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Planung neuer Sat Anlage

powerschwabe

Hacker
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3. August 2009
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Wir haben Aktuell eine 75cm Sat Anlage auf der Südseite des Daches, möchten diese allerdings wo anders unterbringen da PV geplant ist.

Wir haben nun 3 verschiedene Standorte in betracht gezogen.
  • Überhalb der Dachgaube neben dem Kamin
  • Nordseite des Daches (20° nach Westen gedreht, 35° Dachschräge)
  • Seitlich am Schwellenholz, wo Aktuell die Anlage von oben befestigt ist.

  • Auf der Nordseite wird das Problem sein, daß ich einen relativ langen Mast benötige um über den First zu kommen.
  • Um den Halter am Schwellenholz zu befestigen habe ich noch keinen passenden Halter gefunden.
  • Überhalb der Dachgaube könnte es evtl. Probleme mit Abgasen des Schornsteins geben, oder Verschattung der PV Module.

Aktuell habe ich ein Quad LNB verbaut, damit wird ein Gigablue 4K FBC Receiver mit 2 Leitungen versorgt, und ein Receiver mit einer Leitung.

Würdet ihr wieder ein Quad LNB verwenden, oder ein Unicable LNB?
 

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Wir haben nun 3 verschiedene Standorte in betracht gezogen.
  • Überhalb der Dachgaube neben dem Kamin
  • Nordseite des Daches (20° nach Westen gedreht, 35° Dachschräge)
  • Seitlich am Schwellenholz, wo Aktuell die Anlage von oben befestigt ist.
Variante 1 und 2 erfordern anstatt des kreativen Ständers einen Dachsparrenhalter, die Variante 3 einen recht langen Ausleger damit der Dachüberstand nicht die Antenne verschattet. Bei einem WDVS würde ich einen Dachsparrenhalter mit nach unten gerichteten Standrohr einer Wandhalterung vorziehen, aber bei dem Azimut der Antenne würde sie vermutlich vom Dachüberstand teilweise verschattet und die Schlechtwetter-Reserve wäre geringer.

  • Auf der Nordseite wird das Problem sein, daß ich einen relativ langen Mast benötige um über den First zu kommen.
  • Um den Halter am Schwellenholz zu befestigen habe ich noch keinen passenden Halter gefunden.
  • Überhalb der Dachgaube könnte es evtl. Probleme mit Abgasen des Schornsteins geben, oder Verschattung der PV Module.
Ein Dachsparrenhalter mit üblichen 90 cm Rohrlänge reicht auf der Nordseite jedenfalls in Giebelnähe aus um den Reflektor bei 35° Dachneigung und Elevation von > 32° ohne Verschattung vom First installieren zu können.

Aktuell habe ich ein Quad LNB verbaut, damit wird ein Gigablue 4K FBC Receiver mit 2 Leitungen versorgt, und ein Receiver mit einer Leitung.

Würdet ihr wieder ein Quad LNB verwenden, oder ein Unicable LNB?
Niemand kennt deinen Fernsehkonsum und wie viel du aufzeichnest besser als du. Meinem Bedarf würde der Quad-LNB vollkommen ausreichen.

Ich habe als RFT und Blitzschutzfachkraft aber noch andere Gesichtspunkte wie Erdung und Potentialausgleich im Blick. So der Antennenträger mit 16 mm² Cu an die Haupterdungsschiene geerdet ist, wäre der Umbau unter dem Dachvorsprung blitzschutztechnisch und vom Aufwand her mein Favorit..

Spätestens wenn die Solaranlage aufgebaut wird, musst du dich entscheiden ob du die Modulträger auch erden lässt, was nach den aktuell dafür relevanten Regelwerken, der DIN VDE 0100-712 und dem Beiblatt 5 der DIN EN 62305-3, nur bei Gebäuden mit einem Blitzschutzsystem gefordert ist.

Wundere dich aber nicht, wenn dir etwas anderes - auch von Fachautoren - erzählt wird.
 
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Aktuell habe ich ein Quad LNB verbaut, damit wird ein Gigablue 4K FBC Receiver mit 2 Leitungen versorgt, und ein Receiver mit einer Leitung.

Würdet ihr wieder ein Quad LNB verwenden, oder ein Unicable LNB?

Was für eine Frage? Ohne jede Frage, nehme ein Unicable-LNB, was dir mit den FBC-Tunern fast uneingeschränkte Empfangsmöglichkeiten eines Satelliten bietet.
 
Variante 1 und 2 erfordern anstatt des kreativen Ständers einen Dachsparrenhalter, die Variante 3 einen recht langen Ausleger damit der Dachüberstand nicht die Antenne verschattet. Bei einem WDVS würde ich einen Dachsparrenhalter mit nach unten gerichteten Standrohr einer Wandhalterung vorziehen, aber bei dem Azimut der Antenne würde sie vermutlich vom Dachüberstand teilweise verschattet und die Schlechtwetter-Reserve wäre geringer.


Ein Dachsparrenhalter mit üblichen 90 cm Rohrlänge reicht auf der Nordseite jedenfalls in Giebelnähe aus um den Reflektor bei 35° Dachneigung und Elevation von > 32° ohne Verschattung vom First installieren zu können.
Mt Dachsparrenhalter müßte denke ich der Mast trotzdem relativ weit oben sein.

Wie befestige ich den Halter am besten am Dachüberstand, an die Hauswand selbst möchte ich ungern einen Halter schrauben da hier 10cm Isolierung angebracht sind.
 
Mt Dachsparrenhalter müßte denke ich der Mast trotzdem relativ weit oben sein.
Dass bei den Winkelverhältnissen ein Dachsparrenhalter auf der Nordseite mit 90 cm Standrohr nicht unbegrenzt tief angebracht werden darf, ist reine Geometrie. Bis zur 3. Dachplattenreihe unter dem First reichen die 90 cm m. E. aus.

Direkte Blitzschläge sind sehr selten, aber weiter oben ist die Antenne stärker einschlaggefährdet und wenn St. Florian versagt, ist unterlassene Erdung eine Steilvorlage für Versicherer um die Schadensregulierung ablehnen zu können. Nach IEC 60728-11 sind nur Fassadenantennen mit mehr > 2 m Abstand rechtwinklig zur Dacheindeckung und < 1,5 m Wandabstand von blitzstromtragfähiger Erdung befreit.

Die 1971 ausgedachten und bis heute gültigen Voodo-Abstände werden irgendwann in der maßgeblichen IEC 60728-11 durch Physik (= dynamisches Blitzkugelverfahren) abgelöst werden.

Wie befestige ich den Halter am besten am Dachüberstand, an die Hauswand selbst möchte ich ungern einen Halter schrauben da hier 10cm Isolierung angebracht sind.
Das hatte ich bereits vermutet. Holz arbeitet, deine Pfetten sehen aber drehstabil aus.

Nachdem bei Montage unter dem Dachvorsprung ein Dachsparrenhalter mit einem zwischen dem Flugsparren und der Wand durchgesteckten Standrohr vermutlich zu nah an der Wand ist, bleibt nur eine "klassische" Wandhalterung + Termax-Befestigung oder ein L-förmiger (umgedrehter) Halter in Anfertigung für nicht mehr ganz so verdrehsichere Montage nur an der Pfette. Denn so etwas wie den 1,5 m ( zu) langen und 0,5 m hohen Winkelausleger # 38151 von A.S.S.A.T (insolvent) wirst du konfektioniert kaum mehr ergattern.

EDIT: Falls der Abstand zwischen der Wand und dem Flugsparren doch ausreicht, wäre anstelle des Dachsparrenhalters auch ein Mast + 2 Mastschellen möglich.
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Bei der Standortwahl unbedingt auch beachten, dass der Strahlengang nicht verschattet wird. Bäume haben die für Satellitenempfang und Photovoltaik unangenehme Eigenschaft zu wachsen. :D
 

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So ein Stahlausleger wie in der pdf könnte evtl. gehen. diesen mit 2 oder 3 Schellen auf Balken befestigen
Der ist mit 1,5 m aber viel länger als erforderlich und da er bereits angeschweißte Flanschen hat braucht der keine Schellen.

Schon eine Rohrbefestigung an der Außenseite des Flugsparrens mit einem Stahlwinkel an der Pfette und Schellen sollte ausreichen um Verschattung durch den Dachüberstand zu vermeiden::
.
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Falls der Strahlengang jedoch durch Bäume verschattet wird, kann man die Konstruktion auch eine Pfette höher anbringen. Das ist blitzschutztechnisch immer noch besser als eine womöglich ungeerdete Antennenmontage auf dem Dach oder gar auf der Nordseite, insbesondere wenn der Erdungsleiter fachwidrig aufwärts über den First geführt werden müsste.
 

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Möchte die Anlage eigentlich überhaupt nicht mehr auf dem Dach haben, da hier PV Module sein werden. Überlegung war ungefähr so wie auf dem Foto
 

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Möchte die Anlage eigentlich überhaupt nicht mehr auf dem Dach haben, da hier PV Module sein werden.
Das habe ich schon verstanden.
Überlegung war ungefähr so wie auf dem Foto
Das entspricht im Prinzip mit weniger Ausladung dem Teil von A.S.-SAT. Das fertigt dir ein Schlosser auch aus Edelstahl oder mit einem Bogen an.

Falls sich die Pfette mit dem Riss leicht dreht, ergibt sich evtl. neuer Handlungsbedarf.
 
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