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Receiver und Satlexikon

Dieses Thema im Forum "Anleitungen zum DEB Forum" wurde erstellt von Nasher, 1. März 2009.

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  1. Nasher
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    Nasher Administrator Digital Eliteboard Team

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    Da unser Lexikon ja im Moment nicht mehr zur Verfügung steht habe ich mal alle gängigen Begriffe gesammelt und zusammengestellt.
    Für einige wird es wohl noch hilfreich sein.

    Alphanumerisches Display

    Bei einem Alphanumerisches Display werden die Sendernamen im Display des Receivers angezeigt. Es steht also nicht 0023 im Display, sondern z.B. ProSieben.
    Es ist also möglich nicht nur Zahlen sondern auch Buchstaben anzuzeigen.

    Analog
    Bei analogen Signalen kann dagegen zwischen einer oberen und einer unteren Grenze jeder Signalwert auftreten.

    APID
    Der APID = Audio Packed Identification
    Da auf einem Transponder mehr als nur 1 Programm übertragen wird, muss jedes Programm eindeutig zugeordnet werden können. Der Ton von Pro7 hat zum Beispiel die 256, also der APID ist 256. Sat1 auf dem gleichen Transponder hat 1792. Wenn man nun den APID von Pro7 gegen den von Sat1 auswechselt, dann kann man das Bild von Pro7 sehen und den Ton von Sat1 hören. Der APID ist also die Ton ID / Kennung.

    ARD digital

    digitales Programmangebot der ARD: EinsExtra, EinsFestival, EinsMuXx, 9 dritte Programme und 22 Radiosender

    BER
    BER bedeutet bit-error-rate => Fehlerrate. Diese sollte verständlicherweise so klein wie möglich sein, ideal wäre 0

    BIT/ Byte

    Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit im binären Datensystem. Acht bits ergeben ein byte.

    Bitrate
    Übertragungsfrequenz, Übertragungsrate. Gibt an, mit welcher Geschwindigkeit Binärdaten übertragen werden. Die maximale Übertragungsrate hängt von der verwendeten Kabel- bzw. Übertragungsart ab.

    Bitrate des Multiplex-Signals
    ergibt sich aus der Summe der Bitraten für die einzelnen Programme

    Bouquet
    Zusammenfassung mehrerer Fernsehprogramme einer "Familie" zu einer Einheit. Diese können auch über verschiedene Transponder bzw. Kanäle übermittelt werden.

    Conditional Access (CA)
    "bedingter Zugriff", durch den sichergestellt wird, dass nur berechtigte Nutzer auf verschlüsselte Fernsehprogramme zugreifen können, z. B. beim Pay-TV

    CA ID
    Conditional Access ID = Verschlüsselungskennung.
    Jede verwendete Verschlüsselung hat eine eigene Kennung.
    Anhand dieser Kennung erkennt der Receiver die verwendete Verschlüsselung.

    CICAM
    CICAM- Receiver sind DVB- Receiver, die multicryptfähig sind. CICAM vereint in der Begriffsbildung die DVB- Standards Common Interface ("CI") und Conditional Access Modul ("CAM").

    CI Slot
    Der CI Slot auch Common Interface genannt ist eine universale Schnittstelle. Es ist etwas breiter und höher als der Smartcardslot. In den CI Slot werden die CI Module eingeschoben. So kann man in einem Receiver mit CI Slot verschiedene Verschlüsselungen nutzen. Da diese Schnittstelle genormt ist, passen alle CI Module in jedem CI Slot egal bei welchem Receiver.
    Der CI Slot ist die Verbindung zwischen Receiver und CI Modul.
    Das CI Modul wiederum verbindet über den CI Slot Receiver und Smartcard.

    Cryptoworks
    Cryptoworks ist ein Verschlüsselungssystem

    CS
    CS bedeutet Cardsharing und bedeutet, das in einem Netzwerk mit mehreren Boxen, eine Box zum Server gemacht wird. Die anderen Boxen können dann auf diese eine zugreifen.

    DAB
    Digital Audio Broadcasting ist ein System zur Übertragung von Radioprogrammen. Zusätzlich zu den Audioinformationen (Sprache und Musik) ist es möglich, Bilder und Textinformationen mit einer geringen Übertragungsrate zu senden.

    Datenrate
    Die Datenrate gibt an, wie viele Daten pro Sekunde übertragen werden. Heutige digitale TV Programm werden in der Regel mit 2.5 bis 4 Mbit übertragen. Sportsendungen haben aufgrund von vielen schnellen Bewegungen meist höhere Datenraten. Das Problem bei den Datenraten ist, das auf jedem Transponder rund 33 Mbit zur Verfügung stehen. Senden nun 10 Sender auf einem Transponder, so hat jeder Sender durchschnittlich rund 3.3 Mbit zur Verfügung. Sollten es mehr Sender sein, so sinkt die Datenrate. Man muss sich das wie ein Schlauch vorstellen, durch dem die Datenfließen. Sollten nun mehr Daten durch diesen Schlauch wollen, dann bricht die Datenrate ein, und es kommt zur Pixelbildung. Dieses kommt bei schnellen Bewegungen sehr oft vor, da diese hohe Datenmengen benötigen.

    Datenschnittstelle
    Digitale Satellitenreceiver sind softwaregesteuert. Diese Steuersoftware kann über die Datenschnittstelle vom PC aus aktualisisert werden. Bei vielen DVB- Receivern wird das Updates auch via Satellit möglich.

    Decoder/Dekoder
    Sammelbegriff für Entschlüsselungsmodule des Pay-TV.

    Demodulation
    Im Empfänger wird das ursprüngliche Fernsehsignal wieder gewonnen, also die Modulation rückgängig gemacht.

    Digital
    Signale, die nur zwei Werte in einem festen Zeittakt aufweisen können. Sie werden meist mit 0 und 1 gekennzeichnet.

    Digitalisierung
    Sammelbegriff für den Übergang von der analogen auf die digitale Übertragung

    Digital Video Broadcasting (DVB)
    digitale Übertragung von Fernsehprogrammen

    Digital Video Broadcasting via Cable (DVB-C)
    Verbreitung digitaler Fernsehprogramme über Kabelnetze

    Digital Video Broadcasting via Satellite (DVB-S)
    Übertragung digitaler Fernsehprogramme über Satellit

    DVB-S2
    DVB-S2 ist eine verbesserte Form von DVB-S.
    Hier können mehr Daten über einen Transponder übertragen werden. Da die Datenmengen bei HDTV viel größer sind als beim herkömmlichen Digital Fernsehen musste ein anderes Verfahren her. Um DVB-S2 nutzen zu können, muss der digital Receiver DVB-S2 unterstützen. Die neuen HDTV Receiver werden alle das neue Verfahren unterstützen.
    Jeder DVB-S2 Receiver kann aber auch DVB-S Sender empfangen.
    Das System ist somit abwärtskompatibel.

    Digital Video Broadcasting – Terrestrial (DVB-T)
    über Antenne ausgestrahltes digitales Fernsehen

    Dienst
    Übertragung von Informationen, die nicht meinungsbildend sind, z. B. Wetter- oder Sportinformationen, Veranstaltungskalender, Spiele, Wetten, elektronischer Einkauf, Fahr- oder Flugpläne. Sie können sowohl gratis als auch kostenpflichtig sein.

    DiSEqC
    DiSEqC ist eine Technik Daten zu übertragen. Sie wird beim Satellitenempfang eingesetzt, um verschiedene Satelliten anzusteuern / zu empfangen. Vor der Diseqc Technik wurde beispielsweise per 13/18 V und per 0/22 KHz geschaltet. Dieses erlaubt aber nur 4 Schaltungsmöglichkeiten. Bei einer digitalen Astra Anlage würde es noch ausreichen. Aber wenn man 2 Satelliten empfangen will, bräuchte man 8 verschiedene Schaltungsmöglichkeiten. Aus dem Grund musste ein neuer Standart her. Die Firmen Philips und Eutelsat entwickelten Diseqc. Hiermit war es nun möglich 16 Satelliten und 64 Schaltungsmöglichkeiten zu realisieren.
    (16 Sats x 4 Ebenen Vert./Horz./Low/High = 64 Schaltungsmöglichkeiten).
    Der einfachste Standart ist DiSEqC 1.0 welches jeder heutige Receiver unterstützt.
    Ab DiSEqC 1.1 kann man bis zu 16 Satelliten ansteuern.

    Electronic Programme Guide (EPG)
    elektronischer Programmführer
    Damit werden dem Nutzer Detailinformationen über die zu empfangenden TV-Programme angezeigt.

    Emu
    Ein Emu ist eine Emulation bzw. ein Emulator, die z.B. das vorhandensein einer Karte mit Chip in einem Kartenslot emuliert.

    FEC
    FEC steht für Forward Error Correction.
    Das bedeutet Vorwärts Fehlerkorrektur, hier werden in jedem Datenpaket Kontrollbits mitgesendet.
    Bei FEC 5/6 bedeutet das, das 5 Datenbits und 1 Kontrollbit gesendet werden.
    Je besser das Verhältniss zwischen Daten und Kontrollbits ist, um so weniger Fehler
    sind auf Empfängerseite vorhanden.
    Bei FEC 3/4 ist das Verhältnis also besser wie bei FEC 5/6.
    Es gibt folgende FEC Varianten:
    1/2, 2/3, 3/4, 5/6, 7/8, 8/9

    Free to Air (FTA)
    kostenloser Empfang von Fernsehprogrammen

    Free-TV
    kostenfreier Empfang von Fernsehprogrammen

    FUN (Free Universe Network)
    Unabhängige Plattform, die Mindeststandards für interaktive Set-Top-Boxen spezifiziert hat. Dazu gehören die OpenTV- Software und das Common Interface.

    HDMI (High Definition Multimedia Interface)
    Der HDMI Anschluss (19-poliger Miniaturstecker mit einer Breite von 21mm) überträgt die komplette Bandbreite (bis zu 5 Gbit/s) der bekannten digitalen Video- und Audio-Daten.
    Bei der Übertragung von HDTV muss der HDMI-Anschluss HDCP (digitaler Kopierschutz) unterstützen.

    HDTV
    HDTV steht für High Definition TV (Hochauflösendes Fernsehen). HDTV wurde weltweit als digitaler TV Standard eingeführt. HDTV wartet im Breitwandformat mit enorm scharfen Konturen, satten Farben und enormer Tiefenschärfe auf. Die Vorteile von HDTV werden durch die wesentliche Erhöhung der Bildauflösung (Zeilen und Linien) erreicht.
    Die Auflösung des PAL Verfahrens bietet bei größeren Bildschirmdiagonalen mit 576 Zeilen und 720 Linien eine nicht mehr zufriedenstellende Bildwiedergabe, das Bild wirkt grob (einzelne Bildpunkte werden erkennbar). In der heutigen Zeit nimmt die Anzahl der Fernsehgeräte mit großen Bildschirmdiagonalen und Bildformat 16:9 stetig zu. Hier wird eine wesentlich höhere Auflösung gefordert. Diese Andorderungen erfüllt HDTV.

    High Band

    High Band = oberes Frequenzband.
    Das obere Frequenzband beginnt mit 11.7 GHz und endet bei 12.75 GHz.
    Das High Band wird aktuell nur für digitale Signale genutzt, und kann auch nur von digitalen Endgeräten empfangen werden. Per 22 KHz Signal wird zwischen High und Low Band umgeschaltet. Ein analoger Receiver kann diesen Frequenzbereich nicht empfangen.
    Um die Signale empfangen zu können, benötig man ein Universal LNB.

    IDR
    Initiative Digitaler Rundfunk

    Image
    Ein Image ist das gesamte Betriebssystem der Box inklusive Bootloader.

    Integrated Digital Television (iDTV)
    Fernsehgerät mit integriertem DVB-Empfänger, das analoges und digitales Fernsehen ohne weitere Zusatzgeräte ermöglicht

    Lan Anschluss
    Der Lan Anschluss ist ein Ethernet / Netzwerk Anschluss.
    Über die RJ45 Anschlussbuchse und einem Netzwerkkabel kann man so Filme vom Festplatten Receiver auf den Rechner übertragen. Es kann also eine Netzwerkverbindung mit dem PC aufgebaut werden. So können auch Filme im Heimnetzwerk gestreamt / übertragen werden.

    Linux
    Linux ist ein Betriebssystem was von einigen Receivern genutzt wird.
    Der Vorteil von Linux ist, das es von jedem verändert oder angepasst werden kann. So kann man z.B. das Menü des Receiver verändern / verschönern.

    LNB (Low Noise Block Converter)
    Das LNB, oder auch LNC genannt, ist der Empfangskopf, der im Brennpunkt der Sat- Antenne montiert wird. Er verstärkt und konvertiert die Satellitensignale, die dann vom Sat- Receiver weiterverarbeitet werden können.

    Lokale Interaktivität
    Wechselwirkung zwischen der Fernbedienung des Nutzers und dem DVB-Empfänger (z. B. Set-Top-Box), wobei ausschließlich direkt empfangene Beiträge abgerufen werden. Für eine tatsächliche Interaktivität zwischen der Stelle, die sendet, und der, die empfängt, ist ein Rückkanal nötig.

    Low Band

    Low Band = unteres Frequenzband
    Als Low-Band wird das untere der 2 Frequenzbänder bezeichnet.
    Es beginnt bei 10.70 GHz und geht bis 11.70 GHz. In diesem Bereich werden zur Zeit noch alle analogen TV-Programme gesendet. Es werden auch schon einige digitale Programme im Low Band gesendet. Die Low Band Signale können mit jedem analogen und digitalen Receiver empfangen. Für den Empfang reicht auch ein alter analoger LNB, oder ein neuer Universal LNB.

    Modulation
    überträgt das im Studio produzierte Fernsehsignal mit Hilfe eines hochfrequenten Signals im "Huckepack-Verfahren" über Satelliten, Kabelnetze oder terrestrische Sender mit kleinstmöglichen Verlusten zum Nutzer.

    MPEG
    MPEG wurde von der Motion Pictures Expert Group entwickelt. MPEG wird als Kompressionsverfahren bei DVB-Übertragungen von Video, Audio und Daten eingesetzt.
    Es reduziert die zu übertragende Datenmenge erheblich und ermöglicht damit die kommerzielle Nutzung digitaler Übertragungssysteme. Der MPEG-Standard wird unterteilt in MPEG 1, MPEG 2, MPEG 3 und MPEG 4. MPEG 2 ist der Übertragungsstandard, der bei der Übermittlung von DVB- Signalen genutzt wird.

    MPEG-1
    Kompressionsstandard für Multimedia-Anwendungen bis zu einer Datenrate von 1,5 Mbit/s.


    MPEG-2
    Kompressionsstandard als Erweiterung von MPEG-1 bis zu einer Datenrate von 100 Mbit/s (Gesamtdatenrate).

    Multicrypt

    Das Multicrypt- Verfahren ist ein Standard nach DVB und ermöglicht den Empfang von Programmen mit verschiedenen Verschlüsselungssystemen (CA- System) durch eine "gemeinsame Schnittstelle" - dem Common Interface (CI).


    Multimedia Home Platform (MHP)
    Synonym für interaktives digitales Fernsehen ("MitmachFernsehen"). Zu MHP-Anwendungen gehören beispielsweise News Ticker, Stock Ticker, Sport News, Auskunfts- und Buchungsdienste, Spiele und Wetten usw.

    Multiplex
    Bei der digitalen Übertragung von Fernsehprogrammen werden über einen Transponder bzw. Kanal mehrere Programme in einem Datenstrom übertragen. Unter Multiplex versteht man die Zusammenfassung dieser Programme zu einem Datenstrom.

    Neotion
    Neotion ist ein französischer Receiver Hersteller.
    Neotion hat das gleichnamige Neotioncrypt entwickelt.
    Neotion hieß früher @Sky.
    Nach der Umbenennung wurde auch Skycrypt in Neotioncrypt umbennant.

    OSD
    OSD = On Screen Display
    Hier werden alle wichtigen Informationen vom Receiver auf dem TV Bildschirm angezeigt.
    Das sind unter anderem:
    Kanalnummer, Sendername, Uhrzeit, Lautstärke usw

    OSD Menü
    Beim OSD Menü werden alle Receiver Optionen und Einstellungsmöglichkeiten auf dem TV Bildschirm angezeigt. Früher vor OSD wurde das alles im Display des Receivers angezeigt. Da war aber nur Platz für sehr wenige Informationen. Heute wird alles auf dem TV Bildschirm angezeigt. Die meisten Receiver bieten ein mehrsprachiges ODS Menü an.

    Pay-TV
    kostenpflichtiger Empfang der Fernsehprogramme, wobei sich die Höhe vom Anbieter dieser Programme abhängig ist

    Pay-per-View (PPV)
    Pay-per-View ist eine Form des Pay-TV. Der Kunde zahlt lediglich für Sendungen, die er sich wirklich ansieht und die aufgrund seiner Bezahlung freigeschaltet werden. Eine pauschale Übertragung von Inhalten erfolgt nicht.

    PCR PID
    Der PCR PID adressiert das Synchronisationssignal.
    Dieses ist wichtig für Sender mit verschiedenen Audio oder Videosignalen.
    Über dieses Signal wird mitgeteilt, ob z.B. ein weiteres Videosignal für eine andere Kameraperspektive vorhanden ist.
    In den meisten Fällen ist der PCR PID mit dem VPID identisch.

    Portabler Empfang
    Empfänger ist bewegbar und kann deshalb an beliebigen Stellen (z. B. auf Terrasse, Balkon, Campingplatz) eingesetzt werden. Die Antenne ist im Gerät eingebaut oder in der Nähe des Empfängers positioniert und per Kabel mit dem Gerät verbunden. Die Stromversorgung erfolgt über Netzanschluss oder Batterien.

    PVR tauglich
    PVR tauglich bedeutet, der Receiver kann mit einer Festplatte bestückt werden, um daraus einen Festplattenreceiver zu machen. Sie können also den Receiver vorbereitet erwerben, und sich selbst eine Festplatte Ihrer Wahl besorgen. Der Einbau ist meist nicht kompliziert. Im Internet gibt es für fast alle Receiver ausführliche Anleitungen zum Festplatteneinbau oder Festplattenwechsel.

    QAM (Quadrature Amplitude Modulation)
    Modulationsstandard beim Kabelempfang.

    QPSK (Quadrature Phase Shift Keying)
    Modulationsstandard bei der Satellitenübertragung.

    Quatro-LNB
    Empfangskopf im Brennpunkt der Satantenne mit vier Ausgängen. Dadurch stehen gleichzeitig sowohl die beiden Polarisationsebenen (horizontal und vertikal) des Low- Bandes als auch die beiden Polarisationsebenen des High- Bandes zur Verfügung. Um dem Teilnehmer alle Empfangsebenen zugänglich zu machen, ist die Verwendung eines Multischalters erforderlich. Quatro- LNBs werden zum Aufbau von Mehrteilnehmeranlagen eingesetzt.

    RS 232
    Die RS232 Schnittstelle ist eine 9 pol Anschlussbuchse.
    Damit kann man unter anderen Senderlisten oder eine neue Firmware auf den Receiver aufspielen. Die Datenübertragungsrate ist sehr gering, deswegen kann man nur kleine Datenmengen damit übertragen.

    SCART-Kabel
    standardisiertes Verbindungskabel mit zwei quaderförmigen Steckern, die jeweils 21 Anschlüsse haben. Mit Hilfe des Kabels werden Video- und Audiosignalen zwischen TV-Geräten, DVB-Empfängern (z. B. Set-Top-Box), Videorecordern, DVD-Spielern oder –Recordern übertragen.

    Senderleichen
    Senderleichen sind Einträge in Ihrer Senderliste von Sendern die nicht mehr vorhanden sind. Bei einigen Receiver werden diese automatisch entfernt. Bei anderen muss man dies selbst tun. Senderleichen können sehr störend sein, wenn man neue Sender sucht, und der neue Sender die gleiche Frequenz und Service ID wie eine der Senderleichen hat. Dann kann es passieren, der Receiver den neuen Sender nicht einliest.

    Set-Top-Box (STB)

    Empfangsgerät für digitale Bilder, Töne und Daten, mit dessen Hilfe ein empfangenes digitales Signal entschlüsselt wird. Ohne Set-Top-Box kann man digital verbreitete Programme auf herkömmlichen Fernsehgeräten nicht mehr sehen.

    Service ID
    Die Service ID ist die Senderkennung.
    Jeder Sender hat eine bestimmte Kennung, über die alle wichtigen Senderdaten zugeordnet werden können. Bei einigen Receiver kann man so gezielt die Senderdaten in Verbindung mit den Frequenzabgaben aktualisieren.

    SFI
    SFI steht für SiehFern INFO.
    Das ist ein verbesserter EPG, Grafisch aufbearbeitet mit vielen Infos.
    SFI funktioniert nur mit Technisat Geräten, denn es handelt sich hierbei um einen Service von Technisat.

    Simulcast
    gleichzeitige analoge und digitale Verbreitung von Fernsehprogrammen über Satellit, Kabel oder terrestrische Sender

    Simulcrypt
    Im Gegensatz zum Multicrypt- Verfahren fügt der Programmanbieter seinem Bouquet nur eine CA- Kennungen bei. Meistens setzen die Programmanbieter zum Empfang ihrer Programme eine Box mit einem integrierten Verschlüsselungssystem ein.

    SmartCard
    hat die Form einer Chipkarte und wird für den Zugriff auf verschlüsselte Fernsehprogramme benötigt.

    Symbolrate
    Die Symbolrate gibt an, wie viele Symbole pro Sekunde übertragen werden.
    Die Symbolrate muss bei einem manuellen Suchlauf im Receiver eingegeben werden.

    TAP
    TAP bedeutet Topfield Application Programm
    Taps sind kleine Zusatzprogramme für Topfield Receiver. Vergleichbar mit Plugins für andere Receiver.
    Tap Programme funktionieren nur auf bestimmten TF Receivern, nur für die, für die diese Programme geschrieben wurden.

    Teletext Pid

    Teletext Kennung auf dem Transponder.
    Das ist sozusagen der Datenkanal auf dem die Teletextdaten gesendet werden.
    Da auf einem Transponder mehrere Sender senden, sind somit auch mehrere Videotexte vorhanden. Bei einigen Receivern kann man die IDs wechseln und somit zwischen den verschiedenen Videotextangeboten auf der gleichen Frequenz wechseln.

    Terrestrisch
    Übertragungsart, bei der die Rundfunkwellen über Antennen gesendet und empfangen werden

    Timeshift
    Unter Timeshift versteht man das zeitversetzte anschauen einer TV Sendung.

    TS
    TS steht für Transport Stream.
    Der Transport Stream ist ein Kommunikations Protokoll speziell für Mpeg2 Daten. Das sind die Daten, die jeder Digital Receiver empfängt. Ein Transport Stream besteht aus 188 byte.
    Im Transport Stream sind alle wichtigen Daten für die Bild, Ton und Datenübertragung enthalten. Das wären der V-Pid (Video Pid) der A-Pid (Audio Pid) und weitere PIDs, die EPG Daten, die Information über die TV Programme und Radio Sender.

    Twin Tuner
    Ein Twin Tuner ist nichts anderes als 2 Empfangsteile in einem Receiver.
    Man könnte auch sagen, 2 Receiver in einem Gehäuse. Aus dem Grund kann man mit einem Twin Receiver z.B. ein Programm schauen, und ein anderes aufzeichnen. Twin Tuner gibt es in der Regel nur bei Festplatten Receiver.

    Ultra High Definition Video
    gegenüber DVD am weitesten entwickeltes, japanisches Videoformat

    Universal LNB
    Empfangskopf an der Satellitenantenne, der sowohl den 11. GHz- Bereich als auch den für digitale Übertragungen genutzten 12. GHz- Bereich empfängt. Der Universal LNB ist digitaltauglich und ermöglicht den Empfang analoger und digitaler Sat- Programme. Die Umschaltung erfolgt über das 22kHz-Signal.

    USB Anschluss
    Der USB = Universal Serial Bus ist eine Universal Schnittstelle.

    Video on Demand
    Service, der dem Kunden erlaubt, jederzeit Filme zu bestellen und live oder nach der Übertragung über ein Netzwerk oder das Internet anzuschauen.

    VPID
    Der VPID = Video Packed Identification
    Da auf einem Transponder mehr als nur 1 Programm übertragen wird, muss jedes Programm eindeutig zugeordnet werden können. Das Videosignal von Pro7 hat zum Beispiel die 123, also der VPID ist 123. Sat1 auf dem gleichen Transponder hat 789. Wenn man nun den APID von Pro7 gegen den von Sat1 auswechselt, dann kann man das Bild von Sat1 sehen und den Ton von Pro7 hören. Der VPID ist also die Videosignal ID / Kennung.

    ZDFvision
    Digital-Angebot des ZDF: Infokanal, Theaterkanal, Dokukanal, 6 Partner- und Gastkanäle

    Zwischenfrequenz
    Der vom Satelliten ausgestrahlte Frequenzbereich läßt sich nicht durch ein Kabel übertragen und wird daher vom LNB in den Zwischenfrequenzbereich von 950 bis 2150 MHz umgesetzt. Dadurch ist eine Übertragung und Verarbeitung im Receiver möglich.
    1. ZF = 1. Zwischenfrequenz



    edit: wird ständig erweitert
     
    #1
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  2. phantom

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  3. Nasher
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    Nasher Administrator Digital Eliteboard Team

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    AW: Receiver und Satlexikon

    hier auch noch begrifferklärungen.
    ich habe sie aus einem älteren beitrag kopiert, damit es übersichtiger wird.
    können jetzt einige begriffe doppelt sein.


    link zu diesem beitrag hier

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    #2
    mira_bay, Stompede, feuerstein1 und 13 anderen gefällt das.
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