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Linienrichter nach Jugendspiel totgeprügelt

Dieses Thema im Forum "Klatsch & Tratsch" wurde erstellt von rooperde, 4. Dezember 2012.

  1. rooperde
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    Nach einem Jugendfußballspiel in der Niederlande ist ein Linienrichter von mehreren Spielern verprügelt worden und einen Tag später an den Folgen gestorben. Sportministerin Edith Schippers zeigt sich entsetzt.

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    Mit Entsetzen haben niederländische Sportpolitiker und Funktionäre auf den Tod eines Linienrichters reagiert, der nach einem Jugendfußballspiel von mehreren Spielern verprügelt worden war und einen Tag später starb. Der 41-jährige Richard Nieuwenhuizen stand am Sonntag beim Spiel seines Sohnes an der Seitenlinie. Anschließend wurde er von mehreren Spielern der anderen Mannschaft geschlagen und getreten. Er brach dann einige Stunden später zusammen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort starb er am Montagabend. Die genaue Todesursache stand zunächst nicht fest.

    Schon vor dem Tod Nieuwenhuizens zeigte sich die niederländische Sportministerin Edith Schippers entsetzt. Es sei absolut schrecklich, dass so etwas auf einem holländischen Sportplatz geschehen könne. Auch der im Niederländischen Fußballverband mit für den Amateurfußball zuständige Anton Binnenmars war schockiert, dass sich solch eine Tat bei einem Spiel ereignet habe, wie es sie tausende an jedem Wochenende gebe. Dass jemand bei einem Hobbysport Opfer einer solchen Agression werde, sei unbeschreiblich, erklärte Binnenmars.

    "Unglaublich, dass so etwas passieren kann", sagte der Vorsitzende des Vereins Buitenboys, in dem Nieuwenhuizens Sohn spielt, Marcel Oost, dem niederländischen Sender NOS. "Da spielen 15- und 16-jährige Kinder Fußball, man kommt um zuzusehen und muss dann so etwas miterleben."

    Drei 15 und 16 Jahre alte Spieler wurden wegen des Angriffs am Sonntag in der Stadt Almere festgenommen. "Das ist nicht nur eine Tragödie für Almere und unseren Club, sondern für den gesamten niederländischen Fußball. Das darf auf einem Fußballplatz nicht passieren", sagte Oost.

    Quelle: Handelsblatt
     
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