Probleme zu lösen oder gar Leistungssteigerungen zu erzielen.
Bei den neuen ARM-PCs ändert sich dieses Bild, denn Qualcomm integriert nahezu sämtliche Komponenten in einem System-on-Chip-Design.
Dies führt dazu, dass die Treiberanpassung und Bereitstellung durch Qualcomm erfolgt, ohne die Möglichkeit für Endnutzer, diese selbst zu aktualisieren.
Die Treiber werden in sogenannten Board-Support-Packages (BSP) gebündelt, die speziell auf die Hardware-Konfiguration abgestimmt sind.
Somit sind die Treiber eng an die jeweilige Gerätekonfiguration gebunden und können nur über Windows Update bezogen werden.
Dieser Schritt bedeutet, dass Microsoft die alleinige Kontrolle über die Treiberauslieferung für ARM-PCs hat.
Windows Update wird zur Pflicht
Obwohl Treiber für x86- und x64-Systeme bereits über Windows Update verfügbar sind, wird dies bei den ARM-PCs zur Standardpraxis.
Die Hersteller erstellen eine Gerätekonfiguration, auf deren Basis Qualcomm das angepasste Board Support Package entwickelt.
Nach dem Testen durch den Hersteller wird das BSP an Microsoft übergeben, wo eine weitere Prüfung durch das Windows Hardware Quality Lab erfolgt.
Durch diese Prozessänderung gewinnen Microsoft und seine Partner mehr Kontrolle über die Treiberqualität, während die Kunden stärker von der kontinuierlichen Treiberbereitstellung abhängig sind.
Die Zukunft wird zeigen, ob dies Auswirkungen auf die Gerätelebensdauer hat.
Fakt ist jedoch, dass ARM-PCs in Bezug auf Treiberversorgung zunehmend Smartphone-ähnlich werden – mit allen Vor- und Nachteilen, die dies mit sich bringt.
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Diese Entwicklung verspricht innovative Technologie, bringt jedoch auch Veränderungen mit sich.
Insbesondere die Kontrolle über Treiber wird für Nutzer von ARM-PCs zu einem eingeschränkten Terrain.
Für Käufer der neuen Notebooks mit Windows 11, die auf den ARM-Prozessoren der Snapdragon X-Series basieren, bedeutet dies, dass die gewohnte Freiheit bei der Treiberwahl schwindet.
Die Umstellung auf eine neue CPU-Architektur und die zentrale Treiberversorgung durch Microsoft sind zentrale Punkte, die diese Veränderungen vorantreiben.
Treiber nicht mehr über Hersteller-Websites
Früher war es üblich, Treiber direkt von den Websites der Hardware-Hersteller herunterzuladen, um Probleme zu lösen oder gar Leistungssteigerungen zu erzielen.
Bei den neuen ARM-PCs ändert sich dieses Bild, denn Qualcomm integriert nahezu sämtliche Komponenten in einem System-on-Chip-Design.
Dies führt dazu, dass die Treiberanpassung und Bereitstellung durch Qualcomm erfolgt, ohne die Möglichkeit für Endnutzer, diese selbst zu aktualisieren.
Die Treiber werden in sogenannten Board-Support-Packages (BSP) gebündelt, die speziell auf die Hardware-Konfiguration abgestimmt sind.
Somit sind die Treiber eng an die jeweilige Gerätekonfiguration gebunden und können nur über Windows Update bezogen werden.
Dieser Schritt bedeutet, dass Microsoft die alleinige Kontrolle über die Treiberauslieferung für ARM-PCs hat.
Windows Update wird zur Pflicht
Obwohl Treiber für x86- und x64-Systeme bereits über Windows Update verfügbar sind, wird dies bei den ARM-PCs zur Standardpraxis.
Die Hersteller erstellen eine Gerätekonfiguration, auf deren Basis Qualcomm das angepasste Board Support Package entwickelt.
Nach dem Testen durch den Hersteller wird das BSP an Microsoft übergeben, wo eine weitere Prüfung durch das Windows Hardware Quality Lab erfolgt.
Durch diese Prozessänderung gewinnen Microsoft und seine Partner mehr Kontrolle über die Treiberqualität, während die Kunden stärker von der kontinuierlichen Treiberbereitstellung abhängig sind.
Die Zukunft wird zeigen, ob dies Auswirkungen auf die Gerätelebensdauer hat.
Fakt ist jedoch, dass ARM-PCs in Bezug auf Treiberversorgung zunehmend Smartphone-ähnlich werden – mit allen Vor- und Nachteilen, die dies mit sich bringt.