Infos Vodafone: 5G wird unseren Alltag revolutionieren

josef.13

Moderator
Mitarbeiter
Mitglied seit
1. Juli 2009
Beiträge
18.831
Gefällt mir
19.168
Punkte
113
Wie lässt sich 5G künftig im Alltag einsetzen? Vodafone Deutschland hat in seinem 5G Lab diverse Einsatzszenarien vorgestellt. Heute noch Zukunftsmusik, soll 5G etwa die Fernsteuerung von Autos und Kränen, lernende Roboter als Alltagshelfer und Operationen aus der Ferne ermöglichen.

Die Entwicklung und Tests von 5G, dem kommenden Mobilfunkstandard, schreiten mit hohem Tempo voran. In Düsseldorf hat beispielsweise der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone Deutschland ein 5G-Testnetz in seinem 5G Lab aktiviert. Mit der breiten 5G-Markteinführung wird für das Jahr 2020 gerechnet. Doch welchen Nutzen soll der schnelle Mobilfunkstandard eigentlich in der Praxis haben? Vodafone wagt einen Blick in die Zukunft und stellte am Montag mehrere potentielle Einsatzbereiche vor, die sich mit Hilfe von 5G realisieren lassen.

vodafone-5g-lab-kran-fernsteuerung_news_13202.jpg
Aus dem 5G Lab von Vodafone lässt sich ein Kran per 5G aus der Ferne steuern

Das ermöglicht 5G in der Zukunft
Laut Vodafone lassen sich beispielsweise Autos dank 5G in 60 Kilometern Entfernung steuern. Auch ein 30 Meter hoher Baukran könne aus der Ferne kontrolliert und gelenkt werden. Gleiches gelte für Operationen, der Facharzt müsse nicht mehr unbedingt vor Ort sein. Roboter könnten mit Hilfe von 5G zudem zu Helfern für den Menschen werden.

Roboter als Alltagshelfer lernen mit Hilfe von 5G
Vodafone verweist auf fast 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen in Deutschland, bis 2030 werden rund 300.000 Pflegekräfte fehlen. Die Lücke zum Teil füllen könnten Roboter wie etwa der Roboter Pepper. Über 5G-Mobilfunk können sie Tätigkeiten erlernen und Menschen im Alltag unterstützen. Denkbar sei etwa der Start der Spülmaschine, das Aufschließen der Haustüre oder das Reichen von Getränken. Das erlernte Wissen könnten Roboter in Echtzeit mit anderen Robotern teilen.

Mit 5G würden Roboter zudem lernen zu fühlen. "Mit 5G startet das Zeitalter des taktilen Internets. Mobilfunk wird so bereit für die Fernsteuerung von Robotern. Dank extrem kurzer Latenzzeiten und robuster Verbindungen können wir Fabrik-Roboter, Autos, oder Baumaschinen so koordinieren, dass sie Menschen sicher und effizient bei der Arbeit und im Alltag unterstützen", so Professor Gerhard Fettweis.

Autos per 5G fernsteuern - riesiger Datenverbrauch
Taxis und Mietwagen, die über Nacht nicht im Einsatz sind und quer über die Stadt verteilt stehen, können mit 5G aus der Ferne zurück zur Einsatzzentrale gesteuert werden. Vorteil: Die Fahrzeuge wären am Morgen direkt wieder für die nächste Fahrt einsatzbereit. Aus dem 5G Lab heraus lassen sich Autos in mehr als 60 Kilometer Entfernung nahezu verzögerungsfrei steuern.

Für ein solches Fernsteuern von Fahrzeugen über die Straßen sei ein Datenaustausch in Echtzeit erforderlich. Die Latenzzeiten bei 5G sollen bei rund einer Millisekunde liegen und damit denen des menschlichen Nervensystems entsprechen. 5G könne zudem hohe Bandbreiten bereitstellen, die für ein solches Einsatzszenario erforderlich sind. In der Steuerzentrale könnten Fahrer auf verschiedene Kameraperspektiven in HD-Auflösung zugreifen. Dabei werden große Datenmengen übertragen. Nach Angaben von Vodafone würde bei einer einstündigen Fernsteuerung eines Autos inklusive Kameraübertragungen ein Datenvolumen von rund 45 GB verbraucht.

Operationen in Notfällen aus der Ferne
Bei Verkehrsunfällen kann oft jede Sekunde zählen. In Notfällen können zukünftig gut ausgebildete Ärzte direkt am Unfallort Eingriffe aus der Ferne vornehmen. Dabei komme ein mit einem taktilen Handschuh ausgestatteter Roboter zum Einsatz, dessen Bewegungen die Ärzte dank 5G in Echtzeit steuern könnten.

Es wird sich aber erst noch zeigen müssen, ob sich unser Alltag nach der 5G-Einführung tatsächlich wie geschildert ändern wird. Denn keine Technik ist perfekt und zu 100 Prozent ausfallsicher. Gerade bei Szenarien wie der Fernsteuerung von Autos oder Operationen aus der Ferne dürfte noch Diskussionsbedarf im Hinblick auf die Sicherheit bestehen.

Quelle; onlinekosten
 
Mitglied seit
22. April 2013
Beiträge
842
Gefällt mir
378
Punkte
63
Wäre schön, wenn der Anbieter erst mal seine Probleme im 4G Netz auf die Reihe bekommt, bevor in den Ausbau weiterer Netze investiert wird...
 

yamstar

Ist oft hier
Mitglied seit
4. Dezember 2008
Beiträge
168
Gefällt mir
54
Punkte
28
Wenn 4G nicht läuft, nehme einfach 5G, das läuft bestimmt.

Patient aufgeschnitten... Volumen verbraucht. Mist.
 
Mitglied seit
8. Januar 2008
Beiträge
9
Gefällt mir
0
Punkte
1
Seht es doch mal positiv,
wenn Harry am Bau, wieder einmal verschlafen hat, arbeitet er von zu Hause aus. Er kann seinen Kran auch von der aus Couch bedienen. Und die tolle Aussicht hoch über der Baustelle reicht auch auf einem 4,5" ? iPhone Display. Einmal geht das schon.
Einmal pro Jahr, Monat oder Woche ist dann eine Frage an den Polier. Braucht er die Maske von Harry hoch oben im Kran, oder holt er sich einen neuen angelandeten Spezialisten?
Vielmehr stellt sich die Frage, ist es Alkohol am Arbeitsplatz, wenn sich Harry auf der Couch neben dem Joystick noch ein Bierchen stellt? Wie sieht es dann mit dem all zu gern ausgesprochem Handyverbot am Arbeitsplatz aus? Stellt euch nur vor, wenn Harry auf der Couch das Gesicht von seinem Polier auf seinem iPhone sieht und sich an dieses Verbot erinnert? Hat er dann regulär Pause oder ist entschuldigt, weil er noch nicht über solch Situation geschult war?
Ich bin mir sicher, Volker Pispers könnte auch darüber eine ganze Show aufbauen.
Mit dem nötigen Humor für eine solche Show bitte auch meinen Text verstehen.
Vodafone beschäftigt sein Techniklabor damit. Es geht um Beschäftigung und nicht um den Aufbau, die Marktreife oder gar einen technischen Fortschritt. Früher ging es mal darum, durch welche Arbeit auch immer, Geld zu verdienen. Beschäftigen können sich wahrscheinlich nur die Allein, welche noch Arbeiten gelernt haben. Heute wird man beschäftigt. Das lenkt ab, das schafft Freizeit von der Familie. Jeder freut sich, wenn man von der Beschäftigung nach Hause kommt.
Ernsthaft bemerkenswert zum Thema ist ein Satz bei Wikipedia. Dort wird es kein 5G geben, so meine Schlussfolgerung aus dem Satz "In der Schweiz lässt derzeit die «Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung» (NISV) den Betrieb von 5G-Antennen nicht zu. Der Ständerat stellte sich am 5. März 2018 erneut gegen die Erhöhung der bestehenden Grenzwerte." Also Leut, wenn ihr in Zukunft noch real und hautnah operiert werden wollt, dann überprüft eure Schweizer Kontostände lieber in der Schweiz. Der Herzkasper wegen überschwelligen Konsum kann noch einen Menschen als Operateur nötig sein lassen.
Lasst es euch gut gehen.
 
Oben