Die EU-Kommission verschärft den Ton gegenüber Apple, weil zentrale Öffnungsschritte bei iOS aus Brüsseler Sicht zu langsam und zu eng ausgelegt werden.
In den vergangenen Tagen hat sich der Streit um die Umsetzung des Digital Markets Act (DMA) erneut zugespitzt: Nach mehreren Runden technischer und juristischer Rückfragen dringt die Kommission darauf, dass Apple Interoperabilität und Zugangsmöglichkeiten für Drittdienste nicht nur formal anbietet, sondern praktisch nutzbar macht. Im Fokus stehen dabei Schnittstellen für vernetzte Geräte, Benachrichtigungen, Hintergrunddienste und der Zugriff auf bestimmte Systemfunktionen, die bislang stark an Apples eigenes Ökosystem gekoppelt sind.
Apple verweist auf Sicherheits- und Datenschutzrisiken und betont, man erfülle die regulatorischen Anforderungen, ohne die Integrität der Plattform zu gefährden. Kritiker aus der Entwickler- und Gerätebranche halten dagegen, dass Apples neue Rahmenbedingungen zwar mehr Optionen schaffen, diese aber durch Einschränkungen, Gebührenlogiken oder technische Hürden an Attraktivität verlieren. Gerade Anbieter von Wearables, Smart-Home- und Messaging-Lösungen erwarten spürbare Verbesserungen, um konkurrenzfähig neben Apples eigenen Diensten zu bleiben.
Für den Markt ist die Auseinandersetzung mehr als ein Rechtsstreit: Sie berührt die Frage, wie offen die iPhone-Plattform in Europa künftig tatsächlich sein wird. Eine strengere Auslegung des DMA könnte Apples Kontrolle über zentrale Plattformmechaniken schwächen und zugleich neue Geschäftsmodelle für Drittanbieter erleichtern. Umgekehrt könnte ein zu vorsichtiges Öffnen Innovationen bremsen, wenn Entwickler weiterhin mit Sonderregeln und Unsicherheiten kalkulieren müssen.
Brisant ist auch das Timing: Die EU steht unter Druck, den DMA sichtbar durchzusetzen, während Apple zugleich vermeiden will, dass regionale Sonderwege die Plattform fragmentieren. In den nächsten Wochen dürfte sich entscheiden, ob Brüssel weitere formelle Schritte einleitet oder ob Apple mit nachgeschärften Zusagen und technischen Anpassungen den Konflikt entschärfen kann.
In den vergangenen Tagen hat sich der Streit um die Umsetzung des Digital Markets Act (DMA) erneut zugespitzt: Nach mehreren Runden technischer und juristischer Rückfragen dringt die Kommission darauf, dass Apple Interoperabilität und Zugangsmöglichkeiten für Drittdienste nicht nur formal anbietet, sondern praktisch nutzbar macht. Im Fokus stehen dabei Schnittstellen für vernetzte Geräte, Benachrichtigungen, Hintergrunddienste und der Zugriff auf bestimmte Systemfunktionen, die bislang stark an Apples eigenes Ökosystem gekoppelt sind.
Apple verweist auf Sicherheits- und Datenschutzrisiken und betont, man erfülle die regulatorischen Anforderungen, ohne die Integrität der Plattform zu gefährden. Kritiker aus der Entwickler- und Gerätebranche halten dagegen, dass Apples neue Rahmenbedingungen zwar mehr Optionen schaffen, diese aber durch Einschränkungen, Gebührenlogiken oder technische Hürden an Attraktivität verlieren. Gerade Anbieter von Wearables, Smart-Home- und Messaging-Lösungen erwarten spürbare Verbesserungen, um konkurrenzfähig neben Apples eigenen Diensten zu bleiben.
Für den Markt ist die Auseinandersetzung mehr als ein Rechtsstreit: Sie berührt die Frage, wie offen die iPhone-Plattform in Europa künftig tatsächlich sein wird. Eine strengere Auslegung des DMA könnte Apples Kontrolle über zentrale Plattformmechaniken schwächen und zugleich neue Geschäftsmodelle für Drittanbieter erleichtern. Umgekehrt könnte ein zu vorsichtiges Öffnen Innovationen bremsen, wenn Entwickler weiterhin mit Sonderregeln und Unsicherheiten kalkulieren müssen.
Brisant ist auch das Timing: Die EU steht unter Druck, den DMA sichtbar durchzusetzen, während Apple zugleich vermeiden will, dass regionale Sonderwege die Plattform fragmentieren. In den nächsten Wochen dürfte sich entscheiden, ob Brüssel weitere formelle Schritte einleitet oder ob Apple mit nachgeschärften Zusagen und technischen Anpassungen den Konflikt entschärfen kann.