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Untersuchung von Online-Fernsehern bringt Wohnzimmer-Spionage ans Licht

Dieses Thema im Forum "PC&Internet News" wurde erstellt von rooperde, 27. Januar 2014.

  1. rooperde
    Offline

    rooperde Elite Lord

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    Laut Berichten des Computerfachmagazins „c't“, gibt es bei der Nutzung der Smart-TVs einen erheblichen Austausch was persönliche Daten der Nutzer angeht. Sobald das Gerät online arbeitet, würden Daten gespeichert und an den Server der Hersteller weiter geleitet. Darüber hinaus bestehen beträchtliche Sicherheitslücken.

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    Sie sehen aus wie normale Flachbild-Fernseher, wirklich verbirgt sich hinter den neuen Smart-TvV jedoch ein leistungsfähiger Computer, mit allem Zubehör. So sind die Nutzer eigentlich durchgehend mit dem Internet verbunden. Das Verheerende ist, dass sich die Nutzer meist nicht im Klaren darüber sind, dass jegliche Information über den Gebrauch der Geräte gespeichert und durch Dritte analysiert wird. Das Fachmagazin c't hat nun den Datenverkehr im Onlinemodus von Geräten der Hersteller LG, Panasonic, Toshiba und Samsung untersucht.

    Als Ergebnis stellten sie fest, dass sobald eine Internetverbindung besteht, Cookies gespeichert und sowohl an den Server der Hersteller, als auch an die Server von beispielsweise TV-Sendern oder auch Google weitervermittelt werden. Zu welchem Zweck die Daten gesendet werden, lässt sich auch nach intensiver Untersuchung nur schwerlich bestimmen. Während der Analyse kam jedoch heraus, dass bei Geräten der Marke LG auch Daten über Inhalte von an den Fernseher angeschlossenen Medien, wie USB-Laufwerke, übermittelt werden.

    Des weiteren hatten die Untersuchungen ergeben, dass TV-Sender sich detaillierte Informationen über das Nutzerverhalten bezüglich der Senderwahl zukommen lassen. Mittels einer standardmäßig eingebauten HbbTV-Erweiterung, können sie IP-Adresse und Zeitpunkt des Aufrufs abrufen.

    Ein noch größeres Problem ist, dass der Datenverkehr zwischen TV und Server enorme Sicherheitslücken aufweist. Laut Angaben von c't, war es ohne großen Aufwand möglich, sich in den Verkehr einzuschleusen und persönliche Daten der Nutzer, wie Amazon-Zugangsdaten und Ähnliches, zu speichern.

    Um sich vor solchen Datenmissbräuchen zu schützen, ist es ratsam, die HbbTV-Erweiterung zu deaktivieren. Eine Anleitung dazu, gibt es auf der eigens dafür eingerichteten Internetseite.

    Quelle: Gulli
     
    #1
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