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Ladetechnik Zuhause / PV-Anlage Wallbox mit Speicher koppeln, macht das bei kleinen PV-Anlagen Sinn?

deniz12

Newbie
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18. März 2009
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Ein Hallo in die Runde!

Die PV-Anlage von meinem Elternhaus hat nur 5 kWp (ich selbst wohn in einer Wohnanlage), aber ich überlege, einen 10 kWh-Speicher dazuzunehmen , Ziel: auch abends oder nachts noch das Auto mit eigenem Strom laden. Allerdings komme ich 2 bis 3 mal in der Woche zu meinen Elternhaus (und am Wochenende). Mein Elektriker meint, dass das mit Wallbox, Speicher und Energiemanager (Fronius) technisch machbar ist, aber lohnt sich das? Die Investition liegt bei über 8.000 €. Ich lade im Schnitt 2–3 Mal die Woche, meist 40–60 km pro Tag. Lohnt sich da ein Speicher oder sollte man lieber mehr PV aufs Dach packen (z. B. Ost/West-Erweiterung)? Übrigens: ich fahre einen Smart #1 mit 62KWh Netto Batteriekapazität.

Freue mich auf Erfahrungsberichte, am besten mit realen Eigenverbrauchsquoten!
 
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2-4 Stunde ,würde ich sagen,bei Gute Sommer Tag.Wird aber nur mit 3 KWp geladen,Resliche 5-6Kwp wird für Hausvebrauch genutzt.
Sprich eigentlich würde deine Anlage auch einen 20 KW Speicher vertragen und der wäre auch im Sommer locker voll geladen plus deinen Hausverbrauch.
Früher haben die Anbieter von PV Anlagen des Speicher immer kleiner bestenfalls gleichgross wie die Anlage gehalten heute ist es umgekehrt Speicherkapazität immer grösser wie die Leistung der PV Anlage.
 
Ich hab jetzt kein WP oder E-Auto. Täglich sind halt 19–25 kWh nötig bei Haus, Garten, 5 Personen usw.

Ich hab hier noch 15 Module mit 460 W stehn, die kommen im Frühjahr noch dazu. Wird alles selbst montiert mit paar Leuten, die das beruflich machen, zur Hilfe.
Anlage ist so gebaut das Module in Dreihimmel Richtungen ausgerichtet sind.

Sparen kann man schon damit, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die nächsten 30 Jahre ohne Strom dazuzukaufen über ganze 365 Tage im Jahr auskomme, und das stört mich noch. Und es ist ja nicht so, dass in Zukunft keine Großverbraucher dazukommen.
Man will Lebenstandard verbessern,und nicht verschlechtern.

Es muss doch anders gehen, wenn man jetzt, sagen wir mal, 20–30 T Euro offiziell für so eine PV-Anlage ausgibt.

Ich bin Aktuell ca. bei 7000-8000€ Material kosten,weil ich alles selber mache.

Vergütung hab ich nicht. Mit ein wenig Softwarelösung und „Nulleinspeisung“-Lösung kann ich gut damit leben, dass ich in guten Sommermonaten 1–3 KW am tag verschenke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab jetzt kein WP oder E-Auto. Täglich sind halt 19–25 kWh nötig bei Haus, Garten, 5 Personen usw.

Du glückliche
Bei mir schluckt die WP locker 30 kw pro Tag, bei den minus Temperaturen wie zb. heute Nacht, sind es locker bis zu 50kw, wenn nicht mehr, dafür aber zahle ich nichts für Gas oder öl, somit kommt auf das gleiche

Hab vor 3 Jahren meine Gasheizung rausgeschmissen, und zahle jetzt fast das gleiche nur für Strom was damals für Strom und Gas, natürlich ist mein Strom verbrauch gestiegen

Gesendet von meinem SM-A166B mit Tapatalk
 
Ja, die Energie/Wärme kommt halt nicht von nichts. 😁



Ich hab noch Ölheizung. Wie lange die Preise I. O. sind und keine größere Reparatur fällig ist, bleibt es so.Buderus Logano.

Ist meine Art, den Planeten zu retten.

Oma sagte immer: „Zuerst muss Altes verschlissen werden.“ 😉
 
Hallo @XxTaurusxX ,

also bei einem täglichen Verbrauch von ca. 25 KWh, wären das im Schnitt rund 9125 kWh im Jahr. Das ist jetzt eigentlich nichts besonderes und ich würde sogar behaupten, ein "normaler" Verbrauch, wenn du schreibst, Haus, Garten,, 5 Personen.
In einem vorherigen Beitrag hast du geschrieben, dass du eine kleine 9 kWh Anlage hast. Das ist meiner Meinung viel zu wenig und du solltest, wie du schon selbst erwähnt hast. die restlich. 15 Module erweitern. Somit kommt du dann auf rund 15.9 kWh.

Ein anderer Vergleich. Mein Elternhaus (ca. 140 m² Wohnfläche) besitzt eine ca. 15 kWh-PV-Anlage. Es ist auch eine Wärmepumpe vorhanden, allerdings mit Tiefenbohrung, also Erdwärme! Dazu wurde die komplette Heizungsanlage auf eine Daikin Anlage umgerüstet bzw. aufgerüstet und auch ein neuer Pufferspeicher für das Warmwasser wurde installiert, der mit der PV-Anlage über Smartmeter und einen dementsprechenden Wechselrichter kommuniziert.

Im Schnitt haben wir einen Jahresverbrauch von rund 11.500 kWh / Jahr! Davon sind gut rund 5.500 kWh an Heizung zu rechnen, wobei hier das Warmwasser bereits miteingerechnet ist! Der restl. Stromverbrauch beträgt somit rund 6.000 kWh für Haus, Garten, 4 Kühlschränke, Tiefkühltruhen, Partykeller, Grillhütte, ein 2. Gartenhaus und ein E-Auto. Ja, auch das E-Auto ist bereits in den 11.500 bzw. in den 6.000 kWh eingerechnet!

Zusätzlich haben wir dort einen BYD-Speicher mit ca. 13 kWh. Hier sind wir beim überlegen, ob wir den Speicher um weitere 19 kWh erweitern, sodass wir dann in Summe rund 32 kWh hätten. Und wenn wir jetzt von einem Verbrauch von rund 31 kWh pro Tag ausgehen, dann könnten wir rein theoretisch mit 1 vollen Speicher den ganzen Tag davon "leben". Allerdings muss man das Ganze realistisch sehen, denn das funktioniert nur bedingt und das auch nur im Sommer an schönen Tagen!! Im Sommer haben wir aber wiederum weniger Verbrauch an Heizung. Was nützt einem dann ein Speicher, den man dann ohnehin nicht verbrauchen kann, wenn man am nächsten Tag wieder mit voller Leistung aus der PV laden kann, erneut den Speicher voll machen kann und auch den Tagesbedarf decken kann und dann sogar noch am Ende des Tages Überschuß in das Netz einspeist. Wie gesagt ich spreche hier von den Sommermonaten und von warem, schönen Tagen. Im Winter sieht die ganze Sache dann wieder anders aus.

Zum Thema Ölheizung sehe ich es so. Wir hatten damals pro Heizperiode bzw. pro Winter im Schnitt ca. 4000 Liter Heizöl verbraucht. Wenn man jetzt den Ölpreis von €87,- pro 100 Liter nimmt, dann kommt man auf gut € 3480,- wohlbemerkt nur für Öl und das nur pro Heizperiode. Und wenn wir mal einen ganz strengen Winter hatten, dann mussten wir im Feber nochmals ca. 1500 Liter Öl nachkaufen.

Wenn man jetzt unseren Verbrauch von rund 11500 kWh nimmt und dies mit € 0,45 (bei uns in Ö in meiner Region kostet das derzeit im Durchschnitt die kWh!) pro kWh rechnet, dann kommt man auf € 5175,- für das ganze Jahr an Kosten, wenn man den ganzen Strom kaufen würde, also ohne PV-Anlage! Schon alleine da sieht man, wie teuer eigentlich eine Ölheizung ist!
 
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Ja, rechnerisch hast du sicherlich Recht. Aktuell

Was mir ehrlicherweise Sorge macht (kann auch Paranoia sein), ist die Strompreis entwicklung in die Zukunft. Und mit Sicherheit kommt irgendwann eine art PV-Steuer( Sonne Verschleiß :-),oder Ähnliches auf uns zu. Von irgendwas muss das fehlende Geld von der Erdöl steuer neu generiert werden, jetzt, wo die ganze Welt verrückt spielt und für die Rüstung (was nicht falsch ist) ausgibt.

Ich will jetzt keine große Investition für irgendwas machen, wovon ich selber nicht überzeugt bin, und zukünftige Rentabilität auf Gläserne Füße stellen.
 
Nun ja Rentabilität ich sag nur Co2 Steuer. Ich hatte die ganzen Jahre über Heizöl für 37 Cent im Tank. Die letzte Teilfüllung hatte 70 Cent gekostet wobei eine Tankfüllung bei mir für 4 Jahre reicht (8000 Liter Tankvolumen) Heizöl und Gas werden sicherlich nicht billiger werden der Kunde hat sich ja nun seit beginn des Krieges an die Preise gewöhnt. Ich rüste nächstes Jahr auch auf WP um, beziehe meinen Strom allerdings zu sehr günstigen Konditionen aktuell 28 Cent die KWh für die nächsten 3 Jahre. PV Anlage folgt dann 2027
 
Was mir ehrlicherweise Sorge macht (kann auch Paranoia sein), ist die Strompreis entwicklung in die Zukunft.
Ich verstehe sehr gut, warum dich das beschäftigt. Die Strompreise steigen in vielen Ländern tatsächlich seit Jahren, aber die Rate ist schwer vorherzusagen, weil viele Einflussfaktoren einzubeziehen sind. Zum Beispiel wären das die CO₂-Abgaben, Netzentgelte, Förderungen für erneuerbare Energien usw. Oder aber auch die Gaspreise, Ölpreise, Importabhängigkeiten haben Einfluss darauf. Und nicht zu vergessen ist die Nachfrage & Inflation. Kurzfristig könnte Strom teurer werden, langfristig versuchen viele Länder, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren, das kann den Druck auf Preise dämpfen, wenn PV, Wind etc. stark ausgebaut werden.

Zum Thema PV-Anlagen und neue Steuern sehe ich das im Moment so. Aktuell gibt es in Deutschland z.B. die EEG-Umlage, wenn ich da richtig informiert bin, die PV-Betreiber teilweise betrifft, und Netzentgelte. Eine Art „Sonnensteuer“ in dem Sinne, dass du deine PV-Anlage pauschal versteuert bekommst, ist politisch umstritten, weil sie die Bürgerinvestitionen in erneuerbare Energien stark bremsen würde. Was realistischer ist sind Anpassungen bei Einspeisevergütungen oder bei der steuerlichen Behandlung von PV-Anlagen. In vielen Ländern lohnt sich PV selbst ohne staatliche Förderung, wenn der Eigenverbrauch hoch ist.

Um die Rentabilität einer PV-Anlage abzuwiegen, ist immer der Eigenverbrauch entscheidend! Je mehr Strom du selbst nutzt, desto schneller amortisiert sich die Anlage. Allerdings gibt es keine Garantie für künftige Preise, Subventionen oder Steuern. PV ist also eine relativ sichere, aber nicht völlig risikofreie Investition. Wenn du Wert auf Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen legst und eine stabile Rendite über 15–20 Jahre willst, ist PV eine sinnvolle Option. Wenn du sehr skeptisch bist, lohnt sich eine kleine bis mittlere Anlage mit Fokus auf Eigenverbrauch, statt groß zu investieren. Eine große, teure Anlage nur wegen einer „möglichen Rendite“ wäre riskanter, weil politische und marktbedingte Unsicherheiten bleiben.

Skepsis ist verständlich, weil PV Investitionen sind, die Jahre brauchen, um sich zu rechnen. Gleichzeitig ist PV eine relativ sichere, planbare Investition, die dich unabhängig von steigenden Strompreisen macht. Wer auf Eigenverbrauch setzt, kann Gläserne Füße vermeiden, weil die Rentabilität nicht allein von Einspeisevergütungen oder politischen Entscheidungen abhängt. So ist halt derzeit meine Meinung.
 
Ich bin von Photovoltaik überzeugt, darum geht's mir gar nicht, genauso wenig wie um E-Fahrzeuge. Wenn man ein bisschen in der Schule bei Physik aufgepasst hat, weiß man, dass die Effizienz von E-Motoren einfach um Welten besser ist als bei Verbrennern. Bei der Heizung wird es ähnlich sein.

Was das EEG betrifft und die paar Euro Ersparnis mit meiner Anlage betrifft, hab ich von Anfang an drauf verzichtet und von Anfang an Open-Source-Hardware/-Software OpenDTU on Batterie-Hoymiles-HMT-WR eingesetzt. Aus dem erwähnten Grund von oben.

Netzbetreiber (und meine Frau auch) waren ein bisschen schwer zu überzeugen, weil kein SML oder ähnlicher fernabschaltbarer WR, aber dafür hat man natürlich Leute, die das regeln mit Netzbetreibern.

Ich bin jetzt 15 Jahre bei DEB dabei (drei-, viermal Nick gewechselt aus Jackerei), damals Dbox Xbox, VDR als Hobby, jetzt läuft halt alles über IPTV und Streaming.

Neues Hobby musste her, dann hab ich mit BKW angefangen und Standby-Verbraucher eliminiert. Nächste Stufe war ja, Grundlast auf PV weg zu sparen 24/7, was aktuell gut funktioniert.

Nächste Stufe wäre dann größere Hausnummer, paar Euro mehr halt.

Wo die Reise hingeht? K. A. Irgendein Hobby muss man haben und das Bastelkind darf nicht sterben.

Natürlich sind hier ein paar Faktoren mehr zu berücksichtigen als bei Enigma-/Neutrino-Receiver und Emu.
EDIT:
Und genau wie du geschrieben hast Eigenverbrauch so zum Optimieren mit Smarthome oder ähnlicher Softwarelösung ist mehr wert als die EEG-Zulage, meine Meinung, dynamisches Power-Limiter bei OpenDTU z. B.
 
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