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PC & Internet Betrug: BaFin warnt vor falschen Webseiten und E-Mails

josef.13

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Manche Webseiten oder Anrufer gaukeln vor, von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu sein. In Wahrheit stecken Betrüger dahinter.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) warnt vor Betrügern, die in ihrem Namen auftreten. Sowohl im Internet werde mit dem Namen der Finanzaufsicht versucht, an das Geld von Anlegern zu kommen, als auch telefonisch.

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Das Gebäude der BaFin in Bonn
Bild: BaFin

Die Webseite "bafin-finanz.de" und der an sie angelehnten E-Mail-Adresse "poststelle@bafin-finanz.de" seien nicht echt, teilte die Finanzaufsicht mit. Genutzt wurden sie vielmehr von ausländischen Betreibern, die damit an das Geld von Anleger kommen wollten. Die Website ist zwar mittlerweile nicht mehr aufrufbar, es besteht aber die Gefahr von Nachahmern.

Steuernachzahlung gefordert

Die Masche: Anleger wurden in einer E-Mail aufgefordert, eine vermeintliche Spekulations- oder Abgeltungssteuer nachzuzahlen, damit die BaFin die aus einem Anlagebetrug mittlerweile angeblich sichergestellten Gelder an sie zurückführen könne.

Auf der genannten Webseite fanden sich keine sichtbaren Inhalte. Der Besucher wurde unmittelbar auf die echte BaFin-Webseite weitergeleitet. Damit wollten die Betrüger der E-Mail-Adresse "poststelle@bafin-finanz.de" den Anschein einer Legitimation geben.

Vorsicht vor Nachahmern

Verbraucher sollten wachsam sein, rät die Finanzaufsicht. Es sei wahrscheinlich, dass dieselben Betreiber oder Nachahmer mit ähnlichen Seiten wie etwa "bafin-finanzen.de", "bafim.de" oder "bafin-lawyers.com" in betrügerischer Absicht an Anleger herantreten.

Wichtig zu wissen: Die BaFin erhebt von geschädigten Anlegern weder Steuern noch fordert sie Gebühren. E-Mails der BaFin haben ausschließlich das Format "xxx@bafin.de". Die offizielle Webseite ist bafin.de.

Anrufer kündigt Besuch an

In einem anderen Fall gab sich ein Anrufer Verbrauchern gegenüber als BaFin-Beschäftigter aus. Dabei sei es um einen Versicherungsvertrag gegangen. Der Anrufer habe den Besuch eines Vertreters angekündigt. Auch hier handele es sich um Betrüger.

Denn die Finanzaufsicht wendet sich weder telefonisch noch per E-Mail von sich aus an einzelne Verbraucher, um sie über ihre Versicherungsverträge zu informieren, erklärt die Bafin. Auch Hausbesuche werden nicht in Auftrag gegeben. Wer betrügerische E-Mails oder Anrufe bekommt, sollte Anzeige erstatten und die Bafin informieren.

Die Finanzaufsicht Bafin erlaubt übrigens noch bis Ende 2020 Zahlungen per Kreditkarte im Internet mit den bisherigen einfacheren Sicherheitsbestimmungen.

Quelle; teltarif
 
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