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PC & Internet Kickstarter-Einnahmen wurden für Alkohol und Stripperinnen ausgegeben


Das Geld, welches ein kleines Entwicklerstudio für die Finanzierung ihres Computerspiels Ant Simulator eingenommen hatte, wurde nicht für das Spiel, sondern für Alkohol und Stripperinnen ausgegeben, wie der Projektleiter nun bekannt gibt. Die Entwicklung des Spiels wird nun eingestellt und die "Backer" schauen in die Röhre.

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Wer sich über Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter an der Finanzierung eines Projekts beteiligt, der geht damit gewisse Risiken ein. Zum einen gibt es keine Garantie, dass das Projekt wirklich so umgesetzt wird, wie es angekündigt wurde und es gibt auch keine Garantie dafür, dass es überhaupt jemals erscheint. So geschehen beim Computerspiel Ant Simulator.

Der Ant Simulator wird nicht erscheinen

Der leitende Programmierer Eric Tereshinski veröffentlichte ein Video über Youtube, indem er die Fans des Spiels über den Status des Projekts informiert. Im Video erklärt er, dass die Entwicklung des Computerspiels Ant Simulators eingestellt wurde. Die anderen Mitglieder des Teams hätten den Großteils des Geldes, welches man über die Kickstarter-Kampagne eingenommen hatte, für Alkohol, teure Restaurants und Stripperinnen ausgegeben. Zudem drohte man ihm damit, ihn zu verklagen, wenn er versuchen sollte, das Spiel selbst herauszubringen. Daher blieb ihm nichts anderes übrig, als die Entwicklung einzustellen. Zudem muss er alle Videos zum Spiel von seinem Youtube-Kanal offline nehmen.

Das ist natürlich ein Schock für die sogenannten "Backer", welche sich an der Finanzierung des Spiel beteiligt hatten, in der Hoffnung, den Ant Simulator spielen zu können. Eric Tereshinski erklärt, dass er schwer enttäuscht ist. Er würde seine beiden Kollegen seit rund elf Jahren kennen und hätte ihnen vertraut.

Eric Tereshinski erklärt, dass er die "Backer" nun per E-Mail anschreiben und ihnen im Rahmen seiner Möglichkeiten Rückerstattungen anbieten werde. Er entschuldigt sich für die Situation. Er hatte selbst gehofft, dass ihm das Spiel den Einstieg in die Spielebranche ermöglichen würde. Er wäre mit Herzblut dabei gewesen und hätte das Spiel geliebt. Nun müsse er komplett von vorne anfangen. In Zukunft will er deutlich vorsichtiger sein und anderen nicht mehr so leicht vertrauen.

Quelle: Gulli
 
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