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UFA verhandelt über exklusive Formate mit dem Bezahlsender Sky

Dieses Thema im Forum "Sky News" wurde erstellt von josef.13, 14. April 2012.

  1. josef.13
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    josef.13 Modlehrling Newsbereich Digital Eliteboard Team Modlehrling

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    Deutschlands größter Produzent von TV-Sendungen und Filmen spricht derzeit mit dem Bezahlsender Sky über die Lieferung exklusiver TV-Formate.

    Ufa-Chef Wolf Bauer sagte der WirtschaftsWoche: „Inzwischen haben wir mit Sky verabredet, neue Programmideen vorzustellen. Näheres möchte ich noch nicht sagen, es wäre aber ein wichtiger Schritt für beide Seiten.“ Bauer hält es für möglich, dass sich Sky nicht auf Dauer die Erstrechte an der Fußball-Bundesliga sichern kann und deshalb auf eigene und neue TV-Formate angewiesen ist. „Es kann jederzeit ein 900-Kilo-Gorilla wie Google um die Ecke biegen und mitbieten, selbst wenn sich das für niemanden rechnet außer für die Bundesliga.

    Was meinen Sie wohl, was mit dem Aktienkurs von Sky passiert, wenn sie den Zuschlag für die nächste Lizenzzeit jetzt nicht bekommen?“ Fußball sei zwar einer der wesentlichen Quotenbringer im deutschen Fernsehen. „Da verstehe ich es, dass den Sendern diese Rechte einiges wert sind. Wer in Fußball investiert, geht aber auch ein hohes Risiko ein.“

    Bauer erhofft sich auch aus der Internetbranche neue Kunden für seine Produktionen: „In den kommenden Jahren werden durch das Zusammenwachsen von TV und Internet die Weichen gestellt für das Fernsehen der Zukunft und die Rolle, die wir als Produzent darin spielen. Als neue Spieler am Markt sehen wir Google mit seinem Ableger YouTube, Apple, aber auch den US-Online-Bezahlsender Netflix, der sich über den englischen Markt an Europa heranarbeitet.“ Diese neuen Anbieter ermöglichten es den Produzenten von TV-Sendungen, viel stärker vom Werbeerfolg ihrer Programme zu profitieren.

    Das sei der Ufa jetzt mit der Google-Tochter YouTube gelungen, so Bauer: „Im YouTube-Modell sind wir an den direkten Einnahmen aus dem Programmumfeld beteiligt. Das ist ein Paradigmenwechsel für unser Geschäft.“ Der Ufa-Mutterkonzern Fremantle ist mit zwei Kanälen auf YouTube vertreten und profitiert direkt vom Werbeerfolg. Normale TV-Sender würden dagegen die Produzenten „von allen erfolgsabhängigen Vergütungsmodellen“ fernhalten, kritisiert der Ufa-Chef. „Sie beanspruchen in der Regel die kompletten Rechte.“

    Quelle: WirtschaftsWoche
     
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