Quelle:MWC 2010 Microsofts neue Smartphone-Plattform Windows Phone 7 wird nicht abwärtskompatibel zu Windows Mobile sein, vorhandene Software muss also neu geschrieben werden. Außerdem werden Mindestanforderungen bezüglich der Hardware verlangt, was es bisher bei Windows Mobile nicht gab.
Mit Windows Phone 7 macht Microsoft einen harten Schnitt mit der bisherigen Windows-Mobile-Plattform, so dass die neue Namensgebung in diesem Fall nicht nur gerechtfertigt, sondern auch notwendig ist, damit der Kunde schnell erkennt, welche Plattform er vor sich hat. In der Vergangenheit hat Microsoft sein mobiles Betriebssystem bereits einige Male umbenannt, ohne dass triftige Gründe für den Kunden ersichtlich waren.
Softwareentwickler müssen ihre bisherigen Windows-Mobile-Applikationen nun an Windows Phone 7 anpassen, damit diese auch auf der neuen Plattform zur Verfügung stehen, erklärte Andreas Krieg, Director Business Group Mobility bei Microsoft Deutschland. Nähere Details will Microsoft dazu erst auf der Mix-Konferenz Mitte März 2010 in Las Vegas verraten. Möglicherweise wird es Werkzeuge geben, die den Entwicklern die Portierung bestehender Applikationen vereinfachen. Zum Marktstart der ersten Windows-Phone-7-Mobiltelefone im ersten Halbjahr 2010 erwartet Microsoft, dass bereits viele an die neue Plattform angepasste Applikationen verfügbar sein werden.
Als weitere Neuerung stellt Microsoft nun Geräteherstellern Mindestanforderungen, was die Hardwareeigenschaften betrifft. So muss jedes Windows-Phone-7-Gerät einen kapazitiven Touchscreen besitzen, der mindestens vier Multitouch-Punkte kennt, denn Windows Phone 7 unterstützt Multitouch-Bedienung. Außerdem sind ein Lagesensor, eine bestimmte Prozessorgeschwindigkeit sowie eine 5-Megapixel-Kamera vorgeschrieben. Ob allerdings jede 5-Megapixel-Kamera automatisch für hochwertige Bilder und gute Videoaufnahmen sorgt, ist fraglich.
Microsoft bekräftigte abermals, dass der Konzern keine eigenen Mobiltelefone entwickeln und anbieten wird. Im Vorfeld zum Mobile World Congress 2010 gab es das Gerücht, dass Microsoft in Barcelona eigene Mobiltelefone vorstellen wird, das hat sich wie vermutet nicht bewahrheitet. (ip)
Die derzeitige Version von Windows Phone 7 unterstützt kein Copy-and-Paste, aber bis zur Fertigstellung von Windows Phone 7 vergehen noch einige Monate. Es bleibt also spannend, ob die Funktion bis dahin nachgerüstet wird. Zudem hat Microsoft verraten, dass alle Windows-Phone-7-Geräte ein OLED-Display besitzen werden.Die fehlende Copy-and-Paste-Funktion in Windows Phone 7 hat Engadget bemerkt, das davon ausgeht, dass auch die fertige Version von Windows Phone 7 diese Funktion nicht bieten wird. Im Interview mit Neowin äußerte sich Todd Brix, der Senior Director for Mobile Platform Services Product Management bei Microsoft, deutlich unklarer. Er bestätigte, dass die jetzige Vorabversion von Windows Phone 7 keine Copy-and-Paste-Funktion besitzt. Er wollte allerdings nicht ausschließen, dass eine solche Funktion bis zum Erscheinen der fertigen Version von Windows Phone 7 noch integriert wird. Er betonte, dass Microsoft einige Aspekte zu Windows Phone 7 erst zu einem späteren Zeitpunkt verraten will. Diese Kommunikationstaktik von Microsoft wurde Golem.de bereits auf dem Mobile World Congress im Februar 2010 bestätigt. Der Konzern wolle nicht alle Details zum neuen Betriebssystem auf einen Schlag preisgeben, sondern sie Schritt für Schritt enthüllen.
Sollte das fertige Windows Phone 7 keine Copy-and-Paste-Funktion bieten, werden Erinnerungen an Apples iPhone der ersten Generation wach. Die fehlende Copy-and-Paste-Funktion wurde wiederholt kritisiert, bis Apple reagierte und sie zwei Jahre später in das iPhone OS implementierte.
Microsoft macht OLED verpflichtend für Gerätehersteller
Zu den jüngst bekanntgewordenen Hardwareanforderungen für Windows Phone 7 hat Microsoft ein weiteres Detail nachgetragen. So müssen alle Mobiltelefone auf Basis von Windows Phone 7 ein OLED-Display besitzen. Diese Entscheidung dürfte vor allem Samsung freuen, das derzeit der einzige Hersteller ist, der OLED-Displays für Mobiltelefone anbietet.
Im Gespräch mit Neowin erklärte Microsoft, dass damit wertvoller Akkustrom gespart werden soll. Denn die Bedienoberfläche von Windows Phone 7 verwendet extra einen schwarzen Hintergrund. Im Zusammenspiel mit OLED-Displays spart das Akkustrom und die Akkulaufzeit des Geräts soll damit verlängert werden. Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, dass jedes auf den Markt kommende Windows-Phone-7-Mobiltelefon so beschaffen ist, dass der Akku einen ganzen Tag ohne Einschränkungen durchhält.
Tis the season for Series finales. We've got one too - dropping the ‘Series’ and keeping the 'Windows Phone 7.' Done.
Xap Dateien sind nichts weiter als umbenannte Zip-Dateien.
Initially, xap files will only be available for deployment through the Marketplace.
Because of the sometimes bad experiences from users about laggy and slow Stock ROMs, Microsoft added some very strict requirements for preloaded apps:
Preloaded App Requirements (which will be distributed as .xap) as follows:
* Maximum of 6 preloaded applications on the device, not to exceed 60MB
* All preloaded apps must pass Marketplace submission process (some extended APIs are available to OEM/MO so the process is slightly relaxed in that regard)
* The application(s) and all future updates must be free of charge.* The apps must launch without dependency on network availability.* The apps must persist through a “hard reset”.* The apps must be updatable and revocable (!!!!) through the Marketplace.* The apps must notify the user at first launch of any capabilities to be utilized and get user consent (to access compass, accelerometer, network, etc.
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