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Was verdienen TV-Stars & News-Anchor in den USA?

Dieses Thema im Forum "Klatsch & Tratsch" wurde erstellt von josef.13, 14. August 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Wer führt die Liste der best bezahlten Schauspieler in den USA an? "Grey's Anatomy" vs. "NCIS", Mariah Carey vs. Britney Spears und "Two And A Half Men" vs. "30 Rock". Außerdem: NBC zeigt neue Matthew Perry-Sitcom werbefrei nach Olympia...

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    © NBC
    Alljährlich im Sommer veröffentlicht der TV Guide die Liste mit den bestbezahlten TV-Schauspielern der kommenden TV-Saison. In der letzten Woche war es wieder soweit und das TV-Branchenmagazin präsentierte, welche Sender am meisten für ihre Top-Schauspieler zahlen müssen. Erst kürzlich kam in den USA die Diskussion wieder auf, wie weit TV-Schauspieler mit ihren Gagenforderungen gehen dürfen, nachdem der "Modern Family"-Cast auf die Barrikaden ging und den Sender in die Knie zwang. Tatsache ist, dass erfolgreich laufende Serien mit jeder Staffel immer kostspieliger für die Networks werden, da die Honorare ansteigen und somit genau kalkuliert werden muss, bis zu welcher Schmerzgrenze eine Produktion noch rentabel ist. Am Beispiel von Matt Lauer, der in diesem Jahr mit seiner Verlängerung als News Anchor bei der NBC Morning-Show "Today" einen Rekord aufstellte und sage und schreibe 21,5 Mio. Dollar aushandelte, lässt sich gut erklären, dass diese Honorare durchaus gerechtfertigt sein können.

    In der letzten Saison erzielte NBC mit seiner "Today"-Show Werbeeinnahmen in Höhe von 484 Mio. Dollar. Aus der Erfahrung heraus hätte NBC durch den Wegfall von Matt Lauer mit einem Quoteneinbruch von 20 bis 30 Prozent kalkulieren müssen. Analysten schätzen diesen Verlust auf ungefähr 125 Mio. Dollar, weshalb NBC die Entscheidung fällte, den Vertrag mit Matt Lauer zu seinen Forderungen zu verlängern. Er führt somit auch klar die Liste der bestbezahlten News-Anchor in den USA an. Dahinter folgen Bill O’Reilly ("The O’Reilly Show") mit 15 Mio. Dollar und Brian Williams ("NBC Nightly News") mit 13 Mio. Dollar pro Jahr. Der weltweit wohl bekannteste Nachrichtenmann Anderson Cooper schaffte es mit 11 Mio. Dollar nur auf Rang 5.

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    © FOX
    In der Kategorie Reality-Show schob sich in letzter Minute noch Mariah Carey an die Spitze der Rangliste, da sie mit ihrem Engagement als neue "American Idol"-Jurorin geschätzte 17 Mio. Dollar verdienen wird und somit ihre Konkurrentinnen Britney Spears (10 Mio. Dollar für "The X Factor") und Christina Aguilera (225,000 Dollar pro Folge für "The Voice") auf die Plätze 4 und 6 verweisen konnte. Direkt hinter Mariah Carey folgt "America’s Got Talent"-Neuling und Fernsehrüpel Howard Stern, der für seine erste Staffel 15 Mio. Dollar erhält. Im Comedy-Genre gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Sitcoms "Two And A Half Men" und "30 Rock", die die ersten vier Plätze belegen. Wie bereits letztes Jahr bleibt auch in 2012 Ashton Kutcher unangefochten auf Platz 1 mit 700.000 Dollar pro "TAAHM"-Folge, gefolgt von seinem Serienkollegen Jon Cryer (600.000 Dollar pro Folge). Beinahe nur halb so viel (350.000 Dollar pro Folge) zahlt NBC seiner Comedykönigin Tina Fey für die in der kommenden Saison letzte Staffel von "30 Rock", aber zumindest liegt sie noch vor ihrem Serienkollegen Alec Baldwin, der sich auf Platz 4 mit 300.000 Dollar pro Folge einreiht.

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    © CBS
    In der Königskategorie - der Drama-Serie - gab es einen klaren Gewinner: Mark Harmon von CBS‘ "NCIS" führt mit 500.000 Dollar pro Folge das Feld klar an. Dahinter folgt auf dem zweiten Rang Mariska Hargitay von "Law & Order: SVU", die mit 385.000 Dollar pro Folge außerdem die bestbezahlte weibliche TV-Schauspielerin überhaupt ist. ABC konnte in letzter Minute noch seine drei Hauptdarsteller und Serienlieblinge des Quotengarants "Grey’s Anatomy" für zwei weitere Staffeln verpflichten und lässt sich das auch einiges kosten. Sowohl Patrick Dempsey als auch Ellen Pompeo und Sandra Oh bekommen alle jeweils 350.000 Dollar pro Folge bezahlt und teilen sich somit Platz 3. Was die Pay-TV-Sender wie Showtime und HBO angeht, liegt im direkten Vergleich Michael C. Hall ("Dexter") mit 295.000 Dollar pro Folge vor dem Hauptcast von "True Blood", die jeweils "nur" 200.000 Dollar pro Folge erhalten.

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    © NBC
    Nicht nur in Deutschland waren die Olympischen Spiele ein absoluter Quotenrenner, sondern auch im sportbegeisterten Amerika verfolgten jeden Abend bis zu über 35 Mio. Zuschauer die Wettkämpfe. Der hier ausstrahlende Sender NBC nutzte diese Gelegenheit direkt, um zwei seiner neuen Comedy-Formate direkt im Anschluss an die Olympia-Übertragungen vorzustellen.

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    wurde in einer ausgedehnten Preview-Version am vergangenen Freitag ausgestrahlt, obwohl der eigentliche Start erst im September geplant ist. Zwei Tage zuvor entschied NBC, sogar die komplette erste Folge seiner neuen Sitcom "Go On" mit "Friends"-Star Matthew Perry in der Hauptrolle nach 23 Uhr zu zeigen, was sich als cleverer Schachzug herausstellte. 16,1 Mio. Zuschauer schauten sich die Pilotfolge an, die komplett ohne Werbeunterbrechung gezeigt wurde und somit die Zuschauer auf die neue TV-Saison ab September heiß machen sollte.

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    © NBC
    Perry spielt in "Go On" den erfolgreichen Radio-Moderator Ryan King, der nach einem tragischen Unfall seine Frau verliert und von seinem Sender erst wieder ans Mikrofon gelassen wird, sobald er seine Therapie-Gruppensitzungen regelmäßig besucht. Mit Widerwillen lässt Ryan sich zu dieser Therapie überreden und bei seiner ersten Sitzung findet sein sarkastischer Humor erst wenig Zuspruch bei den anderen Mitgliedern, die alle einen Todesfall zu verarbeiten haben. Besonders die Leiterin der Selbsthilfegruppe ist mit Kings Art und Weise überfordert, da er die komplette Gruppe auf den Kopf stellt. Die amerikanischen Kritiker ließen sich im Vorfeld nicht übermäßig lobend über NBCs neue Sitcom aus, was beim Schauen der Pilotfolge mehr als nachvollziehbar wurde. Leider gelingt "Go On" der Spagat zwischen sarkastischem Humor und dem Thema Tod nur schwer. Außerdem mangelte es an witzigen Dialogen, weshalb sich die Pilotfolge selbst ohne Werbeunterbrechung sehr lang anfühlte. Machen Sie sich selbst ein Bild:

    Quelle: DWDL

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    #1
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