Österreich: TV-Sender einigen sich auf einheitliche Lautstärke

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von josef.13, 3. Mai 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Moderator Digital Eliteboard Team

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    Mit Lautstärkeunterschieden zwischen Programm und Werbepausen sowie beim Umschalten zwischen einzelnen Sendern, die Zuschauer immer wieder aufschrecken ließen, ist in Österreich bald Schluss. Der ORF und mehrere private Konkurrenten haben sich auf die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Angleichung des Geräuschpegels im Fernsehen verständigt.

    Wie die Rundfunk und Telekom Regulierungs-Gesellschaft (RTR) als zuständige Behörde am Donnerstag bekannt gab, senden der öffentlich-rechtliche Sender ORF und die vom Verband Österreichischer Privatsender vertretenen bundesweiten TV-Sender ab dem 1. September 2012 in einer einheitlichen Lautstärke. Darin inbegriffen sind sowohl die einzelnen Sendungen als auch Programmankündigungen und Werbeblöcke.

    Der [​IMG]ORF bemühte sich bereits seit Ende November um einen harmonischeren Geräuschpegel, der die Zuschauer vor unerwarteten Lautstärkesprüngen bewahren sollte. Auch in Deutschland haben sich öffentlich-rechtliche und private Sendeanstalten zu einer zeitgleichen Umstellung entschlossen, die pünktlich zum Auftakt der diesjährigen IFA in Berlin am 31. August erfolgen soll ([​IMG]DIGITALFERNSEHEN.de berichtete).

    Mit der Umstellung wollen die Sender die von der European Broadcasting Union (EBU) als zentraler Instanz der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in Europa, verabschiedete Richtlinie der "lautheitsnormierten Tonaussteuerung" umsetzen. Von der EBU kam auch die technische Empfehlung für die entsprechenden Messgeräte, mit denen von der derzeitigen Spitzenwertmessung auf eine Pegelung nach der subjektiv empfundenen Lautheit umgestellt werden kann.

    Mit dieser neuen Tonaussteuerung wird die durchschnittliche Lautstärke eines bestimmten Zeitabschnitts gemessen, sodass Zuschauer auch künftig nicht auf unterschiedliche Lautstärkeniveaus in einzelnen Sendungen verzichten müssen. Die geplante Umstellung sei als wichtiger Schritt für die senderübergreifende Optimierung des Fernsehens zu werten, für den die einzelnen TV-Sender erhebliche technische, organisatorische und auch finanzielle Anstrengungen auf sich nehmen, erklärte die RTR.

    Neben dem ORF beteiligen sich an dem österreichischen Projekt auch die Privatsender ATV, ATV2, Puls 4, ServusTV und Austria 9 sowie die regionalen Ableger ProSieben Austria, RTL Österreich, Sat.1 Österreich, Vox Österreich, Kabel Eins Austria, RTL2 Österreich und Super RTL Österreich.

    Quelle: Digitalfernsehen
     
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