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Umstieg E-Auto Umstieg von Diesel auf E-Auto / wie sind eure Erfahrungen?

Lidl hilft halt nur, wenn auch ein passender Lader da ist wo man ihn braucht. Es gibt ja glaube nichtmals an jedem Lidl-Standort überhaupt einen Lader, geschweige denn Schnelllader.
Und ansonsten reagiert halt das "Preischaos". Durch Roaming kann man zwar mit einem Anbieter schon relativ viele Stationen nutzen (aber auch nicht zwangsweise alle), aber längst nicht immer zun günstigsten Preis, und meist nicht zum Haus den man an der Säule vom Anbieter selbst zahlt. Im Gegensatz zum Verbrenner hat die Tankstelle zwar monatelang konstante Preise, nur eben für jeden einen anderen, je nachdem welche Karten/Apps er gerade hat.
 
Dann haben die mich beschissen, bei Lidl, Kapitalisten, die letzten zwei, drei Mal. App hat nicht funktioniert, und mit Karte war es machbar, aber teurer hier in den Niederlanden an der Grenze in NRW. 🤣
 
Ich dachte eigentlich gelesen zu haben das in den Niederlanden das Laden preiswerter wäre wie in Deutschland.
 
Ich fahre gerade im Schnitt so ca. 400km/Woche und bin am überlegen, wenn mein Leasing nächstes Jahr ausläuft auch auf ein E-Auto umzusteigen. Generell hab ich den Vorteil, dass ich auf Arbeit oder bei Familie laden könnte und da änderts heute praktisch auch nichts dran ob ich jetzt auf dem Heimweg einen 10 Minuten Umweg zum (Benzin)tanken eingehen muss oder ob ich beim Besuch der Verwandtschaft gegen etwas Geld in die Kaffeekasse oder auf Arbeit lade.

Muss nur noch die Hausgemeinschaft überzeugen "AbEr WaS iSt WeNn WiR iN dEn UrLaUb FaHrEn!?!?" :D
 
Das E-Auto Problem wäre kein Problem wenn unsere Regierungen endlich den Arsch in der Hose hätten und sich von der Lobby trennen würden.
Erst wenn die Preise von den Ladesäulen vorher offen angezeigt werden und der Preis nicht über dem des Haushaltsstromes wäre dann würden viele Menschen sich den Umstieg nicht lange überlegen.
Hier kassieren gerade die Stromkonzerne doppelt ab. Sie bekommen den Industriestrom günstiger und verlangen, vor allem, durch Intransparenz gerne das doppelte.
 
Auf der anderen Seite haben wir die "Fossillobby", die sich gerade ins Fäustchen lacht, weil die 12 Uhr Umstellung im Schnitt 6ct Gewinn einbringt und die 17ct Steuererlass auch mehr nett gemeint als gut durchdacht war.

Transparenz gibt es schon lange nicht mehr.
 
Muss nur noch die Hausgemeinschaft überzeugen "AbEr WaS iSt WeNn WiR iN dEn UrLaUb FaHrEn!?!?" :D
Urlaubsfahrten sind doch Ladetechnisch kein Problem mehr.

Die Hausgemeinschaft muss nicht überzeugt werden du hast Anspruch auf eine Lademöglichkeit trägst allerdings die Kosten selber.
Hat ein Eigentümer einen Anspruch auf Errichtung einer Lademöglichkeit für sein E-Fahrzeug?
Grundsätzlich ja. Mit dem neuen § 20 Abs. 2 Nr. 2 WEG werden bauliche Veränderungen, die u.a. dem Laden elektrisch betrie-
bener Fahrzeuge dienen sollen, privilegiert. Das bedeutet, dass grundsätzlich jeder Wohnungseigentümer verlangen kann, eine
Lademöglichkeit für sein Elektrofahrzeug zu errichten – also einen Anspruch darauf hat –, auch, wenn hierdurch das gemein-
schaftliche Eigentum betroffen ist. Zu den Elektrofahrzeugen gehören neben den klassischen Elektroautos auch Hybridelektro-
oder Brennstoffzellenfahrzeuge, elektrisch betriebene Zweiräder oder spezielle Elektromobile für Gehbehinderte.

Kann die Ladestation ohne Zustimmung der WEG errichtet werden?
Nein, der Anspruch auf Errichtung der Ladestation gestattet einem Wohnungseigentümer nicht, die Maßnahme ohne vorherige
Beteiligung der übrigen Wohnungseigentümer auf eigene Faust durchzuführen, wenn durch die Errichtung in das gemeinschaft-
liche Eigentum eingegriffen wird. Vielmehr ist auch hierfür ein entsprechender Beschluss (Gestattungs- oder Vornahmebeschluss)
der Gemeinschaft notwendig. Will also ein Eigentümer beispielsweise eine Wallbox installieren, so muss er sein Verlangen ge-
genüber der Gemeinschaft aussprechen, die üblicherweise von einem Verwalter vertreten wird. Der Verwalter muss anschließend
einen entsprechenden Beschlussvorschlag in die Tagesordnung der nächsten Eigentümerversammlung aufnehmen oder im Ein-
zelfall eine außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen.
Die Gemeinschaft hat dann im Rahmen der Beschlussfassung allerdings keinen Entscheidungsspielraum bei dem „Ob“ der Maß-
nahme – der privilegierte Wohnungseigentümer hat folglich einen Anspruch darauf, dass die Gemeinschaft einen entsprechenden
Beschluss fasst. Über die Durchführung, also das „Wie“ der Maßnahmen, kann die Gemeinschaft hingegen im Rahmen ordnungs-
gemäßer Verwaltung beschließen. Das heißt, die Gemeinschaft kann über die Art und Weise der privilegierten baulichen Maß-
nahme mitbestimmen.

Wer trägt die Kosten der baulichen Maßnahme?
Die Kosten der Installation der Lademöglichkeit trägt der begünstigte Eigentümer, also der Eigentümer, der die bauliche Verän-
derung verlangt. Die Kosten umfassen dabei nicht nur die Kosten der baulichen Veränderung selbst, sondern auch ihre Erhal-
tungs-, Betriebs- und Verwaltungskosten. Haben mehrere Wohnungseigentümer die Installation der Lademöglichkeiten verlangt,
so sind die Kosten unter ihnen nach dem Verhältnis ihrer Anteile umzulegen bzw. von ihnen nach diesem Schlüssel zu tragen.
Nur dem bzw. den begünstigten Eigentümer gebührt/gebühren dann aber auch die Nutzungen

 
Zuletzt bearbeitet:
Von den eingesparten Bezinkosten kaufst du der "Hausgemeinschaft" ne neue Handtasche und schon hast du die entsprechende Überzeugungsarbeit geleistet.
Wahrscheinlich kommt dann die Frage ob man n nicht gleich 2 E Fahrzeuge anschaffen sollte.:)
 
Ahh, ist aber bescheiden mit Handtasche, wenn es kein Gucci ist. Hier müsste der Thermomix her für 1900€🤣, jetzt könnene wir Alte-Leute-vorgekaute-Essen“ testen, Erdbeermarmeladee,dier keiner isst. So ein Bilderrahmen wäre günstiger und könnte auch Rezepte präsentieren.
Für das Geld hatte ich 30 PV Module kaufen können:-)
 
oder das Geld halt auf der Urlaubsfahrt in ein gutes Restaurant mit Schnelllader investieren, damit Hausgemeinschaft und Auto gleichzeit aufgeladen werden. Im Zwifel bei extremen Anforderungen könnte man sich auch einen Verbrenner für den Urlaub leihen, was in der Praxis aber wohl max. bei schwerem Wohnwagen "nötig" wird.
 
Fahre jetzt auch nach langem zögern mit einem E-Auto nach einem Diesel und bereue es nicht schon früher umgestiegen zu sein. So billig habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie fortbewegt. Dann noch das angenehme und ruhige fahren. Einzig das Aufladen muss besser geplant werden und benötigt mehr Zeit als mit einem Verbrenner. Aber das nehme ich bei den vielen Vorteilen gerne in Kauf.
 
Einzig das Aufladen muss besser geplant werden und benötigt mehr Zeit als mit einem Verbrenner. Aber das nehme ich bei den vielen Vorteilen gerne in Kauf.

Waren über Pfingsten zur zweiten Hochzeit unserer ältesten Tochter von Berlin in den Schwarzwald und zurück mit unserem Volvo EX30 gefahren. So langsam merkt man, dass mittlerweile recht viele E-Autos unterwegs sind. Direkt an den Autobahn-Ladestationen musste man manchmal Glück haben, wenn gerade noch ein Ladeplatz frei war oder mit etwas Geduld darauf warten. Einmal wollten wir nicht warten und haben vom Navi eine andere Lademöglichkeit etwas abseits der Autobahn vorschlagen lassen. An der dortigen einzigen Ladestation war auch schon ein Platz belegt, aber einer für uns auch noch frei. Nur mit den Bezahlmöglichkeiten und deren Funktion geht es drunter und drüber. Nicht jede EC-/Debit-/Visa-Karte muss dafür nutzbar sein, obwohl diese Bezahlmöglichkeit ausgewiesen ist. Nichtmal eine Shell-Ladekarte muss selbst an einer Shell-Ladestation funktionieren, obwohl auch dies da natürlich auch ausgewiesen ist.
 
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